Peak Performance und Konstanz

  • Ich denke, dass Du Dir damit in die Tasche lügst. :duw:

    Aber mal im Ernst: Wofür brauchst Du diese Zahlen? Für Dich selbst oder weil Du einen realistischen Vergleichswert zu anderen Spielern haben willst? Im zweiten Fall solltest Du den Average genauso berechnen, wie alle anderen ihn berechnen. Die 48er-Legs gehören halt dazu, Du kannst Sie ja nicht willentlich abstellen.

    Aber im Endeffekt musst Du selber für Dich definieren, was Du erreichen möchtest und wie Du das messen möchtest. Natürlich ist es OK, wenn Du für Dich sagst, "ich spiele in (fast) jedem Spiel ein Leg 70+".

    Meine Lieblings-26er: T5-D5-S1, T1-T1-S20, S13-S12-S1, D12-S1-S1

  • Dazu hast du ja selbst kürzlich was geschrieben:

    Ja welche Werte sind das. Bitte poste die genaue Zahl der letzten 100 Legs. Oder aus dem April, März und Februar. Jeweils eine Zahl den richtigen Average. Sonst kann man das einfach nicht einordnen. Ein Gefühl ist wie gesagt nicht der Average. Es muss eine einzige Zahl über eine gewisse Periode geben das ist die Definition von einem Average.

    Ich schaffe auch in jeder Session mehrere Legs mit Average über 50, aber insgesamt liegt er halt noch unter 40.

    Habe ich deshalb effektiv einen 50er-Average-Wurf?

    Nein, denn ich kann ihn nicht konstant abrufen und Konstanz ist meiner Meinung nach ein wesentlicher Skill im Darts.

    Insofern hast du damit aber natürlich recht:

    Es liegt also nicht am können bzw Skill sondern meiner Inkonsistentenz.

    Und es ist doch eigentlich schon mal ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man es prinzipiell kann.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

    5 Mal editiert, zuletzt von Fish&Chips (15. April 2026 um 10:10)

  • Ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen.

    Aber der Average ist numal der Durchschnitt - und danach glauben wir uns vergleichen zu können.

    Aber zu einem Durchschnitt gehört ein Teil über diesem und ein Teil unter diesem ==> all das zusammen ist deine Leistung die du erbracht hast.

    Das sehen wir ja auch bei den Profis: wenn die Ihr A+ Game auspacken dann kanns schonaml 110+ Ave geben - oder eben ihr C Game ...dann Ende 80. Und am Ende der Saison stehen die dann evtl bei 93 Ave über das Jahr.

    Viel wichtiger finde ich folgende zwei Dinge

    • Akzeptanz das beides dazu gehört zu entwickeln
    • was macht mich "glücklicher?

    Zum letzten Punkt folgendes Gedankenspiel:

    Spieler A und Spieler B haben im Jahr den Schnitt von 60.

    Spieler A hat 40 % seiner Spiele mit 80er Ave; 40% mit 40er Ave und 20 % mit 60 Ave

    Spieler B hat 40% mit 70Ave; 40% mit 50 Ave und 20 % mit 60 Ave

    In welcher Kategorie fühlst du dich wohler?

    Und natürlcih spilen dann so sachen rein: wie ist die Siegquote (weil ggf hat spieler A viele Games gegen Top Gegner verloren - top Ave; oder via versa Hat Spieler B viele Matches gegen underperformende Gegner gewonnen mit 50er Ave?)? Wie war der First9 Ave? Wie war die Doppelquote?

    Und das sind alles Aspekte die dann zwei komplett unterschiedliche Spieler darstellen - oder eben den gleichen in zwei aufeinander folgenden Jahren....


    Was mit noch häufig auffiel: wenn Spieler in den Teams in denen ich gespielt habe/spiele mal das geschafft haben wie vglweise Spieler A dann wollen Sie häufig einfach mehr Konstanz reinbringen ==> was häufig jedoch nicht die Konstanz beim 80er Ave bedeutet sondern eher den Schritt hin zu Spieler B!

