Ist das 'ne Schülerzeitung oder klingt deren "Berichterstattung" immer so?
Beiträge von Zeyes
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Laut der vollständigen Entscheidung hat er angegeben, am Samstagabend (das Turnier war am Montag) mit Freunden reichlich Alkohol und eben auch Kokain konsumiert zu haben. Die Messwerte haben wohl bestätigt, dass der Zeitablauf so gewesen sein müsste. Dafür gab's eine Reduktion auf zwei Jahre; bei Einnahme zur Leistungssteigerung hätten vier gedroht.
Genützt hat es jedenfalls nichts, er ist im betreffenden Turnier in der 1. Runde mit 1-5 gegen Jimmy Hendriks rausgegangen.
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Da fehlten wohl "aus Gründen" gleich sieben Spieler vom Dienstag in der Mittwochsliste und wurden durch irgendwelche anderen Namen ersetzt. Jetzt identische Teilnehmerfelder bis auf Jeffrey de Zwaan nur Mittwoch und dafür Andy Jenkins nachgerückt am Dienstag.
Neben de Zwaan fehlen noch die folgenden Tourcardler:
Ronnie Baxter
Corey Cadby
Robbie Green
Royden Lam
Maik Langendorf
Mick McGowan
Ryan Meikle
John Norman Jnr
Mensur Suljovic
Raymond van Barneveld
Michael van GerwenNachgerückt (CT-Platzierung):
Michael Barnard (1)
Dennis Nilsson (2)
Adam Huckvale (4)
Simon Preston (5)
Jason Cullen (7)
Cody Harris (8)
Jarred Cole (9)
Diogo Portela (10)
Yordi Meeuwisse (12)
John Davey (13)
Cameron Menzies (14)Und wie gesagt am Dienstag Andy Jenkins als Nr. 15. Nicht gemeldet: Martin Atkins (3), Ted Evetts (6), Jason Lowe (11).
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Das dürfte in erster Linie an den veränderten Strukturen, oder besser der erneuerten Führungsriege liegen.
Welche sollen das denn im letzten Sommer gewesen sein? -
Ansonsten sehe ich in der ganzen Aktion ein sehr geschicktes Manöver. Wenn es jetzt nur noch an Beschränkungen der PDC liegt, dass irgendwer bei bestimmten Turnieren nicht mitspielen darf, kann die BDO immer sagen »Ja wir wollen ja. Es liegt nur an der PDC.« Vielleicht reicht es der BDO ja schon aus, bei Diskussionen einfach nur dieses Argument zu haben.
Mag sein, ist aber zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal. Die breitere Öffentlichkeit interessiert sich nicht mehr genug für die BDO, als dass es dort irgendwer thematisieren würde, und eventuell betroffene PDC-Spieler werden sich hüten, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen. So viel gibt's bei der BDO einfach nicht mehr zu holen, dass jetzt Tourcardler aus der 3. und 4. Reihe dagegen Stunk machen würden, dass ihnen die PDC die Teilnahme an bestimmten BDO-Turnieren verbietet.Im übrigen halte ich die Entscheidung der BDO für ziemlich kurzsichtig. Jede unterklassige Tour im Sport braucht irgendwelche Ausschlusskriterien gegen Spieler, die "zu gut" sind, weil sonst der Gedanke von klassierten Wettkämpfen ad absurdum geführt wird. Die bisherige Regelung hatte sicherlich Diskussionsbedarf, aber die neue macht noch weniger Sinn und ist für mich lediglich Ausdruck einer gewissen Verzweiflung bei der BDO.
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Ob die BDO vielleicht nur gewartet hat, bis Phil Taylor weg ist oder ist noch einer der Spieler bei der PDC aktiv, die damals die WDC gegründet hatten?
Aktiv war Taylor tatsächlich der letzte, allerdings sitzt Rod Harrington ja bei der PDC im Vorstand, und Alan Warriner-Little bei der PDPA. Gibt also durchaus noch Entscheidungsträger, die beim Split dabei waren.Übrigens hat die BDO erst letztes Jahr eine Regelung gekippt, die es (unter anderem auch) Taylor nach seinem PDC-Rückzug ermöglicht hätte, am World Masters und an der Lakeside-Qualifikation teilzunehmen. Ob das eine etwas mit dem anderen zu tun hatte, kann natürlich nur spekuliert werden.
