Beiträge von NordDarter

    Und Martin mußte Gestern ausscheiden ;(

    Lokonda hat das eben schonmal geschrieben. Das Spiel von Martin gestern hatte nix mit dem Spiel heute zu tun. Ein guter Gegner treibt einen an, ein schlechter zieht einen runter. Ja, ich glaube zwar auch, dass Martin gegen den Heute-Dobey gewonnen hätte, aber nicht mit dem Average, den er gestern gezeigt hat

    Ich hoffe mal, dass die Serie der Außenseitersiege und der engen Ergebnisse heute Abend wieder fortgesetzt wird und WÜNSCHE mir folgende Ergebnisse:

    Dobey - Pietreczko 8:10

    Price - Gurney 12:13

    Van Gerwen - Van Barneveld 7:10

    Smith - Rock 11:13

    Unabhängig von den Ergebnissen:

    Das wäre von der Spannung her eine Session, die mir gefallen würde!👍

    Ich möchte auch einmal meinen Tipp für heute abgeben: Humphries ist der einzige gesetzte Spieler, der heute schon das Turnier verlassen muss. Das liegt nicht daran, dass er der schlechteste wäre, aber er hat als einziger heute gesetzter Spieler einen Gegner, der in den letzten Monaten einigermaßen konstant gute Leistungen gezeigt hat. Und ein Gesetzter muss halt gehen 😁

    Hat er, keine Frage. Aber ob er ohne seinen Walk-on-Zirkus überhaupt erst in die Lage versetzt worden wäre, solche Leistungen zeigen zu dürfen, darf man glaube ich mit Recht infrage stellen. Hinterher lässt sich oft viel rechtfertigen.

    Dieser Walk-On-Zirkus stünde allen anderen ja auch frei. Natürlich hast du Recht, dass seine Party ursächlicher für die Premier League Teilnahme war als die sportliche Leistung. Aber grundsätzlich geht es im Sport auch immer darum aus dem was man hat das beste zu machen und wenn man aus der Eintrittskarte "Mr Brightside" diese Ergebnisse erzielt, kann man schon sagen, dass Aspinall alles richtig gemacht hat.

    Andere mit ähnlichen Party-Walk-Ons bekommen es nicht so gut hin.

    Die ET ist halt kein reines Show-Event wie zum Beispiel die World Series oder auch die Premier League. Es ist eine ernstzunehmende sportliche Veranstaltung, in der es für die Spieler um Ranglistengeld und ihre berufliche Zukunft geht. Wenn man die Qualifikationsturniere da mit rein denkt, geht es also da um die berufliche Zukunft aller 128 Tourcardholder. Für die Topspieler ist das zu verdienende Geld aber teilweise zu gering um sich in der Pflicht zu sehen, da mitzumachen, siehe beispielsweise Littler, der für die paar Pfund seinen Sessel in England nicht verlässt.

    Die Hallen in "neuen" Ländern bekommst du aber nur voll, wenn du die Stars garantierst. Da kommt niemand für die Partie Mansell-Nijman in die Halle. Die Leute wollen Littler, Humphries, van Gerwen sehen, weil man die kennt.

    Für ein ET Event brauchst du also schon einen gewissen Grundstock an Fans / Nerds, die sich für den Sport an sich interessieren. Deshalb ist die Strategie neue Länder erst einmal mit World Series Events anzufüttern um danach gegebenenfalls auch mit der ET da anzukommen meiner Meinung nach vernünftig um ein langsameres, aber stabileres, Wachstum der Touren zu erreichen.

    Für die Idee, den Dartsport in die großen Hauptstädte zu packen, ist die Premier League deutlich besser geeignet.

    Das Race des World Grand Prix ist das gleiche wie beim Matchplay. Top16 OoM und Top 16 Pro Tour.

    Das Matchplay-Preisgeld fließt in die OoM ein, hat also in der Bewertung der Qualifikation für den World Grand Prix seinen Anteil.

    Eine Benachteiligung anderer Spieler ist da aber nicht. Das Matchplay ist nunmal das zweitwichtigste Turnier des Jahres. Wenn man da gut performt, steht man schon zu Recht weit oben in der Rangliste.

    Desweiteren musste man ja schon in den letzten Monaten eine gewisse Leistung an den Tag legen um sich fürs World Matchplay zu qualifizieren. Das hat ja auch niemand geschenkt bekommen.

    Nochmal zum Thema "Störungen durch Zuschauer". Ich war heute Nachmittag in der Halle. Insgesamt ein sehr faires Publikum. Es gab einmal einen Zuschauer, der einem Spieler in den Wurf gepfiffen hat. Das Ergebnis war ein sofortiger Rauswurf durch die Security. Hier wird also anscheinend endlich durchgegriffen.

    Was mich für Martin etwas Optimismus entwickeln lässt ist, dass Clayton im Frühjahr dieses Jahres so übermäßig gut war. In den letzten Jahren hatte er auch immer wieder solche Phasen. Da fehlte ihm aber im Anschluss die Konstanz und auf 3-4 tolle Monate folgten 2-3 schlechtere. Sollte er die Konstanz nicht gefunden haben, würde er jetzt in die schlechteren Monate rutschen. Nach dem Kiel-Wochenende dürften wir wissen, in welcher Verfassung sich Clayton befindet.