Beiträge von Max_Yasgur

    Mein Einlaufsong könnte kaum ein anderer sein als dieser hier:

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    Moin,

    Hier stelle ich ein Trainingsspiel vor, welches ich in meine persönlichen Übungen aufgenommen habe. Mich interessiert, ob jemand ähnliches macht, welche ähnlichen Übungen es gibt, oder was ihr überhaupt davon haltet. Es geht um Doppeltraining und um die kleinen Checkouts, die ekligerweise mit hoher Bust-Gefahr verbunden sind.

    Kleine Checkouts

    Es sollen in einem bestimmten Zeitraum (bei mir 30 Minuten) möglichst viele Checkouts mit einer Aufnahme gelöscht werden. Angefangen bei Mad House und dann mit jedem Finish einen Punkt höher, bis die Zeit abgelaufen ist. Immer nur maximal drei Pfeile. Sollte also ein Rest bleiben, geht es trotzdem wieder mit der aktuellen Zahl los. Ich notiere mir dabei auch wieviele Versuche ich für die jeweilige Zahl benötigt habe.

    Was trainiert wird (meiner Meinung nach):

    - viele verschiedene Doppel

    - Big Single Felder

    - Frustrationstoleranz (weil man plötzlich nur noch die 20 trifft, wenn man die 1 braucht. :cursing:Oder weil man tierisch viel Versuche für ein 11er Finish benötigt)

    - möglichst wenig in Hektik verfallen, trotz der tickenden Uhr und des ganzen Hin- und Herlaufens

    Natürlich ist das Ganze nicht so sexy wie ein Ton+ Finish, bei Weitem nicht. Aber ich denke, man gewinnt Sicherheit, weil man im "Ernstfall" weiß, dass man Rest 11 checken kann und der Gegenspieler sitzt einem im Nacken.:vic:

    Wenn ich eines Tages zwischen 60 und 100 alles traumwandlerisch sicher checke, mache ich diese Übung vielleicht nicht mehr, aber derzeit ist es für mich eine schöne Ergänzung zu Catch40 und 121.

    In diesem Sinne,

    Check-Out,

    Hendrik

    P.S.: Bestleistung bisher in 30 Minuten 2-22 (117 Versuche)

    Spartaner

    Hallo Holger, da Du eh gerade am erklären bist (wie immer vielen Dank dafür); ich hätte auch noch eine Frage.

    Die persönliche Nation legt man einmal und für immer fest?

    In meinem Fall: Als gebürtiger Hamburger würde ich mich im Frühjahr für den HNQ beim GDT Hamburg melden, sofern ich nicht anders bereits drin wäre. Oder richtet sich die „Nation“ zwingend nach dem Wohnort?

    Danke, Hendrik

    P.S. Das die fleißige Teilnahme an RLT’s trotz mäßigen Erfolgen auch bereits die Teilnahme ermöglichen könnte war mir bisher gar nicht bewusst. Cool.

    Hi,

    Die Abfassung von Rick Smith ist auch gut. Kommt wahrscheinlich auf den persönlichen Geschmack an, inhaltlich ist es im Wesentlichen dasselbe wie bei Ken Berman.

    Gut finde ich den Hinweis, dass es unnötig limitierend ist, sich auf ein Lieblingsdoppel zu versteifen.

    Hi Micha,

    während der Aufnahme rechnen zu müssen ist in der Tat hinderlich. Besser ist, man hat sich überlegt, was man treffen will bevor man ans Oche tritt und auch die Alternativen, zumindest für einen ersten Pfeil der daneben geht. Der Vorteil ist, das dies beim Visualisieren hilft, damit sollten die Chancen steigen, dass man auch trifft. Hier ein paar Links, die mir geholfen haben, damit Werfen und Rechnen nicht gleichzeitig passieren müssen:

    Hier steht eigentlich alles, was man wissen muss: https://www.dartbase.com/howtheprosdoit.htm

    Der Text ist zwar umfangreich, aber wenn man ihn verstanden hat, wird man bei 122 oder 119 Rest wahrscheinlich nicht mehr auf T20 starten wollen (außer man ist sich extrem sicher das Triple zu treffen) oder mit zwei verbleibenden Darts und z.B. 63 Rest immer aufs 13er Segment werfen. Das Ziel ist halt so viele Chancen auf Doppel zu erhalten wie eben möglich. Daher sind auch 129, 128 und 125 Rest unangenehm, da es schwieriger ist einen Dart auf Doppel zu kriegen.

    Auf jeden Fall erkannt man, dass es Checkout Tabellen gibt, die z.T. wenig sinnvolle Wege enthalten.

