• Guten Tag Dartgemeinde,

    da ich nicht extra einen neuen Thread eröffnen wollte und es auch schon unzählige hier in diesem Thema gibt und man nicht alles doppelt und dreifach fragen muss, schreibe ich es einfach mal in ein vorhandenes Thema. Ich spiele Darts seit 2010. Besser gesagt, zu dem Zeitpunkt habe ich damit angefangen. Wie bei fast allen lief es zu Beginn ganz gut, aber irgendwann kam sie, die große Streuung, die Motivation sank und irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr. Wenn man ein paar mal hintereinander weit weg von dem entfernt ist, was man treffen will, es aber UNBEDINGT besser machen will, dann fällt man in ein Loch, ist frustriert, zweifelt an sich, den Darts und überhaupt alles und jedem. So kam es dazu, dass ich von 2010 bis ungefähr 2-3 Monate vor dem heutigen Tag nur "ab und an" Darts spielte. Nichtsdestotrotz wurde ich über die Jahre hinweg und nach einigen Schwankungen und vielen, vielen Dartsets vor kurzem besser, blieb konstanter und konnte bei einem Set bleiben. Viel wichtiger aber für mich war, dass ich einen interessanten Artikel las, der mir weiterhalf und ich jetzt einfach Spaß am Spielen habe und es nicht mehr ganz so verbissen sehe. Es hat jetzt auch endlich endgültig klick gemacht. Ich habe mich in diesen Sport verliebt. Dart ist fast wie eine Droge für mich, wenn ich am Oche stehe, dann gibt es nichts anderes als mich, die Pfeile und das Board.
    Was das Wissen als solches angeht, habe ich mir schon sehr sehr viel angeeignet und bin diesbezüglich eigentlich auch schon Experte. Aber von Wissen allein kann man sich im Dartsport nichts kaufen. Worum es mir geht, ist ein effektiver Trainingsplan. Wenn ich gegen den Computer spiele, sehe ich, dass ich dazu in der Lage bin einen Average zwischen 45-50 zu spielen, teilweise höher, teilweise leider niedriger. Aber immerhin der hat sich über die Jahre hinweg gesehen doch schon stark verbessert, genau wie mein Spiel unter Druck gegen menschliche Gegner, was am Anfang gerade gegen ebenbürtige katastrophal gewesen ist.
    Auf die Doppel habe ich in der Regel schon immer besser geworfen, als sonst irgendwo auf dem Board, von Single-Feldern mal abgeshen, dennoch trainierte ich die meiste Zeit sinnlos auf die T20 und T19, aber damit ist ja niemanden geholfen.
    Was mich mitunter am meisten stört sind teilweise ekelhafte Ausreißer die nicht nur in ein Nachbarfeld, sondern sogar noch ein Feld weiter daneben einschlagen. Immer wenn das passiert, könnte ich platzen vor Wut, aber ich schaffe es meist, ruhig zu bleiben. Dennoch: Inwieweit ist das normal und wird es durch noch besseres und intensiveres Training weiter abgestellt und ich dadurch konstanter?

    Ich las einmal, es ist sinnvoll, 100 Pfeile auf ein einziges Pfeld zu werfen, um die Wiederholung und Konstanz dafür in das Gehirn einzuspeichern. Ist das wahr? Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich wahrscheinlich sterben würde vor Langeweile, wenn ich so oft auf ein einziges Feld treffen soll oder es auch noch 100x zu treffen habe... Zudem würde dann das Around the Clock Spiel wahrscheinlich mindestens drei Tage dauern :D

    Aber wie dem auch sei, als Trainingsplan hatte ich mir mal folgendes zusammengestellt, vielleicht kann das einer bewerten:

    1x Around the clock zum Warmwerden. (1x jedes Singlefeld im großen Bereich treffen (schmalen zähle ich nicht) + abschließend Wurf aufs Bull.)
    1x Around the clock. (jedes Singlefeld und das Bull müssen 3x getroffen werden)
    Das ganze dann 2x. Ich weiß, das ist kein Unterschied, aber ich mag die Abwechslung irgendwie. Einmal komme ich schnell rum. Brauche im Übrigen für normales Around the clock so um die 32-35 Darts, wie schlecht ist das? :/ Und das andere mal eben langsamer. Damit ist das Singletraining gut abgeschlossen.
    Danach gehe ich die Doppel an. Meistens spiele ich 3x die typischen Wege. Also 3x D20, 3x D10, 3x D5, 3x D16, 3x D8 usw. usw. Immer nach Wichtigkeit sortiert bis am Ende nur noch 19, 17, 15, 13, 11 bleiben.
    Das könnte ich auch auf fünf Treffer erhöhen, später vielleicht noch mehr, aber erst einmal soweit so gut.
    Danach treffe ich jedes Triple von der 20 bis zur 7 3x. Alle anderen Triple erachte ich als zu vernachlässigen.
    Im Anschluss daran spiele ich ein paar Runden 501 Double Out gegen den Computer.
    Zum Schluss steht das Spiel 60/+10/-1 an. Das spiele ich c.a eine Stunde, oder bis mir langweilig ist.
    Wenn danach immer noch Zeit und lust da ist, trainiere ich solange Doppel, bis mir langweilig wird.

    Was haltet ihr von dem Plan, zugeschnitten auf einen "Fortgeschrittenen"? Glaubt ihr damit kann ich es schaffen einen weiteren Sprung zu machen und meine Konstanz zu verbessern? Ich bin mir sicher, dass ich, wenn ich endlich regelmäßig trainiere wirklich noch etwas schaffen kann. Wollen tue ich es unbedingt. Ich bin heiß darauf besser zu werden und meine bisher geworfenen 180er und 171er weiter zu erhöhren. :)

    Vader.

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Sorry für den Doppelpost, aber um es noch einmal nach oben zu bringen werde ich noch einmal etwas hinzufügen. Es wäre wirklich schön, wenn mir jemand das meiste meiner Fragen beantworten könnte oder wenigstens sagen kann, ob mein Trainingsplan okay ist oder völliger Nonsens. Ich weiß, es gibt schon unzählige Trainingsvorschläge, aber ich will nicht einfach irgendetwas aufnehmen und nachahmen. Es muss auch schon zu mir passen und soll helfen. Daher diese Fragen hier. Vielen Dank! :)

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Dake für die ehrliche Antwort. Aber eigentlich ist es viel weniger, als es aussieht und ein "überfliegen" würde wahrscheinlich ausreichen, um das Wesentliche + den Trainingsplan am Ende des Threads mitzubekommen.

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Es muss auch schon zu mir passen und soll helfen.


    Das hast du es doch schon. Das kannst am besten bzw. nur du herausfinden ;)
    Sowas sagt man meistens, aber so ist es halt

    1. James Wade | 2. Ian White | 3. Simon Whitlock | 4. Paul Nicholson | 5. Peter Manley

    Einmal editiert, zuletzt von Adlerträger (3. Januar 2014 um 23:21)


  • Das hast du es doch schon. Das kannst am besten bzw. nur du herausfinden ;)
    Sowas sagt man meistens, aber so ist es halt

    Nichtsdestotrotz kann es ja nicht schaden, dass mal von jemanden bewerten zu lassen der mehr Ahnung hat als ich. So jemand würde eventuell auch Antworten auf die Fragen finden. :)

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Ist schonmal Super das du dir so viele Gedanken machst. Dabei solltest du dich aber auch nicht verrückt machen .in manchen Situationen ist es auch ganz gut das Hirn mal auszuschalten, aber nicht zu lange.
    Ich bin durch viel Training von 0 auf Buli niveau in vier Jahren gekommen. (Hab das Nievau aber nicht mehr)

    Langweilig sollte es beim Training nicht werden, daher Hör vorher auf mit dem Training, setze dir ein abschließendes Trainingsziel und spiele das konzentriert zu Ende. Werfe nie einen Pfeil Lustlos aufs Board sondern immer konzentriert aber mit der nötigen Lockerheit.
    Spiele das Spiel 60 auch mal mit nur plus 5 wenn du besser wirfst um die Schwierigkeit zu erhöhen. Auf Top Niveau dann mit plus drei oder nur zwei.
    170 und Bobs 27 möchte ich dir noch nahe legen. Dabei dann auch mit zunehmender Leistungsfähigkeit die Schwierigkeit steigern.

