Beiträge von ChordOfCalling

    Ruhig:). Wollte dich nicht kritisieren, sondern eben darauf hinaus das er eben diesen Vorteil nicht will sondern eben das gefühl dickerer darts mag.

    Natürlich sind dünnere darts auf top level ein Vorteil, aber wenn es erst mal darum geht 3 darts in die 20 zu werfen würde ich auch sagen das erst mal das gefühl beim greifen wichtiger ist.

    Alles gut :) ich war nur etwas verwirrt weil du mich zitiert hast aber dann direkt das Geld-Argument angebracht hast, worum es mir gar nicht ging :)

    Stimmt natürlich, das Gefühl hat erstmal Vorrang. Andersrum könnte man aber auch argumentieren, dass sich der Umstieg irgendwann vielleicht aufwändiger gestaltet, wenn man sich erstmal an dicke Darts gewöhnt hat.

    Ich bin in der Hinsicht aber vielleicht auch etwas anders gestrickt, ich fand meine ersten Messingdarts halt direkt scheiße und hab schon an Tag 2 oder 3 mehrere Sets aus Tungsten bestellt ^^

    Sehe ich auch so, aber es ging ihm ja explizit darum das er die dickeren darts mag und nicht um geld sparen.

    Aber da gibt es ja wie gesagt auch Lösungen für (tungsten Anteil, kürzere darts, schwerere darts...).

    Wobei dann natürlich die frage ist was noch der vorteil von tungsten ist, denn der eigentliche Vorteil ist ja das tungsten darts dünner bei gleichem Gewicht sind.


    Zeig mir mal bitte die Stelle, an der ich vom Geld sparen geredet habe. Mir gings darum, was du auch in deinem letzten Satz geschrieben hast: Wettbewerbsvorteil durch dünnere Darts.

    Weiter brass spielen ist natürlich auch eine Option, ist vielleicht nicht ideal, aber Profis haben das früher auch gemacht.


    Das stimmt natürlich, dazu möchte ich aber noch einwerfen, dass es damals einfach keine anderen Darts gab, d.h. die Voraussetzungen waren für alle gleich. Mittlerweile wurde Tungsten aber erfunden und ich würde ungern bei ner Schießerei aufkreuzen, wenn ich nur mit nem Messer bewaffnet bin :)

    Solange der Spaß aber noch im Vordergrund steht, sind Brass Darts natürlich völlig legitim. Lieber Messing werfen als gar keine Darts :)

    Ich arbeite ja auch noch an der Technik, Fußstellung usw. Die 18 war der erste Pfeil. Ist ja auch kein Meister vom Himmel gefallen. Mit macht es jedenfalls Spaß und das ist die Hauptsache.

    Das stimmt natürlich und dass der erste Dart mal in die 18 geht ist ja auch völlig legitim. Ich habe nach einer Woche weitaus schlechtere Ausreißer gehabt. Die Leute stören sich hier eher an deiner Aussage zum Average.

    Ich will dir echt nix unterstellen aber steht bei dir z.B nach einem BO5 Match 501 DO wirklich konstant ein AVG von 60-80? Oder meinst du damit deinen reinen Scoring-AVG? (Was immer noch krass wäre)

    Solche Aufnahmen wie auf deinen Bildern werfe ich auch regelmäßig und 2 davon kriege ich meistens in weit weniger als 30 Minuten hin, mein AVG bewegt sich im Durchschnitt aber trotzdem nur im unteren bis mittleren 40er-Bereich. Ich erkenne natürlich an, dass du dich darüber freust (mache ich ja auch immer wenn ich so werfe) aber eigentlich ist das nix besonderes..

    Je mehr ich darüber nachdenke, desto eher komme ich zu dem Schluss, dass wir es bei dir mit einem der größten deutschen Darts-Talente seit langem zu tun haben, sofern deine Angaben (AVG 60-80 nach einer Woche Keller-Darten) wirklich stimmen.

