Bestandsaufnahme nach 5 Monaten Darts (Bitte um Hilfe)

  • Ich finde es schwer nach jetzigen Maßstäben jemanden zu erklären wie er besser wird ohne Ehrgeiz nicht verlieren zu wollen...
    Ich schreibe verlieren weil ich damals durch diesen Beweggrund besser wurde.
    Inne Kneipe zu 4-8 Mann am Automaten,Bierrunden letzter an alle...da lernt man.
    Ist nämlich teuer immer der Loser zu sein. Aber so ist alles beisammen.
    Druck,Spass,Schadenfreude,"Siegesprämie"(Bier :prost: )...man lernte praxisnah und mit Folgen.
    Besser werden oder zahlen.

    Leider lernen die meisten unter diesen Umständen nicht mehr.

    Du schreibst dich kümmert deine mögliche Niederlage gar nicht. In meinem Lernmodus sollte es dich schnellstens kümmern...ist schließlich dein Geld und das tut weh.

    Der Normalfall ist ja das man trainiert um gegen andere zu gewinnen. Sei es Liga oder Turnier. Und in diesem Rahmen leistungsmäßig wächst.

    Wozu trainierst du wenn du nicht den Sieg gegen deine Mitspieler als Ziel siehst? :s?:
    Solltest du es als Sport sehen,ist der Wettkampf dein Ziel. Denn nur da ist der sportliche Vergleich da für den man trainiert.

  • natürlich will ich auch gewinnen, aber wie lerne ich besser zu spielen, wenn ich als verlierer zahlen muss?
    Dabei lerne ich doch nur, dass ich besser werden muss, aber besser werden werde ich dadurch automatisch nicht... zumindest verstehe ich nicht wie das alleine der anreiz sein soll besser werden zu wollen.

    Ich bin ehrgeizig genug um besser werden zu wollen. Immer und bei allem was mir spass macht.

    Hört sich für meine dartunerfahrene ohren doch eher nach wettkampfdruck an, was ja definitiv nicht wirklich anders trainierbar ist als wettkämpfe zu bestreiten.

    ich sage nicht, dass mich meine niederlage nicht kümmert, aber i.d.R. spiele auch ich mehrere legs pro spiel und das leg ist erst mit dem letzten dart gewonnen. wurde auch schon gesagt.
    wenn ich mal nen leg verliere, oder mein gegner ne 100+ wirft, dann mache ich mein ding weiter und versuche einfach nur so gut wie möglich zu werfen.
    Am ende wird man dann schon sehen wer besser geworfen hat, aber diese kurzen momentaufnahmen, die interessieren mich wirklich nicht :)

    Highscore: 180 Juhu ^^ (13x)
    Highfinish: 152
    Shortest Leg: 17 (2x)
    Around the World -Single- : 25Darts
    Around the World -Double- :61Darts

  • Sich Stärkeren zu stellen bzw mit jemanden zu trainieren der besser spielt,bringt auf jeden Fall eine Erhöhung der eigenen Leistung. Das ist unbestreitbar und werden dir hier alle erfahrenen Spieler bestätigen.

    Du passt dich ohne wirklich darüber nachzudenken an und steigerst ganz allmählich auch dein Spiel. Sicher nicht durch 2x im Monat,sondern regelmäßig.
    Ich habe vor Jahren das gleiche gemacht. War frisch gebackener Regionalligist(NWDV 3.LIGA) und habe 2x die Woche mit einen damaligen Bulispieler trainiert..neben meinem normalen Training.

    Die ersten Wochen gabs Kloppe. Dann kamen die ersten Legs und im Laufe der Zeit das ein oder andere Set. Und ich spreche von einem Zeitraum von EINEM Jahr!
    Auch wenn es meist mit Frust verbunden war,brachte es mir innerhalb meinen benötigten Liganiveau einen Leistungsschub weil ich mich meinem stärkerem Trainingspartner angepasst hatte.Und das brachte wiederrum Siege in meiner Spielklasse.

    Und nun 5 Euro fürs Phrasenschwein:
    Druck macht aus Kohle Diamanten. Ohne den Druck es zu MÜSSEN wirst du unbewusst stagnieren.
    Du spielst gegen eine Zahl. Die tut dir nicht wirklich weh. Aber Häme vom Gegner,das Loch im Portemonaie,das kann schmerzen und bringt den Schub der antreibt.