    Schau dir auf jeden Fall noch John Parts Darts auf der dartn.de Startseite Linke Seite an.

    Viel Spaß

  • Ist schonmal Super das du dir so viele Gedanken machst. Dabei solltest du dich aber auch nicht verrückt machen .in manchen Situationen ist es auch ganz gut das Hirn mal auszuschalten, aber nicht zu lange.
    Ich bin durch viel Training von 0 auf Buli niveau in vier Jahren gekommen. (Hab das Nievau aber nicht mehr)

    Langweilig sollte es beim Training nicht werden, daher Hör vorher auf mit dem Training, setze dir ein abschließendes Trainingsziel und spiele das konzentriert zu Ende. Werfe nie einen Pfeil Lustlos aufs Board sondern immer konzentriert aber mit der nötigen Lockerheit.
    Spiele das Spiel 60 auch mal mit nur plus 5 wenn du besser wirfst um die Schwierigkeit zu erhöhen. Auf Top Niveau dann mit plus drei oder nur zwei.
    170 und Bobs 27 möchte ich dir noch nahe legen. Dabei dann auch mit zunehmender Leistungsfähigkeit die Schwierigkeit steigern.

    Schau dir auf jeden Fall noch John Parts Darts auf der dartn.de Startseite Linke Seite an.

    Viel Spaß

    Hi Haehni,

    vielen Dank für die hilfreiche und freundliche Antwort. John Parts Darts habe ich mir schon früher mal angeschaut, allerdings hat mir daran die Empfehlung nicht wirklich gefallen, dass man wirklich JEDEN Bereich des Boards treffen können soll. Ich halte das für nicht so sinnvoll. Ich werfe auch immer nur auf den großen Bereich des Single-Feldes, nicht den kleinen.

    Dass du es in vier Jahren auf Buli-Niveau geschafft hast nötigt mir sämtlichen Respekt ab. Ich bin zwar auch ehrgeizig und will unbedingt besser werden, bezweifel aber, dass ich es soweit bringen könnte. Mir würde ein geringeres Ziel schon reichen.

    Lese ich aus deiner Antwort eigentlich heraus, dass mein Trainingsplan soweit in Ordnung ist, oder sollte ich ihn besser überarbeiten?

    Wie verhält es sich eigentlich mit dem Training an sich? Ist es richtig, dass es klug ist sehr oft auf ein und dasselbe Ziel zu werfen damit es sich im Kopf festbrennt?

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Was mich mitunter am meisten stört sind teilweise ekelhafte Ausreißer die nicht nur in ein Nachbarfeld, sondern sogar noch ein Feld weiter daneben einschlagen. Immer wenn das passiert, könnte ich platzen vor Wut, aber ich schaffe es meist, ruhig zu bleiben. Dennoch: Inwieweit ist das normal und wird es durch noch besseres und intensiveres Training weiter abgestellt und ich dadurch konstanter?


    Das passiert vielen Spielern, das ist auf einem "normalen" Niveau halt immer mal wieder so. Man kann das aber auch durch konsequentes Training abstellen. Dazu muss man sich im Training eine Pfeilhaltung angewöhnen die immer gleich ist und während dem Wurf kein Trudeln verursacht. Ist halt viel Training nötig, das ist ja auch kein Kinderspiel.

    Ich las einmal, es ist sinnvoll, 100 Pfeile auf ein einziges Pfeld zu werfen, um die Wiederholung und Konstanz dafür in das Gehirn einzuspeichern.


