Leider ist da von den teilnehmenden Interpreten nicht mehr so viel musikalische Kunst und musikalische Diversitätzu sehen, wie es die showeinlagen darbieten. Ich höre ja nahezu alles, wenn es gut gemacht ist. Aber gerade jazz, swing, Rock'n'Roll, Rockabilly oder auch progressive rock usw haben ja Riesen Talente hervor gebracht. Warum ist da nur mehr alles so poplastiger Einheitsbrei. (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Stimmt, beim ESC gibt es viel Einheitsbrei. Es finden auch jedes Jahr diverse Songwriting Camps statt, in denen nach aktuell gültigen ESC-Formeln unzählige Beiträge entstehen. Die letzten Sieger stammen allesamt aus solchen Camps. Und wenn sich dann mal eine neue Erfolgsformel herauskristallisiert, wird diese für die nächsten Jahre einfach kopiert. Da geht natürlich musikalische Diversität flöten.
Dazu kommt der Umstand, dass gewisse Genres beim europäischen Publikum einfach keinen Nerv treffen. In den Vorentscheiden sind jedes Jahr nischige Beiträge zu finden, aber die setzen sich dort eben selten durch. Umso mehr freut man sich dann über die Ausnahmen von der Regel ![]()