Beiträge von Fish&Chips

    Ich finde auch bei unterschiedlichen Formen fühlen sich die Gewichte teilweise völlig anders an. Es gibt bestimmte Darts da kann ich das Gewicht super gut schätzen und bei anderen bin ich sehr überrascht wie schwer/leicht diese tatsächlich sind.

    Ja, das kenne ich.
    Gerade gestern einen Dart aus der Kiste geholt und damit geworfen- Hatte geschätzt, dass es ein 23g Dart ist. Waren aber 26g, wie sich herausgestellt hat. :huh:

    Ich war lange auf der Suche nach meinem "Sweet Spot", also dem für mich idealen Barrelgewicht.
    Dabei habe ich sehr viele Sets in unterschiedlichen Gewichten durchprobiert.

    Meine provokante These nach all dieser Testerei:
    Dieses ideale Gewicht gibt es nicht.

    Ich habe festgestellt, dass ich innerhalb eines relativ großen Gewichtsbereiches gut werfen kann, aber nicht mit jedem Barrel.
    Bei dem einen Dart komme ich mit der 18g-Version am besten klar, bei einem anderen mit der 24g-Version.

    Ich behaupte jetzt einfach mal steil:
    Es gibt gar kein persönliches optimales Gewicht, sondern immer nur eines zum jeweiligen Barrel passende.

    Zumindest bei mir ist das scheinbar so,
    Wie seht ihr das? Wie ist das bei euch?

    Ja. Bei eingepressten Spitzen einen Tropfen Schraubensicherung, dann mit dem Repointer einpressen und es hält wieder.
    Ich habe (statt des teuren Loctite) "Inbus mittelfest" (Das Blaue) genutzt. Funktioniert auch und hält seitdem problemlos.
    (Kann man danach auch durchaus wieder repointen)

    Eine Zeitlang war ich auf der Suche nach dem für mich perfekten Dart. Das habe ich inzwischen aufgegeben, denn ich habe gemerkt, dass es durchaus recht unterschiedliche Sets gibt, mit denen ich gerne werfe und die auch ähnlich gut funktionieren.

    Da ich keine großen Ambitionen habe und Darts für mich eher Fun und Entspannung ist, muss ich ja auch gar nicht nach dem Materialoptimum suchen.
    Momentan habe ich 5 Sets (Bild) mit durchaus unterschiedlichem Charakter. Gemeinsam ist allen nur, dass sie gut funktionieren und (das Wichtigste) dass es mit allen Spaß macht zu werfen. (Und das Auge isst ja mit ;))

    Ich wähle dann immer, je nach Stimmung. Das Set, das am lautesten "Hier" schreit kommt dran. :)

    Ich war es einfach irgendwann leid, immer zu vergleichen und rumzutesten welcher Dart denn nun der ideale ist. :/

    Man muss aus meiner Sicht dahin kommen, die physischen Abläufe des Wurfs vom Hirn vollkommen zu entkoppeln und den Körper die Wiederholbarkeit selbst zu überlassen, ohne mit dem eigenen mentalen Willen da einzugreifen. Das ist die Kunst.

    Volle Zustimmung.

    Allerdings sind die "Lehrbuchregeln" nicht völlig nutzlos. Gerade ganz am Anfang, wenn man seinen individuellen Wurf noch sucht, benötigt man etwas an dem man sich orientieren kann. Ich halte in dieser Phase auch Videoanalyse für durchaus sinnvoll.
    Aber irgendwann muss man vom Beobachten lösen und dem eigenen Wurf vertrauen, auch wenn er nicht lehrbuchmäßig ist. Echte Reproduzierbarkeit erreicht man dann über das reine Wurfgefühl.

    Ich hatte da mal ein Schlüsselerlebnis, als ich mir ein Amateurturnier angesehen hatte. Ich dachte bei jedem zweiten Spieler: "Meine Güte, wie wirft der denn?" Die waren aber alle besser als ich, obwohl ich viel näher am sauberen Wurfstil dran war. Da war mir klar, dass ich nicht werfen muss, wie es im Lehrbuch steht, sondern wie es am besten zu mir persönlich passt.

