Posts by nansjsjedhheuwjwshsb

    Mal unabhängig von der Veränderung an sich ist es wahrscheinlich nicht optimal aufgrund eines Turnier Averages die Wurfbewegung oder Technik zu ändern. Wenn du bspw Zuhause 10 Punkte mehr spielst liegt es nicht an der Mechanik vom Wurf sondern ist eher ein mentales Problem. Vielleicht wäre es besser 2-3 Tage Zuhause zu spielen um zu schauen wie es sich da verhält, nur meine Meinung.

    Ich habe die Erfahrung gemacht das es bei mir noch besser läuft wenn ich komplett schräg stehe und auch den Oberkörper kaum eindrehen und dann fast komplett seitlich stehe. Dann hat man so einen exakte Linie man muss nur noch den Arm schwingen, einfacher geht's einfach nicht. Das Problem sind dann nicht nur die Knieschmerzen sondern vor allem wird mein Nacken steif und verspannt sich und zwar relativ schnell nach 1-2 Stunden spielen.

    Da ich keine Lösung gefunden habe das zu vermeiden/überwinden hab ich auch so ein 45° stand also ein Zwischending wie Peter, schaue aber immer auf die T20 gehe zum Oche und richte mich mittig aus, ich achte also nicht auf den Stand bzw Fuß und probiere immer schon vorher ganz bewusst das Ziel anzustarren.

    Ganz konkret zu deiner Frage: Wenn ich etwas finden würde was mich nachhaltig/dauerhaft 5 Punkte mehr spielen lässt und mir nicht weh tut oder unangenehm ist würde ich es dabei belassen.

    Wenn man unter Talent eine angeborene Fähigkeit versteht die nicht erlernbar ist wird es sehr schwierig das nachzuvollziehen bzw irgendwie zu belegen. Ich nenne es jetzt einfach mal ,,Fähigkeiten" weil mir kein treffenderes Wort dafür einfällt, denn letztendlich geht es im Kern darum das es manche gefühlt Mühelos vorwärts schaffen und andere voller Mühe keine Fortschritte machen. Das auf eine angeborene und nicht erlernte Fähigkeit zu schieben (sozusagen das Talent) ist wie gesagt kaum nachvollziehbar, jedoch lässt sich andersherum sehr gut feststellen wie manche diese Fähigkeiten erlangt haben und dadurch scheinbar (das ist ja die These) erfolgreicher werden.

    Den letzten Standpunkt vertrete ich, es gibt aber noch weitere Schwierigkeiten wodurch das Bild extrem verzehrt wird. Ich möchte mal probieren eins nach dem anderen abzuarbeiten (konstruktive Kritik unbedingt erwünscht!)

    Um (zwei) Spieler zu vergleichen könnte man sie ja bspw. 1 Jahr lang dasselbe Trainigsprgramm absolvieren lassen

    Das Problem hierbei ist das beide eine ähnliche Technik Anwenden müssen. Wenn 10 Kinde im Fußball Verein jede Woche 2x das selbe Training haben und abseits vom Training kein Fußball spielen und keine Theorie erklärt bekommen wäre es sehr sinnvoll. Das ist auch definitiv machbar, denn es gibt einen Trainer der eine Trainingsphilosophie verfolgt und diese auf alle anwendet.

    Beim Dart wirft einer mit dem dominanten Auge, der andere neben dem Kopf, der eine zieht durch, der andere nicht, der eine achtet beim Wurf auf seine Wurfbewegung und der andere nur aufs Ziel.. da könnte man noch viele weitere Punkte nennen. Alleine schon die Technik ist so unterschiedlich, da nicht alle zusammen in einem Raum mit einem Trainer spielen macht jeder erstmal Zuhause was er will.

    Dann werfen mache nur auf die T20, andere spielen nur 501 usw auch hier gibt's kein Ende. Man kann hier unmöglich einen Vergleich ziehen und dann behaupten der bessere Spieler hat mehr Talent.

    Wie hoch ist dein Startniveau als du angefangen hast

    Das finde ich extrem interessant jedoch muss man hier auch wieder sagen, jemand der eine stark ausgeprägte Fähigkeit hat aber nicht weiß wie man diese korrekt anwendet kann kein gebrauch davon machen. Man muss die richtige Technik erlernen damit diese Fähigkeiten überhaupt zum Vorschein kommen.

    Es geht dabei auch nicht immer um das was jemand letztlich erreichen kann, sondern in erster Linie auch darum wie leicht er/sie es erreichen kann oder wie schwer es ihr/ihm fällt.

    Ich denke das trifft es im Kern und genau das lässt sich meiner Meinung nach relativ leicht erklären. Hier möchte ich einmal Harald Jansenberger zitieren:

    ,,Grundlegend zeigen sich ja gewisse Übereinstimmungen mit anderen Sportarten: Untersucht ist z.B. der erfolgreiche Zusammenhang zwischen dem Basketballwurf und Darts. Auffallend ist für mich auch, dass gerade Torleute aus Spiel/Ballsportarten gute Dartspieler werden (das ist aber nur mein persönlicher Eindruck)."

    Ich habe fast nur auf die T20 geworfen, bisschen ATW mehr nicht. Ich habe über 2 Jahre gebraucht wovon ich aber nur 10 Monate gespielt habe mit mehreren Pausen die mehrere Monate anhielten um einen 58er Average zu erreichen. Ich habe nie länger als 3 Monate am Stück gespielt.

