Zumal es leistungsbestimmende Merkmale gibt beim Wurf.
Welche?
Zumal es leistungsbestimmende Merkmale gibt beim Wurf.
Welche?
Welche?
Ich hab mal mit Jansenberger geschrieben (E-Mail) und kenne jeden einzelnen seiner Forum Beiträge, auch wenn ich sein Buch nie gelesen habe:
Oberarmstabilität, Konstanz der Wurfstärke, Bewegungsausmaß der Wurfbewegung.
Cool! Da bist du auf jeden Fall an der richtigen Stelle.
Ich kann dir das Buch nur empfehlen! - falls du es gebraucht kaufen wollen würdest: achte auf Auflage 2 - da gabs ne Erweiterung genau zu dem Punkt
Weil hier Jansenberger erwähnt wurde, habe ich in seinem Buch (Darts-Sport, 2. Auflage) mal nach diesem Aspekt (Dart in Sichtlinie) gesucht.
Und nichts gefunden. Weder bei den Aspekten die leistungsbestimmend sind, noch bei denen, die es nicht sind.
Offenbar hat er diesen Einflussfaktor gar nicht untersucht?
Einzig im (sehr kurzen) Abschnitt über Kreuzdominanz (s.58) schreibt er "Beim Darts wird nicht gezielt, sondern fokussiert" und "...dass die Seite des dominanten Auges im Darts nur bedingt eine Rolle spielen kann" Aber auch das hat er nicht näher untersucht.
(Kann aber auch sein, ich habe was übersehen)
Ich muss morgen mal schauen - da war in der ersten Auflage ein Bezug dazu da - speziell mit dem Verweis aufs Baseball und ne Studie dort.
Hoffe ich finde es schnell
pS das ging fix: nur das Buch in die Handgenommen - und da lag ein Papier drin in Auuflage 1 war der Absatz 5.5.4 Seite des Dominanten Auges.
Aber du hast vollkommen Recht da wird nicht auf Dart in der Sichtlinie Eingegangen.
da war in der ersten Auflage ein Bezug dazu da - speziell mit dem Verweis aufs Baseball und ne Studie dort.
Ja, im Abschnitt über Kreuzdominanz zieht er Vergleiche zu anderen Sportarten und zitiert auch Studien, die zu dem Schluss gekommen sind, dass es dort kein leistungsbestimmender Faktor ist.
Für Darts selbst gibt es keine entsprechenden Studien, er stellt aber fest, dass sowohl das Abdecken des dominanten Auges als auch des nicht-dominanten Auges zu Problemen führt.
Aus beidem folgert er dann, dass es auch im Dart keine Rolle spielt.
Näher hat es das nicht untersucht. Also auch keine Versuche zu Sichtline.
Display MoreBei 0:49 sagt er das man sehen sollte wie der Dart die Hand verlässt und du dahin zielst wo du hin werfen möchtest. Danach bei 0:53 sagt er man soll den Dart immer im Sichtfeld haben. Also denkst du rein zufällig haben fast alle Profis den Dart unterm dominanten Auge inklusive Spieler wie Phil Taylor die kreuzdominant sind und den Dart zufällig mittig im Gesicht vor dem Kreuzdominanten Auge halten?
Ich denke es ist die wichtigste Komponenten im gesamten Wurf.
Das ist fast unmöglich für einen normal sterblichen Menschen. Wenn du den Dart nicht siehst ist es unheimlich schwer immer die gleiche Bewegung zu machen. Wenn der Dart immer mittig in deinem Sichtfeld ist geht es viel einfacher. Man entwickelt einen Set Point und kann auch immer loslassen wenn der Dart auf einer bestimmten Höhe ist weil man den Dart ja sieht.
Es sei denn du meinst man hält ihn nehmen den Kopf aber trotzdem noch im Sichtfeld also leicht neben die Wange? Falls du das meinst dann ist deine vorherige Aussage richtig zu Buntings Video das könnte man theoretisch auch so verstehen.