    Ich finde persönlich; das ist Schwachsinn!!!! Sicher muss man die Bewegung "einschleifen" aber zu denken man könne sich mit möglichst vielen Pfeilen auf immer das selbe Ziel soweit verbessern bzw. dem Gehirn einschleifen was es zu tun hat ist nicht Realitätsnah. Im Gegenteil, zunächst wird dem Arm beigebracht wie er sich bewegen soll, da kann man schon öfter mal auf die Selbe stelle werfen, oder einen Pfeil werfen und versuchen die anderen auch dahin zu werfen. Aber das einschleifen auf eine bestimmte Zahl wird nicht gelingen. Dazu sind es zu viele verschiedene Stellen auf dem Board die du alle einschleifen müsstest.
    Wie gesagt, eine Zeit lang auf eine Stelle um dem Arm klar zu machen, das ist die Bewegung die Grundsätzlich haben will, ok, aber Leistungen daran zu knüpfen finde ich Kontraproduktiv, ist aber auch nur meine Bescheidene Meinung.

    1x Around the clock zum Warmwerden. (1x jedes Singlefeld im großen Bereich treffen (schmalen zähle ich nicht) + abschließend Wurf aufs Bull.)
    1x Around the clock. (jedes Singlefeld und das Bull müssen 3x getroffen werden)


    Also drei mal insgesamt irgendwann, nicht alle drei Pfeile in einer Aufnahme oder?
    Da würde ich dir mit zunehmender Leistungsfähigkeit empfehlen mal zu versuchen 2 von drei Pfeilen in einer Aufnahme reinzuwerfen, ist zwar Realitätsfremd was das 501 Spiel angeht, aber für die Wiederholgenauigkeit innerhalb von zwei drei Pfeilen ganz gut. Man kann das ja auch mit den 2 treffern Round the Board nur bei den Triple Feldern anwenden. Je nach Lust und Laune.

    Das ganze dann 2x. Ich weiß, das ist kein Unterschied, aber ich mag die Abwechslung irgendwie.


    Verstehe ich nicht, wenn du die Abwechslung magst, warum spielst du es dann 2 mal! :ohno_

    Einmal komme ich schnell rum. Brauche im Übrigen für normales Around the clock so um die 32-35 Darts, wie schlecht ist das?


    Da gibt es schlechtere und bessere. Versuche deine Pfeilhaltung zu optimieren, wenn du die Wiederholgenauigkeit steigern kannst (immer den Dart gleich halten) wirst du sehr schnell viel besser bei diesem Spiel. Der Follow trough ist hier auch ein sehr wichtiger verbündeter, gerade was die Zahlen angeht die relativ waagerecht auf dem Board liegen, wie z.B. 6, 11, 8 4 usw.

    Damit ist das Singletraining gut abgeschlossen.

    Denke ich nicht, aber dazu komme ich gleich noch weiter unten.

    Danach gehe ich die Doppel an. Meistens spiele ich 3x die typischen Wege. Also 3x D20, 3x D10, 3x D5, 3x D16, 3x D8 usw. usw. Immer nach Wichtigkeit sortiert bis am Ende nur noch 19, 17, 15, 13, 11 bleiben.

    Welche typischen Wege? Spielst du hier jetzt 3x D20 oder wenn du single 20 triffst den weg D10 (bei S10 D5) Du kannst das hier aufteilen. erstmal 2 oder 3 mal jedes Doppel treffen und später dann wirkliche "Wege" trainieren. Also 56, 16 D20 (S20 D10) das wären für mich Wege.

    Das könnte ich auch auf fünf Treffer erhöhen, später vielleicht noch mehr, aber erst einmal soweit so gut.
    Nicht übertreiben! :)

    Danach treffe ich jedes Triple von der 20 bis zur 7 3x. Alle anderen Triple erachte ich als zu vernachlässigen.


    Jaja, das Pferd springt nicht höher als es muss, hmmm, klar man muss sich nicht kaputt machen, ich selbst finde es aber Wichtig auch ungewöhnliche Stellen auf dem Board anzuzielen und zu treffen, dann im Wettkampf musst du im Zweifelsfall jede Stelle auf dem Board treffen können. Außerdem; wo fängt es an wo hört es auf. Heute streichst du die Zahlen die kleiner sind als 7, Morgen dann alle Tripple die dich nicht so interessieren und am Schluss wirfst du nur noch die Tripple die am häufigsten gebraucht werden. Das hört sich nicht danach an das wirklich viel arbeiten möchtest um besser zu werden. Nimms mir nicht übel, aber ich schreib das halt mal etwas provokanter. Du sollst ja hart arbeiten, auf der einen Seite, aber natürlich auch nicht den Spaß daran verlieren. Quälen muss man sich aber wenn man deutlich besser werden will.