    Dabei habe ich wöchentlich die Darts gewechselt (42-50mm 14-26g). So gesehen war alles kontraproduktiv was ich gemacht habe und nichts empfehlenswert, dennoch bin ich mittlerweile bei einem stabilen 60er Average angekommen nach insgesamt jetzt ca 14 Monaten Spielzeit.

    Das Zitat von Harald Jansenberger habe ich gebracht weil ich selbst zwischen meinem 6 und 7 bis 12 Lebensjahr Torwart war. Mit 4 Jahren war ich aber schon im Fußball Verein (nicht als Torwart) und auch beim Turnen vorher. Darts habe ich zum ersten Mal mit 25 gespielt.

    Und genau hier sehe ich das ,,Talent", jedoch nicht in Form einer angeborenen Fähigkeit (welche es aber auch mit Sicherheit gibt bspw Körperwahrnehmung und Muskelsteuerung die extrem relevant sind im Darts), sondern eher im Training gewisser Fähigkeiten. Je früher man mit einer Sache anfängt desto besser, ein 5 Jähriger wird nach 10 Jahren Klavier Unterricht höchstwahrscheinlich viel besser spielen als ein 60 Jähriger.

    Wenn man in anderen Disziplinen wo eine Hand Augen Koordination elementar ist Jahre verbringt als Kind lässt sich das meiner Meinung nach auch auf andere Bereiche übertragen. Jemand der diese Fähigkeiten nie wirklich trainiert hat denkt dann zwangsläufig er ist untalentiert während jemand anderes direkt gute Fortschritte macht. Das hat dann nichts direkt mit der Disziplin zutun sondern den nicht erlernten Fähigkeiten.

    Und genau die letzteren machen dann eben den Unterschied aus zwischen den talentierteren Spielern und denen die diesbzgl. eher Pech haben (wie ich)..

    Wie sieht es bei dir aus beim Bowling oder Minigolf? Ich bin auch in diesen Freizeitbeschäftigungen/Sportarten sehr gut, obwohl ich das nie geübte habe, genau so wie meine Familien Mitglieder oder Bekannte die ständig verlieren. Das hat aber wie gesagt (glaube ich zumindest, konstruktive Kritik definitiv erwünscht) nichts mit einer angeboren Fähigkeit (Talent) zutun sondern der frühen Übung/Training. Das lässt sich später nicht mehr so einfach nachholen wie als Kind.

    Es gibt Aufnahmen von Luke Littler wo er mit 2 Jahren Dart spielt! Dann die dazugehörige Förderung von Trainern, Akademien, jahrelang Training die gesamte Kindheit hindurch bis zum Erwachsenen Alter. Das ist Endstufe!! Ich bin bspw für mein nicht Handwerkliches Geschick bekannt (zwei linke Hände), hatte jedoch das erste Mal mit 20 Jahren einen Akkuschrauber benutzt.

    Jetzt als Abschluss nochmal, so gesehen hast du definitiv Recht, du hast jetzt höchstwahrscheinlich Pech gehabt wenn du gewisse Fähigkeiten damals nicht trainiert hast. Das heißt nicht das du nicht dennoch ein guter Spieler werden kannst im Amateur Bereich, die Frage ist aber was du dafür tun musst und wo dann dein Limit ist.

    Das ist alles meine subjektive Wahrnehmung, beweisen kann ich es nicht!

    Gibt halt zu viele schöne, mit denen ich gerne werfe

    Wenn du meinen Thread Mal durchgehst von Seite 1 wirst du sehen das ich immer einen anderen Dart gespielt habe. Den 17g Dart Spiele ich auch erst 1 Woche am Stück und hätte fast wieder gewechselt, hab mir aber fest vorgenommen das nicht mehr zu tun. Für mich ist es auch sehr schwierig bei einem Dart zu bleiben, habe nie länger als 3 Monate zu Beginn einen Dart gespielt. Danach hab ich wöchentlich teilweise täglich gewechselt.. absolut nicht zu empfehlen!

    Das nächste Problem ist das die Shäfte und Flights einen extremen Unterschied machen, ganz besonders die Härte der Flights unterschiedlicher Hersteller selbst wenn angeblich zwei Exemplare unterschiedlicher Hersteller die Standard Form und 100 Mikron haben stecken die Darts in unterschiedlich steilen Winkeln. Das passiert auch beim Shaft je nach Material und Länge sind das extreme unterschiede.

    Ich habe ein Setup da merke ich einfach dass der Dart meiner Hand Augen Koordination folgt, anders kann ich das nicht beschreiben es ist als könnte ich den Dart viel präziser auf die gewünschte Stelle ,,lenken". Bei anderen Setups ist es genau das Gegenteil, die Darts fliegen viel langsamer oder driften weiter zur Seite/Oben ab.

    Bei mir ist es bspw besser wenn der Shaft die Länge Medium hat, nur dann ist er zu schwer und Hecklastig, dadurch hängt der dann muss ich wieder auf Inbetween gehen. Bis ich einen Shaft gefunden habe der viel leichter ist aber trotzdem Medium Länge hat, dadurch steht der Dart sehr steil und fliegt stabiler weil der Flight weiter hinten ist. Also mittlerweile bin ich überzeugt dass die Shäfte/Flights Kombination mindestens so wichtig ist wie der Barrel.

