• So wollte mal ein sehr relevantes Update geben. Habe diese Woche bisher 6 Spiele über 60 gespielt (komplette Spiele nicht einzelne Legs), 2 fast sogar 70. Heute morgen sogar ein Average Restscore 170 von 83.31 über 3 Legs.

    Habe alleine diese Woche 3 mal die Darts gewechselt. Spiele jetzt aktuell wieder die Humphries in 24g. Habe bisschen recherchiert und mich gefragt wie es zu diesen guten Ergebnissen kommen kann obwohl ich die Darts wechsel, nicht trainiere usw. Und besonders dieser Neu Dart Effekt hat mir den Denkanstoss gegeben. Bin dann durch Zufall auf ein Post gestoßen übers Bogenschießen und dadurch zu weiteren Sportwissenschaftlichen Büchern und Recherchen. Ich kann die Quellen alle posten wenn jemand möchte dann schreibt mir privat aber im Wesentlichen folgende Punkte:

    - Ich habe die gesamte Zeit mein Mund geschlossen.

    - Ich werfe keinen Dart bevor ich das Ziel nicht mindestens 2 Sekunden angestarrt habe.

    - Zwischen den Würfen schaue ich nichts anderes an als das Ziel.

    - Das einzige worauf ich achte abgesehen vom Ziel ist das meine Lippen geschlossen sind.

    - Ich bewerte keinen einzigen Wurf egal was ich treffe.

    Ich denke das ich immer wieder einzelne dieser Punkte oder teilweise in Kombination unterbewusst beim spielen anwende die zu guten Ergebnissen führen. Besonders beim Neu Dart Effekt der absolut keinen Sinn macht. Meine beiden höchsten Averages von 67 und 68 (nicht Legs sondern wieder komplette Matches) hab ich mit einem Zylinder 17g Stark Grip und den anderen mit 24g komplett glatt Tropfen gespielt. Unterschiedlicher geht es einfach nicht.

    Ich hab nie wirklich Trainingsspiele gemacht und wie gesagt wechsel meine Darts permanent usw werfe 90% nur stumpf auf die T20 mache also alles scheinbar suboptimal und spiele trotzdem aktuell fast 60 nach 10 Monaten. Das einzige was ich gemacht habe war die ersten 3 Monate die Technik optimieren also Sichtlinie (dominantes Auge) und Follow Trough.

    Das sollte einfach nur ein Update aus meiner persönlichen Entwicklung sein. Das ist nur MEIN persönlicher weg möchte das Rad nicht neu erfinden oder sonst was. Wobei das nicht meine Ideen sind sondern wissenschaftlich fundierte Konzepte die ich selbst auf Dart angewandt habe. Vielleicht hilft es ja jemanden weiter :thumbup:

  • Hab heute 23 Legs am Stück gespielt 59,24 Average. 6x hintereinander ein First to 3. Eins sogar mit 68,32 dabei. Mein ursprüngliches Ziel einen 65er Average kontant zu spielen fühlt sich garnicht mehr so weit weg bzw unrealistisch an wie noch vor ein paar Monaten.

  • das sind echt gute Erfolge.

    Da bist du von deinem Ziel garnicht mehr so weit weg. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass mir der Schritt von 45 auf 50 schwieriger gefallen ist als von 50 auf 55... Als ich dann mal so im 50er Bereich angelangt war, kam ich irgendwie besser voran

    Love the Darts

  • das sind echt gute Erfolge.

    Da bist du von deinem Ziel garnicht mehr so weit weg. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass mir der Schritt von 45 auf 50 schwieriger gefallen ist als von 50 auf 55... Als ich dann mal so im 50er Bereich angelangt war, kam ich irgendwie besser voran

    Ja ich finde auch das es richtig gut voran geht. Deine Erfahrung kann ich nur bestätigen wenn auch die Zahlen ein bisschen unterschiedlich sind. Von Anfang 50 zu Ende 50 war sehr schwer für mich. Aktuell Spiele ich fast so oft 60+ wie 56-59. Bin mal gespannt wie lange es so weiter läuft oder ob es noch einen Leistungsschub gibt.

    Hab heute mal wieder neue Darts gespielt, die Bunting Gen5 in 18g. 13 Legs am Stück 62,72. Hab die ungelogen 30 Minuten gespielt und dann direkt gegen den Bot. Leider hab ich noch immer das Problem mit den Darts das ich mich nicht richtig festlegen kann und immer wieder Wechsel.

