Beiträge von Zahlenmonster

    Tja, ist echt ein wenig früh für mich. Sollte mich vielleicht auf amerikanische Turniere spezialisieren :cool:

    Auswertungsmässig das erwartet harte Brot, weil man tatsächlich 2/3 der Spieler als unbeschriebenes Blatt bezeichnen muss. Extrem wenige Halbwertungen vorher.

    Abgesehen von Jantan haben sich allerdings recht wenige neue Namen nach vorne gespielt. Alvin Delgado vielleicht noch. Jenn ming Tan und Tengku Shah noch mit Averages im Bereich 77, aber überschaubar vielen Punkten daraus. Zhao Chen Tay hat sich zwar jetzt weit nach vorne gespielt, aber ansonsten zweimal aus in der für ihn ersten Runde und die Averages im Bereich 64 sind dann auch nicht überzeugend.

    Was die Spitze angeht, warte ich mal den Ausgang des Turniers ab. :)

    Krasse Leistung. Das Turnier ist leider etwas früh für Spätaufsteher wie mich.

    Meine Tabelle kannte Jantan vorher auch nicht, die V2 Variante hätte tatsächlich ein Malayisches Quali-Turnier in 2020 gefunden (zur Auswertung hat das Turnier mangels Gegnern mit Zahlen natürlich nicht wirklich getaugt), da hatte er so einen Average von 81. Jetzt in dem Turnier 83, auch wenn er gegen Ende hin deutlich zugelegt hat.

    Schaun wir mal auf die nächsten beiden Events. Bin heute unterwegs, weiss nicht wieviel ich live verfolgen kann.

    Ok, die endgültige Liste ist nochmal um 11 Namen gewachsen und darunter dann doch ein paar bekannte Namen :). Wenn ich den Überblick nicht verloren habe, vorrangig/ausschließlich von den Philippinen.

    So findet sich jetzt auch Lourence Illagan in der Liste, der vorher gefehlt hat, dazu Reynaldo Rivera, Donjem Dimaculangan, Alex Tagarao, Sonny Balagat, Rosendo Lubaton und Alexis Toylo. Erstaunlich viele Neulinge von den Philippinen, die beim Heimatturnier nicht gespielt haben.

    Gefällt mir dann schon besser 8)

    Die auf Facebook/ Professional Darts Asia veröffentlichte aktuelle Meldeliste strotzt jetzt nicht gerade vor bekannten Namen 🫤.

    Kein Spieler aus der Mongolei, eher unbekannte Spieler von den Philipinen. Viele aus Singapore und Malaysia.

    Hoffe mal dass sich das noch etwas ändert, sonst ist es auswertungstechnisch genauso zäh wie das Turnier in der Mongolei.

    Ich würde ja eigentlich gerne Spitzen-Turniere des DDV wie das German Masters (sagen wir die KO-Phase) mit in meinen Zahlensalat aufnehmen, allerdings ist die Datenbeschaffung, die ich bisher gefunden habe, nicht so das Gelbe vom Ei.

    Im Grunde brauche ich die Spiele in tabellarischer Form, eigentlich auch mit den Averages. Dartsconnect gibt das so her, die Ergebnisse hier im Forum auch, WDF eigentlich auch (wenn sie mal Averages veröffentlichen) wie auch Mastercaller, einzig bei Modus müsste man für die Averages (zu) viel rumklicken und sammeln.

    Bei den Damen sowie den Herren findet man unter 2K Darts zumindest eine Tabelle, bei den Jugendlichen dann einen Baum. Beides kann man wohl hinquetschen für die Ergebnisse, die Averages müsste man aber manuell dazusuchen.

    Gibt es irgendwo auch Veröffentlichungen, die das etwas pointierter, also mit den üblichen Infos, bereitstellen?

    Merci schon mal.

    So, nachdem ich am Wochenende unterwegs war, habe ich erst heute morgen den Apparillo angeworfen und geschaut wie sich die Lage beim WOM-Wochenende auswertungstechnisch so gestaltet.

    Letztlich verstärkt sich der Eindruck, dass sich die Hierarchien durch die 4 Turniere verfestigt haben. Greaves (leicht mehr) und Sherrock können ungefähr gleich viel Boden gut machen, wie auch in ähnlicher Dimension Byrne, de Graaf, Hammond, Hutchinson, van Leuven und Viinikainen. Lisa Ashton kann sich dann doch nicht aus ihrem Abwärtstrend befreien und verliert leicht, Suzuki kann nur ein leichtes Plus mitnehmen. O'Sullivan verliert dann etwas deutlicher und verliert so auch etwas den Anschluss an die Top-4. Winstantely und Hedman sowie Turner mit leichtem Minus sowie im erweiterten Top-Bereich Aletta Wajer und Steph Clarke mit etwas grösserem Minus.

