Die Standposition in Abhängigkeit zum dominanten Auge

  • Also hitman ich änder meinen Wurfstil nicht mehr ,die Frage ging eher in Richtung Neugier :)

    Aber eins kann ich dir sagen,als ich angefangen hab über 4 Stunden pro Tag zu trainiern ,hatte ich oft Handgelenksschmerzen.
    Mittlerweile bin ich da abgehärtet.

    Edit:Übrigens glaube ich nicht das Roland Scholten derart teuer ist ,aber ich weiss es auch nicht genau.

    Nun, ich werfe etwas mehr mit dem Unterarm und überstrecke mein Handgelenk nicht allzu sehr. Steffen.

  • Dieses abchecken bewahrt einen auch davor, zuviel zu denken, da man sich ja voll auf die Bewegung konzentieren muss.


    Eigentlich sollst du dich im Wettkampf nicht auf deine Technik konzentrieren (Aufmerksamkeit), und sich auf die Bewegung konzentrieren ist ja nichts anderes als auf seine technische Ausführung zu konzentrieren.
    Im Wettkampf muß alles aus dem Unterbewusstsein kommen, die Konzentration liegt nur kurzzeitig auf "Innen eng", sonst geht sie komplett auf "Aussen Eng" (Modell Nideffer). Und mit Aussen Eng ist das Zielen gemeint.

    Im Training hat man die Möglichkeit mit "Innen Eng-Weit" und "Aussen Eng-Weit" die Technik zu festigen auch kann durch Suggstionsverfahren (Sprachliche Ausführung des Gesamten Wurfablaufs vom herantreten ans Oche bis zu F.T) sowie Visualisierung die Grundsteine für eine Ausführung aus dem Unterbewusstsein legen. Dann wird im Wettkamof alles von alleine kommen und es ist sogar möglich, bei optimlen Voraussetzungen in den Flowzustand zu kommen.

    Daher ist das "Konzentrieren" auf seine Technik ausserhalb des Trainings eher Kontraproduktiv. Denn wenn du dafür Aufmerksamkeit afwendest, fehlt sie an der anderen Stelle.

    Einmal editiert, zuletzt von wiesickissdasdenn (18. Oktober 2010 um 16:47)


  • Eigentlich sollst du dich im Wettkampf nicht auf deine Technik konzentrieren (Aufmerksamkeit), und sich auf die Bewegung konzentrieren ist ja nichts anderes als auf seine technische Ausführung zu konzentrieren.
    Im Wettkampf muß alles aus dem Unterbewusstsein kommen, die Konzentration liegt nur kurzzeitig auf "Innen eng", sonst geht sie komplett auf "Aussen Eng" (Modell Nideffer). Und mit Aussen Eng ist das Zielen gemeint.

    Im Training hat man die Möglichkeit mit "Innen Eng-Weit" und "Aussen Eng-Weit" die Technik zu festigen auch kann durch Suggstionsverfahren (Sprachliche Ausführung des Gesamten Wurfablaufs vom herantreten ans Oche bis zu F.T) sowie Visualisierung die Grundsteine für eine Ausführung aus dem Unterbewusstsein legen. Dann wird im Wettkamof alles von alleine kommen und es ist sogar möglich, bei optimlen Voraussetzungen in den Flowzustand zu kommen.

    Daher ist das "Konzentrieren" auf seine Technik ausserhalb des Trainings eher Kontraproduktiv. Denn wenn du dafür Aufmerksamkeit afwendest, fehlt sie an der anderen Stelle.