    Täglich am heimischen Board in unterschiedlichen Zeitspannen, meistens so rund eine Stunde netto am Tag, dazu einmal wöchentlich Training im Verein. Zu Hause gerne 121 oder auch mal Around the Clock, häufig aber auch nur spontane Checkversuche auf zufällig mir in den Sinn kommende Finishes oder plumpes Scoringtraining. Im Verein oft 121 und stets "echte" Matches gegen Mannschaftskollegen.

    Nehme für mich nicht in Anspruch, ein spezielles Trainingssystem oder eine -struktur zu verfolgen (was vermutlich sinnvoll wäre), aber letzten Endes bin ich mit mir selbst auch halbwegs im Reinen, es wahrscheinlich nicht mehr in den Ally Pally zu schaffen.

    Ganz ehrlich dafür das du keine bewusste Struktur hast und dieses ,, Programm" quasi intuitiv spielst ist das sehr sinnvoll und vielseitig wie ich finde! Wie sind deine Leistungen so bei diesem Pensum?

    Ich will das nochmals aufnehmen:

    Was versteht ihr unter Training?

    Das ist jetzt bewusst keine direkte Antwort auf deine Frage, aber ich möchte auch nochmal was aufnehmen. Ich glaube ein riesen Problem im Darts ist das jeder im freestyle irgendwas spielt von dem er meint das ist richtig. Das Training ist meiner Meinung nach erst richtig sinnvoll wenn bestimmte Grundsätze verinnerlicht wurden und man einen soliden Wurf hat. Man sollte schon eine halbwegs solide Technik haben.

    Ich möchte das mal anhand folgenden Beispiele verdeutlichen: Man ist beim Box Training und wer neues kommt dazu zum Probetraining. Nach dem Aufwärmen geht's los 5 Minuten Schatten Boxen dann x Liegestütze (ein Zyklus). Was passiert? Der zum Probetraining kommt Boxt einfach drauf los, was soll man auch anderes erwarten. Natürlich sind das ganz anders aus als bei allen anderen.

    Nach paar Sekunden kommt der Trainer und korrigiert sofort die Technik. So sinnvoll das Schatten Boxen auch sein mag, in dieser Ausführung sind selbst tausende Stunden nicht zielführend.

    Oder jemand geht in den Schwimmverein und schwimmt einfach drauf los (was soll er auch anderes machen), was passiert? Man kann es sich denken will jetzt nicht alles doppelt ausführen. Meiner Meinung nach ist es extrem wichtig viel wichtiger als das Training selbst zu Beginn gewisse technischen Dinge zu trainieren bzw sich diese anzueignen.

    Ich wollte nochmal nachfragen ob du mittlerweile eine Statistik hast. Wenn du täglich teils mehrere Stunden trainierst und seit Thread Beginn schon einige Wochen gespielt hast sind mindestens 3 Monate rum, das müssen mindestens 100 Legs sein (hab ich bei mehreren Stunden täglich in 5 Tagen gespielt).

    Das Thema Talent fasziniert mich einfach. Ich habe die letzte Zeit viel drüber nachgedacht. Kannst du bitte mal eine Statistik der letzten 100 Legs posten? Nicht ein Gefühls Wert von x bis y was du meinst zu spielen sondern ein Bild mit einem einzigen Wert der durchschnittliche 3 Dart Average der letzten 100 Legs.

    Sowas meine ich:

    Hallo zusammen,

    Bin 39 Jahre alt und habe Ende Dezember letzten Jahres angefangen zu Darten. Trainiere oder Spiele seither ca 5 Tage pro Woche 1-2 Stunden, wirkliche Erfolge bleiben leider aus. Derzeit versuche ich, meinen Avg über 30 zu halten. 1-2 „gute“ Tage mit Matches von 35-40 und dann wieder tagelang teils Spiele mit 25 und niedriger. Da funktioniert dann weder das Scoring, noch die Doppelfelder. Teils 30 und mehr Darts auf Doppel ohne Erfolg. Reines Doppeltraining ist dann auch eher sinnlos, da ich in 15min Werfen vl 1-2 treffe. Weiß leider nicht mehr obs an der Technik, Griff, Stand oder sonst was liegt. Vl hat jemand ein paar gute Ratschläge oder ähnliche Erfahrungen für mich?

    Oder gibts wirklich Menschen die einfach kein Talent haben zum Darten?

    Wünsche euch ein schönes WE und Good Darts!

    Hey Markus! Talent um 90 zu spielen ja, 50 nein.

    Für alle hier im Forum gilt: ja ich weiß es kann keiner mehr hören bitte einfach ignorieren!

    Wenn ich von 0 anfangen müsste mit meinem jetzigen Wissen und Erfahrungen würde ich folgendes machen.

    Stell dich einmal schräg ans Oche, einmal gerade und einmal eine Mischung aus beiden. Welcher Stand fühlt sich am bequemsten und besten an? Bleib bei dem. Mach die Augen zu nimm den Dart in die Hand, Augen auf und lass erstmal alles so wie es ist. So wie du natürlich den Dart greifst intuitiv belässt du es erstmal, ändere nichts am Griff.

    Achtung liebe Forum Gemeinde hier geht's wieder los!

    Finde heraus welches dein dominantes Auge ist (Google das bitte möchte ich jetzt nicht erklären bin zu faul) und jetzt halte den Dart vor dein Dominantes Auge. Du denkst nicht mal daran wie du den Dart zurück ziehst das einzige was du machst ist du greifst den Dart mit deinem natürliche intuitiven Griff, stehst wie es angenehm ist, hälst den Dart direkt vor dein dominantes Auge, schaust jetzt durch deine Hand durch (nicht auf den Arm/Dart schauen) auf das Ziel und wirfst den Dart auf die 20.