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Hmh, das ist mir ein wenig zu einfach. Ja die PDC nutzt den erfolgreicheren Weg, soweit sind wir einer Meinung, auch deine Einschätzung zu Barry Hearn's Aussagen teile ich, aber das die BDO lediglich verwaltet und das könne, sehe ich etwas anders.
Schon vor Jahren kristallisierte sich eine Richtung in manch einem Verständnis heraus. Im Kern: PDC = Profitum, BDO = Amateurstatus, ich denke das kann und sollte auch so in Zukunft die Marschrichtung sein. Die PDC kann und will (Stand heute) keine Tour ausrichten, bei der Teilnehmerzahlen wie sie auf manch einem internationalen BDO/WDF Turnier vorherrschen.
Das Problem für die (und mit der) BDO ist, dass sie zu dieser niederklassigeren Tour selbst nur wenig beiträgt. Und falls es tatsächlich mit der WM den Bach runter gehen sollte, wird dieser Beitrag zur Tour gegen Null gehen. Alles andere, was die BDO tatsächlich noch für den Dartsport leistet - Countydarts usw. verwalten, eine internationale Rangliste führen - könnte wohl ohne größere Schwierigkeiten zwischen der PDC, der WDF und den englischen/walisischen/schottischen Landesverbänden aufgeteilt werden.Insofern gibt es für die PDC einfach sehr wenige Gründe, über den Erhalt des Status quo hinaus an einer Zusammenarbeit mit der BDO interessiert zu sein.
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Zumal die BDO jetzt 25 Jahre lang die PDC geradezu genötigt hat, den besseren Weg allein zu gehen. Schön, dass Barry Hearn noch diplomatische Worte findet, aber eigentlich meint er damit zu diesem Zeitpunkt nur noch: "Wir würden uns freuen, wenn die BDO auch weiterhin die Aspekte des Dartsports abdeckt, auf deren Verwaltung wir bei der PDC keine richtige Lust haben." Denn für mehr ist die BDO inzwischen nicht mehr zunutze.
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In ein paar Stunden geht es hier weiter, diesmal in Tokio und mit vergrößertem Teilnehmerfeld (maximal 512 statt der üblichen 256). Start ist um 4:30 Uhr deutscher Zeit mit der Gruppenvorrunde, gestreamt werden soll ab 8:00 Uhr.
Meldeliste: https://contact.dartslive.com/dtw2/entrylist…theworld2018st3 - 461 Meldungen, allerdings hat das bei den Dartslive-Turnieren ja meist eher nur empfehlenden Charakter, könnten auch deutlich mehr oder weniger werden.
Alles weitere hier: http://www.darts-theworld.com/en/live/
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Auch eine alternative zu N01 und ProDarter
Ich denke mal, so weit war Gooner selbst auch schon...Hier: https://www.lidarts.org/
Wohl ein Projekt von Mischka.

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Am Wochenende geht's mit Turnier 7&8 weiter, diesmal in Malaysia. Die vermutlich endgültige Teilnehmerliste mit 114 Namen (Meldeschluss war vorgestern), davon 108 für Samstag und 110 für Sonntag: http://pdc-asia.tv/en/4/entrylist.html
Von den obenstehenden Top 10 scheinen Nebrida und Park nicht dabei zu sein.
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Unterbuchner ist nun auch nicht gerade das Paradebeispiel für einen Spieler, der im BDO-Circuit "hängengeblieben" ist, schließlich spielt er jetzt gerade mal etwas mehr als ein Jahr lang ausführlicher dort mit. Dass man die BDO-Ranglistenturniere zur spielerischen Entwicklung nutzen kann, steht ja nicht in Abrede - sondern nur die mMn. überholte Erwartung, man könnte dort über mehrere Jahre genügend lernen, um dann direkt in der PDC auf Top-32-Niveau durchzustarten, wie das vor vielleicht 10 Jahren noch für eine Vielzahl von Spielern möglich war. Dafür muss man sich bei der BDO jetzt schon so dominant zeigen wie Bunting oder Durrant; einfach "nur" in den Top 10 der BDO zu stehen, ist für sich genommen kein sonderlicher Qualitätsbeweis mehr, im Verhältnis zum Niveau auf der Pro Tour.