    Wenn Du nicht triffst und nicht weiß warum, faulst Du im Ligaspiel ab. So siehts aus. Dann mußt Du wissen warum. Das kommt dann eben nicht wieder automatisch !
    Wenn Du triffst und weißt nicht warum, ist es egal. Wenn Du aber weiß warum und dies so gut es geht korrigieren kannst, ist dies hilfreich (zumindest für mich).
    Was nützt Dir das Wissen, dass Du nicht denken sollst, in dem Moment in dem Du eine schlechte Phase hast ? und diese nicht vorbeigehen will. Wenn ich mal 3 schlechte Darts werfe OK (26, 41 er usw.) Ist halt so. Das wird nicht einfach von alleine besser. Ich gebe mich da nicht meinem "Schicksal" hin, sondern das bedeutet kämpfen und kurz analysieren, ob man z.B. die Konzentration verloren hat. Und in diesem Punkt führt wohl jeder einen kurzen inneren Dialog. Dieser sollte allerdings nach kurzer Zeit auch wieder beendet sein (1-2 Sätze zur Selbstmotivation sollten reichen um aus dem Loch wieder rauszuspingen und um das unbewußte Werfen wieder zu aktivieren) Der hier hilft oft auch: :gaga: , (also der Situation Ihren Druck nehmen) sonst trifft man garantiert das gesamte Match nix mehr.
    Welche Dialoge hier helfen können, steht auch interessant beschrieben unter dem Thema Psychologie hier bei dartn.de. Gruß. Steffen.
    Nur zur Info: Hab den blöden Namen "Hitman" mit dem ich mich mal angemeldet habe jetzt wieder gelöscht. Steffen reicht.

  • Verstehe ich zwar nicht was du jetzzt damit sagen willst, aber nun gut, jeder soll seine Aufassung haben. Aber irgendwie kommt es mir vor das du Mentale Apekte und Konzentration einfach vermischst.

    Ich habe nur geschrieben was letzten Endes Konzentration ist und das man sich in einem Ligaspiel keinen gefallen damit tut sich auf seine Technik zu konzentrieren, was du jetzt erzählst hat mit Handlungs,- und Lageorientierung zu tun (Auch ein Konzentrationmodell). Das ist aber in dem Fall den ich von Dir zitiert habe nicht der Fall.
    Sich zurücknehmen und über seine Situation nachzudenke ist ja nicht verkehrt (Lageorientiert), aber hat nichts mit der Konzentration auf die Technik (Innen -eng) beim Wurf zu tun! Und so habe ich es Verstanden.

    Und Selbstgespräche sind wieder ein ganz anderer Aspket, das soll dich Mental beeinflussen. Irgendwie würfelst du etliche Sachen durcheinander.

  • Verstehe ich zwar nicht was du jetzzt damit sagen willst, aber nun gut, jeder soll seine Aufassung haben. Aber irgendwie kommt es mir vor das du Mentale Apekte und Konzentration einfach vermischst.

    Ich habe nur geschrieben was letzten Endes Konzentration ist und das man sich in einem Ligaspiel keinen gefallen damit tut sich auf seine Technik zu konzentrieren, was du jetzt erzählst hat mit Handlungs,- und Lageorientierung zu tun (Auch ein Konzentrationmodell). Das ist aber in dem Fall den ich von Dir zitiert habe nicht der Fall.
    Sich zurücknehmen und über seine Situation nachzudenke ist ja nicht verkehrt (Lageorientiert), aber hat nichts mit der Konzentration auf die Technik (Innen -eng) beim Wurf zu tun! Und so habe ich es Verstanden.

    Und Selbstgespräche sind wieder ein ganz anderer Aspket, das soll dich Mental beeinflussen. Irgendwie würfelst du etliche Sachen durcheinander.

    Ich gehe logischerweise davon aus, dass Konzentration ein mentaler Aspekt ist, was denn sonst ? Doch Dartspielen ist zu individuell. Jeder hat seine Fasson der Neufokussierung nach z.B. schlechten Würfen und somit auch eine, nach der eigenen Analyse neu startende Konzentrationsphase. Auch hat jeder seine eigenen verhaltensgeprägten Mechanismen. Aber es ist interessant wie Du das beschreibst. Es kommt auf das selbe hinaus, nur der Weg ist ein anderer.