  • Aktuell hab ich eine sehr schwierige Phase. Mir ist aufgefallen das ich sozusagen mindestens 2 verschiedene würfe habe. Beim ersten führe ich die Rückführbewegung aktiv aus und beim zweiten umgehe ich sie indem ich den Dart direkt vor dem Auge halte. Eigentlich ist die erste wie die zweite bloß das ich bewusst drauf achte? Keine Ahnung ist schwer zu erklären. Dann kommt dazu das ich oft an unterschiedlichen Stellen während der Rückholbewegung loslasse..

    Spiele täglich 70er Legs aber auch 52. Mittlerweile hab ich auch kein richtiges Gefühl mehr gehabt wenn ich gut gespielt habe. Es lief halt gut aber ich kann nicht sagen wieso. Hab die letzten paar Tage sehr viel probiert an meinem Wurf zu ändern um den irgendwie reproduzierbar zu gestalten.

    Nach langem hin und her kam ich heute endlich zu einer Methode um das zu erreichen. Ich halte den Dart jetzt wie Martin Schindler an meine Stirn/Augenbrauen und mache bewusst eine lange Pause (so wie Martin halt). Denn ich neigte auch massiv dazu den Dart immer wegzuwerfen so hastig. Auch war es kaum möglich den Dart lange am Endpunkt vor dem Abwurf zu halten.

    Naja wie gesagt jetzt nach einigen Tagen konnte ich endlich eine geeignete Lösung finden. Dadurch das ich den Dart an der Stirn halte bzw den Flight hab ich immer den gleichen Startpunkt und durch die bewusste lange Pause auch fast komplett das schnelle hastige werfen überwunden.

    Jetzt fühlt sich der Wurf stark reproduzierbar an und ich hab ein gutes Gefühl. Hab vorhin über 8 Legs einen 57er Average gespielt und denke das ich auf einen guten Weg bin. Die letzten Tage waren aber wirklich katastrophal dachte echt ich hab das Dartn komplett verlernt :panik:

  • Hab heute das erste Mal wieder gespielt nach 3 1/2 Monaten kompletten Stillstand. Musste mir erstmal ein Board kaufen und neue Darts, die sind heute angekommen. Hab noch keine Beleuchtung :D

    Die Doppel wirklich absolute voll Katastrophe hätte ich nicht gedacht, ansonsten ging es eigentlich. Hab 2x First to 5 am Stück gespielt also eigentlich First to 10. Den Bot hätte ich vor 3 Monaten locker besiegt, naja jetzt mal schauen wie schnell ich wieder zum alten Niveau zurückkomme (falls ich überhaupt wieder so aktiv spielen werde).

    Kann aus irgendeinem Grund keine Bilder hochladen daher die Daten hier:

    Spiel 1: 5-0 verloren, Average 50,33, First9 65,07, Doppel 0/19 (Bot spielt 50,44)

    Spiel 2: 5-1 verloren, Average 53,33, First9 64,72, Doppel 1/27 (Bot spielt 52,78)

  • Spiele jetzt seit 2 Tagen die One80 FB Leung in 21g und hab heute fast eines meines besten Spiele überhaupt gespielt! Als ich es realisierte nach Leg4 im First to 5 ging nichts mehr hatte zu viel Adrenalin weil ich unbedingt einen 70er Average wollte.. es ist leider nur ein 62er Average geworden First9 79.

    Aus irgendeinem Grund kann ich hier keine Bilder mehr einfügen und hochladen daher der Link hier: https://www.photo-pick.com/online/9ep3lpM1.link

  • So mal ein kleines Update. Spiele jetzt wieder seit 2 Wochen, läuft sehr gut spiele aktuell relativ konstant wieder 60 mit vielen ausreißern nach oben (leider nur einzelne Legs aber es kommt immer häufiger vor!). Spiele wieder die RVB 25 Years in 25g, der Steckwinkel gefällt mir nicht so sehr die Darts landen eher flach und auch sehr ungleichmäßig was eigentlich ja kein so gutes Zeichen ist aber zu meinem Erstaunen funktioniert es sehr gut.

