Bei schwereren Pfeilen braucht es zwar theoretisch mehr Kraft, um sie auf die gleiche Anfangsgeschwindigkeit zu beschleunigen (Newton 2) aber das ist meist nicht das Entscheidende. Ein leichterer Pfeil hat nämlich auch eine geringere Trägheit und wird deshalb während des Fluges stärker beeinflusst. Ein schwerer ist im Flug stabiler. Deshalb muss man einem leichteren Pfeil in der Regel eine höhere Geschwindigkeit verpassen, damit er nicht so lange in der Luft ist.
Beiträge von Fish&Chips
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Ich möchte auch definitiv Double Out Spielen...
Vielleicht liegt es auch zum Teil daran? Am zu sehr "wollen".
Wenn ich z.B. auf die Doppel werfe und es nicht klappt und ich es dann erzwingen will, dann klappt es noch weniger. Und wenn ich dann doch noch treffe, ist es eh statistischer Zufall. Aber wenn es läuft, dann läuft es irgendwie wie von selbst.
Beim Darts reichen schon leichte Verkrampfungen, die man bewusst vielleicht gar nicht mal richtig merkt und der Wurf ist kaputt.
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So habe ich vor vier Monaten auch angefangen, mit dem selben Gedanken. Softdarts mit Conversion Points. Geht durchaus.
Nachdem ich dann aber echte Steeldarts ausprobiert hatte, bin ich zu denen gewechselt.

Es ist auch nicht ganz das gleiche Gefühl, bei Softdarts, ob man auf den Automaten wirft oder mit Conversion Point auf die Steeldartscheibe. Die Points sind schwerer und das verlagert den Schwerpunkt etwas nach vorne.
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Ich habe das für mich persönlich so gelöst:
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OVP ist nicht so wichtig. Bin Werfer, kein Sammler.

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Wie immer meine Standardfrage:

Wo kann man das verfolgen?
(Und woher wisst ihr das immer alle
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Nope. 23g ist mir momentan zu schwer. Sollte schon schon die 21g Version von dem da sein.
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Kängurus hoppsen nicht, Kängurus hüpfen.

Kommt auf die Sprache an:
"Kangaroos are hopping"

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Falls jemand die Mission Ryan Joyce Coral PVD in 21g günstig abzugeben hat, wäre ich interessiert.

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Abgabegröße ab 20- 60 Sets.
Wieso diese Beschränkung nach unten?
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OK, Fazit nach einer Woche: Doch Gamechanger
Der Wechsel vom "Michael Smith"-Wurf mit extremen Backswing zum "Ryan Joyce / Martin Schindler"-Wurf mit praktisch gar keiner Ausholbewegung mehr, war eine gute Idee und ich bin froh, dass ich dieses Experiment gewagt habe,
Funktioniert nun alles wunderbar und schon nach wenigen Tagen besser als mein vorheriger Wurf, mit dem ich mich 4 Monate "rumgequält" habe.
Offensichtliche Vorteile:
- Fester Ankerpunkt Augenbraue => Bessere Reproduzierbarkeit
- Praktisch gar kein Backswing mehr => Fehlerquellen bei der Ausholbewegung scheiden aus.
- Oberarm/Ellenbogen hat automatisch immer die gleiche Ausgangsposition. Kein Problem mehr mit Push oder Swing.
- Näher am dominanten Auge => Besser für Hand-Auge-Koordination
- Fühlt sich viel natürlicher an
- Kostet erstaunlicherweise sogar weniger Kraft
Ich dachte immer, ich bräuchte diese weite Ausholbewegung, habe nun aber festgestellt, dass es ohne viel besser geht.

Danke an gitarrist87 für das Eröffnen dieses Themas
Ohne diesen Anstoß hätte ich den Versuch evtl. gar nicht gewagt.

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Danke. Hab gesehen, dass die meine geliebten "Red Dragon Razor Edge Black" sogar noch günstiger anbieten, als vor der Preiserhöhung (Auch Red Dragon hat inzwischen angezogen) Dann nochmal 12% Rabatt. Da habe ich mir doch gleich mal ein Ersatzset gegönnt.