    Und das Andere wäre zu sagen: ich will meine Top Games noch weiter in die Höhe treiben - mit dem Risiko dass ggf die Off games schlechter werden oder die B Game spiele weniger?

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Puuh ich hab bewusst probiert mich kurz zu fassen dachte das wäre leicht zu verstehen. Ich probiere es nochmal:

    Dazu hast du ja selbst kürzlich was geschrieben:

    Ich schaffe auch in jeder Session mehrere Legs mit Average über 50, aber insgesamt liegt er halt noch unter 40.

    Habe ich deshalb effektiv einen 50er-Average?

    Nein, denn ich kann ihn nicht konstant abrufen und Konstanz ist meiner Meinung nach ein wesentlicher Skill im Darts.

    Also ich kenne meinen Average, das ist eine einzige Zahl und mein Niveau was ich tatsächlich spiele. Diese Zahl ist fix und weit von 70 entfernt (61,83).

    Aber mal im Ernst: Wofür brauchst Du diese Zahlen

    Mal angenommen meine Beobachtung oder These ist richtig (ich Stelle nur ein repräsentatives Beispiel da, das lässt sich dann auf alle übertragen), kann man daraus die mögliche oder sehr wahrscheinliche Entwicklung eines Spielers ableiten. Daher die Frage ob die These grundsätzlich richtig ist.

    Ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen.


    Aber der Average ist numal der Durchschnitt - und danach glauben wir uns vergleichen zu können.

    Aber zu einem Durchschnitt gehört ein Teil über diesem und ein Teil unter diesem ==> all das zusammen ist deine Leistung die du erbracht hast

    Mir geht es nicht direkt um den Average. Nehmen wir mal an es gibt spieler Typ A und B. Beide spielen 1000 Legs.

    Spieler A: 500 Legs 90er Average, 500 Legs 30er Average

    Spieler B: 500 Legs 65er Average, 500 Legs 55er Average

    Jetzt meine These worum es mir geht: Spieler A ist der bessere Spieler, denn Spieler A hat die Fähigkeit ein extrem hohes Niveau zu spielen, das hat spieler B nicht. Spieler B wird vielleicht niemals ein 90er Leg in seinem Leben spielen, weil er die Fähigkeit nicht hat und nie Erlangen wird. Spieler A spielt jedes zweite Spiel ein 90er Leg und ist viel ,,fähiger". Beide spielen den gleichen Average und in einer Liga schneiden beide gleich ab.

    Wenn spiele A seine Probleme in Griff kriegt wird er Spieler B extrem weit voraus sein und nahezu jedes Spiel gewinnen. Auch wenn jetzt beide noch den gleichen Average spielen, lässt sich aus den einzelnen Legs ableiten wer mehr Entwicklungspotential hat (das ist ja meine These bzw der Grund dieses Threads hier). Es geht nicht direkt um mich persönlich und meinen Average. Das wäre pauschal auf jeden anwendbar.

    Jetzt nehme ich wieder mich als repräsentatives Beispiel. Also ich 45 gespielt habe war sehr selten ein 60er Leg dabei, aber als ich beim 50er Average ankam wurden die 60er Legs jmmer mehr. Erst immer mal wieder 1-2 am Tag aber irgendwann nach einigen Wochen waren die Hälfte meiner spiele im 60er Bereich. Als ich merkte ich spiele immer öfter 60 dachte ich mir das ich irgendwann den 60er Average packe. So kam es dann auch. Erst als ich meine Ausreißer in die 60 bemerkte bzw die langsam auffällig wurden kam auch der Gedanken bzw das Bewusstsein das ich es eigentlich kann (wenn auch nicht permanent, mein average war trotzdem unter 60, ich war also nicht konstant wie fish& Chips das meinte).

    Diese Entwicklung lässt sich rückwirkend ganz einfach ableiten und nachvollziehen (von 45 zu 60). Das kam jetzt nicht aufeinmal aus dem nirgendwo ganz unscheinbar dazu.