    Die 17g Darts stecken Kerzen gerade dafür viel mehr Ausreißer. Mal schauen wie es weiter geht momentan bin ich sehr motiviert und spiele ca 2 Stunden täglich. Bin wieder von L Style weg hin zu normalen Standard Flights, fühlt sich irgendwie besser an aktuell.

    Bei der letzen Spiele Statistik zeigt er irgendwie nur die Legs die ich gewonnen habe keine Ahnung wieso.

  • Hab jetzt seit 3 Tagen wieder die 17g Darts im Einsatz und es läuft sehr gut. Hier mal ein Spiel von eben.

    So langsam habe ich das Selbstvertrauen und die Gewissheit das ich einen 65er Average packen kann! Rein von den Fähigkeiten her denke ich ist es machbar, aktuell bin ich hoch motiviert. Hab jetzt nochmal alle Statistiken gelöscht und möchte einfach jetzt bei dem 17g Dart bleiben inklusive Setup.

    Es fällt mir einfach immer so schwer bei einem Dart zu bleiben, aber ich weiß definitiv an diesem Dart/Setup kann es nicht liegen. Ich bin aktuell dabei mir einen doppelten Schwung beim Rückzug ganz hinten in der Rückholbewegung anzueignen wie Price das macht. Das hilft mir extrem den Dart gerade zu werfen, denn dadurch werfe ich den Dart nicht hastig impulsiv nach vorne sondern viel kontrollierter.

    Spiele aktuell ca 2 Stunden täglich, würde auch gerne 3h+ spielen ist aber nicht immer einfach im Alltag mit der Familie. Mein Hauptaspekt im Training bzw was ich eigentlich schon seit Monaten mache ist es den Dart gerade zu werfen. Ich achte beim Training fast nur darauf.

    Weiß jemand wie oft man 501 spielen sollte um einen sinnvollen messbaren Wert für die Entwicklung zu haben? Ich spiele eigentlich jeden Tag so 6-20 Legs ca, macht das überhaupt Sinn? Vielleicht kann ja einer was dazu beitragen :thumbup:

  • Ich nehme immer die Jahres Statistik auf dem Verein alles nur Spiele gegen Echte Gegner,da kan dan halt auch mal ein Leg 50+ Darts dauern wenn beide auf Madhous werfen

    JahrAvg.HiHcoDoppel%First9Legs
    202435.781561027.1142.72665
    202538.211801369.1643.95790
    202638.851401079.5645.68248
  • Ich nehme immer die Jahres Statistik auf dem Verein alles nur Spiele gegen Echte Gegner,da kan dan halt auch mal ein Leg 50+ Darts dauern wenn beide auf Madhous werfen

    JahrAvg.HiHcoDoppel%First9Legs
    202435.781561027.1142.72665
    202538.211801369.1643.95790
    202638.851401079.5645.68248

    Ich meinte jetzt eigentlich ob es überhaupt Sinn macht jeden Tag 501 zu spielen. Sagen wir mal so eine Fußball Mannschaft spielt ja nicht im Training permanent eine Match Situation sondern trainiert einzelne Bereiche und hat dann am Wochenende ein Spiel oder so.

    Ich hab mir jetzt einige Tage ein paar Gedanken gemacht. Nachdem ich ca 14 Monate zu 80% nur auf die T20 geworfen habe, etwas ATW und 501 gespielt habe möchte ich anfangen die Zeit jetzt sinnvoll am Board zu nutzen.

    Zwei Grundsätze sind dabei besonders wichtig!

    1: Ich werfe kein Dart einfach auf das Board sondern nur mit Struktur und System. (Kein einfaches T20 geballer mehr).

    2: Ich spiele nicht länger als 40-45 Minuten am Stück und Unterteile das Training strikt in Blöcke.

    Diese beiden 40 Minuten Blöcke spiele ich 2-4 mal am Tag je nachdem wie viel Zeit ich aktuell habe.

    Ich Stelle mir so einen Block sozusagen aus einen Trainingsspiele ,,Pool" zusammen. Bisher hab ich folgende Spiele drinne (gestern bin ich gestartet). Ich möchte immer wieder mal die Zeit messen die ich benötige für die einzelnen Challenges (ja Darts sind konkreter aber dann muss ich nach jedem Wurf notieren, es ist für mich angenehmer wenn ich im Rhythmus bleibe und einfach werfe).

    Spiel 1: ATW von 1 bis 20. 2 Treffer 1 Feld nach vorn, 3 Treffer ein Feld überspringen, 1 oder 0 Treffer ein Feld zurück. Ausgangslage zum Start gestern 05:40 Minuten.