    Im Anschluss daran spiele ich ein paar Runden 501 Double Out gegen den Computer.
    Zum Schluss steht das Spiel 60/+10/-1 an. Das spiele ich c.a eine Stunde, oder bis mir langweilig ist.
    Wenn danach immer noch Zeit und lust da ist, trainiere ich solange Doppel, bis mir langweilig wird.


    Die Spiel gegen Compi sollten meiner Meinung nach der absolute Schlusspunkt sein und auch nur max. ein mal pro Woche gespielt werden. Wichtiger sind die Spiele im echten Leben. Spiele Trainingsspiele wie 60 oder 170 bevor du matches gegen den Computer machst.

    Wollen tue ich es unbedingt. Ich bin heiß darauf besser zu werden und meine bisher geworfenen 180er und 171er weiter zu erhöhren.


    180´er und 171´er sind ja ganz nett, aber danach noch 40 Darts bis zum Leggewinn zu benötigen sind Grausam. Daher solltest du dich nicht auf irgendwelche Highligts konzentrieren. Es ist am Ende des Spiels erstmal völlig irrelevant wie du gespielt hast. Als allererstes zählt doch ob du gewonnen oder verloren hast. Aber auch danach solltest du nicht sagen, jaaa ich habe ja fünf mal die Chance zur 180 nicht genutzt, deshalb hab ich verloren. Nein, abhaken und nach vorne schauen. Auf das nächste Spiel konzentrieren bzw. im Training vorberiten. Nichts interessiert weniger als die eben geworfene T20 denn was zählt ist immer nur der nächste Dart. Von eben, oder letzte Woche oder vor einigen Jahren gut gespielten Legs lebt keine Mensch, nur vom hier und jetzt.

    vielen Dank für die hilfreiche und freundliche Antwort. John Parts Darts habe ich mir schon früher mal angeschaut, allerdings hat mir daran die Empfehlung nicht wirklich gefallen, dass man wirklich JEDEN Bereich des Boards treffen können soll. Ich halte das für nicht so sinnvoll


    Hier kommen wir auf das Thema mit den kleinen Singlefeldern zurück. Ok, deine Entscheidung wenn du eine Empfehlung eines mehrfachen Weltmeisters auf Grund deiner Umfangreichen Erfahrungen für nicht sinnvoll hälst, dann bitte. Sieh zu, dann kannst du ja auch meine Kommentare löschen. Wie oben gesagt, ich finde es Wichtig das man jede Stelle auf dem Board treffen kann. Warum dann nicht John Part folgen und von den großen Feldern nicht direkt auf die kleinen Doppel springen sondern erstmal die Schwierigkeit nur leicht erhöhen und die kleinen Singlefelder treffen. Wenn dir das Warmwerfen mit deinen Übungen dann insgesamt zu lang ist, dann streiche deine zweite Runde auf die doppel oder die dreifach, aber die Empfehlungen von John würde ich nicht streichen.

    Ich werfe auch immer nur auf den großen Bereich des Single-Feldes, nicht den kleinen.


    Hörst du wie John meckert?

    Dass du es in vier Jahren auf Buli-Niveau geschafft hast nötigt mir sämtlichen Respekt ab. Ich bin zwar auch ehrgeizig und will unbedingt besser werden, bezweifel aber, dass ich es soweit bringen könnte. Mir würde ein geringeres Ziel schon reichen.


    Tja, ich bin nicht mit talent gesegent, ich muss mir alles hart erarbeiten, was auch echt frustrierend sein kann. Ich stehe Stundenlang am Board und die Seniorenmeisterin die gerade von der Arbeit kommt und seit einer Woche keinen Pfeil in der Hand hatte wischt mit mir den Boden. Aber so ist das halt. Trotzdem kommt von wenig Training oder schlechtem Training halt nicht viel rüber, also musst du was tun wenn du wirklich ambitionen hast.

