Beiträge von Arthur Dent

    Ich tippe mal auf Smith, Wright, Price, MVG, DvB, Cullen, Asp und Gaga

    Naja, die ersten 4 dieser Liste sind sowieso fix kraft ihrer Position in der OoM.

    Gaga glaube ich nicht und würde es ihm auch nicht wünschen. Er hat bisher noch nicht mal ein Floor-Turnier gewonnen, es wäre besser, er würde sich 2023 voll auf die ranglistenrelevanten Wettbewerbe konzentrieren.

    Huybrechts spielt, obwohl er schon sicher ist und würde in Runde 3 auf Tricole treffen :(

    Eine Frage zum Turnierbaum: Werden die Freilose reingelost oder nach einem Schema verteilt? Es scheint so, als ob viele Spieler mit Freilose in Runde 2 gegeneinander spielen.

    Vor der Auslosung hätte es unter extrem unwahrscheinlichen Umständen theoretisch passieren können, dass er doch noch rausfällt, Im Gegensatz zu Rupprecht, der, wenn er nicht antritt und seine Legdifferenz noch verschlechtert, garantiert durch war.

    Insofern nachvollziehbar, dass Ronny nochmal antrat. 100% seine Tourcard sicher hatte er ja erst NACH der Auslosung.

    Wobei er ja ohnehin in Runde 1 raus ist, von daher alles in der Reihe.

    11 (also 8 abzüglich der direkten TC Inhaber) Spieler sind in England heute nicht angetreten, dazu 22 (also 19 ohne die 3 TC Inhaber) in Kalkar, verständlich, aber verzerrt dann trotzdem irgendwie den Wettbewerb irgendwie...

    Naja, es ist so wie es ist!

    Naja - es gibt dann halt am letzten Tag mehr Freilose in Runde 1 als an den vorherigen Tagen.

    So wirklich verzerren diese Freilose den Wettbewerb auch nicht stärker als die wenigen Freilose an den früheren Tagen.

    Was wirklich den Wettbewerb verzerren würde, ist wenn Spieler, die eigentlich schon über die OoM qualifiziert sind, trotzdem mitspielen, und dann je nachdem, wie sie zu den zugelosten Gegnern stehen, gegen diese entweder alles geben, oder das Match abschenken. Da ist es doch besser, wenn die bereits Qualifizierten nicht mehr dabei sind, auch wenn ich keinem so etwas unterstellen würde.

    gab es nicht mal PDC Veranstaltungen bei denen ein Nichtantritt mit z.B. 0:6 gewertet worden ist?

    Nur wenn man zu einem einzelnen Match nicht antritt, obwohl man gemeldet ist; dann gibt es halt eine Forfait-Niederlage. Aber nicht wenn man sich vom gesamten Wettbewert zurückzieht bzw erst gar nicht gemeldet hat. Und die 4 Tage der Q-School sind ja streng genommen 4 separate Wettbewerbe, die halt in eine Gesamtwertung einfließen.

    Bisher totale Dominanz der Niederländer - 8 Niederländer weiter, und die einzigen Niederländer, die draußen sind, haben gegen andere Niederländer verloren.

    Das ändert sich hoffentlich gleich, wenn Max antritt.

    Kann mir jemand mit ein bisschen Einblick erklären, warum für die Q-School so ein kreuzdämliches Format ausgewählt wurde mit mehreren aufeinanderfolgenden KO-Turnieren? Wenn man aus einer großen Anzahl Spieler die Handvoll der besten ermitteln möchte, die dann mit einer Tourcard belohnt werden, warum spielt man nicht zB. mehrere Runden schweizer System? Beim gegenwärtigen System spielen Losglück und Tagesform eine total unnötig überpropionierte Rolle, anstatt eine konsistente Leistung über mehrere Spiele zu belohnen. Eine Leistung übers gesamte Turnier von 7 - 4 kann einem die Tourcard bringen, während ein anderer mit einer Leistung von 10 - 4 scheitern kann, je nachdem wie die Siege und Niederlagen über die Tage verteilt sind.

    Ich wüsste irgendwie gerne wer sich das ausgedacht hat und warum.

    Beim Schweizer System wird auch nur die Spitze (und das untere Ende) einigermaßen fair abgebildet, alles dazwischen ist sehr glücksabhängig - es sei denn, man spielt wirklich genug Runden. So viele Runden, um sicherzustellen, dass auch wirklich die 12 besten von 128 (dabei ist die Vorrunde noch nicht eingerechnet), wird aber in der kurzen Zeit realistischerweise nicht gehen. Vor allem, wenn die Spitze sehr eng beieinander sind, dann würde auch bei 12 oder gar 15 Runden sehr stark die Tagesform entscheiden (ist ja nicht so wie beim Schach, wo ein Spieler mit soundsoviel Elo-Punkten mehr eigentlich so gut wie sicher gewinnt) - und so viele Runden in nur 4 Tagen abzuhalten, wäre eine extreme logistische Herausforderung.

    Da ist jeden Tag ein KO-Turnier, wo man nicht, nachdem jedes Spiel einer Runde beendet ist, nochmal neu losen muss, doch ungleich einfacher. Zudem hat es den Vorteil, dass es Spieler, die aus irgendwelchen Gründen einzelne Turniertage verpassen, nicht gleich völlig ausschließt (ansonsten könnte man gleich alle Bewerber in die Challenge Tour schicken, da gibt es genug Turniere, dass der Bessere sich am Ende auch durchsetzen wird. Aber die meisten haben halt nicht Zeit und Geld für sowas). Und es entspricht natürlich auch stärker dem typischen Turnier-Feeling beim Dart. Dartturniere sind nun mal in aller Regel Ko-Turniere und keine Schweizer Turniere wie im Schach. Die ganzen Touren funktionieren ja auch im reinen KO-Modus.

    Das einzige wirkliche Problem an der Q-School ist, dass es wirklich nur 4 Qualifikationstage sind; wären es mehr - wie etwa bei den verschiedenen Touren - so wäre der Zufallsfaktor deutlich geringer. Aber dieses Problem dürfte man mit einem Schweizer System kaum gelöst kriegen. Wenige Tage und sehr viele Bewerber heißt nun mal, dass sehr wenige, sehr kurze Matches über die Tourcards entscheiden werden. Den Effekt kann man mit punktuellen Verbesserungen vielleicht abschwächen. Aber das Grundproblem bekommt man so nicht weg. Auch nicht mit einem Schweizer Turnier.