    Aus deutscher Sicht klar am Besten Silke Lowe, die sich eine Ecke verbessert. In der Breite ist es halt so, dass die V1-Version ziemlich ungnädig ist mit Spielern/innen, die keinerlei Punkte gegen Zahlenträger holen - es erwartet simpel und ergreifend mindestens einen erspielten halben Punkt für eine Erst-Zahl (in Ausnahmefällen änder ich das). Bei der Vielzahl deutscher Niederlagen ist es also nicht verwunderlich, dass sich da gar nicht viel tut ansonsten.

    Dem entziehen konnten sich Daniela Dambek, Sandra Spanger und Jennifer König, alle so in dem Bereich Averages zwischen 51 und 54. Annett Kecke und Sabine Waldmeier dann dahinter allerdings mit spürbar schlechteren Averages, erst dahinter dann die öfters auftretenden Frerking und Milkowski mit keinem besonders gutem Turnier.

    Von den Averages konnte Sandy Wolf (immerhin 57,6 im Turnier) noch ganz gut mithalten, hat aber damit gerade mal ein Leg geholt, allerdings gegen ausnahmslos sehr starke Gegnerinnen (u.a. Sherrock). Sie scheint nicht vom Losglück verfolgt, denn sie hat auch letztes Jahr im August teilgenommen mit ähnlichem Bild: 0/4 gegen noch stärkere Gegnerinnen.

    Die Holländerinnen hinterlassen in der Breite dann ein stärkeres Bild, vor allem Sabrina Jongenotter konnte deutlich zulegen.

    Bisher nur zwei deutsche Siege jeweils in T 64 (somit mit 100 Pfund belohnt):

    Emma Winkelmann (52,08) 4 - 1 Diana Merl (43,53)

    Anett Kecke (44,12) 4 - 2 Lara Frerking (43,66)

    Da beide in der Folgerunde ausgeschieden sind muss man feststellen, dass abgesehen von den beiden inner-deutschen Duellen alle Partien für deutsche Teilnehmerinnen verloren gingen. Schon ein wenig ernüchternd 😏

    Von den Favoritinnen hat sich O‘Sullivan diesmal etwas weiter gespielt, ist aber Lisa Ashton gescheitert. Suzuki dagegen gegen Viinikainen raus. Letztere mit 95er Average.

    Ihr Problem ist auch nicht, dass sie droht abzustürzen, das hast eher du jetzt herbeigeredet. Das Problem ist dass - gefühlt oder real - Stagnation droht. 90% leicht gewonnene Spiele gegen weitaus schlechtere Gegner und wenn man/Frau dann in den restlichen beiden Spielen nicht voll auf der Höhe ist, ist gefühlt das Wochenende für die Katz.

    Solange sie in der Spur ist, spielt sie extrem stark. Kommt Sand ins Getriebe tut sie sich schwer in die Spur zurückzufinden, zumindest letztes Mal.

    Für dieses Turnier wurden ihr aber auch freundlicherweise 2 der 3 Rivalen aus dem Weg geräumt.

    Fast schon programmatisches Ende des Turnier, Greaves gewinnt das Finale gegen eine dann doch überforderte Suzuki, die vorher Ashton ausgeschalten hat und die wiederum Sherrock.

    Die Leistungsunterschiede in dem Format visualisiert ihre erste Runde ganz gut in dem sie einen um 62 Punkte besseren Schnitt als ihre Gegnerin gespielt hat. Carina Staubitz (36,5) ein wenig mehr als ein Drittel der Punkte von Greaves (beachtliche 98,5)

    Der Niveau-Abstand zwischen Spitze und Mittelfeld ist bei den Frauen generell hoch, abgesehen von den bekannten Namen kommen vielleicht mal überraschende mithaltende Spieler aus England (wie demletzt Amanda Kirkwood) und neue Namen (wie Fajardo) aber das ist selten und irgendwann zählen sie dann auch zu den Top-Spielern. Anderswo ist das auch nicht besser, in den USA ist selbst das Top-Niveau letztlich zweitklassig. In Deutschland ist es wohl tatsächlich so dass das Spitzen-Niveau bei der WDF spürbar konkurrenzfähiger einzuschätzen ist als die bei der PDC mitspielenden Spielerinnen.