Jedenfalls denke ich bei Spielern ohne erkennbare Fortentwicklung eher an Leute wie Dean Reynolds, der sogar den Freifahrtschein auf die PDC-Tour hatte, aber die Herausforderung nicht angenommen hat und lieber noch Karriereaufbau bei der BDO betreiben wollte, was dann die letzten beiden Jahre eher nach hinten losgegangen ist. Ab einem gewissen spielerischen Niveau muss man sich der Aufgabe "PDC" einfach stellen, ansonsten versauert man irgendwann bei Averages im mittleren bis hohen 80er Bereich, mit denen man bei der BDO zwar wunderbar dauerhaft vorn mitspielen kann, aber eben auch kaum gefordert wird. Das trifft mittlerweile (wie schon im vorigen Posting erwähnt) selbst auf wirklich talentierte Spieler wie Scott Waites zu, von noch schwereren Fällen wie Wesley Harms ganz zu schweigen.
Das schließt natürlich nicht aus, dass die betreffenden Spieler mit ihrer Entscheidung komplett im Reinen sind - muss ja nicht jeder, der Talent zum Darten hat, unbedingt Profi werden. Andererseits gibt's dann auch Leute wie Darryl Fitton, der ganz eindeutig seiner falschen Karriereentscheidung, zu lange in der BDO geblieben zu sein, nachtrauert. Das war natürlich schon vor einer Weile, unter anderen Vorzeichen in der Dartswelt (BDO noch stärker, PDC noch nicht so dominant) - heutzutage gibt's eigentlich keine Entschuldigung mehr, falls ein Spieler aus falschen Erwartungen an die BDO dort weiterspielt.
Apropos:
Was mir als Grund für einen BDO Verbleib einfällt wäre natürlich, dass Unterbuchner einfach weiterhin in der BDO Selbstvertrauen aufbauen will. Wenn man mehr gewinnt als man verliert, ist das sicherlich gut für die Motivation. Also kann ein früher Wechsel zur PDC natürlich dann auch schnell dazu führen, dass man nicht mehr glücklich ist mit seinem Spiel und allem, wenn man ständig in Runde 1 verliert.
Genau das ist aber mMn. heutzutage eben kein Grund mehr, BDO zu spielen. Dafür ist der Leistungsabstand zwischen beiden Circuits inzwischen einfach zu groß. Jamie Hughes hat sich jahrelang Selbstvertrauen erspielen können und war am Ende die Nr. 3 der BDO - genutzt hat's ihm wenig, bei der PDC durfte er trotzdem quasi wieder bei Null anfangen. Als darterisches Grundausbildungs-Bootcamp mag die BDO noch taugen, ein Elite-Vorbereitungskurs für die PDC ist sie nicht mehr.Edit: Ich bin im übrigen mit der derzeitigen Situation im Darts auch nicht wirklich glücklich - für die Spieler war es sicher vorteilhafter, als die BDO nicht Liga Zwei war, sondern noch Liga Einskommafünf. Heutzutage bleibt aufstrebenden Spielern meist nichts anderes übrig, als mehrere Jahre bei der PDC die dritte und vierte Geige zu spielen und auch ergebnistechnisch ordentlich aufs Maul zu bekommen, bevor es dann irgendwann besser wird. (Robert Owen ist da in den letzten Jahren das beste Beispiel gewesen.) Die jungen Spieler haben immerhin noch die Development Tour als zweites, niederklassiges Standbein, für Tourcardler über 23 Jahre ist die Lage deutlich weniger angenehm. Da wird sich allerdings auch nichts dran ändern, so lange die BDO durch ihre schiere Existenz eine sinnvolle Neustrukturierung der Dartswelt blockiert.
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Und Durrant spielt den Großteil seiner schicken Averages in Matches mit ziemlich wenig Gegenwehr. Unter Dauerdruck würde das ganz anders aussehen, und dass gerade Durrant mit Druck (noch) nicht sonderlich gut umgehen kann, hat man schon häufiger beobachten dürfen.