    Wirf einfach gerade auf die 20. Das würde ich so oft wie möglich machen erstmal. Wenn du wirfst probierst du den Arm durchzuziehen (Follow Trough). Probiere einfach erstmal nach dem Wurf auf das Ziel zu zeigen wo du hin werfen möchtest. Also wenn du auf die 20 wirfst zeigst du nachdem der Dart deine Hand verlassen hat auf die 20 drauf. Eigentlich müsste dein Handgelenk abklappen am Ende, das würde ich aber erstmal ignorieren durch das zeigen aufs Ziel hast du immer im Kopf den Follow Trough zu machen.

    Im optimal fall würde ich einen 14-16g Dart nehmen denn mit einem leichteren Dart lässt sich viel leichter eine optimale Bewegung ausführen (eine Trockenübung ist bspw viel leichter als mit einem Dart in der Hand) und vor allem der Follow Trough da man mit so einem leichten Dart durchziehen muss, ich hab das damals mit einem 12g Dart trainiert, der kommt nicht an wenn man nicht durchzieht.

    Wenn du erstmal keinen hast geht es natürlich auch dann bleib einfach bei deinem jetzigen Dart, das wäre aber meiner Meinung nach das allerbeste was ich jedem empfehlen würde. Man muss bedenken jeder hat andere Erfahrungen gemacht und ich möchte hiermit nicht sagen das ich die Weisheit mit Löffeln gegessen habe und das die ultimative Wahrheit ist! Wie gesagt würde ich neu anfangen würde ich alles genau so machen von Anfang an.

    Diesen Bewegungsablauf würde ich täglich 30 Minuten trainieren und stumpf probieren den Dart gerade auf die 20 zu werfen ohne Erwartung erstmal, das wichtigste ist das der Dart gerade fliegt. Die restliche Zeit würde ich ATW spielen alle Single Felder durch von 1 bis 20 immer wieder und wieder.

    Du wirst schnell merken das es immer besser klappt den Dart gerade zu werfen, das ist der Schlüssel für das gesamte Spiel. Wenn du den Dart nicht gerade werfen kannst wird es schwierig. Wenn du das einmal kannst wirst du potentiell auch alle Felder anspielen können, das einzige Problem ist dann nur noch die Muscle Memory, also wie stark du werfen sollst wenn du auf die D20 wirst und D3.

    Ganz wichtig: Dart vor deinem Auge, schau aufs Ziel durch den Dart/Arm, werfen und am Ende aufs Ziel zeigen. Das ist meiner Meinung nach da allerwichtigste. Mag jetzt erstmal viel erscheinen am Anfang aber das geht schnell.

    Was auch extrem wichtig ist das du dir gleich angewöhnst den anderen Arm mit dem du nicht wirfst ruhig am Körper zu halten.

    z.B. bei 61 abwechselnd auf 25 - D18; T15 - D8; T7 - D20; S11 - DB zu spielen.

    Grundsätzlich bin ich bei dir bei allem was du geschrieben hast nur bei diesem Punkt verstehe ich das ein bisschen anders falls du dich aufs Match anstelle des Trainings beziehst. Von meinem Verständnis her sollte man immer einen bevorzugten Weg spielen (also im Match) und zwar bestenfalls den Weg den man am besten kann. Im Training selbst sollte man nicht nur stumpf diesen Weg trainieren sondern auch andere (genau so wie du es auch geschrieben hast) um die daraus resultierenden Vorteile für den eigentlichen Weg zu nutzen. Wenn man jetzt immer nur einen einzigen weg trainiert wäre das nicht optimal.

    Der eigentliche bevorzugte weg ist so gesehen Mittel der Wahl der auch täglich trainiert wird und die anderen Wege sind nur Mittel zum Zweck um seine grundsätzlichen Fähigkeiten zu stärken die dann für den eigentlichen Weg genutzt werden. Ich denke man sollte immer die gleichen Wege und Doppel bevorzugen. Wenn du das damit gemeint hast dann entschuldige, dann hab ich das falsch verstanden.


    Natürlich ist es dennoch gleich doppelt nützlich dann auch andere Wege spielen zu können und noch sicherer auf weiteren Feldern zu werden.

    Na, was denn nun? Variation oder Konstanz?

    Dass man nicht immer nur auf die T20 werfen soll ist ja trivial.

    Also beim Dart sollte man nicht wechseln weil es Monate Dauert eine gescheite Muscle Memory aufzubauen. Du musst jedes mal die Wurfgeschwindigkeit, Release usw anpassen.

    Die Aerodynamischen Eigenschaften ändern sich bei jedem Barrel und auch wenn die Shaft Länge oder die Flights geändert werden (nicht nur Größe und Form auch das Material). Daher sollte man wie eigentlich jeder Profi einen festen Barrel inklusive Setup spielen und nichts ändern.

    Mit dem einen Setup sollte man so verbleiben wie oben geschrieben. Man darf hier nicht das Training mit dem Setup verwechseln. Das geht natürlich nur wenn man zu Beginn einige Barrels getestet hat bzw weiß was einem überhaupt liegt.

    Ja das kann man garantiert so ableiten.

