Beiträge von Bazi83

    sind die besagten anderson für 30 Euro aus dem Supermarkt. T90 und lim sind eindeutig zu erkennen. Sind hinten am Barrel graviert (nicht gelasert) selbst nach Jahren wäre die Gravur noch sichtbar. Einzig den Nandor bezzeg von unicorn gab es mal ohne Gravur. Der ist aber in der Mitte bauchiger.

    Moin zusammen,

    hat hier eventuell schon jemand was gehört wie es mit den Nico Springer Darts aussieht und wann man eventuell mit denen rechnen kann?

    Bin Neugierig und würde mich mal interessieren, auf der Homepage von Bulls steht leider nur das sie überarbeitet wird.

    Kann mir kaum vorstellen das der in den nächsten monaten kommt. Schindler kam ja erst raus. Und auf dem bild vom signing bei bulls erkennt man den dart nicht zu 100%. Das was man so auf der Bühne bisher von ihm gesehen hat, sah eher danach aus, als hätte bulls mal kurzer Hand den one80 jelle Klassen v1 abgekauft. Irgendwie? Keine Ahnung aber der alte war eher mein style. Hintenrum mag das ja alles noch klar gehen. Vorne die Nose ist Geschmackssache. Aber dieser riesige glatte Ring in der Mitte vom Barrel? Hoffe das das nur beim Prototype so bleibt und der da zumindest noch ein bisschen grip bekommt.

    Mit schieben ist da eher die daumenstellung gemeint. Ist der Daumen nach hinten gelegt (wie beispielsweise bei littler) ziehst du das Barrel. Florian Hempel knickt den Daumen unter dem dart so ab das er eher nach vorne zeigt. Peter wright hingegen legt den dart eher wie in ein v zwischen Daumen und Zeigefinger, macht dann aber eher diese geradlinige Bewegung wie du sie angesprochen hast. Und für all diese Griffe und wurftechniken gibt es eben barrels die sich mehr oder eben weniger für eignen. Ein Florian Hempel mit einem richtig straighten barrel könnte Probleme bekommen. Steht der Daumen so weit nach vorne und schiebt das Barrel vor sich her, ist es von Vorteil, wenn es da nen Punkt gibt in dem der Daumen quasi einhaken kann.

    Soll das jetzt die Antwort auf seine Frage sein? Denn der Grund, warum der eine eher hinten greift und manche lieber weiter vorne, ist damit ja nicht beantwortet.

    Naja, hatte ich ja anfangs erwähnt. Komfort vor allem. Jeder hat natürlich eine bevorzugte Position am Barrel zum greifen. So hat beispielsweise das Barrel von Connor scutt eine griffmulde, bei der ich lange der Meinung war, klar da gehört der dart gegriffen. Bis ich Connor dann mal spielen sehen hab. Und chizzy greift extrem weit vorne. Es gibt da also keinen speziellen Grund. Einzig vielleicht ob man den dart schiebt oder zieht. Beim schieben empfiehlt es (sollte man mit so einem barrel spielen) das Barrel auch da zu greifen wo das Barrel einen schubpunkt hat. Florian Hempel beispielsweise schiebt das Barrel mit dem Daumen unter dem Barrel. Der schubpunkt ist an der Stelle an der das Barrel dicker wird. Dennoch ist das aber so, daß Florian damit klar kommt. Ob das bei jedem anderen auch so ist stelle ich in Frage. Hat ja nicht jeder anatomisch die Hand von Florian.

    Ich greife relativ weit vorne und habe damit gefühlt mehr Kontrolle. Mir ist allerdings aufgefallen das sehr viele Profis eher hinten greifen, zum Beispiel auch littler und noch extremer humphries der fast am schaft greift.

    Gibt es objektive Gründe für vorne oder hinten greifen, oder ist das einfach ne Gefühlsfrage?

    naja. Grundsätzlich zwar ne Sache von Komfortzone. Aber wenn man schaut wie z.b. Luke littler greift, sieht man das er den dart am handballen aufliegen hat und mit Mittel und Ringfinger den dart seitlich stabilisieren. Und da littler ja ein langes straightes Barrel spielt, kommt ihm das entgegen. Mit ein wenig Gewöhnung ist das stabilisieren mit Mittelfinger oder mehr, am dart etwas genauer wie an der Spitze. Denn nur dann kann man mit dem stabi-finger am Barrel auch mal weiter vor oder zurück wandern. An der Spitze kommt da irgendwann die barrelnose und dann läuft man wieder Gefahr, das Barrel vornerum zu verdrücken. Bei rechtshändern meisst dann nach links in die 5.

    mal n tip. Mach ich eigentlich nicht, da ich weder Trainer bin noch sonst irgendwas in die richtung, aber aus reiner Selbsteinschätzung.

    Probier mal das Barrel weiter vorne bzw weiter hinten zu greifen.

    Das hat nen deutlichen und direkt spürbaren Einfluss auf die Flugbahn.