Für Spieler mit PDC-Ambitionen kann die BDO heutzutage nicht viel mehr sein als das sprichwörtliche "Training unter Wettkampfbedingungen". Da kann man vielleicht noch allgemein Erfahrung im Turnierspielen sammeln, aber auf den speziellen Leistungsdruck, der einen in der PDC erwarten wird, kann man sich in der BDO kaum noch vorbereiten - dafür ist die Dichte an wirklich guten Spielern mittlerweile zu gering. Schon innerhalb der Top 10 der BDO-Rangliste gibt's inzwischen Spieler, die wohl arge Probleme hätten, überhaupt eine Tourcard für die PDC zu gewinnen (Willem Mandigers? Gary Robson?!), mal abgesehen davon, dass nur bei einer Minderheit der gespielten BDO-Turniere überhaupt alle der besten Spieler antreten. Eigentlich nur bei Kategorie A+ und den wenigen TV-Turnieren; selbst bei den Turnieren der Kategorie A fehlen regelmäßig ein Viertel bis ein Drittel der Top 30.
Auf BDO-Turnieren ab Kategorie B abwärts ist man vom Leistungsniveau her vermutlich noch nicht mal auf Challenge-Tour-Level unterwegs, und damit im Verhältnis zur "großen" PDC Pro Tour bestenfalls drittklassig. Da kann mir keiner erzählen, dass man dort irgendwas Besonderes für die zukünftige PDC-Karriere lernt. (Außer mit Reisestress umgehen vielleicht.)
Ich finde es sowieso komisch, wie einige über die BDO ablästern, gerne auch bei Fernsehübertragungen, dabei ist die PDC froh, dass regelmäßig und das schon seit Jahren alle guten Spieler, die Erfahrung bei der BDO gesammelt haben, zur PDC wechseln...Allein in den Top32 sind mindestens 16 Spieler, die jahrelang BDO gespielt haben.
Nichts für ungut, aber hast du die Entwicklungen der letzten ca. 5 Jahre komplett verschlafen? Mittlerweile ist die PDC mitnichten darauf angewiesen, weiterhin altgediente BDOler zu rekrutieren. Da kommen schon genügend Leute aus der Development/Challenge-Tour-Kaderschmiede bzw. Spieler, die vorher fast nur auf regionalem und nationalem Niveau gespielt haben, nicht international auf der BDO-Tour. -
Ich hoffe auch das Michael Unterbookner, so geil, wen die Engländer den Namen aussprechen, noch eine Weile
bei der BDO bleibt. Die große Kohle gibt es natürlich bei der PDC aber ich finde das Michael das richtig macht und
erst einmal Erfahrung sammelt und Erfolge...
Für mich gäbe es nichts schlimmeres als bei jedem zweiten Turnier in der ersten Runde zu verlieren, das ist nicht besonders motivierend...
Und ich sage immer, wenn du die Jungs in der BDO nicht schlagen kannst, brauchst du es bei der PDC erst garnicht antreten...
Das Problem mit dieser Logik ist, dass mittlerweile so viele gute Spieler zur PDC abgewandert sind, dass man bei der BDO kaum noch die notwendige Erfahrung sammeln kann, die man später für die PDC brauchen wird... Das haben mittlerweile schon so einige Wechsler leidvoll erfahren müssen. Insofern lohnt es sich nicht nur in finanzieller Hinsicht inzwischen immer weniger, mit dem Start bei der PDC zu warten. -
Man hätte ja auch analog zu den letzten beiden Jahren einfach "Road to Romania" titeln können, aber man wollte wohl diesmal besonders clever sein.
Aber mal ganz allgemein gesprochen: Ich bin nun wahrlich kein besonderer Sprachbewahrer und habe grundsätzlich auch nix gegen Anglizismen, aber stümperhaftes Sprachverpanschen muss nun wirklich nicht sein.
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Jedenfalls wurde er damals Mitte 2015 ja nicht (primär) wegen der ihm zur Last gelegten Straftaten gesucht, sondern weil er sich vor den Gerichtsterminen gedrückt hat, auf denen diese Straftaten bereits verhandelt werden sollten. Die polizeiliche und juristische Aufarbeitung seiner Angelegenheiten muss also zu diesem Zeitpunkt schon relativ weit fortgeschritten gewesen sein, und seine ursprüngliche Verhaftung hatte er definitiv schon lange vorher. Und dass nicht jeder x-beliebige Kleinkriminelle in den Genuss eines öffentlichen Fahndungsaufrufs mit Fahndungsfoto kommt, dürfte auch klar sein. So was bleibt im Allgemeinen schwereren Kalibern vorbehalten.