    Dann ggf auuf ganz leichte (12) 16 g oder ganz schwer 32 g?

    so um den Reiz maximal zu halten

    Hmm das verstehe ich anders, gemäß der Theorie wirst du so ein guter Dart Spieler in diesem Sinne mit vielen verschiedenen Darts gut spielen zu können. Sinnvoller wäre es viele verschiedene Variablen mit einem Setup (Barrel, Shaft, Flight) zu trainieren um dieses Setup zu meistern. Sonst muss jedes Mal die gesamte Muscle Memory für jedes einzelne Setup neu trainiert werden was Monate dauert.

    Ich hab meine Darts ja permanent gewechselt, nie wieder das hat mir nur Probleme gebracht. Ich probiere jetzt dogmatisch bei diesem einen einzigen Barrel zu bleiben.

    Ich bin interessiert :)

    Also es gibt mehrere Gründe, die Frage ist natürlich ob sich das 1 zu 1 so auf den Dartsport übertragen lässt, ich bin da auch eher durch Zufall drauf gestolpert. Ich zitiere das mal denn das kann ich unmöglich selbst Wiedergeben bin kein Sportwissenschaftler:

    - Schema Theorie Richard A. Schmidt: ,,Das Gehirn speichert keine festen Bewegungen, sondern allgemeine Regeln für eine Klasse von Bewegungen." ..

    ,,Du lernst nicht, wie man genau einen 300-Gramm-Ball wirft. Du lernst das „Schema“ für das Werfen. Wenn du Bälle mit verschiedenen Gewichten und auf verschiedene Distanzen wirfst, versteht dein Gehirn die „Logik“ hinter dem Wurf."...

    ,,Wer nur eine einzige Situation übt, scheitert, sobald sich die Bedingungen minimal ändern. Wer das Schema beherrscht, kann sich sofort anpassen."

    Und dann die hier:

    Reza Shadmehr und Sandro Mussa-Ivaldi Adaptive Representation of Dynamics during Learning of a Motor Task 1994

    Dein Gehirn fungiert beim Lernen einer Bewegung wie ein internes Navigationssystem, das ständig mit mathematischen Modellen arbeitet. Es erstellt eine Art „Bauplan“ für jeden Bewegungsablauf – also genau das Zusammenspiel von Muskelspannung, Kraft und Winkel, das für einen Treffer nötig ist.

    Wenn du immer nur exakt dasselbe Ziel ansteuerst, schaltet dieses System in einen Energiesparmodus: Da die Anforderungen gleich bleiben, findet keine aktive Überprüfung oder Anpassung mehr statt. Dein Gehirn „verlernt“ quasi die Feinheiten der Steuerung, weil es keine neuen Impulse erhält, um den eigenen Bewegungsfehler – wie zum Beispiel ein leichtes Abdriften nach links – auszugleichen.

    Sobald du jedoch die Ziele wechselst, zwingst du dein Gehirn dazu, das Modell ständig neu zu berechnen und anzupassen. Durch den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Zielpunkten gibst du deinem Kleinhirn die notwendigen Kontrastdaten. Dein Gehirn erkennt dadurch systematische Fehler, wie ein ständiges leichtes Verziehen, und lernt, diese Abweichung präzise herauszurechnen. Das Ergebnis ist eine hochpräzise, automatische Gegensteuerung, die dich insgesamt treffsicherer macht – auch bei deinem ursprünglichen Standard-Ziel.

    Kurz gesagt: Abwechslung im Training ist kein Zufall, sondern die notwendige Datenquelle, mit der dein Gehirn seine internen „Fehlerkorrektur-Programme“ erst optimal programmieren kann.


    Ich nehme immer die Jahres Statistik auf dem Verein alles nur Spiele gegen Echte Gegner,da kan dan halt auch mal ein Leg 50+ Darts dauern wenn beide auf Madhous werfen

    JahrAvg.HiHcoDoppel%First9Legs
    202435.781561027.1142.72665
    202538.211801369.1643.95790
    202638.851401079.5645.68248

    Ich meinte jetzt eigentlich ob es überhaupt Sinn macht jeden Tag 501 zu spielen. Sagen wir mal so eine Fußball Mannschaft spielt ja nicht im Training permanent eine Match Situation sondern trainiert einzelne Bereiche und hat dann am Wochenende ein Spiel oder so.

    Ich hab mir jetzt einige Tage ein paar Gedanken gemacht. Nachdem ich ca 14 Monate zu 80% nur auf die T20 geworfen habe, etwas ATW und 501 gespielt habe möchte ich anfangen die Zeit jetzt sinnvoll am Board zu nutzen.

    Zwei Grundsätze sind dabei besonders wichtig!

    1: Ich werfe kein Dart einfach auf das Board sondern nur mit Struktur und System. (Kein einfaches T20 geballer mehr).

    2: Ich spiele nicht länger als 40-45 Minuten am Stück und Unterteile das Training strikt in Blöcke.

    Diese beiden 40 Minuten Blöcke spiele ich 2-4 mal am Tag je nachdem wie viel Zeit ich aktuell habe.

    Ich Stelle mir so einen Block sozusagen aus einen Trainingsspiele ,,Pool" zusammen. Bisher hab ich folgende Spiele drinne (gestern bin ich gestartet). Ich möchte immer wieder mal die Zeit messen die ich benötige für die einzelnen Challenges (ja Darts sind konkreter aber dann muss ich nach jedem Wurf notieren, es ist für mich angenehmer wenn ich im Rhythmus bleibe und einfach werfe).