    Um das Rechnen weiter zu reduzieren finde ich persönlich auch den Ansatz von Dynamite Dave interessant: https://www.youtube.com/watch?v=qZC9j8WewKQ

    (Kurz zusammengefasst: Wenn bei einem Triple-Double Finish der erste Pfeil nur im Single sitzt, versuch das Double der ursprünglich anvisierten Zahl und das Double, welches Du ohnehin im Sinn hattest. Dann musst Du garnicht neu rechnen.)

    Um die Wege zu Automatisieren hilft dann das Üben z.B. mit Trainingsspielen Catch40 oder 121. Und am Ende hilft nur: Treffen (da unterscheiden sich die Praktiker von Theoretikern wie mir :S).

    Obwohl ich persönlich weit davon entfernt bin Triple-Triple und Bullseye in einer Aufnahme zu treffen, versuche ich dennoch Bogey Zahlen zu vermeiden. Denn auch die allerwinzigste, theoretische Chance ist größer als keine Chance. Und leider ist mein Gegner häufig vor mir im Finish-Bereich.

    Wenn das Treffen nur so simpel wäre wie die Theorie ;(.

    In diesem Sinne,

    Check Out

    Hendrik

    Hi,

    Ich muss diese Runde leider aussetzen. Werde wegen einer Knieoperation einige Wochen nicht spielen können. Den Stress alle Spiele in 6 Wochen oder weniger zu packen will ich mir ud den Mitspielern ersparen.

    Im Frühjahr geht's dann hoffentlich wieder.

    Check Out,

    Hendrik

    Guten Abend zusammen,

    während wir noch auf die endgültige Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft warten, möchte ich hier als Tabellenschlusslicht schon einmal mein persönliches Fazit ziehen.

    Sportlich: Nur 40 von 486 Würfen auf die Doppel und häufig null Konstanz auf die großen Zahlen - so eine Leistung wird zurecht mit dem Abstieg bestraft. Ich habe einfach in zu vielen Spielen mein Potential nicht ausschöpfen können, das ärgert mich schon etwas.

    Generell: Ich bedauere die Teilnahme an meiner ersten Ligasaison trotz meines schwachen Spiels überhaupt nicht. Denn für mich ist das wichtigste der Spaß an der Sache. Und den hatte ich nicht zuletzt Dank der vielen netten Mitspieler, also Euch, unkomplizierter Terminfindung und guter Kommunikation. Ich finde es außerdem gut, dass alle bis zum Ende durchgezogen haben.

    Leider werde ich die nächste Saison erstmal wieder aussetzen. Wegen einer Knie OP werde ich bis zu 50% der Zeit ausfallen. Den Stress die ganzen Termine in die restliche Zeit zu packen, möchte ich mir und den Mitspielern nicht antun. Man wird mich aber bis Ende Januar in anderen Wettbewerben antreffen können. Und in Saison 25 dann wahrscheinlich auch wieder im Ligabetrieb.

    Zuletzt noch einen herzlichen Dank an Spartaner für die Ligaleitung und die Organisation von dem ganzen, extrem coolen Wettkampfbetrieb hier. Das ist sicher nicht immer einfach, aber wie geduldig und freundlich Du den Laden hier zusammenhältst sorgt sicher auch mit für die angenehme Stimmung zwischen den Spielern.

    Also, vielen Dank euch allen, man sieht sich!

    Check-Out,

    Hendrik

    Hallo Alcatel,

    mir geht/ging es ganz ähnlich wie Dir. Jetzt, nach 2 Monaten, wird es langsam wieder besser.

    Ich würde meinen Vorrednern zustimmen und meine persönlichen Gedanken ergänzen:

    Es braucht viel Geduld.

    Ruhe bewahren.

    Notfalls auch mal die Darts für ein paar Tage beiseite legen.

    Sich nicht immer an der besten Form, die man mal hatte orientieren.

    Und (aber das Patrick ja schon) auf keinen Fall anfangen mit Material und Technik herumzuexperimentieren, denn es ist wahrscheinlich, dass die Verunsicherung dadurch nur größer wird.

    Sich umso mehr an den kleinen Erfolgen freuen, denn zwischendurch gelingt ja doch immer mal etwas.

    Ich habe mich außerdem darüber gefreut, in den dartn Lidarts Wettbewerben (wo ich noch relativ neu bin) viele nette Leute kennenzulernen.

    Ich glaube fest daran, dass ich, sobald die Talsohle durchschritten ist besser spielen werde als vorher;).

    Check Out,

    Hendrik

    P.S.: Als ich eine derartige Erfahrung mit Darts das erste mal gemacht habe (da war ich 14 Jahre oder so) habe ich nach 2 bis 3 Monaten ganz aufgehört - für 30 Jahre:D