  • Hallo Steffen,

    erstmal herzlich willkommen. Zum zweiten muss ich sagen das es mich freut das es da draußen Darter gibt die sich ähnlich viele Gedanken im laufe der Entwicklung der eigenen Technik machen. Ich kann das gut verstehen und möchte dich ermutigen weiter "hart" zu analysieren. Ich habe aus dem Thread mal einige Stellen kommentiert und möchte anmerken das dies meine Erfahrungen sind die evtl. manch anderer Nachmachen / ausprobieren kann, jedoch ist Dart einfach viel zu individuell. Bis auf die Punkte die hier stehen:

    1.Ruhiger und stabiler Stand
    2. Das gleiche Bein nach vorne ,wie die Wurfhand(also nicht das linke Bein nach vorne wenn man mir rechts wirft)
    3.Follow-Throw
    4.Fixierung des Ziels

    Da kann ich mich anschließen, möchte aber eine Sache die unheimlich viele Darter zum verzweifeln bringt hinzufügen: Den Dart jedesmal gleich halten!
    Das hört sich ja recht trivial an ist aber meiner Meinung nach eine der Hauptursachen warum Darter von "Geil ich treff grade alles" innerhalb von wenigen Minuten zu "Verdammt jetzt geht nix mehr" abrutschen. Ich selbst habe relativ glatte Darts und habe beim festhalten des Dart in der rechten Hand sehr wenig Orientierung im Gefühl der Finger am Dart um zu merken ob ich jetzt relativ weit vorne oder etwas weiter hinten anfasse, dadurch passt im Abwurf der Winkel nicht und der Dart geht zu hoch oder zu niedrig. Ich habe das abgestellt indem ich alle Darts in die Linke Hand nehme und mir anhand einer Rille im Dart die Pfeile in der Höhe in der Hand ausrichte. So weiß ich wenn ich mit der rechten Hand nach einem Pfeil greife das ich ihn immer an der gleichen Stelle anfasse. Ist aber auch etwas sehr individuelles.

    Zu 3. Was ist Follow Through und wie ist überhaupt der ganze Wurfablauf? Hole ich nach dem Zielen weit aus, oder Drücke ich nur den Unterarm nach vorne während dadurch quasi das Handgelenkt nach hinten auf Spannung geht (nur durch Masseträgheit) Also kein aktives nach hinten ziehen der Hand? Ich weiß nicht was das Beste ist, man solle sich aber bewusst sein wie man es selbst macht um beim Training mit absinkenden Leistungen bessere Analysemöglichkeiten zu haben!


    Zitat von »misterknister«
    Sag mal hitman,knickst du die Hand beim Follow-Throw ganz nach unten ab(wie ich es tuhe),manchmal sehe ich Profis die ihre Hand nur geradeaus strecken,kann mir nicht vorstellen so zu werfen.

    ....Du ? ist das wichtig wie ich werfe ? Wenn Du die Hand mehr abknickst kannst Du durch diese Bewegung den Dart nochmals beschleunigen. Ist aber nicht jedermann Sache.
    Vorsicht Verletzungsgefahr !

    Das sehe ich leider nicht so, das Handabknicken folgt eigentlich lange nachdem der Pfeil die Hand verlassen hat und ist mehr auf die Geschwindigkeit des Unterarms zurückzuführen. Ist diese im Abwurfmoment sehr hoch, schleudert die Hand bei einem locker ausgeführten wurf einfach durch. Verdammt ich kann das nicht so erklären wie ich wollte, ich hoffe du weisst was ich meine. Ich kann mich aber auch irren wenn es Leute geben sollte die IHren Dart dann immernoch in der Hand haben! Oder meinst du das mit der Verletzungsgefahr?