    Spiel 1: ATW von 1 bis 20. 2 Treffer 1 Feld nach vorn, 3 Treffer ein Feld überspringen, 1 oder 0 Treffer ein Feld zurück. Ausgangslage zum Start gestern 05:40 Minuten.

    Spiel 2: 15 Würfe aufs Single Bull/Double Bull 25 und 50 zählen also beide. Von 15 würfen 10 Treffer. Wenn nicht mehr möglich von neu starten. Ausgangslage 05:20 Minuten.

    Spiel 3: 15 Darts hintereinander auf die 20 oder T20. Sollte ein Dart irgendwo anders hingehen bspw der 2 zählt der 3 nicht der Versuch wird mit dem 1 Dart neu gestartet. Ausgangslage 13:20 Minuten!!! (das geht definitiv besser)

    Spiel 4: ATW Double, erklärt sich selbst 06:30 Minuten Ausgangslage.

    Nach ATW immer nochmal ein paar einzelne Doppel anspielen für ein paar Aufnahmen. Einfach nach Gefühl.

    Diese 4 Spiele möchte ich definitiv jeden Tag spielen, der Grund ist wie gesagt das ich nicht sinnlos einen Dart einfach aufs Board werfen möchte, es soll um was gehen und mich herausfordern bzw möchte ich davon beeinträchtigt werden wenn ich nicht treffe.

    Ein riesen Punkt ist hier das ich die Spiele anpassen und schwieriger gestalten kann (progressive Overload) um weitere Fortschritte zukünftig zu machen.

    Dann gibt's noch zwei weitere ,,Spiele".

    Scoring: hier werfe ich auf die T20 mit dem 1 Dart, wenn der steckt werfe ich die anderen auch auf die T20, wenn nicht auf die T19 und dann wieder auf die T20. Das schult die Hand Augen Koordination sehr stark, will ich jetzt aber nicht im Detail drauf eingehen es ein denn jemand will es unbedingt wissen dann poste ich das nochmal.

    Zuletzt probiere ich zu lernen den Flight anzuspielen, ich hab jetzt extra weiße Flights bestellt, das sollte leichter gehen als mit den Schwarzen. Davon erhoffe ich mir eine bessere Treffer Quote da ich ein größeres Ziel habe und die Felder drum herum ausblende. Es könnte sein das diese ,, Angst" den Dart in die 1/5 zu werfen weniger stark ausgeprägt ist da man die Felder drum herum viel leichter ausblenden kann (meine bisherige Erfahrung). Ob das langfristig klappt mit dem Flight abspielen wird sich zeigen.

    Und seit gestern hab ich endlich wieder eine Beleuchtung. Seitdem ich jetzt wieder ein paar Wochen spiele hab ich durchgehend ohne Licht gespielt nur die normale Zimmer Lampe. Mit der Beleuchtung jetzt wie Tag und Nacht, der Fokus ist so stark aufm Board kann jede einzelne Faser sehen es ist unglaublich. Außerdem fällt mir auf das der Fokus jetzt so viel stärker auf dem Board ist das mein Wurf endlich wieder mehr in den Hintergrund gerät und ich flüssiger werfen kann ohne ständig indirekt zu beobachten wie genau ich werfe.

    Vielleicht hat ja jemand Lust ein oder zwei Spiele mal mitzumachen und die Zeiten hier rein zu Posten. Es geht nicht darum das jetzt schnell runter zu spielen, ich spiele das in meinem normalen Rhythmus. Habe nur keine Lust jedes Mal die Darts zu notieren die ich benötige ^^

    Ja, wir sind da (zum Glück, sage ich mal) alle sehr unterschiedlich. Was den einen motiviert und zu Höchstleistungen anspornt, erzeugt beim anderen u.U. Stress und bewirkt das Gegenteil. Deshalb sollte man auch alle Tipps und Ratschläge immer kritisch hinterfragen und überlegen, ob es für einen selbst denn überhaupt das richtige ist.

    Was mich interessieren würde, in diesem Zusammenhang:

    Wie ist das bei dir, wenn es mal in einem Spiel zunächst gut läuft, dann aber einbricht. Macht dir das mentalen Druck, im Sinne von "Mist jetzt versaue ich mir meinen Average"? Und hat das dann Auswirkungen (positive oder negative) auf den Rest des Spiels?

    Ganz ehrlich oft schon ja, während des Spiels schaue ich zu oft auf den Average was völlig unnötig ist. Grundsätzlich ist es so das ich eigentlich locker bleibe, weil ich weiß das ich die Triple wieder treffen werde. Der Unterschied zwischen einem Leg mit 50 oder 70 sind halt meistens nur 2-3 Triple die man mal trifft in einem Leg und im anderen leider nicht.

    Die Darts sind auch fast jedes Mal sehr nah am Draht, es ist nicht so das ich dann im 50er Leg alle in die 12 werfe oder so, oft trifft man auch paar Mal die T1 oder T5 dann wars das schon mit dem guten Average fürs Leg obwohl die Darts sehr gut kamen. Man kann so einzelne Legs definitiv nicht zur Leistungsbewertung ranziehen, da muss man schon ca die letzten 100 Stück nehmen (meine persönliche Meinung).

    Das war vor ein paar Stunden im First to 3 gegen den Bot, beide Legs habe ich direkt nacheinander gespielt.


    Man fragt sich natürlich schon was da los ist, ich rede dann immer mit mir selbst in Gedanken und sag mir sowas wie: ,,Gleich kommt die Triple wieder". Mehr Konstanz wäre aber schön.