    Lese ich aus deiner Antwort eigentlich heraus, dass mein Trainingsplan soweit in Ordnung ist, oder sollte ich ihn besser überarbeiten?


    Bis auf die Dinge die ich angesprochen habe finde ich den Plan nicht schlecht. Passe die kleinen Dinge an, dann fände ich den ok, aber wie gesagt, ich bin ja nicht du. Das musst du längerfristig selbst herausfinden was für dich gut ist und was nicht.

    Wie verhält es sich eigentlich mit dem Training an sich? Ist es richtig, dass es klug ist sehr oft auf ein und dasselbe Ziel zu werfen damit es sich im Kopf festbrennt?

    Da habe ich schon mehrfach drüber geschrieben. Ist nix für mich, in gewissen Rahmen ok, aber 100 mal o.ä. da wird dir nur Langweilig und das tötet dein Spiel bzw. deine Konzentration. Außßerdem bringt es meiner Meinung nach nix das "einzuschleifen" Im wahren Leben musst du das Doppel treffen wo du evtl. seit einer Stunde nicht mehr drauf geworfen hast. Daher bin ich für variabilität auf dem Board. Dabei ist es aber natürlich Wichtig den Wurf so zu trainieren das du die Stelle die du gerade anvisierst auch meistens triffst.
    Jetzt habe ich aber genug geschrieben. Außerdem nur meine bescheidene Meinung.
    Good Darts

  • @Haehni

    Erst einmal vielen Dank für die Antwort. :thumbup: Ich werde mir die teils "provokanten" Tipps, was mich aber nicht stört zu Herzen nehmen und sie in meinem Training umsetzen. Wenn du sagst, es ist wichtig jede Stelle auf dem Board treffen zu können, damit man unterscheiden kann, dann werde ich das so umsetzen. Obgleich man auf manche davon im Spiel nie ernsthaft werfen wird. Da hört man halt immer gänzlich andere Meinungen, das verwirrte mich etwas! Wenn man ein Single wirft, dann geht ja niemand auf den kleineren Teil der näher am Bull liegt.

    Ansonsten sind ein paar Dinge nicht richtig angekommen. Ich spiele, wenn ich die Doppel trainiere, definitiv JEDES Doppel. Ich meinte das eben so: Erst wenn ich 3x D20 getroffen habe, gehe ich auf die D10, dann die D5 usw. Und das halt der entsprechenden Wege nach. Am Ende werfe ich dann noch die Doppel die sich nicht durch sich selbst teilen lassen, außer jene, die vorher schon bei den "Wegen" dabei waren so oft, bis ich sie 3x getroffen habe.

    Das mit 5x habe ich deshalb so geschrieben, weil das momentan wohl noch etwas mein "Leistungsniveau" bzw. mein Zeitkontingent sprengen könnte. Ich kann es aber gerne umsetzen, und dann immer weiter erhöhen. (was ich logischerweise sowieso vor hatte, wenn ich besser werde)

    Das mit dem Single Training war auch etwas umständlich geschrieben stimmt :ohno_ . Ich trainiere halt meist so das ich 3x die Single 1 treffen muss und dann erst zur 2 weiter ziehe usw. Jedes Feld wird damit 3x getroffen.

    Bei den Triple-Feldern muss ich dir hingegen gewisserweise recht geben. Ich dachte jedes Triple, was einem Single entspricht treffen zu können, wäre unnütz wenn man nicht Master Out spielt, aber da das ja auch ein Teil des Spiels ist, selbst wenn meist nur beim E-Dart sollte man das wohl ebenso können. Alles klar, dann werde ich mir angewöhnen jede Stelle des Boards treffen zu können.

    Der neue Plan sähe dann so aus:

    1x Jede Single Stelle des Boards treffen. Falls das zu wenig ist, gerne auch 3-5x. Single treffen dauert bei mir zum Glück nicht (mehr) wirklich lange.