    Da aufgrund der Doppel-Lastigkeit des Wochenendes nicht so wirklich viel passiert ist, bleibt heute die explizite Auflistung der Rangliste aus. Einzige Veränderung in den Top-60 ist gleichzeitig auch der Verlierer der Woche: Perry van Peer, der das Modus-Turnier zwar gewonnen hat, aber sich derartig knapp durch alle 3 Gruppenphasen durchgemogelt hat, dass er seiner Favoritenstellung nicht gerecht wurde. Im Prinzip hat er nur wenig mehr als die Hälfte seiner Spiele gewonnen und damit im Ranking 10 Plätze eingebüßt und rangiert jetzt auf Platz 53.

    Gewinner der Woche ist Jamie Bain, der neu geführt wird auf Platz 100 (allerdings recht geringe Anzahl von Partien, in V2 ist das dann nicht mehr ausreichend für das Ranking). Jamie hat das 6-Nations Turnier bei den Herren gewonnen.

    Interessanter war das Geschehen bei den Damen. Nachdem es Lisa Ashton letzte Woche nicht geschafft hat aus ihrem Abwärtstrend auszubrechen, hat das Fallon Sherrock diese Woche deutlich besser gemacht. Mit 16/25 besser performt als Berry van Peer (15/27), und gegen selbigen auch in der Dreier-Gruppe gewonnen, um dann aber wegen der um ein Leg zu hohen Niederlage gegen Alec Small auszuscheiden. Klares Plus also, damit liegt sie so auf Platz 213.

    Beau Greaves notiert immer noch komfortabel davor auf Platz 127, auch wenn sie aufgrund der Finalniederlage (ebenfalls 6-Nations-Turnier) gegen Rhian O'Sullivan 3 Plätze zurückrudern durfte.

    Fünf Development Tour Turniere und zwei der Players Championship bringen etwas Bewegung in den Salat. Dazu die Modus Super Series, die diesmal Tricole so viele Punkte kostete, dass er auch durch Zugewinne bei den Championships nicht verhindern konnte aus den Top-150 zu fliegen (vorher Platz 132).

    Lisa Ashton hat hier ebenfalls ein paar Punkte dabei liegen lassen und bestätigt damit ihren aktuellen Abwärtstrend. Ihr "All-Time-High" hatte sie übrigens an dem Wochenende im Herbst, als dann Beau Greaves mit 3-stelligem Average die Wachablösung einläutete. Seitdem ging es südwärts. Aber gut, man sollte solche Trends nicht zu sehr in die Zukunft extrapolieren, meist explodiert es dann irgendwann mal in die andere Richtung. Zumindest wenn man mal Glenn Durrant aussen vor lässt.

    Fallon Sherrock macht das diese Woche übrigens deutlich besser als Lisa und hat den mit 10 Punkten aus 15 Partien den zweiten Platz in Gruppe A erobert.

    Ansonsten waren da noch die Turniere der Senior League, die Rob Thornton einen Schub um 8 Plätze auf 112 brachte. Richie Howson musste dafür Platz 104 mit Platz 115 tauschen.

    Die PDC-Turniere brachten dagegen eine ganze Reihe Spieler, die alle ungefähr gleich viele Punkte zulegen konnten. Das brachte Damon Heta 4 Plätze (auf 7), Luke Woodhouse 8 Positionen (31), Mensur Suljovic 9 (46), Mario Vandenbogaerde 14 (53) und Nils Zonneveld sogar 18 Positionen auf 55. Gewinner der Woche ist aber Christian Kist, der sich 25 Plätze hocharbeitete - mit Platz 64 fast in die Top-60.

    Weiter hinten lief es soweit gut für Bradley Brooks (+17 auf 76), Connor Scutt (+23 auf 95) und Stephen Burton (+29 auf 102). Rusty ist wieder in den Top-150 und dann gleich auf Platz 127, erstmals in den Top 150: Christian Perez auf 129.

    Deutlicher abwärts ging es für Kean Barry (minus 12 Plätze auf 50) und John O'Shea (mit Platz 145 (-16) so grad noch in den 150). Verlierer der Woche ist aber Nathan Rafferty, den das Wochenende 18 Plätze kostet und der jetzt auf Platz 86 zu finden ist.

    Das nächste Wochenende wird dann wohl eher ruhig, die anstehenden Doppelpartien spielen für die Rangliste keine Rolle.