    Ich gönne es dir natürlich und würde mich darüber wirklich freuen aber nach den Informationen, die ich hier bisher gelesen habe, bleibe ich erstmal skeptisch, bis du mich vom Gegenteil überzeugst :)

    Ich bin anderer Meinung. Sollte es stimmen, dass du nach einer Woche bereits 60-80 im AVG spielst und das mit Brass Darts, kann man dir durchaus ein gewisses Talent unterstellen. Ich kenn dich zwar nicht und weiß nicht, wie du in der Hinsicht drauf bist aber gerade wenn es absehbar ist, dass du irgendwann deinen Keller verlassen und Turniere spielen willst (was du mit den genannten Leistungen bereits ohne Probleme tun könntest, auf den meisten regionalen Turnieren wärst du damit schon ganz oben dabei und könntest um den Turniersieg mitspielen), lohnt es sich wohl, eher früher als später auf Tungsten umzusteigen. Damit lassen sich locker noch ein paar Prozentpünktchen rauskitzeln und je früher du lernst, mit Tungstendarts umzugehen, desto besser.

    So lange man im Hinterkopf hat das der Karella auch noch den Surrund ersetzt ist der Preis doch OK, (Seit Wochen für ~92€ inkl. Port zu bekommen)

    Wer natürlich eine Kernbehinderung hat und noch einen extra modischen Überzieher für noch mal >50€ extra warum auch immer überzieht nun ja .... Hippster machen Hippster Dinge. Der Fraktion rate ich ja zu eine Barbie Puppe, die kann man billiger anziehen als die Karella und ist genau so Sinnhaftig!

    Ich besitze tatsächlich die Frechheit, das aus optischen Gründen gemacht zu haben. Was das mit einer "Kernbehinderung" oder Hipstern zu tun hat, erschließt sich mir allerdings nicht so ganz. Und wenn ich mir jetzt nen Autoreifen als Surround an die Wand hänge, geht dich das immer noch einen Scheiß an.

    Wie sieht es denn eigentlich finanziell aus im Dart-Sport außerhalb der Tour? Verdient man in der Darts-Bundesliga Geld,oder zahlt man, zB wegen der Reisekosten da eher noch drauf? Und wie viel ist durch Sponsoring zu erreichen? Ein Littler oder MVG kann ja allein schon durch Werbeverträge Millionen einstreichen, aber dahinter fällt es meist deutlich ab. Trotzdem hat ja auch zB ein Lu Wenig einen Werbe-Aufnäher auf seinem Shirt, und ganz gratis wird der auch nicht dort hin gekommen sein.


    Ich spiel selbst nicht in der Bundesliga aber ich kann mir vorstellen, dass nach Reisekosten und Verpflegung nicht mehr allzu viel hängen bleibt, wenn überhaupt.

    Man kann wohl davon ausgehen, dass ein Lukas Wenig andere Sponsorenverträge an Land zieht als MVG oder Littler aber um welche Summen es da geht, kann dir wohl nur er selbst oder sein Management beantworten.

    Zuerst mal: dass der Oberarm beim Wurf leicht hoch geht, ist ganz normal. Der Ausschlag sollte halt nicht zu stark sein also er sollte beim Backswing so starr wie möglich bleiben.

    Ich hatte auch mal diesen Push im Wurf. Als ich angefangen habe, daran zu arbeiten, war ich zudem nicht sonderlich zufrieden mit der Stellung des Oberarms an sich also ich wollte, dass er beim Wurf generell mehr Richtung Board zeigt und weniger Richtung Boden.

    Also hatte ich jetzt 2 offene Baustellen, was sich aber direkt als glückliche Fügung herausgestellt hat weil ich beide mit derselben "Übung" trainieren konnte: Ich hab mich bei jedem Wurf darauf konzentriert, den Oberarm etwas höher zu halten. Wenns an der Unterseite des Oberarms (ist das der Trizeps?) anfing, leicht zu ziehen: perfekt!

    Das hat den Vorteil, dass mir dieser Minimale Zug direkt Feedback über die bessere (weil paralleler zum Boden im Vergleich zu vorher) Stellung des Oberarms gab, ausserdem fiel es mir durch diese "erzwungene" Aufmerksamkeit auf den Arm wesentlich leichter, ihn auch wirklich ruhig zu halten und nicht schnell wieder in alte Muster (absenken beim Backswing) zu verfallen.