    Denke das da das Problem drin liegen könnte. Ich hab für mich die Erfahrung gesammelt, das es am einfachsten und genauesten ist, wenn der dart inkl setup am Schwerpunkt gegriffen wird. Daher ja auch die unzähligen Möglichkeiten mit setups was zu machen.

    Der Punkt sollte dann auf alle Bereiche auf dem Board ähnliche Ergebnisse erzielen. Heisst, überall ziemlich gleich nah ans anvisierte tripple. Und möglichst alle in selber Richtung daneben. So kontrolliere ich meinen Griff immer wieder mal mit der wurfkombi t20,t19,t18. Oder auch gerne mal t20,t19,DB. Wenn nun dart 1 deutlich über der t 20 gelandet ist, sollte bei gleichem Griff, dart 2 ebenso weit drüber treffen usw. So sollte schnell rauszufinden sein, ob das am Griff oder dem releasepoint liegt. Liegt das tatsächlich am releasepoint, sollte zumindest auf der t19 der dart eher zu tief landen, wie zu hoch.

    Das mit flugkurve und releasepoint ist aber hoffentlich für dich nur reine theorie. An der Stelle würde ich deinerseits das zerdenken mal ein wenig zurück Schrauben. Denn worum ging es hier nochmal? Den Versuch besser zu werden.

    Und das ist zwar Ganz nett sich mal ne flugkurve von nem dart anzuschauen und zu analysieren. Aber weißt du denn sicher, was die Kurve unabhängig vom einschlagpunkt am Board flacher bzw steiler macht? Richtig, nein

    Dazu gehört nämlich deutlich mehr wie der releasepoint. Flightgröße wie Flightform, Schaftlänge sowie Gewicht vom setup. Schwerpunkt vom Barrel. Verhältnis zwischen schubpunkt und Schwerpunkt. Und viele, viele andere Punkte.

    Wie du darauf Einfluss nehmen kannst, hängt stark von deinem können ab. Als Beispiel phil Taylor. Er hat die steile Flugbahn gehasst und sich daher nach und nach an eine extrem flache Flugbahn ran gearbeitet. In seinen Anfängen als Profi hat er noch ziemlich lange straight barrels geworfen, was sich nach und nach zu seiner heutigen barrelform entwickelt hat. Ebenso wie die shaft flight Kombi.

    Letzten Endes steht aber die frage im raum: "mit was komme ich am besten zurecht?". Da ist flugbahnanalyse total egal. Grund hierfür ist ganz einfach. Dart ist eben und vor allem auch eine stark mental abhängige Sportart. Was passiert also beim Gedanken an sowass? Korrekt, ich werfe nicht nehr mit 100% Fokus. Und das ist das wichtigste. Das einzig analytische für den Werfer sollte sein: wie fühlt sich der dart in der Hand während des abwurfes an? Und dieses Gefühl immer wieder versuchen zu erzeugen. Spricht, wo ist der Daumen, wo der Zeigefinger usw. Spür ich da irgendwelche Rillen am Barrel oder was auch immer. Das Feingefühl in den fingern muss mehr und mehr wachsen. So weiß man dann nach geraumer Zeit (häufiger fall) wann der Zeigefinger falsch am Barrel liegt und beim releasepoint noch n ticken Druck aufs Barrel ausübt. Und zack s5. Ergo, weniger flugbahnanalyse von Profis, sondern mehr Fokus auf sein eigenes Feingefühl. Denn du änderst zu oft zu viel an deiner Technik, da du immer wieder irgendwas wie das Gates Video entdeckst.😉

    Hier nochmal paar größentechnische Eindrücke bzgl Focus trainieren.

    Das sind Standard Papier Größen von DIN A5 bis auf DIN A8 runter.

    Meine persönliche Meinung dazu bleibt. Das Feld sollte an das eigene können angepasst sein. Dazu später nochmal.

    Grundlegend halte ich wenig bis gar nichts davon, sich so viel wie möglich fläche zu bieten um Focus zu trainieren. Ist mein Feld zu groß trainiere ich nicht richtig, sondern wurstl da nur alles rein was geht. Zu klein sollte es aber auch nicht sein.

    Aus der Erfahrung die ich im Training gemacht habe, sollte das Verhältnis bei ungefähr ⅔ liegen. Heisst 2 von 3 darts sollten da schon treffen.

    Und im besten Fall noch bei 2 von 3 Aufnahmen jeweils der erste dart.

    Denn den ersten immer daneben zu zimmern um dann zu korrigieren,

    ist langfristig auch nicht gut, da der sich irgendwann festsetzt und man den immer daneben wirft.

    Zu Beginn sollte man das Zentrum vom Papier oder was auch immer verwendet wird, ein wenig höher hängen wie die Mitte des t20 Feldes.

    Das soll erstmal Sicherheit bieten, lieber obenrum in die s20 zu werfen,

    wie zu weit unten Gefahr zu laufen s1 oder s5 zu treffen.

    Auch wieder so eine Sache, die man sich bei Profis leicht abschauen kann. Oftmals werfen die am Anfang eines matches (wieder the asp das beste Beispiel) etwas hoch an wobei häufig ne 60 bei raus kommt. Das aber dann sicher.