    5x Jedes Doppel auf dem Board (wie vorher auch, nur halt 2x mehr). Ist es da okay die Wege 20-10-5 usw. zu gehen oder lieber drumrum? Oder ist das völlig egal und die Hauptsache ist, DASS man es macht? :D

    3x Sämtliche Triple Felder (Glaube für den Anfang reicht das, sonst stehe ich wirklich Stunden da.)

    Und dann meinetwegen 20x auf den Bullen. (Oder ich streue Würfe darauf nach jeder anderen Einheit ein)

    Zum Schluss: 170/60 bis zum Umfallen.

    Wie wäre das? :)

    ps. Zum Trainieren dann Vergleichswerte von einem selbst nehmen oder lieber immer irgendetwas gegen einen "imaginären" Gegner spielen? Ich erinnere mich diesbezüglich an die Diskussion die hier letztens stattfand. ^^

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Hört sich doch gut an. 5x wäre zu viele denke ich.
    60 bis zum umfallen solltest du wohl auch nicht spielen. wie gesagt wenn es Langweilig wird dann wird es ungenau, unkonzentriert, dann hör lieber auf.

    Nach einiger Zeit wirst du sowieso dieses Training umstellen (müssen) das es dann langweilig geworden sein wird. Aber mit der Grundlage denke ich lässt sich was anfangen.
    Außerdem bist du doch alt genug um dir ggf. Varianten oder neue Trainingsspiele einfallen zu lassen. Unterm Strich soll es halt auch Spaß machen und zu dir passen. Daher sind meine Tipps eben meine, was zu dir passt wirst du selbst herausfinden.
    Wünsche viel Spaß beim Training.

    Ach so; nochmal zu den kleinen Singlefeldern; dabei geht es darum nicht gleich von den großen auf dei kleinen Felder zu springen sondern sich mit der Genauigkeit (die am Anfang eines Trainings evtl. noch nicht sofort da ist) Langsam zu erhöhen. Es geht da nur am das Warmwerfen. Hat mit späterem dort hin treffen müssen im Spiel nix zu tun.

  • 5x auf Doppel oder Triple meintest du?

    Naja bis zum Umfallen meinte ich wirklich so lange, bis mir die Lust vergeht. Das dauert bei dem Spiel aber recht lange. Ich mag es SEHR gerne, ist sozusagen mein Lieblingstrainingsspielchen alleine :).

    Dass das Training irgendwann langweilig wird, ist gut möglich, aber das Doppel und Triple-Training wird sich wahrscheinlich kaum großartig ändern außer die Anzahl in welcher man sie treffen will. Dass ich mir immer was neues oder eventuell mal was hinzufügen kann, ist klar, ja. Wollte nur wissen, ob das jetzt soweit in Ordnung ist. Dann werde ich erst einmal nach dem Plan werfen und schauen, wie weit es mich "verbessert". Danach werde ich dann etwas erhöhen, verändern oder hinzufügen.

    Danke für die Erklärung. Jetzt verstehe ich den Sinn hinter dem ganzen wesentlich besser.

    Eine Frage dann vorerst noch: Welche Werte sollte man denn jetzt bestenfalls (wöchentlich) zum Vergleich nehmen? Irgendwas aufgeschriebenes, irgendwas mit der Zeit gemessenes oder aber einen imaginären bzw. Computer Gegner versuchen zu schlagen und zu vergleichen? Die meisten Dartprogramme zeichnen ja die Averages auf und zeigen dann eine Kurve an, obgleich es da schlussendlich sowieso nicht ankommt.

    Im jeden Fall noch einmal vielen Dank, Haehni. :) Hat mir doch schon sehr geholfen und ich weiß jetzt wonach ich fürs erste werfen kann, bis es zu langweilig oder uneffektiv wird.

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Tja, meine Erfahrung und das was ich so gehört habe; besser nicht gegen die eigenen Werte spielen. Das frustriert irgendwann. Du wirst ja (normalerweise) ständig besser. Sich dann noch einigen Monaten noch zu schlagen wird immer schwerer. Da du aber immer (wöchentlich) gegen deine letzte Bestleistung spielst kann das wirklich nerven. Ein Imaginärer Gegner ist mir da lieber, aber wie gesagt. Jeder wie er mag.

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