Immer die selben Darts bzw. wann ändert Ihr eurer Setup?

  • Du kannst doch mal den Dartshop deines Vertrauens außerhalb der Internets aufsuchen und mal verschiedene Formen ausprobieren. Nimmst du ne Tropfenform stehen die mit Sicherheit steiler im Board aber ob sie dir liegen ist was ganz Anderes. Das kann man so nicht sagen, das musst du für dich selbst herausfinden. Wenn du mit deinem derzeitigen Set gut unterwegs bist dann bleib lieber dabei. Ausprobieren kannst du auf jeden Fall mal, nur um zu schauen ob es was für dich ist oder eher nicht. Wenn nicht dann ganz schnell vergessen.

  • Dass die Darts oft heraus fallen ist eigentlich nicht normal. Die anderen Formen kannst du wie mein Vorredner schon meinte natürlich mal testen. Aber du solltest dann wirklich merken, womit es am besten klappt und dich dann auch darauf spezialisieren, nicht mehr viel nachdenken und einem Setup treu bleiben ;).

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Yen

    Einen kleineren Standardflight (Target Vision,Unicorn oder Dimplex) ausprobieren und wenn es sein muss ein längeres
    Shortmodel als Shaft zum Ausgleich nehmen. Ein,zwei Millimeter können schon was bewirken.

    Zum (etwas abgewichenen) Thema...
    Eine Formfindungsphase ist ganz klar. Aber wenn diese überwunden ist,bin ich halt der Meinung nicht jedesmal das nächstbeste Modell zu testen . Siehe Taylor. Nur weil der ein neues Modell hat,muss ich mir ja nicht dieses zulegen wenn's mit dem Vorgänger passt.

  • Was ich nicht so ganz verstehe ist, was ihr damit meint, dass die Darts in "Drucksituationen funktionieren". Wenn ich mich mit den Darts wohl fühlte und ohne Druck gut spiele, kann ich auch mit ihnen unter Druck gut spielen. Falls nicht liegt das ja nicht an den Darts, sondern eher an einer mentalen Schwäche. Oder ist der Druck für die Darts zu groß und sie zerbrechen daran? :D

  • Hochkonzentriert in gewohnter Umgebung,ohne Nervosität,Lieblingsmusik,tolle Beleuchtung,kein Siegzwang,keine Meute beobachtend hinter dir...
    Dann kann das Spiel mit vielen Darts funktionieren.
    Aber es muss/sollte klappen wenn man nervös ist,unter Druck steht,das Team hinter dir einen Sieg erwartet/erhofft,das Gegnerteam versucht durch Gebrüll dein Spiel zubeeinflussen.
    Dann wenn nicht jeder Dart exakt in den Fingern liegt...
    DANN sollte der Dart trotzdem möglichst das ermöglichen was Du von dir erwartest.
    Das ist dann DEIN Dart.

  • Meiner Meinung hat es nichts mit den Darts zu tun, wenn ich unter Druck schlechter werfe als ohne Druck. Für mich ist das dann eher ein Kopfproblem als eines der Darts.
    Warum sollten die Darts, die immer gut funktionieren, unter Druck auf einmal schlecht sein? Darts, die einem den Druck abnehmen, gibt es wahrscheinlich nicht. Leider :(

  • :) spielst du Liga?
    Du klingst wie jemand der die Erfahrung noch nicht gemacht hat und daher keinen Unterschied in der Theorie sieht.
    Aber glaube mir...ich wähle nach diesem ( wichtigsten) Kriterium meinen Dart. Kaufen,zu Hause Setup abstimmen und dann in einem Turnier oder Ligaspiel einsetzen. Wenn es dann nicht im Rahmen meines Könnens zufriedenstellend läuft,ist es nicht mein Dart.
    Es IST etwas anderes zu Hause oder im Training ohne Stress zu werfen oder im Wettkampf. Falls du natürlich so abgeklärt bist die gleiche Ruhe von zu Hause in den Wettkampf miteinzubeziehen...dann ist das für dich unerheblich.
    Mein persönliches Beispiel: Taylor Phase5. Zu Hause ohne Hektik und Stress habe ich das Gefühl die fliegen von alleine. Sind aber 26g. Und ich werfe gewohnheitsmäßig etwas schwungvoller als mit den Phase bei mir gut ist. Und im Wettkampf verfalle ich wieder in meinem gewohnten Wurf. Und dann treffe ich nicht mehr wie ich gerne möchte.
    Ergo nicht mein Dart,weil...Dart wird meinem Wurf angepasst nicht ich stelle mich um.

  • Peter hat Recht. Ich spiele zwar noch nicht so lange und sicher auch nicht so viel wie er, aber ich habe diese Erfahrung auch schon machen müssen. Was zu Hause in Ruhe klappt, klappt anderswo unter völlig anderen Umständen noch lange nicht genau so oder wenigstens ähnlich gut'

    „Deine Gedanken verraten dich.“

  • Wenn ich das richtig verstanden habe, wirfst du die Darts zu Hause anders als im Wettkampf. Dann ist ja klar, dass das Ergebnis höchstwahrscheinlich anders ist.