    Ich meine die Kombination Unterarm + Handgelenksbeschleunigung gibt dem Dart seinen Speed. Du kannst natürlich auch durch die Handgelenksbewegung Deinen Dart korrigieren. Das ist aber alles individuell.

    Ui, mit dem Handgelenk während dem Wurf korrigieren? Dann aber nur Automatisch wenn man den Dart z.B. vor dem Wurf nicht im 90° Winkel zur Scheibe hält dreht sich das Handgelenk während dem Wurf ein damit im Abwurf eine Gerade zum Ziel erreicht wird, das ist aber meiner Meinung nach nicht etwas das man bewusst tun sollte (ich meine das korrigieren) da verzettelt man sich.

    Für mich ist im Wurf das "Bewusste" handeln mit dem Zielen abgeschlossen, danach kommt der Automatismuss (zumindest im Spiel) Ausholen, durchziehen, Follow Through, die Hand abklappen, den Harm Richtung nächsten Dart zurückziehen. Das alles muss automatisiert sein.
    Wie gesagt nur meine bescheidene Meinung.

    Und noch was Steffen; vor einigen Jahren als ich mit Steeldart angefangen habe durfte ich keine Spiele schreiben (rechnen zu langsam) und verlor gegen jeden im Verein. Jetzt spiele ich Buli (Bilanz 50:50) und bin aktueller Vereinsmeister. Das alles; so wie ich glaube kommt aus der Analyse des Spiels und meinen daraus gezogenen Lehren. Du solltest also weiter analysieren und deine ganz individuell eingestellte Perfekte Technik erreichen, es lohnt sich: Ich Drücke dir die Daumen

  • Auch hat jeder seine eigenen verhaltensgeprägten Mechanismen. Aber es ist interessant wie Du das beschreibst. Es kommt auf das selbe hinaus, nur der Weg ist ein anderer.

    Konzentration ist halt eine erlernbare Sache, dazu muß man aber ein Grundverständis haben um dann sytematsich die K. trainieren zu können.

    Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, höre ich immer wieder wie der Trainer auf dem Fußballplatz zu den Kids sagt "Nun konzentriere dich doch endlich". Und da frage ich mich jedesmal was das Kind nun denkt, ohne ein Grundverständnis von Konzentrationsmodellen zu haben, dann ist das "Ich konzentriere mich so und so" einfach nur eine angeignete Routine, die im schlimmsten Fall gar nicht die richtige Konzentrationsform ist.

    Einen Dart gegen das Board zu werfen ist bestimmt keine Sache für die man Raketenwissenschaften studieren muss, aber ich glaube das der Entscheidende Unterschied zwischen gut und Top in dem richtigen Training liegt. Und dazu gehört wie in allen anderen Sportarten eine vernünftige Technikausbildung (Inkl. Grundverständnis der sogenannten 7 Schlüsselfaktoren) und die ist halt nur erlernbar wenn man konzentriert arbeitet. Alles andere ist halt eine enorme Verschwendenung von Zeit.

    Daher investiere ich einen nicht geringen Teil meines Trainings (neuerdings) in nachvollziehbare K.-Übungen. Somit kann ich mir jederzeit erklären auf was ich mich konzentriere und wie ich wechsel muß ab einem bestimmten Punkt. Es kommt in den letzten Monaten immer öfter vor das ich dann teilweise völlig aufgehe und nicht an solche Banalen Sachen wie "oh jetzt musst du dich wieder fokussieren" denke.
    Dann spiele ich mich in einen regelrechten Rausch und komme dann meisst wieder zurück mit einem Gefühl der absoluten Zufriedenheit.

    Meine Meinung ist seitdem das es nur funktioniert wenn man im Training die Grundlagen gelegt hat und im Spiel nur noch alles laufen lässt.
    Also das bewusstein machen von solchen Abstrakten Aussagen wie "Nun konzentriere dich endlich", sich verdeutlichen was dann zu tun ist und eine Handlungsschema zu erstellen.