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Wie ist das eigentlich mit den Spielerdarts. Bekommt man da tatsächlich exakt die Darts mit denen die auch spielen, oder sehen die nur so aus?
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Ja, wenn man sich nur am Misserfolg orientiert
Nein, denn wie schon jemand geschrieben hat, ist es einfach unschlagbar genial, wenn man es schafft!
Ja, man sollte sich an den guten Phasen erfreuen und sich an die auch in den schlechten Zeiten erinnern.
Also nicht "Scheixxe. Warum läuft es nicht mehr? Ich konnte das doch mal. Ich hör auf mit Darts", sondern "Läuft grad nicht, ist aber nicht schlimm. Scheixx drauf. Kommt wieder, denn ich weiß ja, dass ich es kann"
Das ist schon ein Unterschied.
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Ob man 40er oder 65er spieler ist: mit beidem verdient man kein geld, hauptsache es macht spaß.
Ja, und wie man den erlangt, muss dann jeder individuell für sich selbst herausfinden.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Spaßfaktor bei vielen viel zu oft auf der Strecke bleibt, bei dem Frust über ausbleibende/absinkende Leistungen, den man hier manchmal liest.

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Was man auch oder vor allem bedenken sollte: Wie sicher bin ich auf den Single Segment?
Sprich was die reine Performance angeht könnte ein anfänger auch einfach sagen ich spiele bis etwa 60 auf der 20 runter und stelle mir dann ein finish.
Ja, und genau das mache ich inzwischen (weitgehend)
Ich treffe die benötigten Triple nämlich viel zu selten.
Allerdings würde das natürlich bedeuten das man es hinterher neu lernen muss.
Ja, aber bis dahin ist es für mich noch ein langer Weg (wenn ich überhaupt dahin komme)
Und ich bleibe so einfach besser im Flow. Außerdem ist das Scoring dadurch sogar besser.
Allerdings streue ich dann doch immer mal wieder den einen oder anderen Checkoutweg ein, den ich mir merken konnte.
...weil es sich einfach geil anfühlt wenn es doch mal klappt ...
Da werden dann nach und nach immer mal weitere Wege hinzukommen.
Damit es interessanter wird, werfe ich zwischendrin auch immer mal auf Zahlen, deren Triple die gleiche Endziffer haben, wie der momentane Punktestand.
z.B. bei 217: Werfen auf die 19. Treffe ich T19 habe ich wieder eine glatte Zehnerzahl (160) und werfe weiter auf die 20, ansonsten (Bei S19) noch zweimal auf die 19 aus dem gleichen Grund. Das macht es nicht effektiver, aber interessanter und ich übe dabei auch das Wechseln auf andere große Zahlen.
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Die 104 gehe ich immer klassisch über die D16:
20 - 5 - 20 - 1 - 20 - miss D19 - D3 - 16 - 8 - 4 - 2 - bust - bust - miss - bust - miss - 0
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Ich werde das mal 2-3 Tage testen und der Sache zumindest mal eine Chance geben.
Also eine Auswirkung hatte es schon:
Als ich dann wieder zu meinem alten Wurf zurückgekehrt bin, habe ich gleich mal zwei 140er geworfen und im Checkout sofort ausgemacht.

Interessant, dass diese temporäre Umstellung auf einen anderen Wurf, dann dem alten scheinbar genutzt hat.
Ob ich beim alten Wurf bleibe oder zur neuen Wurfart übergehe, ist aber noch nicht raus.
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Ich weiß nicht, ob man das zeitlich so klar trennen kann, im Sinne von erst das eine und dann das andere
Wahrscheinlich wird man beides parallel entwickeln müssen.
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Ich komme nochmal auf das ursprüngliche Thema dieses Threads zurück. Die Ausholbewegung.
Es gibt ja hier zwei grundsätzliche Meinungen: "Länger ist besser" vs. "Kürzer ist besser"
Unter Trainern findet man aber häufiger die Meinung, das ein kürzerer Backswing weniger fehleranfällig ist, schlicht weil man weniger Gelegenheit hat Fehler zu machen.
Ich persönlich habe eine sehr weite Ausholbewegung (bis fast zur Schulter, wie Hopp) und dachte auch immer, dass ich anders nicht gut zurecht komme. (Habe dem aber nie wirklich eine Chance gegeben)
Da ich aber experimentierfreudig bin, habe ich nun auch mal einen deutlich reduzierten Backswing ausgetestet.
Dabei bin ich schnell auf das Problem gestoßen, es nicht konsistent hinzubekommen. Mal war er etwas länger, mal etwas kürzer.
Also habe ich mir einen festen Endpunkt gesucht: Meine Stirn. Sehr ähnlich wie Ryan Joyce.
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Ich hatte eigentlich wenig Erwartung aber es klappte (nach einer Eingewöhnungsphase) recht schnell ganz gut. Natürlich musste ich den "Speed" etwas anpassen aber dann haben die Darts eigentlich gut gruppiert.
Ich werde das mal 2-3 Tage testen und der Sache zumindest mal eine Chance geben.
(EDIT: Allerdings stecken die Darts jetzt horizontal leicht schief. Das Heck zeigt etwas nach rechts)