    Spiel 2: 15 Würfe aufs Single Bull/Double Bull 25 und 50 zählen also beide. Von 15 würfen 10 Treffer. Wenn nicht mehr möglich von neu starten. Ausgangslage 05:20 Minuten.

    Spiel 3: 15 Darts hintereinander auf die 20 oder T20. Sollte ein Dart irgendwo anders hingehen bspw der 2 zählt der 3 nicht der Versuch wird mit dem 1 Dart neu gestartet. Ausgangslage 13:20 Minuten!!! (das geht definitiv besser)

    Spiel 4: ATW Double, erklärt sich selbst 06:30 Minuten Ausgangslage.

    Nach ATW immer nochmal ein paar einzelne Doppel anspielen für ein paar Aufnahmen. Einfach nach Gefühl.

    Diese 4 Spiele möchte ich definitiv jeden Tag spielen, der Grund ist wie gesagt das ich nicht sinnlos einen Dart einfach aufs Board werfen möchte, es soll um was gehen und mich herausfordern bzw möchte ich davon beeinträchtigt werden wenn ich nicht treffe.

    Ein riesen Punkt ist hier das ich die Spiele anpassen und schwieriger gestalten kann (progressive Overload) um weitere Fortschritte zukünftig zu machen.

    Dann gibt's noch zwei weitere ,,Spiele".

    Scoring: hier werfe ich auf die T20 mit dem 1 Dart, wenn der steckt werfe ich die anderen auch auf die T20, wenn nicht auf die T19 und dann wieder auf die T20. Das schult die Hand Augen Koordination sehr stark, will ich jetzt aber nicht im Detail drauf eingehen es ein denn jemand will es unbedingt wissen dann poste ich das nochmal.

    Zuletzt probiere ich zu lernen den Flight anzuspielen, ich hab jetzt extra weiße Flights bestellt, das sollte leichter gehen als mit den Schwarzen. Davon erhoffe ich mir eine bessere Treffer Quote da ich ein größeres Ziel habe und die Felder drum herum ausblende. Es könnte sein das diese ,, Angst" den Dart in die 1/5 zu werfen weniger stark ausgeprägt ist da man die Felder drum herum viel leichter ausblenden kann (meine bisherige Erfahrung). Ob das langfristig klappt mit dem Flight abspielen wird sich zeigen.

    Und seit gestern hab ich endlich wieder eine Beleuchtung. Seitdem ich jetzt wieder ein paar Wochen spiele hab ich durchgehend ohne Licht gespielt nur die normale Zimmer Lampe. Mit der Beleuchtung jetzt wie Tag und Nacht, der Fokus ist so stark aufm Board kann jede einzelne Faser sehen es ist unglaublich. Außerdem fällt mir auf das der Fokus jetzt so viel stärker auf dem Board ist das mein Wurf endlich wieder mehr in den Hintergrund gerät und ich flüssiger werfen kann ohne ständig indirekt zu beobachten wie genau ich werfe.

    Vielleicht hat ja jemand Lust ein oder zwei Spiele mal mitzumachen und die Zeiten hier rein zu Posten. Es geht nicht darum das jetzt schnell runter zu spielen, ich spiele das in meinem normalen Rhythmus. Habe nur keine Lust jedes Mal die Darts zu notieren die ich benötige ^^

  • Ich bin interessiert :)

    Also es gibt mehrere Gründe, die Frage ist natürlich ob sich das 1 zu 1 so auf den Dartsport übertragen lässt, ich bin da auch eher durch Zufall drauf gestolpert. Ich zitiere das mal denn das kann ich unmöglich selbst Wiedergeben bin kein Sportwissenschaftler:

    - Schema Theorie Richard A. Schmidt: ,,Das Gehirn speichert keine festen Bewegungen, sondern allgemeine Regeln für eine Klasse von Bewegungen." ..

    ,,Du lernst nicht, wie man genau einen 300-Gramm-Ball wirft. Du lernst das „Schema“ für das Werfen. Wenn du Bälle mit verschiedenen Gewichten und auf verschiedene Distanzen wirfst, versteht dein Gehirn die „Logik“ hinter dem Wurf."...