    Genau das beobachte ich bei uns im Dartverein: irgendwann geht es dann nur noch darum, den guten Average nicht zu versauen und dann kommt es natürlich auch genau so..... aber wie gesagt, wenn es einen motiviert, andauernd mit den Zahlen so zu rechnen, dann ist das absolut ok. Für mich geht es in einem Ligaspiel eher darum, zu gewinnen, und dafür muss eben alles stimmen. Wenn ich da andauernd auf den Average schiele, dann kostet mich das nur unnötig Konzentration.

    Das ist natürlich völlig verständlich und da machst du alles richtig. Man muss differenzieren, ich spiele gemütlich Zuhause alleine gegen einen Bot! Ein Liga Spiel vor Ort ist was ganz anderes, da sollte man nicht auf den Average schauen! Verstehe dich vollkommen würde es genau so machen. Dennoch sollte man glaube ich grundsätzlich garnicht auf den Average schauen beim Spielen sondern erst danach um im Fokus zu bleiben wie du auch geschrieben hast!

    Deine Argumentation ist ja: Wenn A seine Fehler abstellt, wird er besser werden. B kann nicht besser werden, weil er ja schon konstant ist

    Also da sehe ich keine Korrelation, besonders bei den Punkten die du später genannt hast waren es bei mir alle die zu einer Besserung geführt haben. Spieler B kann logischerweise besser werden auch wenn er schon konstant ist.

    Es nützt mir gar nichts, wenn ich super im Scoring bin und einen First 9 Ave von über 90 habe, wenn ich hinterher nicht auschecken kann und dann fällt der Average auf 45 oder noch tiefer

    Ganz ehrlich mir nützt das eine Menge. Ich hab das gesamte Spiel auch nur 60 gespielt durch das Adrenalin und es tatsächlich bei den Doppeln voll vermasselt, aber ich hab jetzt ein ganz anderes Selbstbewusstsein. Die Tatsache das ich dieses Niveau (Scoring) über 5 Legs halten konnte hilft mir extrem mental weiter.

    aber bei mir führt diese ständige Rechnerei nur zu Frust, wenn es dann doch nicht auf dem bisher schon erreichten Niveau ist.

    Es sind halt alle sehr unterschiedlich. Ich mag zahlen sehr und Daten, wie aussagekräftig die dann letztendlich sind ist jedem selbst beigemessen das zu beurteilen. Der Average ist halt ein super Wert um die aktuelle Leistung zu bewerten. Jeder hat andere Trainings Prinzipien und auch Ansicht das ist klar, wenn dich das runter zieht macht es natürlich keinen Sinn sich zu sehr darauf zu versteifen. Ich möchte halt unbedingt einen gewissen Average spielen und es motiviert mich extrem diese Entwicklung ganz genau zu beobachten.

    Und ich würde sogar behaupten Spieler A hat deutlich größere Probleme (Wurf (Stellen, Doppel), Mental (Doppel)) denn wenns nicht läuft (90er Ave - es läuft) dann geht auch sofort gar nichts!

    Spieler B kann damit umgehen und hat was auf das er sich verlassen kann

    Es ist zwar nicht ganz das was ich mit dem Beispiel bewirken wollte, aber ich muss dir definitiv Recht geben. Spieler A hat natürlich in diesem Überspitzen Beispiel extreme Schwierigkeiten und spielt durch die Schwankungen aus dieser Perspektive betrachtet schlechter definitiv.

    Wir betrachten das aus unterschiedlichen Perspektiven, für mich ist Spieler A dennoch der bessere Spieler nur eben aus anderen Gründen.

    Puuh ich hab bewusst probiert mich kurz zu fassen dachte das wäre leicht zu verstehen. Ich probiere es nochmal:

    Dazu hast du ja selbst kürzlich was geschrieben:

    Ich schaffe auch in jeder Session mehrere Legs mit Average über 50, aber insgesamt liegt er halt noch unter 40.

    Habe ich deshalb effektiv einen 50er-Average?

    Nein, denn ich kann ihn nicht konstant abrufen und Konstanz ist meiner Meinung nach ein wesentlicher Skill im Darts.

    Also ich kenne meinen Average, das ist eine einzige Zahl und mein Niveau was ich tatsächlich spiele. Diese Zahl ist fix und weit von 70 entfernt (61,83).

    Aber mal im Ernst: Wofür brauchst Du diese Zahlen

    Mal angenommen meine Beobachtung oder These ist richtig (ich Stelle nur ein repräsentatives Beispiel da, das lässt sich dann auf alle übertragen), kann man daraus die mögliche oder sehr wahrscheinliche Entwicklung eines Spielers ableiten. Daher die Frage ob die These grundsätzlich richtig ist.

    Ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen.


    Aber der Average ist numal der Durchschnitt - und danach glauben wir uns vergleichen zu können.

    Aber zu einem Durchschnitt gehört ein Teil über diesem und ein Teil unter diesem ==> all das zusammen ist deine Leistung die du erbracht hast

    Mir geht es nicht direkt um den Average. Nehmen wir mal an es gibt spieler Typ A und B. Beide spielen 1000 Legs.

    Spieler A: 500 Legs 90er Average, 500 Legs 30er Average

    Spieler B: 500 Legs 65er Average, 500 Legs 55er Average

    Jetzt meine These worum es mir geht: Spieler A ist der bessere Spieler, denn Spieler A hat die Fähigkeit ein extrem hohes Niveau zu spielen, das hat spieler B nicht. Spieler B wird vielleicht niemals ein 90er Leg in seinem Leben spielen, weil er die Fähigkeit nicht hat und nie Erlangen wird. Spieler A spielt jedes zweite Spiel ein 90er Leg und ist viel ,,fähiger". Beide spielen den gleichen Average und in einer Liga schneiden beide gleich ab.