    1 Michael van Gerwen [-]

    2 Michael Smith

    3 Gerwyn Price

    4 Luke Humphries [-]

    5 Jonny Clayton (+1) [2]

    6 Dirk van Duijvenbode (-1)

    7 Damon Heta (+4)

    8 Josh Rock

    9 Dave Chisnall (-2)

    10 Nathan Aspinall [-]

    11 Rob Cross (-2)

    12 Gary Anderson (+1)

    13 Peter Wright (-1)

    14 Danny Noppert (+1)

    15 Andrew Gilding (+1)

    16 Dimitri Van den Bergh (-2)

    17 Joe Cullen (+1) [2]

    18 Chris Dobey (+2)

    19 Ross Smith

    20 Martin Schindler (-3)

    21 James Wade (+3)

    22 Stephen Bunting (-1)

    23 Krzysztof Ratajski (-1)

    24 Raymond van Barneveld (+1)

    25 Wessel Nijman (+4)

    26 Daryl Gurney (-3)

    27 Corey Cadby [22]

    28 Jose de Sousa (-2)

    29 Ryan Searle (-1) [2]

    30 Mike De Decker (+1)

    31 Luke Woodhouse (+8)

    32 Gabriel Clemens (-2)

    33 Gian van Veen (-1)

    34 Jim Williams (-1) [3]

    35 Brendan Dolan (-1)

    36 Callan Rydz (-1)

    37 Simon Whitlock

    38 Kim Huybrechts (-2)

    39 Adrian Lewis (+3) [14]

    40 William O’Connor (+5)

    41 Matt Campbell

    42 Steve Beaton (+1)

    43 Berry van Peer (+3) [-]

    44 Ian White (-4)

    45 Ryan Joyce (+2) [3]

    46 Mensur Suljovic (+9)

    47 Alan Soutar (+1)

    48 Richard Veenstra (+5)

    49 Ricardo Pietreczko (+2)

    50 Keane Barry (-12)

    51 Jermaine Wattimena (-7)

    52 Mickey Mansell (+7)

    53 Mario Vandenbogaerde (+14)

    54 Luke Littler (-5)

    55 Niels Zonneveld (+18)

    56 Boris Krcmar (-6)

    57 Cameron Menzies (-5)

    58 Raymond Smith (-2) [-]

    59 Scott Williams (+6)

    60 Keegan Brown

    4 Spieler, die erheblich besser als ihre alte Zahl performten, habe ich mal so ausgewertet als wären sie Neulinge. Das sind Enrico Frank, Connor Arberry, Jordan Sharpe und Levy Frauenfelder. Damit sind wir auch schon bei den Überraschungen, neben den genannten vier, dann noch Niclas Wierling. Am beeindruckendsten performt bisher Levy Frauenfelder. Verloren gegen: Kean Barry, Rusty-Jake und zweimal Gian van Veen. Den Rest dann gewonnen. Von der Performance daraus liegt er auf Rang 8, das ist schon ziemlich krass und mehr als deutlich über der Leistung vergangener Turniere. Connor Arberry würde sich auf 14 einsortieren, Jordan Sharpe und Enrico Frank dann hintereinander auf 21 und 22 und Niclas Wierling auf 27.

    Ganz vorne spielen Wessel und Gian in einer anderen Liga, Bradley versucht zu folgen, liegt aber dann doch eine Ecke. Mit einem kleinen Respektsabstand folgen dann, alle nah beieinander: Jarred Cole, Dylan Slevin, Luke Littler (leicht unter seinem zuletzt gezeigtem Niveau spielend), Rusty, Levy, van der Velde, Roelofs, Crabtree, Barry und Rupprecht.

    Gute Ergebnisse haben auch Bradly Roes,Lewis Guerney, Jack Male und Dominik Gruellich erspielt.

    So, das 5.te Turnier hat das Ganze nochmal etwas durcheinandergewürfelt.

    Von den 5 "Überraschlern" hat Jordan das letzte Turnier nicht mitgespielt, Enrico, Connor und Niclas konnten nicht ganz an die vorherigen Erfolge anknüpfen. Dafür hat Levy Frauenfelder nochmal einen draufgesetzt: Siege über Bradley Brooks und Pascal Rupprecht, erst von Dylan Slevin im Halbfinale gestoppt.

    Damit ist er auf 4 im Wochenend-H-Ranking, um das in Relation zu setzen: Rein von den Ergebnissen (nur das Wochenende natürlich) ist das Welt-Top50-Niveau! Die Averages liegen allerdings mit knapp 81 doch eine Ecke drunter. Aber wenn man einen Lauf hat, hat man halt einen Lauf.

    Daneben hat sich auch Dominik Gruellich in dem Ranking weit nach vorne gespielt, bis auf Platz 17, starke Leistung.

    Ganz vorne mussten Wessel und Gian Federn lassen, nehmen aber weiterhin die Spitze ein, nur jetzt gefolgt von Dylan Slevin. Adam Gawlas hat sich nach ansonsten überschaubaren Erfolgen am Wochenende durch den Turniersieg auf Rang 7 gespielt.