    Ist aber auch nur meine Meinung und vielleicht sehe ich das viel zu intensiv, aber ich versuche halt alles was ich beim Darten mache erklären zu können um damit eine bessere Kontrolle über mein Können zu erlangen.

    --> Monitoring

  • Ja Haehni, dass freut mich, dass Du uns hier Deine Erfahrungen mitteilst und auch schreibst auf welchem Nivaeu (Buli) Du spielst, denn das bedeutet auch, dass hier kein Anfänger seine Erfahrungen mitteilt. Ich bin schon froh zu hören, dass man selbst mit seinen Gedanken nicht ganz auf dem Holzweg ist.

    Es gibt einem das Gefühl nicht blind im Nebel zu stochern. Deshalb habe ich diesen Tread ja auch wiederbelebt, weil alles zuvor gesagte nicht ans Eingemachte geht. Jetzt schon eher, so soll es sein. Dann verschwenden wir nicht unnötig unsere Zeit.
    Bezüglich F.T. Abknicken der Hand. Genau genommen sind es für die Beschleunigung der Darts meiner Erfahrung nach mehr die Finger + Handgelenk + Unterarm. Habe mich da wohl etwas vertan. Aber gut.
    ..mit dem Handgelenk korrigieren war speziell an meine eigenen Fehler gerichtet, da ich, wenn ich unkonzentriert bin, manchmal den Dart verziehe. Dies entsteht bei mir zumindest überwiegend dadurch weil ich manchmal mein Handgelenk seitlich verdrehe. Aber das ist ein individuelles Problem, bemerke es bei mir nur häufig.

    Danke Dir, dass Du den Weg der Analyse bestätigst. Ich bin davon überzeugt, dass ich damit auf dem richtigen Weg bin. Als ich im Jan. 2009 mit 43 Jahren (oh Mann och schon fast `n alter Sack) angefangen habe E-Dart zu spielen, war das noch auf einer billigen Platikscheibe. Im Juni 2009 dann zum ersten Mal auf einen Automaten. Ab Febr. 2010 dann im Verein und ab März 2010 das allererste Ligaspiel in der A-Liga.
    Und dort in der ersten Saison als Ligaerster die Saison abgeschlossen. Ich sage dies nur aus dem Grund, weil ich glaube das mir genau diese Analysen sehr dabei geholfen haben. Übrigends auch die Flight School. Denn sonst stochert man als Anfänger nur im Nebel. Ich verstehe nur nicht, warum viele seit 10 Jahren spielen und stehen bleiben (das ist nicht schlimm, nur dann wenn diese Leute sich dann über sich selbst ärgern und immer wieder zum Himmel beten und sagen: Herr lass wieder Form vom Himmel regnen, will sagen: nix tun), dabei macht Dart spielen mehr Spaß wenn man gewinnt. Niemand verliert gerne, auch ein Hobbydarter nicht.

    Achso ja und ein guter Tip wahr einfach die Aussage "501 d.o. runterspielen bringt nix, es ist wichtig jeden einzelnen Wurf mit möglichst totaler Konzentration zu werfen. Möglichst Wiederholungen der gleichen Bewegung ( 100 x D 16 oder und 100 x T20 D 16, also die klassischen Checkwege am besten quer übers Board) trainieren usw. aber sicher wissen das die Meißten schon. Grüße. Steffen.

