Beiträge von DartFan12

    Groß stören würde Aspinall ein Verpassen der PC Finals wahrscheinlich gar nicht. Über Runde 2 ist er da noch nie hinausgekommen und sonderlich relevant für die Rangliste wird es eh erst in den späten Runden, zumindest in seinen Ranglistensphären. Dann hätte er eben eine Woche länger Pause vor der WM.

    Und selbst wenn man weiß, dass man vielleicht nur die Hälfte spielen kann, ist es vermutlich gar nicht so ratsam, die Tourcard abzugeben, sondern sie auslaufen zu lassen und sich dabei die Rosinen des PDC-Kalenders herauszupicken, am besten die PC-Wochen mit Qualiturnieren hintendran und am Ende die WM-Quali.

    Also 26.455£ Teilnahmegebühren und wahrscheinlich kaum Extrakosten, weil sie sowieso für den HNQ da sind. Das lohnt sich für die PDC Europe!

    Es wundert mich aber schon, dass diese langwierige Quali zur wiederum langwierigen WM-Quali bei der Super League so viel mehr zieht als z. B. der West Europe Qualifier letztes Jahr.

    Meinst du den Median? Ansonsten verstehe ich die Aussage leider nicht.

    Der Twitter-User nimmt das arithmetische Mittel der einzelnen Matchaverages, wenn er den Turnieraverage eines Spielers oder des ganzen Turniers berechnet anstatt der genaueren "korrekten" Variante (Summe der erzielten Punkte aus allen Matches)/(Summe zählender Darts aus allen Matches)*3.

    Das erklärt die Diskrepanzen, wenn man die Averages in seinen Statistiken mit den Turnieraverages bei Dartconnect vergleicht.

    De Decker ist übrigens auf Platz 2 der Nachrückerliste für Hildesheim und Beaton auf Platz 3.

    Komplett ausgeschlossen ist es sicherlich nicht, dass der ein oder andere Topspieler, der beim World Grand Prix ganz weit kommt, die Teilnahme in Hildesheim nochmal überdenkt, also rausrechnen würde ich z. B. de Decker für die European Championship noch nicht.

    Als sich Ricardo zu Recht über das gegenüber seinen Gegnern unfaire deutsche Publikum beschwerte, sagte er auch ganz erwachsen, dass er es unbedingt einmal selbst erfahren wollte, wie es andersrum ist, gegen das Publikum zu spielen. Da überrascht mich seine Reaktion heute dann doch, denn deshalb hätte ich eher erwartet, dass er das als motivierende Herausforderung annimmt.

    Ansetzen würde ich eher bei Pietreczkos 3 automatischen Qualis für die deutschen Turniere. Ja, er musste zwar erst ein Spiel gewinnen, damit das zählt (und hat es 2 Mal geschafft) und man weiß nicht, ob er sich nicht auch so qualifiziert hätte, aber z. B. ein Erstrundenspiel gegen Fabian Herz sind dann eben fast geschenkte 2500 Pfund für die Rangliste für die Kaliber, die um die World Grand Prix-Quali mitspielen und damit ein bisschen Wettbewerbsverzerrung. Gerade deshalb ist es elementar, dass die Anzahl der deutschen Turniere weiter reduziert wird, solange es diese Regel gibt.

    Das geht aber natürlich nicht persönlich gegen Pietreczko, der bei den deutschen ETs sehr positiv mit seiner Kritik des pfeifenden und buhenden Publikums aufgefallen ist!

    Ja, die Schweiz ist auch bei West Europe dabei, hier die ganze Mitteilung: https://www.pdc.tv/news/2023/09/2…ld-championship

    Schade, dass der South West Europe Qualifier eingestellt wurde und diese riesige Region mit Potenzial mit wahrscheinlich nur einem WM-Teilnehmer (de Sousa) dasteht. Da kann man sich dann auch nicht beschweren, wenn sich in Frankreich nichts tut, wenn man es ihnen nicht wenigstens ein bisschen erleichtert; Tricole war ja ganz nah dran letztes Jahr.

    Die Schweizer wird's wohl auch nicht freuen, dass sie sich jetzt mit den Niederländern, bei denen der Effekt eines zusätzlichen WM-Teilnehmers wohl gleich Null wäre, "rumschlagen" müssen.

    Umso absurder wirkt es auch, dass es die deutsche Super League immer weiter gibt, obwohl dieser garantierte deutsche Startplatz eigentlich gar nicht mehr benötigt wird, aber da wird die PDC Europe wohl ihren Einfluss geltend machen.

    Alle PCs sind jetzt unter der Woche, interessant!


    Das hat den Vorteil, dass die PCs mit nichts mehr kollidieren (nicht mal mit AMQs) und die einzige CT/DT-Pro Tour Kollision jetzt das ET-Turnier in Leverkusen parallel zu einem DT-Wochenende ist (und die letzten beiden Tage des World Grand Prix mit den letzten 4 DTs, was wohl weniger schlimm ist).

    Für nicht so flexible Berufstätige, die normalerweise unter der Woche arbeiten, ist das aber natürlich ziemlich einschneidend und wenn man eine Tourkarte hat oder will, sollte man schon bereit sein, eine Zeit als (Semi-)Profi zu riskieren.