• Das mit den verschiedenen Ziele kann man auch mit nur einem Barrel machen.

    Und das Ausweichen auf andere Darts finde ich schon als Trainingsmöglichkeit unter der Voraussetzung: damit Mal kurz (10 min) ein Trainingsspiel zu machen.

    Da geht's nicht um Muscle Memory - da geht's um Umgang mit neuen Situationen. Da würde ich dann ggf auch mehr auf Gruppierungen, Bull oder wie viele Darts nacheinander in einem Single reinpassen....

    Und glatt Vergessen: immer klar mit der Intention - ich bleibe bei meinem Spieldart!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Ich habe meine darts jetzt auch schon länger nicht mehr gewechselt. Ich spiele allerdings beim warm up anfangs mit 2 sets, eins sind meine 24g chris dobey und dann noch ein um 16 g dart set mit conversion points.

    Damit werfe ich dann mein warm up Programm und wechsel dann auch meine darts. Ich werfe aber auch mal eine runde ATC mit den leichten darts.

    Einmal editiert, zuletzt von dominik1346 (17. April 2026 um 12:25)

  • Hmm das verstehe ich anders, gemäß der Theorie wirst du so ein guter Dart Spieler in diesem Sinne mit vielen verschiedenen Darts gut spielen zu können. Sinnvoller wäre es viele verschiedene Variablen mit einem Setup (Barrel, Shaft, Flight) zu trainieren um dieses Setup zu meistern. Sonst muss jedes Mal die gesamte Muscle Memory für jedes einzelne Setup neu trainiert werden was Monate dauert

    Na, was denn nun? Variation oder Konstanz?

    Dass man nicht immer nur auf die T20 werfen soll ist ja trivial.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Na, was denn nun? Variation oder Konstanz?

    Dass man nicht immer nur auf die T20 werfen soll ist ja trivial.

    Also beim Dart sollte man nicht wechseln weil es Monate Dauert eine gescheite Muscle Memory aufzubauen. Du musst jedes mal die Wurfgeschwindigkeit, Release usw anpassen.

    Die Aerodynamischen Eigenschaften ändern sich bei jedem Barrel und auch wenn die Shaft Länge oder die Flights geändert werden (nicht nur Größe und Form auch das Material). Daher sollte man wie eigentlich jeder Profi einen festen Barrel inklusive Setup spielen und nichts ändern.

    Mit dem einen Setup sollte man so verbleiben wie oben geschrieben. Man darf hier nicht das Training mit dem Setup verwechseln. Das geht natürlich nur wenn man zu Beginn einige Barrels getestet hat bzw weiß was einem überhaupt liegt.

  • Ich bin voll bei dir: es gibt mehr Vorteile sich strikt einem Darts als SpielDarts zu definieren und dabei zu bleiben!

    ABER gerade was den Trainingsimpuls angeht. da sehe ich es als absolut Wertfoll und Sinnvoll auch mal extrem leichte und schwere Darts für einzelne Übungen zu nehmen! Natürlich dann den Anspruch an das Ergebniss im Vorhinein anpassen´- oder was ich persönlich super finde: den ersten auf D11 - den Zweiten auf D6 den letzten auf Bull: Ziel alle in der selben Höhe und so gut wie möglich gleichmäßig verteilt....

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Ich verstehe die oben genannten Zitate so, dass das Training am nachhaltigsten sein kann, wenn nicht permanent auf T20 und D16 (als Beispiel) geworfen, sondern bewusst das gesamte Board bespielt wird. Am dart selbst, insbesondere am Gewicht, würde ich (im Hinblick aufs Treffen des anvisierten Ziels) tatsächlich die Meinung vertreten, bei einem Gewicht und auch Setup zu bleiben. Die leichten Barrels machen für mich für ein gezieltes Techniktraining Sinn. Für alles, was die Hand-Augen-Koordination, also die ganz bewusste Reproduktion vom Wurfablauf, und besonders das Treffen von Segmenten usw. betrifft, sehe ich keine Not, längerfristig und regelmäßig das Equipment zu wechseln. Für mein Verständnis kann die Varianz im Spiel selbst den entscheidenden Unterschied machen - z.B. bei 61 abwechselnd auf 25 - D18; T15 - D8; T7 - D20; S11 - DB zu spielen.

    ABER gerade was den Trainingsimpuls angeht. da sehe ich es als absolut Wertfoll und Sinnvoll auch mal extrem leichte und schwere Darts für einzelne Übungen zu nehmen! Natürlich dann den Anspruch an das Ergebniss im Vorhinein anpassen´- oder was ich persönlich super finde: den ersten auf D11 - den Zweiten auf D6 den letzten auf Bull: Ziel alle in der selben Höhe und so gut wie möglich gleichmäßig verteilt....

    Guter Punkt :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von Guarana (17. April 2026 um 15:32)

  • z.B. bei 61 abwechselnd auf 25 - D18; T15 - D8; T7 - D20; S11 - DB zu spielen.

    Grundsätzlich bin ich bei dir bei allem was du geschrieben hast nur bei diesem Punkt verstehe ich das ein bisschen anders falls du dich aufs Match anstelle des Trainings beziehst. Von meinem Verständnis her sollte man immer einen bevorzugten Weg spielen (also im Match) und zwar bestenfalls den Weg den man am besten kann. Im Training selbst sollte man nicht nur stumpf diesen Weg trainieren sondern auch andere (genau so wie du es auch geschrieben hast) um die daraus resultierenden Vorteile für den eigentlichen Weg zu nutzen. Wenn man jetzt immer nur einen einzigen weg trainiert wäre das nicht optimal.