  • Das 100 mal werfen finde ich ja och dolle. Aber das 100 mal hin und her laufen nervt nach dem 100. mal - da :huepf: ich lieber 20 mal und belasse es dann doch wieder bei 501 do! :umwerf:

  • Ja, dass ist interessant. Sehr sogar. Welche 7 Schlüsselfaktoren eigentlich ?
    Die Grundlagen (wie ich heute um 11:49 Uhr schon anmerkte) sind die Vorraussetzungen. Wenn ich die mechanischen Grundlagen nicht habe, weil vielleicht falsch gelernt, dann ist alles für die Katz. Über ein bestimmtes Level werde ich dann sicher nicht hinauskommen. Wenn ich also ruhig stehe, ist die Fehlerquelle Nr. 1 schon mal weg. Dann kommt die Armbewegung dran usw. usw. Armbewegung schon eingeschliffen gut. Abhaken.
    Und dann gehts ans Eingemachte: die Feinabtimmung durch Training, Korrektur. Training und nochmals Training in Verbindung mit einer bewußten Analyse und Selbstkritik, dann wird`s schon werden, oder ?
    Ich will einfach meine Zeit nicht unnötig verschwenden, also effektiv einsetzen.

    Aber noch was zum Schluß: Der gesamte Tread hier (seit Beginn) vor einigen Monaten hatte permanent den Wunsch nach einem Trainer oder Training etc. zum, Thema.

    Wie sieht es denn damit aus ? Jetzt sage ich mal ganz bewußt überheblich. Wenn wir nun wissen, wie zu trainieren ist und dies konsequent weiterverfolgen, dann brauchen wir ja gar keinen Profi mehr (ich denke an das PDC Camp, das nur "Auserwählten" - das meine ich nicht abschätzig - vorbehalten ist).

    Was kommt denn da noch alles ? (sage ich mit einem Augenzwinkern) Haehni nochmals zu Dir, dass interessiert mich jetzt sehr. Als erfolgreicher Buli Spieler... wie hast Du Dich da im Laufe der Jahre entwickelt ? Fleißig trainiert und irgendwann kam der Erfolg ganz automatisch ? oder hast Du bestimmte Regeln / Tips befolgt ? die Dir besonders viel gebracht haben ? oder ging es kontinuierlich voran ? Gruß. Steffen.

  • Mensch,

    habt ihr ein langen Atem... :respekt:
    So viel Stoff um so ein paar Pfeile zu werfen :duw:

    Gruß,

    Andreas

    ...und weiter geht`s ! <grins> Ja, wir sind die Abgedrehten, die Wahnsinnigen, die Leidenschaftlichen, die alles wissen müssen um sich zu verbessern. Wie sagte noch Phil ? Ich probiere alles aus, wenn es dazu beitragen kann, mein Dartspiel zu verbessern...eine Einstellung der Bekloppten :P wie ich auch einer bin :ver: ...jetzt ganz neu: sogar abgesegnet von ganz
    "phil :P oben"...lol. Achja, ist Dartspielen geil. (Ich glaub mich hat das richtig erwischt...) Grins.

  • Die von Dir angesprochene Selbstkontrolle ist wohl das was meisst in die Hose geht.
    Oft hat man nicht die richtigen Kontrollmechanisemen oder Medien, oder es hapert an guten "Kontrolleuren".

    Nicht jeder der einen Dart wefen kann ist geeignet ein fundiertes Urteil abgeben zu können.

    Ich hatte das Glück das zu meinem Trainingsbeginn anfang des Jahre ein sehr fähiger User hier mir Tips gab. Er bekam von mir Zeitlupenaufnahmen.


    Mit dieser grundsätzliche Einstufung konnte ich dann weiter aufbauen und mein eigenes Monitoring erarbeiten.


    Kontrolle ist wohl das A und O, vielleicht kann man sich (Interessierte) irgenwie zu einer Gruppe zusammenschliessen und durch eigene Vids sich gegenseitig bei der Analyse helfen?

  • Ja, das gegenseitig ist ja...halt jetzt reichts mir..soviel gepostet und mir den Mund fusselig gebabbelt, jetzt hab ich erstmal Durscht...bin gleich wieder da.....