    Der letzte Absatz ist jetzt nur ein weiteres Beispiel zu der These. Wenn ich täglich 20 Legs spiele und 5 davon 70+ (oder irgendwer das ist auf alle anwendbar) ist das kein kleiner Ausreißer mehr, sondern das Potential ist grundsätzlich vorhanden diesen Average zu spielen, wenn gleich auch offensichtlich irgendwas in den anderen Legs diese Entwicklung behindert. Es geht doch darum eine potentielle Entwicklung und Fähigkeit abzuleiten wenn man seine spiele rückwirkend analysiert.

    Hier ist dann eher das Augenmerk darauf zu legen zu verstehen was falsch läuft bei Spieler A der die Hälfte der Spiele 30 spielt anstelle von 90. Spieler B macht alles richtig und spielt sehr konstant, wird aber gegebenfalls niemals auch nur annähernd so gut werden wie Spieler A. Ich hoffe man kann das jetzt besser einordnen.

  • ich glaube Konstanz ist ein mythos, auch Profis sind nicht konstant, sie schwanken nur um einen höheren Mittelwert.

    Ein 50er spieler (30 darts average) schwankt vielleicht zwischen 22 darts (68 avg) und 42 darts (35 average) wobei er wahrscheinlich meistens zwischen 24 (62) und 36 (41) darts spielen wird.

    Ein Profi schwankt zwischen 10 darts (150 avg) und 21 darts (71 avg) wobei es meistens 13 (115) und 18 (83) sein wird.

    Das bedeutet eine breite von plus minus 15 punkten (30 punkte zwischen besten und schwächsten legs) ist absolut normal, bei hobby Spielern wie auch bei Profis.

    Auch in ganzen matches sieht man das das profis in einem Spiel 85 spielen und im nächsten 105. Das sind auch 20 Punkte, aber wir erwarten niemals 10 Punkte unter unserem average zu spielen...

    Darts ist ein Spiel was einfach dafür geschaffen wurde Varianz zu erzeugen weil halt die 1 nur Millimeter von der 60 entfernt ist, das ist anders als bei anderen präzisionssportarten wo ja meistens neben der 10 die 9 liegt, dann die 8 usw (olympisches schießen).

    Ich nehme an das ist sogar by design weil dart ja nicht als Leistungssport sondern als kneipenspiel angefangen hat und man eine Mischung aus können und Zufall wollte weil das Menschen tendenziell am längsten bei der Stange hält (das es späte mal spieler gibt die ständig die t20 treffen hatten die Erfinder des Spiels wahrscheinlich eher noch nicht auf der bingo karte). Zu viel Zufall ist langweilig und zu viel können ebenfalls nachdem die Machtverhältnisse geklärt wurden. Aber darts bot den können Aspekt und eben als ausgleich einen gewissen Zufalls Aspekt (zumindest über kurze matchdistanz, best of 10 sieht natürlich anders aus) und das hat leute bei der Stange gehalten.

    5 Mal editiert, zuletzt von dominik1346 (15. April 2026 um 11:48)

  • Ich weiß nicht, wie weit Deine mathematischen Möglichkeiten sind, aber eine bessere Darstellung anstatt eines reinen Mittelwert der Averages wäre ein Box-Plot mit den Averages über einen gewissen Zeitraum (z.B. über einen Monat). Da sieht man nicht nur den Mittelwert, sondern auch die Extrema und wo sich die Daten hauptsächlich verteilen.

    (durch KI erzeugt)

    Ja, jetzt kannst Du natürlich sagen, dass Spieler A hier der potentiell Bessere ist, weil er auch regelmäßig hohe Averages spielt. Aber was nützt einem das Potential, wenn man es nicht dauerhaft ans Board bringt und daher auch regelmäßig Spiele verliert?

    Deine Argumentation ist ja: Wenn A seine Fehler abstellt, wird er besser werden. B kann nicht besser werden, weil er ja schon konstant ist.

    Aber: Vielleicht braucht Spieler B ja nur eine kleine Änderung im Wurf, einen etwas schwereren oder leichteren Dart, andere Flights, was auch immer, und schon trifft er immer die gewünschten Felder! Und dann wird seine Konstanz zur Stärke während Spieler A es vielleicht nie schafft, diese Konstanz zu erreichen.