    Natürlich ist Druck, Nervosität oder was weiss ich da, wenn es um was geht, aber das spielt sich ja im Kopf ab und überträgt sich auf den Körper.
    Da können die Darts ja nichts für, dass man dann keinen sauberen release hat oder eventuell zu viel Bewegung im Körper hat.
    Es sei denn es ist ein Problem, dass durch Schweiß bedingt ist und der gewohnte Grip ist plötzlich weg.

    Wie auch immer, wir haben unsere Standpunkte ausgetauscht und haben offensichtlich verschiedene Meinungen.
    Auf jeden Fall sind wir uns darüber einig, dass man seine Darts, wenn man ein Set gefunden hat, nicht ständig wechseln sollte. Besonders wenn man noch in der Entwicklungsphase ist.


    Peter hat Recht. Ich spiele zwar noch nicht so lange und sicher auch nicht so viel wie er, aber ich habe diese Erfahrung auch schon machen müssen. Was zu Hause in Ruhe klappt, klappt anderswo unter völlig anderen Umständen noch lange nicht genau so oder wenigstens ähnlich gut'


    Das habe ich nicht bestritten. Ich bin lediglich der Meinung, dass die Ursache dafür im mentalen Bereich zu suchen ist, anstatt bei den Darts.

    Das habe ich auch schon erlebt. Zu Hause läufts ganz ordentlich und am Wochenende will man die Freunde mal an die Wand spielen, aber dann kommt alles anders... :D

    Einmal editiert, zuletzt von Buckshot (9. August 2014 um 11:22)

  • Ich habs auch schon erlebt, war zwar nicht in der Liga sondern nur bei nem kleinen Kneipenturnirchen , aber auch bei mir Zuhause geglaubt ich hätte mit den Sigma Pro einen Dart gefunden der für mich persönlich besser läuft als die Phase 5 und nach dem Abend die Darts nie mehr angepackt :rolleyes:

    162: 1
    171: 1
    180: 7
    Pro Darter: Berengo

  • Buckshot
    Darts ist überwiegend Kopf...deshalb gilt ja den Einen zu finden der einem vorkommt wie ein Stück vom Finger. Und das ist die Sicherheit die mir mein Dart bieten sollte. Und zwar dann wenn es NICHT so läuft.

  • Darts ist überwiegend Kopf...deshalb gilt ja den Einen zu finden der einem vorkommt wie ein Stück vom Finger. Und das ist die Sicherheit die mir mein Dart bieten sollte. Und zwar dann wenn es NICHT so läuft.

    Das wäre optimal ! :thumbup:

    Natürlich ist Druck, Nervosität oder was weiss ich da, wenn es um was geht, aber das spielt sich ja im Kopf ab und überträgt sich auf den Körper.
    Da können die Darts ja nichts für, dass man dann keinen sauberen release hat oder eventuell zu viel Bewegung im Körper hat.
    Es sei denn es ist ein Problem, dass durch Schweiß bedingt ist und der gewohnte Grip ist plötzlich weg.

    Jedes Gefühl, jede Emotion erzeugt eine körperliche Reaktion. Was bei einem Kugelstoßer womöglich egal...ist für den Darter fatal...reimt sich sogar!

    Und da sich die meisten nicht eingestehen wollen dass die "Birne" schuld ist ....sinds eben die Darts :rolleyes:

  • ich schiebs immer auf meine birne :D es auf die darts zu schieben fühlt sich phsychisch gesünder an ^^

    Highscore: 180 Juhu ^^ (13x)
    Highfinish: 152
    Shortest Leg: 17 (2x)
    Around the World -Single- : 25Darts
    Around the World -Double- :61Darts

  • Guten Morgen.
    Seit einigen Wochen werfe ich nun mit den Taylor Darts 9 Zero. 24g( Gesamtgewicht 26 g)
    Nun lese ich hier viel darüber das ein schwererer Dart einfacher ist zu werfen.

    Gestern habe ich aber aus einem Feeling heraus den leichteren Dart 20g ( Gesamt 22g)
    ausprobiert.
    Und ich habe das Gefühl das diese Darts sauberer fliegen und die Treffer besser sind.
    Nun habe ich mal ein Foto gemacht und würde gerne eure Meinung wissen
    warum das Gefühl mit den leichteren Darts besser ist.

    Liegt es am Gewicht oder an dem etwas dickeren längeren Barrel
    Ok die Shäfte und Flights sind auch unterschiedlich Aber ich habe nicht das Gefühl das es daran liegt
    da ich diese auch schon untereinander getauscht habe.

    Wenn ich nen ganzen Abend geübt habe und danach den Taylor Dart in die Hand nehme fühlt es sich an als ob der 1 Tonne schwerer ist.

    Man soll sicher den Dart nehmen der sich gut anfühlt.
    Aner eine Aufklärund oder Meinung wäre sehr hilfreich

    Gruss Totti

  • Hi
    Meine erklärung dafür wäre ganz simpel... bei einem schwereren dart musst du durch ziehen das er ankommt beim leichten ist dadurch mehr geschwindigkeit hinter das er nicht trudeln kann...
    Beispiel: ein kugelstoßer trainiert mit schweren kugeln im training... kommt im wettkampf mit der leichteren kugel aber weiter...

    Hab schon öfter gehört das einige im training schwere darts fürs reine wurftraining benutzen um den wurf zu trainieren... um es mit dem wettkampfdart "leichter" zu haben...

    Ob das stimmt keine ahnung... aber das wär meine erklärung


    Grüße
    Badehose

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