  • hört sich schon durchaus plausibler an ^^

    ja blöd für mich ^^

    da in in meinem kleinem bekanntenkreis der dartspieler auch der einzige bin, der regelmässig trainiert habe ich auch dann nur selten jemanden, der besser spielt

    Mal schauen was die zukunft bringt, aber aktuell habe ich unter der woche echt praktisch keine zeit für vereinstraining :(

    Highscore: 180 Juhu ^^ (13x)
    Highfinish: 152
    Shortest Leg: 17 (2x)
    Around the World -Single- : 25Darts
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  • Unsere Häme den @homealone-darter ist nicht grundlegend gehässig.

    Es ist nun mal so das man durchs werfen aufs Board ohne Mitspieler und Erfahrungshilfen von längerspielenden Dartern auf Dauer kein Hopp aus euch wird ...außer man heißt Max Hopp,das einzige Fallbeispiel das wir hier damals auch ausgelacht haben. Und er hat das Gegenteil bewiesen. Und selbst er hat zumindest mit Kumpels gespielt.

    Aber wir reden hier echt von Ausnahmen. Normal ist das nicht!
    Wenn ihr also(nicht du spezifisch :friend: ) alle nur zu Hause am Board steht ohne Wettkampfbedingung/-erfahrung zu sammeln,übt ihr letztendlich nur ein Hobby aus...nix Sport. Und dann könnte ihr euch eure Statistik und Versuche den perfekten Wurf zu erlernen auch schenken.

    Ist echt nicht böse gemeint. :streichel: Aber so ist das bloß ein Zeitvertreib. Und das werden einige von uns sicher weiterhin "nett" kritisieren.

  • Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen :thumbup: vielleicht noch eins nach sport kommt noch Profi, daß wiederum weniger mit sport zutun hat :ironie: , sondern mehr der show und der Unterhaltung das Geschäft eben, weil den sport ausüben können sie Perfekt.
    Merkt euch das und meint nicht, ihr seit schon Jungprofis, weil dann kommt der Absturz bald. Deshalb spielen und in ersterlinie spass haben, weil das eine kommt oder kommt auch nicht und wenn man mehr will muß man auch mehr machen, aber das geht nur wenn ich im Wettbewerb stehe und dafür gibts für jeden z.b. die vorgesehenen ligen. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von check32 (6. Juli 2014 um 03:37)

  • Nicht nur Hopp ist ein Beispiel auch Fabian Herz er kam ja quasi aus dem nichts hat in keinem Verein gespielt sondern nur Zuhause und sich gleich 2 mal in Folge für ein ET Event qualifiziert.

    Ist natürlich die Ausnahme aber zeigt auch was doch möglich sein kann

    Lieblingsspieler PDC: Michael Van Gerwen, Simon Whitlock, Dave Chisnall, James Wilson, Steve Beaton
    Bestes Leg 501 DO: 14 Darts

  • Wir können jetzt ALLE Ausnahmen suchen und nennen...

    Es ändert nichts an der Tatsache das kein Normalsterblicher ohne fremde Hilfe,nur durch Internetratschläge und theoretischer Hilfestellung ein toller Darter wird.

    Und vorallem: MAN BRAUCHT KEINEN 80+ AVERAGE UM IN DER FREIEN DARTWELT SPIELEN ZU KÖNNEN !!!
    Es gibt unzählige Darter die in der Liga oder auf Turnieren auftauchen und nur 45± spielen. Und ey...die gewinnen sogar Spiele...

  • Also meine bisherige Meinung zum Dart training ist bisher, dass spiele gegen andere, bessere spieler unverzichtbar sind.
    Allerdings kann ich spiele inner kneipe um ein bier niemals als lernprozess akzeptieren... tut mir leid :( , aber das liegt vielleicht auch an jedem einzelnen selber.. ich verstehe da nur, dass ich lerne, dass ich besser werden muss...
    für mich gibt es nur einen weg besser zu werden und das ist training der einzelnen spielsituationen alleine vor dem board (oder zu zweit)
    training ersetzt kein richtiges spiel und kein wettkampf und ohne wettkampf wird man kaum seine persöhnlichen ziele erreichen, oder übertreffen.

    In jedem anderen sport reicht es nicht nur das spiel immer wieder zu spielen.