    Meine Lieblings-26er: T5-D5-S1, T1-T1-S20, S13-S12-S1, D12-S1-S1

  • Ich gebe auf die ganzen Averages nicht viel. Ich weiß auch so sehr gut, ob ich gut spiele, ob ich mich verbessere oder nicht. Es gibt drei Phasen im Spiel: Scoring, Stellen zum Check out und Check out. Es nützt mir gar nichts, wenn ich super im Scoring bin und einen First 9 Ave von über 90 habe, wenn ich hinterher nicht auschecken kann und dann fällt der Average auf 45 oder noch tiefer.... Natürlich kann das jeder machen wie er/sie will aber bei mir führt diese ständige Rechnerei nur zu Frust, wenn es dann doch nicht auf dem bisher schon erreichten Niveau ist. Insgesamt zeigt es auch, dass Darts eben ein absoluter Mentalsport ist, bei dem die höchste Konzentration elementar wichtig ist. Daran versuche ich zu arbeiten. Aber wie gesagt, ich verurteile auch niemanden, für den der Average das Wichtigste ist.

    14-Darter

  • Mir geht es nicht direkt um den Average. Nehmen wir mal an es gibt spieler Typ A und B. Beide spielen 1000 Legs.

    Spieler A: 500 Legs 90er Average, 500 Legs 30er Average

    Spieler B: 500 Legs 65er Average, 500 Legs 55er Average

    Jetzt meine These worum es mir geht: Spieler A ist der bessere Spieler, denn Spieler A hat die Fähigkeit ein extrem hohes Niveau zu spielen, das hat spieler B nicht. Spieler B wird vielleicht niemals ein 90er Leg in seinem Leben spielen, weil er die Fähigkeit nicht hat und nie Erlangen wird. Spieler A spielt jedes zweite Spiel ein 90er Leg und ist viel ,,fähiger". Beide spielen den gleichen Average und in einer Liga schneiden beide gleich ab.

    Wenn spiele A seine Probleme in Griff kriegt wird er Spieler B extrem weit voraus sein und nahezu jedes Spiel gewinnen. Auch wenn jetzt beide noch den gleichen Average spielen, lässt sich aus den einzelnen Legs ableiten wer mehr Entwicklungspotential hat (das ist ja meine These bzw der Grund dieses Threads hier). Es geht nicht direkt um mich persönlich und meinen Average. Das wäre pauschal auf jeden anwendbar.

    Haben beide Spieler die Legs gewonnen?

    Ich reagiere mal auf die Dickk markkierten Stellen:

    Dem würde ich wiedersprechen! A ist der gemäß den Zahlen der Spieler mit dem höheren Potential

    Gut/schlecht/Besser würde ich immer nach Ergebnissen einteilen und da schreibst du selbst beiden schneiden gleich ab.

    Und ich würde sogar behaupten Spieler A hat deutlich größere Probleme (Wurf (Stellen, Doppel), Mental (Doppel)) denn wenns nicht läuft (90er Ave - es läuft) dann geht auch sofort gar nichts!

    Spieler B kann damit umgehen und hat was auf das er sich verlassen kann.

    Ja Spieler B hat zahlenmäßig nicht das Potential hohe Legs zu spielen - aber diese Konstanz die er hat ist doch eine extrem wertvolle Eigenschaften.

    Wenn A seine Probleme lösen kann (nimmst du an) - Dann sage ich: Spieler B kann dann auch seine Probleme (Fehlendes Scoring) über Training ändern.


    Ich würd emir an deiner Stelle hier nicht den Kopf zu sehr zerberchen:

    häufige Ausreiser nach oben deuten Potenital an ==> auf ins Training und versuchen es Auszuschöpfen! Fu** it's a hard way!

    Gute konstanz ==> klasse Eigenschaft ==> klarer Trainingsauftrag ==> auf ins Training und Verbessern! Fu** it's a hard way!

    Und ich habe in meiner Dartskarriere (BW Liga, BDL (alle Ligen), E Darts Ligen) schon junge/neue Spieler beider Kategorien kennen gelernt:: nach Jahren gabs einige die haben es als Ausgangsspieler A geschafft zu B zu werden, einige sind dein gewünschtes A+ geworden, andere daran zerbrochen und C Player geworden oder gar aufgehört.