    Mittlerweile muss ich mich nicht mehr drauf konzentrieren aber unterbewusst spür ich dieses minimale Ziehen immer noch, was mir direkt sagt: "Armstellung i.O." --> mehr Sicherheit und Selbstvertrauen, angenehmer Nebeneffekt 🙂

    Soviel erstmal zu meinen Erfahrungen mit der Thematik, hoffentlich kannst du bisschen was damit anfangen 😄

    Hey, ich wollte mich mal vorstellen - bin die Lena und transgeschlechtliche Dartsspielerin. Ich verfolge die Diskussion überall und bin extrem unsicher, ob ich überhaupt mal etwas wettbewerbsorientierter spielen möchte. Der Hass, den man täglich schon außerhalb des Sports erlebt, reicht mir. Es ist irgendwie sehr bedrückend, wenn man nirgends so richtig dazugehören darf, nur weil man nicht der heteronormativen Mehrheitsgesellschaft entspricht.
    Ich habe auch schon ein wenig Kontakt zu Noa und ich empfinde sie als so extrem starke Persönlichkeit, gerade jetzt, wo die Welt einen rechten Backlash erlebt und Autokraten wie Trump, Putin oder Jinping die mächtigsten Länder der Erde kontrollieren.

    Hi Lena, herzlich Willkommen im Forum!

    Dazu kann ich vor allem sagen: Lass dich auf keinen Fall unterkriegen, bleib wie du bist und wenn du das Bedürfnis nach kompetitivem Dartsport verspürst, dann geh da raus und zeig der Welt, wer du bist und was du kannst! Gegenwind wirst du vermutlich (leider) immer mal wieder bekommen aber lass dir gesagt sein, dass nicht alle so sind. Menschen wie du gehören genauso zur Darts-Community wie alle anderen auch und wer das Gegenteil behauptet, hat in diesem Sport absolut nichts verloren!

    In diesem Sinne: Good Darts und halt die Ohren steif! :)

    Das Oldschool : Geht raus und spielt Dart, gibt es ja nicht mehr


    Sorry aber so eine pauschale Behauptung ist einfach grober Unfug. Natürlich gibts das noch und ich würde mal behaupten, dass das von einem großen Teil der aktuellen Tourcardholder noch immer genau so betrieben wird. Bestes Beispiel dafür ist Ricardo Pietreczko, er hat sich selbst erst kürzlich in einem Podcast als "Old School Darter" bezeichnet und in diesem Zusammenhang gesagt, dass er im Training eigentlich nur Darts wirft und weder Fitness noch Mentaltraining betreibt.
    Klar, gerade letzteres würde seinem Spiel wahrscheinlich sehr zugutekommen und noch weitere Prozentchen rauskitzeln aber wie man sieht, schafft man es auch ohne diese Methoden, sich konstant in den Top 40 der Weltspitze zu halten.

    Gary Anderson ist für mich der beste Dartspieler der letzten 20 Jahre, wenn man die von ihm behaupteten Stunden seines Trainingsaufwand mit seinen Erfolgen aufrechnet.

    fixed that for you :)

    Taylor hat bis zu 8 Stunden täglich investiert und die die jetzt spielen sind einfach hochgezüchtet, mit allen technischen Möglichkeiten die man heutzutage hat, was nicht negativ sein soll, aber rein vom Talent ist es für mich Gary Anderson.

    welche technischen Möglichkeiten, mit denen man Spieler "hochzüchten" kann, kommen dir da in den Sinn? Werfen muss letzten Endes immer noch jeder selbst..

    Visier: aber mein Treffen ist doch schon ohne Gewehr 😄😄😄

    Ja, ich weiß, daß es mit Kimme und Korn nicht so passt, aber der Kopf....

    Hab schon mal versucht, den Pfeil Stirn, Nase oder so zu führen, das ging voll in die Wand.


    Ich hab tatsächlich auch so ähnlich angefangen, also den Dart erstmal vors Gesicht gehalten (ähnlich Peter Wright) und mit einem Referenzpunkt am Board abgeglichen, damit ich ihn immer auf derselben Höhe halte. Das Problem dabei ist aber, dass sich so kein Fokus aufbauen lässt, weil dieser immer zwischen Board und Dart hin- und herwechselt. Außerdem hatte ich mit dieser Technik auf Turnieren immer das Problem, dass meine Hand vor Aufregung zu zittrig wurde, um sie ruhig und gerade zu halten aber das ist ein anderes Thema.. :)

    Jedenfalls bin ich wegen diesen beiden Nachteilen irgendwann dazu übergegangen, mir einen Rhythmus-Wurf anzueignen (ähnlich Bully Boy). Anfangs hatte ich hier auch Schwierigkeiten mit dem Fokus weil die Hand beim Pull-Back immer kurz irgendwo im Sichtfeld aufgetaucht ist, was mich immer wieder aus der Konzentration gerissen hat. Das wurde mit der Zeit aber immer besser, so dass ich die Wurfhand mittlerweile kaum mehr bemerke, obwohl ich den Dart vor dem Abwurf mittlerweile direkt vor mein dominantes Auge ziehe. Ich habe das Zielfeld fest im Fokus und schaue quasi durch die Hand und den Dart durch.