  • Was kommt denn da noch alles ? (sage ich mit einem Augenzwinkern) Haehni nochmals zu Dir, dass interessiert mich jetzt sehr. Als erfolgreicher Buli Spieler... wie hast Du Dich da im Laufe der Jahre entwickelt ? Fleißig trainiert und irgendwann kam der Erfolg ganz automatisch ? oder hast Du bestimmte Regeln / Tips befolgt ? die Dir besonders viel gebracht haben ? oder ging es kontinuierlich voran ? Gruß. Steffen.

    Erfolgreich? Nun Ja, das mögen andere beurteilen. Sicher habe ich manchmal mit meinem Einzel oder Doppelsieg (übrigens mit einem der Erfahrensten Steeldarten von dem ich immer noch sehr viel lernen kann) teilweise zum Sieg beigetragen aber auch mit meinem verlorenen Spiel oder als der lowscorer im Doppel zur Niederlage. Wie gesat 50:50; trotzdem bin ich ein wenig Stolz auf meine Leistung, aber nur ein wenig. Nichts ist älter als das gecheckte Doppel von eben. Vor allem wenn man 2:0 führt und dann noch 2:3 verliert! :wand:
    Wie ich dahin gekommen bin ist wohl eine Einstellungssache. Mir gefällt es gar nicht zu verlieren und ich bin offen für alle Tipps! Ja Alle! Manche helfen, manche helfen (mir) nicht. Das muss ich dann aber in meinem Training und auch in den Ligaspielen (teilweise Schmerzhaft) selbst herausfinden. Ich bin aber überzeugt das mit viel gutem Training auch ein so anfangs relativ Talentfreier Typ wie ich (mit mir wollte im E-Dart nie jemand im Doppel spielen) doch einiges erreichen kann. Ich habe noch einen langen Weg vor mir (ups, mit 39?) nun ja, vielleicht doch nicht mehr so lang. Aber ich könnte noch so viel lernen und es ärgert mich das ich nicht schon vor 15 Jahren, als ich schon einmal engen Kontakt zu meinen heutigen Mannschaftskollegen hatte, zum Steeldart gewechselt bin und gescheit trainiert habe.
    Tipps: Von den Besten Darten aus den 80´er und 90 er Jahren in Rheinland Pfalz: Rechnen lernen, Aufmerksam sein, dem Gegner den nötigen Respekt zollen und versuchen eine gute Zeit zu haben. Das sind wohl ein wenig die Grundregeln. Vor allem das Rechnen lernen bringt einen im Steeldart schneller weiter als man denkt. Wer während den drei Pfeilen nicht rechnen muss hat einen Vorteil gegenüber einem der das muss. Gilt auch für E-Dart. Außerdem halfen John Parts Darts; siehe Dartn.de Startseite auf der linken Seite und viele viele Postings hier im Forum; u.a. über Trainingsspiele (habe viele ausprobiert) aber am meisten der Verein und dessen Mitglieder mit den durchgeführten Ligaspielen.
    Allerdings gab es einen Auslöser für mein permanentes tägliches Training: Meine Frau und ich schauten Dart WM, irgendwelche Jungs die wohl zu Nervös zum werfen waren und sie sagt: Das kannst du doch auch. Seitdem werfe ich immer und immer wieder auf das Board. Mittlerweile durfte ich dank der GDC bzw. jetzt PDC-Europe gegen Andy Smith, Michael van Gerwen und John Part verlieren! Fast alle Pro´s habe ich schonmal auf einem Turnier gesehen und mich mit vielen unterhalten. Live zu sehen das es möglich ist die Pfeile "fast" immer Perfekt zu werfen hilft einem auch im eigenen tun. (John fing z.B. ein Leg gegen mich mit 180, 180 an, patzte dann leider mit dem siebten Dart) Kurz Nachdem ich große Turniere geschaut habe oder heiße schlachten; spiele ich auch meist einen Tick besser!