    Ich bin auch Anfänger und mir geht es ähnlich. Ich werfe mit den billigen Messingdarts momentan noch besser, als mit den viel teureren Tungsten. Liegt wohl mit daran, dass die dicker sind und ich sie deshalb sicherer und reproduzierbarer halten kann.

    Der hauptsächliche Vorteil von Tungsten ist ja, dass die Darts (aufgrund der höheren Dichte von Wolfram) schmäler sind, bei gleichem Gewicht und man sie dadurch näher aneinander gruppieren kann. z.B. für T20

    Das ist ja inzwischen ein halbes Jahr her und auch ich bin dann ziemlich schnell auf Tungsten-Darts umgestiegen.

    Interessanterweise bin ich aber jetzt wieder zu Brass zurückgekehrt. *staun*
    Warum?
    Ich habe festgestellt, dass ich mit leichten Darts (<20g) besser klar komme, als mit schwereren. Zugleich liegen mir aber dickere Barrels recht gut. Das sind ja leider entgegengesetzte Richtungen. (Je leichter, desto dünner)
    Deshalb habe ich die billigen, dicken Brassdarts nochmal angetestet und - siehe da - das läuft prima. Genau das richtige. Hohe Trefferquote und gutes Wurfgefühl.

    Ja, man kann sie nicht so gut gruppieren, aber meine Spielstärke ist sowieso weit davon entfernt ständig 180er zu produzieren. Und 140er gelingen mir auch mit den Brass-Darts. Das ist für mich völlig ausreichend.

    Also sind meine Darts momentan extrem billige (Doppelset für 10,-!) aber sehr effektive Darts.
    Ich musste nur die psychologische Hürde ("billiges Messing = schlecht") überwinden.

    Mir ist aufgefallen, dass ich meinen Ellenbogen etwas nach innen ziehe.

    Ja, das kann durchaus einer der Gründe sein.
    Bei mir war es so, dass ich den Ellenbogen nach außen geneigt hatte und die Darts gingen häufiger nach rechts.
    Hier ist das gut erklärt:

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    ....und die sogenannten npq boards, das sind im Prinzip winmau blade 6 boards mit kleinen Schönheitsfehlern für knapp 50 Euro.

    Es ist auch ein wenig glück wie die fehler ausfallen (normalerweise nicht dramatisch), aber mit glück kannst du dir so sogar ein blade 6 TC ziehen:).

    Und momentan gibt es die regulären Blade 6 bei Dartshopper als Angebot für den Preis eines npq.
    (Wahscheinlich werden dann npqs verschickt, weil sowieso keiner einen Unterschied bemerkt. ^^:S)

    Hallo. Ich bin neu hier und in der Darterei.

    Weil ich mir langsam mal gescheites, mittelpreisiges Equipment zulegen möchte, eine Frage.

    Auf was sollte ich bei einem guten Dartboard achten?

    Die Auswahl im Wörld Weid Web erschlägt einen ja förmlich, ich hab da nicht wirklich Durchblick.

    Danke schonmal im Voraus...

    Ich habe ja auch erst vor einem halben Jahr angefangen, hatte mir das Winmau Blade 6 zugelegt und bin damit auch sehr zufrieden:

    https://www.dartshopper.de/winmau-blade-6-dartboard/

    Allerdings ist es mein erstes Board. Ich habe also nicht viele Vergleichsmöglichkeiten.

    ...dann muss ja Standard Schaft und 100 Micron Flight noch besser sein. Die kosten nämlich nur einen Bruchteil des Ganzen und kann auch ganz einfach (Achtung: OHNE Werkzeug) auseinander genommen werden.... 2.D

    Jo. ^^
    Wo ist denn der große Mehrwert von den Dingern, gegenüber normalen, klassischen Schäften und Flights? Weiß das jemand?

    Man kann sicher beides spielen.
    Aber:

    Ohne ihren Wurf zu verändern.