    Vielleicht war es von euch auch garnicht so gemeint und mir ist natürlich bewusst, dass ich eigentlich in absolut garkeiner position bin mit erfahrung hinter meiner meinung zu stehen, aber ich versuche mir halt immer meine eigene meinung nach recherche und meinung anderer zu bilden und dem wissen, den ich von anderen sportarten habe.
    Das es beispiele wie Hopp gibt bedeutet natürlich noch lange nicht, dass ich recht hätte


    Bloß nicht persöhnlich nehmen, oder denken ich würde eure ratschläge einfach in den wind schiessen :) so ist es nämlich auf garkeinen fall :)

    Highscore: 180 Juhu ^^ (13x)
    Highfinish: 152
    Shortest Leg: 17 (2x)
    Around the World -Single- : 25Darts
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  • Im Prinzip ist natürlich die Mischung aus beidem der Idealfall.
    Du trainierst zu Hause deine Routine und beweist dir im Wettkampf wozu du das machst und das es klappt.
    Ich habe hier irgendwo in den Weiten des Forums auch schon mal zum Besten gegeben,das ich es nicht für sinnig halte zu Hause unter persönlichen Idealbedingungen zu trainieren (Spitzenanlage,Topboard,super Beleuchtung,Stille/Lieblingsmusik),weil es diese Bedingung im Ernstfall nicht gibt.
    Nur zu Hause spielen bringt niemanden weiter. Und das Spielen um Getränke war zu meiner Startzeit völlig gängig. Da hat man noch nicht so viel zu Hause gespielt sondern hat sich in der Pinte zu darten getroffen.
    Und damals kostete es halt einen Heiermann für 6 credits. So hatte man die Möglichkeit für en Fünfer 6 Bier zu kriegen...oder mehrere zu zahlen...
    Und ich bleibe dabei..so lernt man...verlieren kostet...niemand will's verschenken also besser werden.

  • Es muss ja nicht mal um Bier gehen. Also ich für meinen Teil verliere nie gerne, egal wer der Gegner ist. Wenn einem das verlieren nichts ausmacht oder egal ist, dann hat man auch keinen wirklichen Antrieb sich zu verbessern. Letztendlich geht es ja in jedem Sport darum zu gewinnen. Wenn man diesen Ehrgeiz nicht hat, wird es ab einem gewissen Punkt schwer sich weiter zu verbessern. Falscher Ehrgeiz kann natürlich auch schädlich sein, wenn man komplett die Lockerheit verliert. Alles nicht so einfach :D

  • Naja...um ständigen Leistungsdruck zu simulieren hilft das spielen um Getränke ungemein... :!D
    Jeder hat mal Phasen wo es nicht läuft und man sich dann sagt "schei..egal".
    Wenn "egal" aber kostet,versucht man konzentriert zu bleiben und zu kämpfen.

    Ich bin mein eigenes Fallbeispiel. Ich konzentriere mich nur wenn es tatsächlich um was geht. Beim Training ist mir völlig schnuppe ob mein Gegenspieler gewinnt. Solange ich weiß das ich im Ligaspiel ihn besiegen könnte/würde.
    Das geht bei mir so weit das,wenn wir als Team bereits gewonnen haben und ich noch spielen muss,mir völlig gleich ist ob ich gewinne oder verliere. Das Ziel,der Sieg,ist ja erreicht.
    Deshalb ist für mich dann und wann schon wichtig back to roots um Bier zu spielen damit das verlieren zumindest im Portemonaie weh tut.

    Wir haben bei uns im Team vor jedem Ligaspiel kleinere Aufwärmspiele(z.b. Überbieten,301 über Bull/Check mit D13...) um Bier und Schnaps gespielt als Anreiz. So bleibt man im Bringmodus und lässt sich nicht hängen.

  • Ne, abschenken könnte ich nie und nimmer. Ich will immer gewinnen jedes Spiel, jedes leg.
    Egal ob zu Hause gegen COM oder in der Kneipe gegen Freunde.
    Wenn ich Fussball mit Jüngeren oder Kindern spiele, zieh ich die gnadenlos ab. Da kenn ich nichts :D

  • Aber dann geht es dir ja garnicht um dein eigenes können, sondern um den sieg allein

    Wenn ich beim training nen dart "verwerfe" und der trotzdem ins ziel trudelt, dann nehme ich das zwar hin, aber bin trotzdem unglücklich über den dämlich geworfenen dart.
    Dafür freue ich mich über jeden, meines gefühls nach, perfekt geworfenen dart, auch wenn er das ziel knapp verfehlen sollte.