    Der eigentliche bevorzugte weg ist so gesehen Mittel der Wahl der auch täglich trainiert wird und die anderen Wege sind nur Mittel zum Zweck um seine grundsätzlichen Fähigkeiten zu stärken die dann für den eigentlichen Weg genutzt werden. Ich denke man sollte immer die gleichen Wege und Doppel bevorzugen. Wenn du das damit gemeint hast dann entschuldige, dann hab ich das falsch verstanden.


    Natürlich ist es dennoch gleich doppelt nützlich dann auch andere Wege spielen zu können und noch sicherer auf weiteren Feldern zu werden.

  • Grundsätzlich bin ich bei dir bei allem was du geschrieben hast nur bei diesem Punkt verstehe ich das ein bisschen anders falls du dich aufs Match anstelle des Trainings beziehst. Von meinem Verständnis her sollte man immer einen bevorzugten Weg spielen (also im Match) und zwar bestenfalls den Weg den man am besten kann. Im Training selbst sollte man nicht nur stumpf diesen Weg trainieren sondern auch andere (genau so wie du es auch geschrieben hast) um die daraus resultierenden Vorteile für den eigentlichen Weg zu nutzen. Wenn man jetzt immer nur einen einzigen weg trainiert wäre das nicht optimal.

    Der eigentliche bevorzugte weg ist so gesehen Mittel der Wahl der auch täglich trainiert wird und die anderen Wege sind nur Mittel zum Zweck um seine grundsätzlichen Fähigkeiten zu stärken die dann für den eigentlichen Weg genutzt werden. Ich denke man sollte immer die gleichen Wege und Doppel bevorzugen. Wenn du das damit gemeint hast dann entschuldige, dann hab ich das falsch verstanden.


    Natürlich ist es dennoch gleich doppelt nützlich dann auch andere Wege spielen zu können und noch sicherer auf weiteren Feldern zu werden.

    Du hast vollkommen recht, das Beispiel bezog sich aufs Training; für die matchsituation würde ich mich ebenfalls gezielter auf einen, in manchen Fällen auch zwei Wege vorbereiten (wir denken an Martin, der zeitweise „stur“ auf D20 gestellt hat: ja, sicher so trainiert aber wenn es nicht klappt, ist ein Plan B nicht verkehrt.. das kann auf Doppel, wie auf Tripple und Single übertragen werden).

    Du hast nichts falsch verstanden, sondern nochmal klargestellt, vielen Dank für den Hinweis 1.D

  • Also beim Dart sollte man nicht wechseln weil es Monate Dauert eine gescheite Muscle Memory aufzubauen. Du musst jedes mal die Wurfgeschwindigkeit, Release usw anpassen.

    Die Aerodynamischen Eigenschaften ändern sich bei jedem Barrel und auch wenn die Shaft Länge oder die Flights geändert werden (nicht nur Größe und Form auch das Material). Daher sollte man wie eigentlich jeder Profi einen festen Barrel inklusive Setup spielen und nichts ändern.

    Ich bin voll bei dir: es gibt mehr Vorteile sich strikt einem Darts als SpielDarts zu definieren und dabei zu bleiben!

    Am dart selbst, insbesondere am Gewicht, würde ich (im Hinblick aufs Treffen des anvisierten Ziels) tatsächlich die Meinung vertreten, bei einem Gewicht und auch Setup zu bleiben.

    OK. Ich habe nochmal drüber nachgedacht und ihr habt mich überzeugt. Ich denke ihr habt da recht. :)

    Möglicherweise war das auch einer der Punkte, die meinen Fortschritt verzögern. Das häufige Wechseln der Darts. (Gibt halt zu viele schöne, mit denen ich gerne werfe :))

    Ich werde mich nun auf ein Set festlegen. (Im Prinzip habe ich ja passende Form, Gewicht und Setup inzwischen gefunden)

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Gibt halt zu viele schöne, mit denen ich gerne werfe

    Wenn du meinen Thread Mal durchgehst von Seite 1 wirst du sehen das ich immer einen anderen Dart gespielt habe. Den 17g Dart Spiele ich auch erst 1 Woche am Stück und hätte fast wieder gewechselt, hab mir aber fest vorgenommen das nicht mehr zu tun. Für mich ist es auch sehr schwierig bei einem Dart zu bleiben, habe nie länger als 3 Monate zu Beginn einen Dart gespielt. Danach hab ich wöchentlich teilweise täglich gewechselt.. absolut nicht zu empfehlen!

    Das nächste Problem ist das die Shäfte und Flights einen extremen Unterschied machen, ganz besonders die Härte der Flights unterschiedlicher Hersteller selbst wenn angeblich zwei Exemplare unterschiedlicher Hersteller die Standard Form und 100 Mikron haben stecken die Darts in unterschiedlich steilen Winkeln. Das passiert auch beim Shaft je nach Material und Länge sind das extreme unterschiede.

    Ich habe ein Setup da merke ich einfach dass der Dart meiner Hand Augen Koordination folgt, anders kann ich das nicht beschreiben es ist als könnte ich den Dart viel präziser auf die gewünschte Stelle ,,lenken". Bei anderen Setups ist es genau das Gegenteil, die Darts fliegen viel langsamer oder driften weiter zur Seite/Oben ab.

    Bei mir ist es bspw besser wenn der Shaft die Länge Medium hat, nur dann ist er zu schwer und Hecklastig, dadurch hängt der dann muss ich wieder auf Inbetween gehen. Bis ich einen Shaft gefunden habe der viel leichter ist aber trotzdem Medium Länge hat, dadurch steht der Dart sehr steil und fliegt stabiler weil der Flight weiter hinten ist. Also mittlerweile bin ich überzeugt dass die Shäfte/Flights Kombination mindestens so wichtig ist wie der Barrel.

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