    Aber auch Spieler vom Typ B gabs in alle Richtungen!

    biopio26 bin voll bei dir - hatte deinen Beitrag nur nicht vor meinem gelesen....Schande über mein Haupt

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Deine Argumentation ist ja: Wenn A seine Fehler abstellt, wird er besser werden. B kann nicht besser werden, weil er ja schon konstant ist

    Also da sehe ich keine Korrelation, besonders bei den Punkten die du später genannt hast waren es bei mir alle die zu einer Besserung geführt haben. Spieler B kann logischerweise besser werden auch wenn er schon konstant ist.

    Es nützt mir gar nichts, wenn ich super im Scoring bin und einen First 9 Ave von über 90 habe, wenn ich hinterher nicht auschecken kann und dann fällt der Average auf 45 oder noch tiefer

    Ganz ehrlich mir nützt das eine Menge. Ich hab das gesamte Spiel auch nur 60 gespielt durch das Adrenalin und es tatsächlich bei den Doppeln voll vermasselt, aber ich hab jetzt ein ganz anderes Selbstbewusstsein. Die Tatsache das ich dieses Niveau (Scoring) über 5 Legs halten konnte hilft mir extrem mental weiter.

    aber bei mir führt diese ständige Rechnerei nur zu Frust, wenn es dann doch nicht auf dem bisher schon erreichten Niveau ist.

    Es sind halt alle sehr unterschiedlich. Ich mag zahlen sehr und Daten, wie aussagekräftig die dann letztendlich sind ist jedem selbst beigemessen das zu beurteilen. Der Average ist halt ein super Wert um die aktuelle Leistung zu bewerten. Jeder hat andere Trainings Prinzipien und auch Ansicht das ist klar, wenn dich das runter zieht macht es natürlich keinen Sinn sich zu sehr darauf zu versteifen. Ich möchte halt unbedingt einen gewissen Average spielen und es motiviert mich extrem diese Entwicklung ganz genau zu beobachten.

    Und ich würde sogar behaupten Spieler A hat deutlich größere Probleme (Wurf (Stellen, Doppel), Mental (Doppel)) denn wenns nicht läuft (90er Ave - es läuft) dann geht auch sofort gar nichts!

    Spieler B kann damit umgehen und hat was auf das er sich verlassen kann

    Es ist zwar nicht ganz das was ich mit dem Beispiel bewirken wollte, aber ich muss dir definitiv Recht geben. Spieler A hat natürlich in diesem Überspitzen Beispiel extreme Schwierigkeiten und spielt durch die Schwankungen aus dieser Perspektive betrachtet schlechter definitiv.

    Wir betrachten das aus unterschiedlichen Perspektiven, für mich ist Spieler A dennoch der bessere Spieler nur eben aus anderen Gründen.

  • Es sind halt alle sehr unterschiedlich. Ich mag zahlen sehr und Daten, wie aussagekräftig die dann letztendlich sind ist jedem selbst beigemessen das zu beurteilen. Der Average ist halt ein super Wert um die aktuelle Leistung zu bewerten. Jeder hat andere Trainings Prinzipien und auch Ansicht das ist klar, wenn dich das runter zieht macht es natürlich keinen Sinn sich zu sehr darauf zu versteifen.

    Ja, wir sind da (zum Glück, sage ich mal) alle sehr unterschiedlich. Was den einen motiviert und zu Höchstleistungen anspornt, erzeugt beim anderen u.U. Stress und bewirkt das Gegenteil. Deshalb sollte man auch alle Tipps und Ratschläge immer kritisch hinterfragen und überlegen, ob es für einen selbst denn überhaupt das richtige ist.

    Was mich interessieren würde, in diesem Zusammenhang:

    Ich möchte halt unbedingt einen gewissen Average spielen und es motiviert mich extrem diese Entwicklung ganz genau zu beobachten

    Wie ist das bei dir, wenn es mal in einem Spiel zunächst gut läuft, dann aber einbricht. Macht dir das mentalen Druck, im Sinne von "Mist jetzt versaue ich mir meinen Average"? Und hat das dann Auswirkungen (positive oder negative) auf den Rest des Spiels?