    Wenn spiele A seine Probleme in Griff kriegt wird er Spieler B extrem weit voraus sein und nahezu jedes Spiel gewinnen. Auch wenn jetzt beide noch den gleichen Average spielen, lässt sich aus den einzelnen Legs ableiten wer mehr Entwicklungspotential hat (das ist ja meine These bzw der Grund dieses Threads hier). Es geht nicht direkt um mich persönlich und meinen Average. Das wäre pauschal auf jeden anwendbar.

    Jetzt nehme ich wieder mich als repräsentatives Beispiel. Also ich 45 gespielt habe war sehr selten ein 60er Leg dabei, aber als ich beim 50er Average ankam wurden die 60er Legs jmmer mehr. Erst immer mal wieder 1-2 am Tag aber irgendwann nach einigen Wochen waren die Hälfte meiner spiele im 60er Bereich. Als ich merkte ich spiele immer öfter 60 dachte ich mir das ich irgendwann den 60er Average packe. So kam es dann auch. Erst als ich meine Ausreißer in die 60 bemerkte bzw die langsam auffällig wurden kam auch der Gedanken bzw das Bewusstsein das ich es eigentlich kann (wenn auch nicht permanent, mein average war trotzdem unter 60, ich war also nicht konstant wie fish& Chips das meinte).

    Diese Entwicklung lässt sich rückwirkend ganz einfach ableiten und nachvollziehen (von 45 zu 60). Das kam jetzt nicht aufeinmal aus dem nirgendwo ganz unscheinbar dazu.

    Der letzte Absatz ist jetzt nur ein weiteres Beispiel zu der These. Wenn ich täglich 20 Legs spiele und 5 davon 70+ (oder irgendwer das ist auf alle anwendbar) ist das kein kleiner Ausreißer mehr, sondern das Potential ist grundsätzlich vorhanden diesen Average zu spielen, wenn gleich auch offensichtlich irgendwas in den anderen Legs diese Entwicklung behindert. Es geht doch darum eine potentielle Entwicklung und Fähigkeit abzuleiten wenn man seine spiele rückwirkend analysiert.

    Hier ist dann eher das Augenmerk darauf zu legen zu verstehen was falsch läuft bei Spieler A der die Hälfte der Spiele 30 spielt anstelle von 90. Spieler B macht alles richtig und spielt sehr konstant, wird aber gegebenfalls niemals auch nur annähernd so gut werden wie Spieler A. Ich hoffe man kann das jetzt besser einordnen.

    Typischer Fall von whataboutism. Soll sich jeder selbst seine Gedanken machen über Littler und die familiären Verhältnisse.

    Abgesehen davon finde ich persönlich das beim Dart eine riesen Sache draus gemacht wird wenn jemand sich aufregt der verliert. Damit meine ich nicht das unsportliche Verhalten das geht überhaupt nicht, aber ganz ehrlich schaut man sich andere Sportarten an ist das doch ganz normal. Magnus Carlsen sagte bspw er hat oft geweint nachdem er verloren hat! Ein Erwachsener Mann. Als Profisportler ist die jeweilige Sportart der gesamte Lebeninhalt. Auch der gesamte Lebensunterhalt wird damit verdient. Wie oft haben Rennrad Fahrer die Fahrräder weggeschmissen und sind ausgerastet bis das Team Fahrzeug kam.

    Das ist in allen Sportarten so, wenn man seine ganze Kraft, auch psychisch nicht nur körperlich hingibt für eine Sache und brutalst versagt ist das natürlich sehr nervenaufreibend. Jeder normale Mensch wird dann wütend. Das bezieht sich jetzt nicht auf Littlers Verhalten sondern ganz allgemein. Das soll natürlich keine Rechtfertigung sein wie Menzies den Tisch auf der Bühne kaputt zu schlagen. Alles unter Berücksichtigung des normalen Menschenverstands.

    Ich hatte jetzt einfach meinen Schnitt aus Dartcounter, welcher die letzten 30 Spiele nutzt in den Vergleich gezogen, der war tatsächlich immer nur knapp darunter und. Also ich war eigentlich schon kurz davor. Mittlerweile ist er wie gesagt wieder abgestürzt

    Ja welche Werte sind das. Bitte poste die genaue Zahl der letzten 100 Legs. Oder aus dem April, März und Februar. Jeweils eine Zahl den richtigen Average. Sonst kann man das einfach nicht einordnen. Ein Gefühl ist wie gesagt nicht der Average. Es muss eine einzige Zahl über eine gewisse Periode geben das ist die Definition von einem Average.

    Was ich noch gerne ergänzen würde. Wenn ich gegen den Bot spiele ist er so eingestellt das er ca 50-53 spielt, ich gewinne also fast immer. Dadurch ist der Average noch aussagekräftiger, deswegen lasse ich den bewusst unter meinem Niveau. Wenn der auf 65 eingestellt ist, würde der Bot mir meine schlechten Legs abnehmen wo ich nicht gleich das Doppel treffe, fast nur meinen Scoring Average einbeziehen und gegen meine guten Legs verlieren. Dann würde ich locker 5 Punkte mehr spielen im Average.