    Und um noch was zum eigentlichen Thema beizutragen: Dich selbst filmen halte ich für eine gute Idee. Mach das mal und lade das Video hier hoch, vielleicht fällt ja irgendwem hier noch was anderes auf :)

    Wie macht ihr es, mit dem abgeklappten Handgelenk und durchstrecken vom Arm?


    Klappt bei mir ohne Probleme, dazu sei aber gesagt, dass ich wohl (wie Gaga, ich meine er hat das mal im Podcast thematisiert..) eine verkürzte Sehne habe, d.h. wenn sich der Arm bei mir durchgestreckt anfühlt, hat er trotzdem noch nen leichten "Knick". Vielleicht ist ja sowas ähnliches das Problem und du überstreckst ihn..?

    Ziele über das rechte Auge, der geknickte Mittelfinger visiert.

    Das hat zwar nix mit deinem Problem zu tun aber ich würd mir das mit dem visieren abgewöhnen, dein Wurfarm ist kein Gewehr :)


    Erstmal herzlich Willkommen im Forum!

    Ich war Anfang 2022 in der gleichen Situation. Ich habe mir damals bei Dartspool eine Anfängerbox gekauft, in der 4 verschiedene Darts unterschiedlicher Gewichte in 3 verschiedenen Barrel-Formen (2x Zylinder, 1x Torpedo, 1x Bomb) sowie eine kleine Auswahl an verschiedenen Flights und Schäften enthalten waren. Nachdem ich damit einige Wochen gespielt habe, hat sich für mich relativ schnell herauskristallisiert, dass ich den Dart am liebsten relativ weit hinten greife und dass mir die Torpedo-Form am meisten liegt. Von da an habe ich also gezielt nach Darts gesucht, welche eine Griffmulde im hinteren Bereich haben und bin irgendwann beim Martin Schindler V2 gelandet. Mittlerweile spiele ich den neuen V3, welcher sich aber nur minimal anders spielt.

    Auf die Frage, was zuerst da ist, würde ich also folgendes antworten: Zuerst der Dart, dann der Griff und dann der Dart, der zum Griff passt.

    Ich habe mir alles, was ich aktuell kann (AVG zwar erst um die 40 rum aber ich bilde mir ein, dass ich inzwischen immerhin einen recht sauberen Wurf habe), autodidaktisch mit Hilfe von Youtube beigebracht. Hier kann ich die Channels Dartblog und Dartspeak sehr empfehlen.

    Der beste Weg wäre vermutlich, dass du dir direkt einen Trainer suchst aber ich bin der Meinung, dass man es auch alleine schafft, wenn nur genug intrinsische Motivation und etwas Gefühl für den eigenen Körper vorhanden ist.

    Schau dir am besten erstmal ein Video zum Thema "Abgedecktes Board" an, mit dieser Technik lässt sich super am Wurfgefühl arbeiten, außerdem trainierst du dabei, enge Gruppierungen zu werfen. Beide oben genannten Channels haben Videos zu diesem Thema. Ab einem bestimmten Punkt macht es auch Sinn, dich selbst zu filmen und mit Hilfe des Videomaterials Fehlerquellen zu identifizieren. An diesen kannst du dann gezielt arbeiten. Mir ist dabei z.B. relativ schnell aufgefallen, dass ich beim Zurückziehen des Darts den Ellenbogen zu weit absenke und den Dart dadurch eher stoße anstatt ihn zu werfen. So konnte ich meine Aufmerksamkeit beim Training gezielt darauf lenken und habe diese Angewohnheit inzwischen fast komplett abgestellt. Mit dieser Methode kannst du dich dann schrittweise dem "perfekten Wurf" annähern, wobei du dich nicht entmutigen lassen solltest, auch bei den Profis ist dieser einem ständigen Wandel unterworfen.