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Was mich interessieren würde, in diesem Zusammenhang:

    Wie ist das bei dir, wenn es mal in einem Spiel zunächst gut läuft, dann aber einbricht. Macht dir das mentalen Druck, im Sinne von "Mist jetzt versaue ich mir meinen Average"? Und hat das dann Auswirkungen (positive oder negative) auf den Rest des Spiels?

    Genau das beobachte ich bei uns im Dartverein: irgendwann geht es dann nur noch darum, den guten Average nicht zu versauen und dann kommt es natürlich auch genau so..... aber wie gesagt, wenn es einen motiviert, andauernd mit den Zahlen so zu rechnen, dann ist das absolut ok. Für mich geht es in einem Ligaspiel eher darum, zu gewinnen, und dafür muss eben alles stimmen. Wenn ich da andauernd auf den Average schiele, dann kostet mich das nur unnötig Konzentration.

    14-Darter

  • Ja, wir sind da (zum Glück, sage ich mal) alle sehr unterschiedlich. Was den einen motiviert und zu Höchstleistungen anspornt, erzeugt beim anderen u.U. Stress und bewirkt das Gegenteil. Deshalb sollte man auch alle Tipps und Ratschläge immer kritisch hinterfragen und überlegen, ob es für einen selbst denn überhaupt das richtige ist.

    Was mich interessieren würde, in diesem Zusammenhang:

    Wie ist das bei dir, wenn es mal in einem Spiel zunächst gut läuft, dann aber einbricht. Macht dir das mentalen Druck, im Sinne von "Mist jetzt versaue ich mir meinen Average"? Und hat das dann Auswirkungen (positive oder negative) auf den Rest des Spiels?

    Ganz ehrlich oft schon ja, während des Spiels schaue ich zu oft auf den Average was völlig unnötig ist. Grundsätzlich ist es so das ich eigentlich locker bleibe, weil ich weiß das ich die Triple wieder treffen werde. Der Unterschied zwischen einem Leg mit 50 oder 70 sind halt meistens nur 2-3 Triple die man mal trifft in einem Leg und im anderen leider nicht.

    Die Darts sind auch fast jedes Mal sehr nah am Draht, es ist nicht so das ich dann im 50er Leg alle in die 12 werfe oder so, oft trifft man auch paar Mal die T1 oder T5 dann wars das schon mit dem guten Average fürs Leg obwohl die Darts sehr gut kamen. Man kann so einzelne Legs definitiv nicht zur Leistungsbewertung ranziehen, da muss man schon ca die letzten 100 Stück nehmen (meine persönliche Meinung).

    Das war vor ein paar Stunden im First to 3 gegen den Bot, beide Legs habe ich direkt nacheinander gespielt.


    Man fragt sich natürlich schon was da los ist, ich rede dann immer mit mir selbst in Gedanken und sag mir sowas wie: ,,Gleich kommt die Triple wieder". Mehr Konstanz wäre aber schön.

    Genau das beobachte ich bei uns im Dartverein: irgendwann geht es dann nur noch darum, den guten Average nicht zu versauen und dann kommt es natürlich auch genau so..... aber wie gesagt, wenn es einen motiviert, andauernd mit den Zahlen so zu rechnen, dann ist das absolut ok. Für mich geht es in einem Ligaspiel eher darum, zu gewinnen, und dafür muss eben alles stimmen. Wenn ich da andauernd auf den Average schiele, dann kostet mich das nur unnötig Konzentration.

    Das ist natürlich völlig verständlich und da machst du alles richtig. Man muss differenzieren, ich spiele gemütlich Zuhause alleine gegen einen Bot! Ein Liga Spiel vor Ort ist was ganz anderes, da sollte man nicht auf den Average schauen! Verstehe dich vollkommen würde es genau so machen. Dennoch sollte man glaube ich grundsätzlich garnicht auf den Average schauen beim Spielen sondern erst danach um im Fokus zu bleiben wie du auch geschrieben hast!

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