    Es gibt hier im Forum aber noch etliche Darter die viel besser sind als ich und es auch besser beschreiben können (siehe z.B. Posts von Kai, verdammt wie heißt der denn noch im Forum?, mir fällt es sicher später ein)

    Lies dir mal John Part´s Darts durch und probiere die vielfach im Forum aufgeführten Trainingsspiele und finde die richtigen Spiele für dich aber wechsle auch mal ab damit es nicht langweilig wird (übrigens ein Tipp von Taylor)
    Aktuell spiele ich viel 60, kennst du das? 60 checken, funktioniert es gehst du mit den Punkten hoch, wenn nicht gehst du runter. Normalerweise 10 Hoch, 1 Runter. Ich spiele 5 Hoch 1 runter und komme damit "nur" bis ca95 innerhalb von 30min. Das Spiele ich seit einer Woche und es wird besser. 170 mit max. 9 dann mit max. 6 Darts bis 10 ist auch nicht schlecht. Immer dabei; die Technik prüfen aber nicht zu oft, manchmal einfach mal laufen lassen so wie im Spiel auch.

    Verdammt hab ich wieder viel geschrieben, wollt ich doch gar nicht. Liegt wahrscheinlich daran dass du genau das tust was ich in der Phase auch getan habe. Technik analysieren und verbessern.
    Wünsche weiter gutes gelingen.

    Edit: Madhouse heißt der Kai hier im Forum! Oder war es Mad House?

    Einmal editiert, zuletzt von haehni (18. Oktober 2010 um 21:36)

  • wie meist Du das mit der in die Hose gehende Selbstkontrolle?


    Na ganz klar! KEINEN sich vor dem Monitor von der :insel: zu wedeln!!! :lollol:
    Übrigens "geil" ist ein gewagter Ausdruck beim "Doppel" im Darts! :duw:
    Aber die "gelungenen" Vorlagen machen durchaus Spaß. Lebe Dein :pfeil:& nur weiter so! LG

  • Aktuell spiele ich viel 60


    Ok, interessant. Vor allem habe ich nun Gleichgesinnte. Zwar bin ich im Verein, in dem Oberligaspieler sind, aber nicht jeder ist, bei allem Respekt, gespächig genug Tips weiterzugeben.
    Mann könnte ja eines Tages.....Ja und ich arbeite daran eines Tages....Geduld mir geht das alles viel zu langsam, aber dass ist bei Dartspielen wohl so. Ich frage mich macnhmal ob ich in meinem "Alter" (44), das mir eigentlich scheißegal ist, aber dennoch sozusagen eine "physikalische Größe" überhaupt noch so werden kann um mal in der Buli zu spielen...egal, will keine Antwort haben. Vergesst es wieder....bei allem Ergeiz habe ich Freude beim Dartspielen und es sieht nicht danach aus, als würde sich das ändern, es scheint mir von Woche zu Woche schlimmer zu werden und ich scheine sogar lockerer zu werden, denn kleinere Erfolge stellen sich langsam ein (meine : Gute Legs. Bedeutet für mich auf meinem Level ab und zu mal 17, 18 Darter, Über 600 beim Highscore, öfters (das bedeutet bei mir wöchentlich - mehr nicht) 180 er, gleichmäßigere Scores und bessere Checks, eben keine Ausreißer mit 15 er Runden usw. wie früher). Schau mer einfach mal. Achja und Steeldart immer öfters. Steffen.


  • Na ganz klar! KEINEN sich vor dem Monitor von der :insel: zu wedeln!!! :lollol:
    Übrigens "geil" ist ein gewagter Ausdruck beim "Doppel" im Darts! :duw:
    Aber die "gelungenen" Vorlagen machen durchaus Spaß. Lebe Dein :pfeil:& nur weiter so! LG

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.[Blockierte Grafik: http://www.smileygarden.de/smilie/Schilder/sonicht.gif] :danke:
    Mod-Edith: Bitte nicht übertreiben

    Einmal editiert, zuletzt von PeiRichter (18. Oktober 2010 um 22:54)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!