Jedenfalls war er damals 2015 schon in Melbourne ansässig (und wurde auch dort gesucht), während seine mutmaßlichen Straftaten noch zuhause auf Tasmanien angefallen sind. Ich zitiere mal einen weiteren Pressebericht:
ZitatThe Australian took up the game at 16 but scrapes with the law in his native Tasmania threatened to curtail his early promise.
Cadby, 21, made the brave decision to uproot his fiancee and their two kids to Melbourne to focus on darts full time and the gamble paid off as he rose to become the Australian No.1.
Ahead of making his Alexandra Palace debut at the William Hill World Darts Championship tonight, Cadby said: “I had to get out of Tasmania for my family’s and my own sake. I had to give it a real shot at a higher level on the mainland."
Kann sich ja jeder selbst einen Reim darauf machen.
Dass so ein Hintergrund gerade in den Anglo-Ländern den Erwerb von (Dauer-)Visa äußerst schwierig machen kann, ist jedenfalls allgemein bekannt, auch wenn es der spezielle Bezug auf Cadby nicht ist. (Für den umgekehrten Fall, also Einreise von Ausländern nach Australien, reicht offenbar schon eine einjährige Bewährungsstrafe aus, um dauerhaft vor der Türe stehengelassen zu werden.)
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Dass da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit was hängen geblieben ist, kann man sich schon anhand der Formulierung "numerous alleged offences" aus der Pressemitteilung denken, denn Leute, die gleich wegen serienweisen Straftaten verhaftet wurden, entgehen einer Verurteilung doch eher selten vollständig. (Zumindest auf dem Niveau, auf dem Cadby mutmaßlich unterwegs war...ganz "oben" bei der organisierten Kriminalität mag das schon wieder anders aussehen.)
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Im Tennis sind ATP/WTA recht gut vernetzt und sorgen wohl schon bei Turniervergabe für entsprechende Regelungen.
Zumindest findet sich in den Turnierausschreibungen bis runter zum halbprofessionellen ITF-Niveau immer die Anmerkung, dass man als Spieler rechtzeitig den jeweiligen Turnierveranstalter kontaktieren soll, damit der einem dann eine offizielle Einladung ausstellen kann; damit sind dann Kurzzeitvisa wohl auch in exotischeren Ländern meist kein Problem.Ist mit Cadby auf jeden Fall nicht vergleichbar, weil der ja quasi ein mehrjähriges Arbeitsvisum braucht, um dauerhaft in GB bleiben zu können.
Die PDC ist da wohl weniger einflussreich und die Spieler müssen selbst schauen wie sie zurecht kommen.
Das stimmt so nicht, siehe http://bdodarts.com/images/bdo-con…s-visa-info.pdf. (Deutlich weniger detailliert bei der PDPA: https://www.pdpa.co.uk/pdpa/visas/) Da haben sich vor ein paar Jahren alle relevanten Stellen zusammengesetzt und zumindest theoretisch sollte es jetzt für Tourcardler problemlos möglich sein, ein Dauervisum zu erhalten. Bei z.B. Dawson Murschell scheint's ja auch geklappt zu haben. -
Leute die geschäftlich mit Israel zu tun haben und dort oft einreisen, haben fast immer einen zweiten Pass ohne Israelvisas den sie für den Rest of the World benutzen. Das ist kein Problem. Israelvisas verursachen nicht nur in arabischen Ländern Probleme

Ja, habe ich parallel zu dir auch gerade oben reineditiert, da war ich zu voreilig. -
Einen ersatz Reisepass bekommt man eigentlich immer. Wenn man beispielsweise in Isreal war geben einige arabische Länder einem kein Visum. Man braucht dann einen Pass ohne isrealisches Visum und bekommt den auch völlig problemlos. Wenn Cadby den nicht bekommt dann öiegt das an Australien. Einzige logische Erklärung ist das Australien ihn nicht ausreisen lassen will.
In den meisten (allen?) Ländern gibt's einen Ersatzreisepass m.W. aber nur, wenn der alte entweder abgegeben wird, sowieso abgelaufen ist, oder man eine schriftliche Verlustanzeige gemacht hat.Alternativ geht auch noch ungültig machen lassen, wenn man partout den alten Pass behalten will.
Edit: Reisen nach Israel/Arabien dürften unter Ausnahmeregelung für Zweitpässe bei berechtigtem Interesse laufen. Ob so was bei Cadby greift, bzw. ob die Australier solche Regelungen überhaupt kennen, steht auf einem anderen Blatt.