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Das mag von außen so aussehen. Aber ich denke schon, dass der Wurf unterschiedlich ist.
    Ich merke das bei mir, wenn ich zwischen meinen beiden "sweet spots" 22g und 16g wechsele. Prinzipiell läuft der Wurf zwar gleich ab, aber meine Handbewegung beim Release ist doch unterschiedlich.

    So, getestet habe ich nun:

    • Mission Titan Ripple Points (3 Stück 7,50€) Titan, ca 1g
      Gefallen mir am besten. Nicht zu schwer, Auch leichte Darts halten gut im Board, Wie das Board dauerhaft den Grip aushält, muss sich noch zeigen.
    • Karella Titanium Conersion Points (3 Stück 4,90€) Titan, 2g
      Sehr ähnlich, aber ohne Grip. Auch leichte Darts halten interessanterweise trotzdem gut. Aber mit 2g recht schwer. Wer mit den gleichen Darts auch E-Dart spielen will, sollte evtl. zu leichteren Points greifen. In anderen Fällen könnte die dadurch erzielte leicht Kopflastigkeit aber sogar interessant sein.
    • L-Style Hard Lip Conversion Points (6 Stück 10€) Carbon, 0,3g
      Halten alleine schon aufgrund des Materials (Carbon) recht gut, allerdings nicht ganz so gut wie obige. Sie sind aber mit 0.3g sehr leicht und man ist am nähesten dran am E-Dart-Setup. Sie dürften sich aber schneller abnutzen als die anderen, deshalb sind wohl auch immer 6 Stück in einer Packung
    • Target Titanium Nano Conversion Point (Stück 8€) Titan
      Die hatte ich ursprünglich. Die sind sicher auch nicht schlecht, aber meine leichten Darts sind mir zu oft rausgefallen, trotz des strukturierten Grips, den die Spitze hat.

    Außerdem getestet habe ich noch:

    • KOTO Conversion Points Silver (3 Stück 3€)
    • CyeeLife 2BA Steeldart-Spitzen (12 Stück(!) 7€)

    Die sind beide sicher OK, aber für mich persönlich nicht gut brauchbar, weil die Nase rechteckig geformt ist.
    Dadurch kann man sie zwar prima einschrauben, aber genau dort habe ich meinen Mittelfinger aufliegen und das stört, weil unterschiedlich, je nachdem, wie der Dart gedreht ist. (Hatte ich vor dem Kauf leider nicht drauf geachtet)

    Früher habe ich ja ab und an mal in Kneipe auf den Dartautomaten geworfen. (Selten und schlecht, aber gerne)
    Anfang dieses Jahres habe ich mir dann zu Hause eine Steeldartscheibe an die Wand gehängt und seitdem regelmäßig Steeldarts geworfen.
    Heute habe ich im Dartshop mal wieder ein paar Softdarts getestet. Und was soll ich sagen:
    E-Dart macht mir überhaupt keinen Spaß mehr!
    Die Darts knallen laut ins Board, kein schönes "Plopp", sondern "Peng", keine punktgenaue Gruppierungen mehr, sondern grobes Lochraster, kein inspirierendes Klackern am Draht mehr, viel mehr Bouncer, Spitzen brechen ab...
    Steeldart hat das E-Dart irgendwie für mich verdorben.:S
    Offenbar ist Darts für mich weit mehr als nur "Zahlen treffen". Das Gefühl dabei ist mir wichtig.

    Wie ist das bei euch?
    Spielt ihr neben Steeldart auch noch E-Dart?
    Was gefällt euch besser?

    Danke für die Hinweise. :thumbup:

    Ich werde dann die "Mission Titan Ripple" mal antesten. (Die wurden mir inzwischen auch von einem Bekannten empfohlen)
    Außerdem die "L-Style Hard Lip Carbon" Die sollten schon aufgrund des Materials einigermaßen Boardgrip haben und zudem den Vorteil, dass sie sehr leicht sind. (Das ist dann schon nahe dran am E-Dart-Setup)
    Bei den one80 Reflex Points würden mich wahrscheinlich die Löcher auf der Nase stören. Genau da habe ich meinen Mittelfinger drauf.

    Als Übergangslösung habe ich die Points mal angeraut. Das hat tatsächlich schon merklich geholfen.