    ,,Wer nur eine einzige Situation übt, scheitert, sobald sich die Bedingungen minimal ändern. Wer das Schema beherrscht, kann sich sofort anpassen."

    Und dann die hier:

    Reza Shadmehr und Sandro Mussa-Ivaldi Adaptive Representation of Dynamics during Learning of a Motor Task 1994

    Dein Gehirn fungiert beim Lernen einer Bewegung wie ein internes Navigationssystem, das ständig mit mathematischen Modellen arbeitet. Es erstellt eine Art „Bauplan“ für jeden Bewegungsablauf – also genau das Zusammenspiel von Muskelspannung, Kraft und Winkel, das für einen Treffer nötig ist.

    Wenn du immer nur exakt dasselbe Ziel ansteuerst, schaltet dieses System in einen Energiesparmodus: Da die Anforderungen gleich bleiben, findet keine aktive Überprüfung oder Anpassung mehr statt. Dein Gehirn „verlernt“ quasi die Feinheiten der Steuerung, weil es keine neuen Impulse erhält, um den eigenen Bewegungsfehler – wie zum Beispiel ein leichtes Abdriften nach links – auszugleichen.

    Sobald du jedoch die Ziele wechselst, zwingst du dein Gehirn dazu, das Modell ständig neu zu berechnen und anzupassen. Durch den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Zielpunkten gibst du deinem Kleinhirn die notwendigen Kontrastdaten. Dein Gehirn erkennt dadurch systematische Fehler, wie ein ständiges leichtes Verziehen, und lernt, diese Abweichung präzise herauszurechnen. Das Ergebnis ist eine hochpräzise, automatische Gegensteuerung, die dich insgesamt treffsicherer macht – auch bei deinem ursprünglichen Standard-Ziel.

    Kurz gesagt: Abwechslung im Training ist kein Zufall, sondern die notwendige Datenquelle, mit der dein Gehirn seine internen „Fehlerkorrektur-Programme“ erst optimal programmieren kann.


  • ,,Das Gehirn speichert keine festen Bewegungen, sondern allgemeine Regeln für eine Klasse von Bewegungen." ..

    ,,Du lernst nicht, wie man genau einen 300-Gramm-Ball wirft. Du lernst das „Schema“ für das Werfen. Wenn du Bälle mit verschiedenen Gewichten und auf verschiedene Distanzen wirfst, versteht dein Gehirn die „Logik“ hinter dem Wurf."...

    ,,Wer nur eine einzige Situation übt, scheitert, sobald sich die Bedingungen minimal ändern. Wer das Schema beherrscht, kann sich sofort anpassen."

    (...)

    Da die Anforderungen gleich bleiben, findet keine aktive Überprüfung oder Anpassung mehr statt. Dein Gehirn „verlernt“ quasi die Feinheiten der Steuerung, weil es keine neuen Impulse erhält, um den eigenen Bewegungsfehler – wie zum Beispiel ein leichtes Abdriften nach links – auszugleichen.

    Sehr interessant!

    In diesem Sinne wäre es evtl. auch zu empfehlen, im Training immer auch mal mit anderen Darts zu werfen, oder?

    z.B. unterschiedliche Gewichte.

    Ich mache das ja und wechsele immer mal im Bereich zwischen 18g und 25g

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Ja das kann man garantiert so ableiten.

    Dann ggf auuf ganz leichte (12) 16 g oder ganz schwer 32 g?

    so um den Reiz maximal zu halten

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Vielleicht könnten Searle und Bunting ja bei ihrem nächsten Match einfach mal die Darts tauschen. ^^

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Ja das kann man garantiert so ableiten.

    Dann ggf auuf ganz leichte (12) 16 g oder ganz schwer 32 g?

    so um den Reiz maximal zu halten

    Hmm das verstehe ich anders, gemäß der Theorie wirst du so ein guter Dart Spieler in diesem Sinne mit vielen verschiedenen Darts gut spielen zu können. Sinnvoller wäre es viele verschiedene Variablen mit einem Setup (Barrel, Shaft, Flight) zu trainieren um dieses Setup zu meistern. Sonst muss jedes Mal die gesamte Muscle Memory für jedes einzelne Setup neu trainiert werden was Monate dauert.

    Ich hab meine Darts ja permanent gewechselt, nie wieder das hat mir nur Probleme gebracht. Ich probiere jetzt dogmatisch bei diesem einen einzigen Barrel zu bleiben.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!