Aber wieso sollte man das tun? Auch hier wäre es viel einfacher den Dart bzw Arm vor das Auge zu halten. Wenn du die Hand ganz genau mittig hast vor deinem Auge kannst du perfekt zielen und die Bewegung viel einfacher Wiederholen. Und wieso machen das die Kreuzdominanten spieler dann nicht? Jemand der kreuzdominant ist führt den Dart nämlich zum anderen Auge und nicht zur anderen Gesichtshälfte neben die Wange.
Eigentlich sagen doch alle Studien etc das man das ziel anschaut und nicht den dart.
Ich würde sogar so weit gehen das ein luke littler wenn er seine Augen mitte des draw backs schließt fast genauso gut trifft wie wenn er hinschaut.
Man schaut doch in keiner wurfsportart den ball beim release an.
Hier sagt dartblog auch man soll nur das ziel anschauen und ob jetzt sichtlinie oder nicht ist relativ egal.
Der dart wird doch nicht wirklich geführt sondern der release ist relativ ballistisch.
Display MoreEigentlich sagen doch alle Studien etc das man das ziel anschaut und nicht den dart.
Ich würde sogar so weit gehen das ein luke littler wenn er seine Augen mitte des draw backs schließt fast genauso gut trifft wie wenn er hinschaut.
Man schaut doch in keiner wurfsportart den ball beim release an.
Hier sagt dartblog auch man soll nur das ziel anschauen und ob jetzt sichtlinie oder nicht ist relativ egal.
Der dart wird doch nicht wirklich geführt sondern der release ist relativ ballistisch.
Genau man schaut auch das Ziel an du schaust ja durch den Dart durch bzw Arm, der ist nur in deinem peripheren Sichtfeld. Wenn du im Spiel bist also 501 ist das allerwichtigste und einzige was du machen darfst das Ziel anstarren als wenn dein Leben davon abhängt. Dann darfst du auf keinen Fall über die Sichtlinie oder irgendeine Technik nachdenken.
Im Training kannst du aber das zielen über die Sichtlinie üben in dem du mehr Aufmerksamkeit auf den Bewegungsablauf legst. Aber selbst dann schaust du immer durch und trotzdem aufs Ziel es geht eher um die Aufmerksamkeit.
Weil hier Jansenberger erwähnt wurde, habe ich in seinem Buch (Darts-Sport, 2. Auflage) mal nach diesem Aspekt (Dart in Sichtlinie) gesucht.
Und nichts gefunden. Weder bei den Aspekten die leistungsbestimmend sind, noch bei denen, die es nicht sind.
Offenbar hat er diesen Einflussfaktor gar nicht untersucht?
Einzig im (sehr kurzen) Abschnitt über Kreuzdominanz (s.58) schreibt er "Beim Darts wird nicht gezielt, sondern fokussiert" und "...dass die Seite des dominanten Auges im Darts nur bedingt eine Rolle spielen kann" Aber auch das hat er nicht näher untersucht.
(Kann aber auch sein, ich habe was übersehen)
Zitat von Hummel:
Die Hand-Auge-Koordination lebt vom Feedback über Erfolg und Misserfolg: Sprich, die durch Training erarbeitete und wiederholte Strategie wird zum Erfolg führen.
Weiteres Zitat:
Der Fokus aufs Ziel ist mit Abstand das Wichtigste (wie Dir die vorigen Antworten auch zeigen) bei der Sache. Wie Du den Dart zur Ausholbewegung führst ist, wie Mad house richtig bemerkt hat, kein leistungsbestimmendes Merkmal. Wo viele erfolgreiche Lösungen existieren, hast Du freie Hand.
Ich würde da auch nur etwas ändern, wenn Dich Deine aktuelle Wurftechnik im Fokus (z.B.: Bei langen Dartabenden siehst Du nicht mehr "durch" die Hand sondern Du siehst die Hand vor Dir) wirklich stört. Denn wenn Du beginnst den Ausgangspunkt Deiner Wurfbewegung zu verändern, muss Dein kompletter "Wurf" neu berechnet werden.
Weiteres Zitat:
Wenn man den Dart zum Auge oder zur Stirn führt wird der Ellbogenwinkel beim Start größer, vor allem muss man im Schultergelenk eine Innenrotation einnehmen.