    Ich möchte mich einfach nur verbessern bei dem was ich tue. Gewinnen werde ich da schon von ganz alleine mit der Zeit ;)

    Highscore: 180 Juhu ^^ (13x)
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    Shortest Leg: 17 (2x)
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  • Die Einstellung hatte ich mal...ist so 6-7 Jahre bereits her. Da war ich noch heiß,ehrgeizig. Heute sind andere Dinge wichtiger als das ich da meine volle Energie reinstecke.Ich komme innerhalb meiner Liga mit meiner Leistung gut zurecht.Bin zufrieden damit.
    Mal verliert man,mal gewinnen die anderen. :banana: Auch verlieren will gelernt sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Peter Kl (6. Juli 2014 um 18:57)

  • Yen
    Ich spiele Verein und somit Siegorientiert.
    Meinem Team bringt mein sauberer Wurf nix wenn er nicht passend sitzt. Lieber ein Dart der aus den Fingern rutscht und im richtigen Segment stecken bleibt als knapp am Draht aber Haltungsnote 1+...

    Ich bin persöhnlich auch der Meinung das Bestleistungen Bonus sind. Der Mannschaft sind die Kreuze wichtig,nicht meine individuellen Leistungen. Das soll nicht heißen das ich mich über Bestleistungen nicht freue...aber man kann auch 5 Fliegenschisse werfen und 2:3 verlieren. Also nutzlos.

  • Aber dann geht es dir ja garnicht um dein eigenes können, sondern um den sieg allein

    Wenn ich beim training nen dart "verwerfe" und der trotzdem ins ziel trudelt, dann nehme ich das zwar hin, aber bin trotzdem unglücklich über den dämlich geworfenen dart.
    Dafür freue ich mich über jeden, meines gefühls nach, perfekt geworfenen dart, auch wenn er das ziel knapp verfehlen sollte.

    Ich möchte mich einfach nur verbessern bei dem was ich tue. Gewinnen werde ich da schon von ganz alleine mit der Zeit ;)


    Ein Dart, der das Ziel verfehlt, ist nicht perfekt geworfen. Sorry.

  • deine fähigkeit meine sätze zu lesen ist mangelhaft. sorry :P

    meines gefühls nach habe ich da geschrieben ;)


    ich verstehe dich natürlich, aber ich denke, dass ich mit meinen "perfekten" darts eben doch öfters ein ziel treffen werde, als das ein verworfener dart mein ziel trifft ^^
    also am liebsten garkein dart mehr, der mir/uns aus den fingern rutscht ^^

    am meisten sinn macht wahrscheinlich:
    Im spiel ist scheiss egal wie ich das ganze jetzt gewinne, aber im training versuche ich meine spiel zu verbessern und es richtig zu machen (oder was ich für richtig halte)

    Highscore: 180 Juhu ^^ (13x)
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    Shortest Leg: 17 (2x)
    Around the World -Single- : 25Darts
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    2 Mal editiert, zuletzt von Yen (6. Juli 2014 um 19:56)

  • Nein,da muss ich Micha recht geben(liest du? Ich geb dir recht!). (finger)

    Du schreibst das du den nicht perfekten Dart hin nimmst. Aber dich nicht über den entstandenen Treffer freust..
    Sondern das du den (eigenempfinden) perfekt geworfenen Dart gut findest obwohl du verfehlt hast.

    ABER... wenn du nicht getroffen hast,war er nicht perfekt. Ist schon richtig.

  • aber meine wurftechnik war richtig

    gib mir noch 2 jahre bei meinem bisherigen trainigspensum und jeder, sich gut anfühlende, dart sollte im ziel sein, aber bisher geht es bei mir darum überhaupt jedesmal eine gleichbleibende technik zu haben und nicht immer wieder kleinere, deutlich spürbare fehler in der wurftechnik haben.
    Wahrscheinlich werde ich mit der zeit auch die kleinste abweichung in meiner technik spüren, aber bisher bemerke ich nur größere fehler
    Deswegen fühlt es sich bisher halt noch "perfekt" an und wenn ich es hinbekomme diesen wurf praktisch immer zu werfen, dann kann ich daran arbeiten die kleineren, bisher nicht spürbaren, fehler zu vermeiden und immer genauer zu werden.

    Aber jetzt geht es einzig und alleine darum immer wieder den selben wurf zu werfen :) dann kann ich auf mein können aufbauen

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