    Bis Rang 9 (5:Bradley, 6 Jurjen, 8 Rusty, 9 Jarred) haben sich die Spieler verbessert, Rusty Rodriguez, Jarred Cole und natürlich Levy Frauenfelder deutlich. Dahinter folgen dann Luke Littler und Kean Barry die genauso wie Pascal Rupprecht (14) und Nathan Rafferty (15) und Sebastian Bialecki (16) ein paar Punkte verlieren.

    David Schlichting, Ticken besser als die Altzahl auf Rang 30 in Bezug auf die Leistung am Wochenende.

    So, auch wenn erst 4 von 5 Turnieren gespielt sind, hab ich es mal als Gesamtheit durch den Apparat gejagt.

    4 Spieler, die erheblich besser als ihre alte Zahl performten, habe ich mal so ausgewertet als wären sie Neulinge. Das sind Enrico Frank, Connor Arberry, Jordan Sharpe und Levy Frauenfelder. Damit sind wir auch schon bei den Überraschungen, neben den genannten vier, dann noch Niclas Wierling. Am beeindruckendsten performt bisher Levy Frauenfelder. Verloren gegen: Kean Barry, Rusty-Jake und zweimal Gian van Veen. Den Rest dann gewonnen. Von der Performance daraus liegt er auf Rang 8, das ist schon ziemlich krass und mehr als deutlich über der Leistung vergangener Turniere. Connor Arberry würde sich auf 14 einsortieren, Jordan Sharpe und Enrico Frank dann hintereinander auf 21 und 22 und Niclas Wierling auf 27.

    Ganz vorne spielen Wessel und Gian in einer anderen Liga, Bradley versucht zu folgen, liegt aber dann doch eine Ecke. Mit einem kleinen Respektsabstand folgen dann, alle nah beieinander: Jarred Cole, Dylan Slevin, Luke Littler (leicht unter seinem zuletzt gezeigtem Niveau spielend), Rusty, Levy, van der Velde, Roelofs, Crabtree, Barry und Rupprecht.

    Gute Ergebnisse haben auch Bradly Roes,Lewis Guerney, Jack Male und Dominik Gruellich erspielt.

    Tja, beim Decider zwischen Wessel Nijman und Pascal Rupprecht war wohl Nervenflattern angesagt, aber ersterer hat es dann doch über die Ziellinie gebracht, nachdem er in zwei Aufnahmen die 36 nicht hat ausmachen können und Pascal einmal die Chance bekam die 60 zu beenden. Bad Luck.

    Ansonsten hat sich David Schlichting durch frühes Aus wieder etwas nach hinten orientiert, Dylan Slevin musste sich gegen Luke Littler verabschieden, Bialecki, Rafferty, Toonders, Teehan, Gawlas, Koch, Mesters, Borbely, Roelofs, Kraft, Maiden, Lewis Williams, Enrico Frank ebenfalls ausgeschieden.

    Das 12.te Turnier war dann schon ziemlich nach Fahrplan des Rankings, die Nummer 1 gewinnt, ansonsten Nummer 2, 5 und 11 im Halbfinale.

    Sehr viele neue Namen aus Deutschland unter den Top 32. Keith Zahner mit beachtlichem Average von 78,5. Grösster Gewinner bleibt aber Enrico Frank.

    David Schlichting derweilst auf dem Weg zum begehrten Platz 26 8). Dahin fehlen noch 12 Plätze in dem zugegebenermassen langsam reagierenden V1-System. Eine Reihe von Spielern hat er mit dem zweiten Turnier überholt, allerdings hat sich jetzt noch Nathan Rafferty eingemischt, der selbst mit dem zweiten Turnier von Dylan Slevin überholt wurde und sich somit an Rang 6 dazwischenmogelt.

    Ansonsten halten sich die Verschiebungen in Grenzen. Interessant wird auch sein, wer am Ende des Wochenendes über die 6 Turniere am Besten gespielt hat (H-Zahl). Nach 2 Turnieren steht da Wessel Niejmann doch recht deutlich vorne, vor - dann wieder recht knapp - Slevin, Brooks, Roelofs und van Veen. Beachtlich Enrico Frank auf Platz 24, real vermutlich noch besser, da die H-Zahl von der Altzahl mitbeeinflusst wird und da haben andere nun mal bessere Vorgaben. Im Schach/DWZ gibt es auch das Konzept der von der alten Zahl unbeeinflussten H-Zahl (genauer gesagt nur dieses). Das ist bei wenigen Runden desöfteren grenzwertig, hier wäre es aber interessant. War mir aber zu aufwändig.