Je nach Position zum Board und auch abhängig von der eigenen Beweglichkeit in der Schulter bzw. von der Haltung kann ersteres als angenehmer empfunden werden oder eben letzteres. Beides kann aber zu einem erfolgreichen Wurf führen.
Wie man sieht hat er sich der Sache doch angenommen. Wollte so fair sein und es mit euch teilen, auch wenn ich komplett anderer Meinung bin und denke das er hier falsch liegt (nicht mit dem Fokus auf dem Ziel).
Und zum Thema Rückholbewegung allgemein nochmal. Zitat:
Bei der Rückführbewegung geht es, wie Dartblog schon schreibt definitiv nicht um eine "Kraftaufladung". Wichtig ist vielmehr eine Ausholbewegung zu generieren, die mir dann in der aktiven Wurfbewegung eine möglichst lange Zeit den Dart in der Hand ermöglicht (Das Bild vom langen Lauf: Ein Gewehr trifft präziser als eine Pistole). Daher ist ein möglichst spitzer Winkel als Startpunkt anzustreben. Das zeigt sich mit zunehmendem Leistungsniveau auch statistisch relevant.
Da habe ich ja eine Diskussion gestartet![]()
Allgemein lese ich jetzt oft raus: längere Bewegung=besser (vergleich Pistole-Gewehr Genauigkeit.)
Ich kann mir nich helfen aber wenn ich mir ältere Taylor Videos in slowmotion anschaue, holt der für meine begriffe nicht zu weit aus...Aber vielleicht täuscht das auch...
Naja...einzel Beispiele sind ja kein Argument in die eine wie in die andere Richtung.
Und besonders Taylor hat so unendlich viel Arbeit in seinen Wurf gesteckt dass er für Ihn (und niemand anderes) funktioniert hat.
Ich schreibe auf Seite 1 noch, dass das ein Thema ist welches man total zerdenken kann... Et voila... ![]()
Ich komme nochmal auf das ursprüngliche Thema dieses Threads zurück. Die Ausholbewegung.
Es gibt ja hier zwei grundsätzliche Meinungen: "Länger ist besser" vs. "Kürzer ist besser"
Unter Trainern findet man aber häufiger die Meinung, das ein kürzerer Backswing weniger fehleranfällig ist, schlicht weil man weniger Gelegenheit hat Fehler zu machen.
Ich persönlich habe eine sehr weite Ausholbewegung (bis fast zur Schulter, wie Hopp) und dachte auch immer, dass ich anders nicht gut zurecht komme. (Habe dem aber nie wirklich eine Chance gegeben)
Da ich aber experimentierfreudig bin, habe ich nun auch mal einen deutlich reduzierten Backswing ausgetestet.
Dabei bin ich schnell auf das Problem gestoßen, es nicht konsistent hinzubekommen. Mal war er etwas länger, mal etwas kürzer.
Also habe ich mir einen festen Endpunkt gesucht: Meine Stirn. Sehr ähnlich wie Ryan Joyce.
´
Ich hatte eigentlich wenig Erwartung aber es klappte (nach einer Eingewöhnungsphase) recht schnell ganz gut. Natürlich musste ich den "Speed" etwas anpassen aber dann haben die Darts eigentlich gut gruppiert.
Ich werde das mal 2-3 Tage testen und der Sache zumindest mal eine Chance geben.
(EDIT: Allerdings stecken die Darts jetzt horizontal leicht schief. Das Heck zeigt etwas nach rechts)
Ich werde das mal 2-3 Tage testen und der Sache zumindest mal eine Chance geben.
Also das war zwar ein Irrweg (fühlt sich nicht richtig an und brachte auch statistisch keine Verbesserung) aber es hatte trotzdem eine Auswirkung.
Als ich dann wieder zu meinem alten Wurf zurückgekehrt bin, habe ich gleich mal zwei 140er geworfen und im Checkout sofort ausgemacht.
Interessant, dass diese temporäre Umstellung auf einen anderen Wurf, dann dem alten scheinbar genutzt hat.