    Je kleiner der angehängte Bereich dann im Verlauf der Zeit wird, desto näher rückt das zur Mitte der t20. Da sollen ja im besten Fall am Ende die meisten Darts drin landen.

    Für andere Bereiche am Board sollte das ähnlich aussehen. Allerdings würde ich selbst nicht zu arg Focus, sondern eben auch andere Sachen trainieren. Am Ende gewinnt häufig jener, der am ausgewogensten spielt.

    Trefferquote auf Doppelquote wäre das Ziel.

    Zu letzt nochmal 2 geworfene Aufnahmen, wie es im Training aussehen sollte bzw wie nicht. Am besten addiert man auf 100 geworfene darts alle Trefferpunkte zusammen. Denn Streuung ist bekanntlich ja nicht gleich Streuung. Und die darts, die daneben gegangen sind, werden vernachlässigt. Schließlich geht es ja nicht um Punkte, sondern um verkleinern der Streuung bzw des trefferbildes. So ist am Ende die getroffene 26 mehr Wert wie die vermeintlichen 60 auf dem anderen Bild.

    Wer das ganze dann noch verschärfen will, sieht eine Aufnahme als Paket an. Trifft ein dart davon nicht, zählt die Aufnahme mit 0 Punkten. Auch wenn ggf die anderen beiden darts das tripple treffen.

    Der hat sich wohl auch nach einer Verletzung auf den anderen arm umgestellt und wirft jetzt fast genauso gut mit links.

    Da kenne ich ein paar leute die das so gemacht haben.

    Selbst Profis die mit dartitis oder anderen Schulter und armverletzungen zu kämpfen haben, probieren das immer wieder mal aus. Die sind halt dann aber professionell genug, ihre Probleme in den Griff zu bekommen.

    Lediglich the Asp macht mir ein wenig Sorgen. Sein Bewegungsablauf sah früher besser aus. Wohingegen sich der von humphries nach seiner Pause drastisch verbessert hat.

    Wer mag, kann gerne mal beim darren webster auf den Kanal "dartsreviewchannel" auf Youtube schauen. Der hat mit unter aus dem Grund einer ellebogenverletzung im Ramen einer Verlosung (Mvg Evo x) mal 100 darts mit links geworfen. Da sieht man ganz gut, daß alles nur Training ist. Zum Ende hin sind ein paar richtig schöne trefferbilder bei.

    Heisst aber jetzt auch nicht, daß jeder zwingend mit dem anderen Arm zu gleichen Ergebnissen kommt. Wir haben halt seit Kindheit eine quasi angeborene stärkere Seite. Und wenn da die feinmotorik seither drauf trainiert wurde (größtenteils unterbewusst durch schreiben usw) wird sich auf der anderen Seite immer alles komisch anfühlen.

    https://youtube.com/@straightdarts?si=uEgfmrGxuFPnb6hS

    Das ist der Kanal auf YouTube. Mehr als lehrreich. Und auch wenn der Kerl keine 100er avr wirft. Der trainiert sich selbst ja nicht auf die Weise wie Profis sich selbst trainieren. Aber abgesehen davon das der Profis trainiert hat und das wahrscheinlich auch immer noch tut, in Sachen Technik zeigen und beibringen ist der top. Einziges Manko. Die länge der Videos. Könnte man auch ein wenig einkürzen. 👌

    Das sieht alles schonmal deutlich besser aus. Vor allem der Stand. Die kopfhaltung ist ebenso deutlich besser, gerader. Nur das mit dem hand abklappen. Ja, jetzt wird es wiedersehen geben. Aber ich persönlich finde das zu extrem wie du das machst. Die komplette wurfbewegung von Arm und Handgelenk sollte möglichst smooth ablaufen. Rein physikalisch ist das obendrein eigentlich auch Wurst. Denn der releasepoint ist ganz wo anders. Das abklappen der Hand sollte dabei aber eher dem flüssigen Bewegungsablauf dienen. Wenn die Hand abrupt stoppt, können sich da schnell Fehler einschleichen was das loslassen anbelangt (keine dartitis. Das ist minimal anders). Der Schwung für den dart rührt da großteils vom Handgelenk. Schaut man sich Barney an, sieht man was gemeint ist. Unterarmbewegung ist nahezu slow-mo. Während das Handgelenk die Arbeit macht. Allerdings rein aus Lockerheit. Da wird kein zusätzlicher Druck mit aufgebaut. So, als wären da weder sehnen noch Muskeln drin, nur so ein klappmechanismus wie bei lego-technik.

    cool. Selten so viele auf einem Haufen gesehen. Trotzdem hat sich dieses mal wirklich ein Fehler eingeschlichen. Dein 24g mikuru suzuki miracle ist kein 47er. Erkennungsmerkmal ist bei den 47ern die Oberfläche. Die ist sandgestrahlt. Du hast den gen2. Der einzige 47er von mikuru suzuki ist zwar auch eine Variante der gen2. Den gibt es aber ausschließlich als softdart. 🤷‍♂️