DDV Sitzung vom 14.11.2010


  • ..............
    Etwa das der DDV eine Veranstaltung (Kostenlos?) an eine Eventfirma vergeben hat?
    ........

    Diese Behauptung bleibt falsch. Egal wie oft du sie wiederholst.
    Der Herr Mischke hat diese Veranstaltung privat vergeben und nicht der DDV.

    Den Rest braucht dir niemand zu erklären, da du die Fakten eh ignorierst.

  • Wir sind die Borg, Wiederstand ist zwecklos. Sie werden assimiliert.

    Also, an einem guten Tag (die immer weniger werden) bin ich einer. Die Anderen kenne ich nicht. Normaler Weise kennt man mich nicht, da ich in sämtlichen Ranglisten eher erdverbunden bin. Wer bist Du denn? Kennt man Dich?

  • Der Herr Mischke hat diese Veranstaltung privat vergeben und nicht der DDV.

    DAS geht ja schon mal gar nicht!
    Habe ich da irgendwas verpasst?
    Wer behauptet denn so etwas?

    SM kann doch keine DDV-Veranstaltung privat an eine Firma vergeben!
    Wohl möglich auch noch mit Zustimmung des Präsidiums?

    Nur der DDV - genauer der Hauptausschuss - kann eine DDV-Veranstaltung vergeben!
    Ließt denn keiner mehr die Satzung und Ordnungen?
    Das Präsidium ist nicht Gott - das Thema hatten wir schon!

    :troll:

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Winston Churchill

  • darter301

    Also entweder hast du Recht und hier sind viele auf dem Holzweg... Oder umgekehrt. Vielleicht oder wahrscheinlich ist es mal wieder die goldene Mitte. Aber ich glaube kaum das alles so korrekt gelaufen ist wie du es hier aufzeigst. Meine Meinung...

  • DAS geht ja schon mal gar nicht!
    Habe ich da irgendwas verpasst?
    Wer behauptet denn so etwas?

    SM kann doch keine DDV-Veranstaltung privat an eine Firma vergeben!
    Wohl möglich auch noch mit Zustimmung des Präsidiums?

    Nur der DDV - genauer der Hauptausschuss - kann eine DDV-Veranstaltung vergeben!
    Ließt denn keiner mehr die Satzung und Ordnungen?
    Das Präsidium ist nicht Gott - das Thema hatten wir schon!

    :troll:

    Achso. Na wenn du das sagst ist ja wohl alles richtig gelaufen.

    Dann kann man folgende Tatsachen vernachlässigen:
    Der JEC war am 11.07.2010 beendet und erst auf dem Verbandstag am 28.08.2010 wurde die Vergabe bekanntgegeben.
    Der Hauptausschuss hat die Vergabe eben nicht genehmigt. Der Herr Mischke hat den JEC privat vergeben und dafür das
    "Siegel" des DDV-Präsidenten benutzt. Aber dazu war er nicht berechtigt. Er hat satzungswidrig und eigenmächtig gehandelt.

  • Auf Grund vieler Spekulationen hier möchte ich einmal auf die vereinsrechtliche Seite abstellen. Nämlich unsere Ordnungen und Regeln, die auch für das Präsidium, bzw. den Vorstand Gültigkeit haben.
    Das Präsidium ist allein nicht befugt über die Bewerbung, Ausrichtung und Organisation für einen internationalen Wettbewerb zu entscheiden.Auf Grund negativer Erfahrungen in der Vergangenheit wurden in den Jahren 2004/05 durch den Hauptausschuss (HAS) drei Sicherheitsmechanismen installiert, die eine eigenmächtige oder unbedachte Vergabe von Turnieren an windige Ausrichter verhindern sollten.
    Diese Maßnahmen sind:

    Ein HAS-Beschluss vom 28.03.04. Die Ausrichtung von weiteren Spring Cups und anderen sportlichenWettbewerben, die Kosten für den DDV verursachen, dürfen nur nachAbstimmung durch den Hauptausschuß vergeben werden.
    Durch Änderung der Geschäftsordnung, sie ist das Handwerkszeug des Präsidiums, wurde am 28.11.04 folgende, eindeutige Vorgabe eingeführt:

    Maßnahmen und Geschäfte, die für den DDV von außergewöhnlicher Bedeutung sind oder mit denen ein außergewöhnliches wirtschaftliches Risiko verbunden ist, müssen auf Antrag eines Präsidiumsmitgliedes demVerbandstag vorgelegt werden, der darüber Beschluss fasst.
    Eine dritte Sicherung wurde über die Finanzordnung eingebaut. Sie wurde am 17.04.05 wie folgt geändert:

    § 8 (9), Rechtsgeschäfte im Ausgabenbereich, die pro Geschäftsjahr eine Höhe von EUR 5.000,00 überschreiten und nicht dem üblichen Geschäftsbetrieb entsprechen, sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Zustimmung desHauptausschusses schriftlich vorliegt. Dies gilt auch für Verträge mit einer Laufzeit über einem Jahr.
    Durch die Satzung wird das Präsidium bindend verpflichtet derartige Beschlüsse und Ordnungen einzuhalten.
    § 3 Rechtsgrundlagen
    1. Rechtsgrundlage des DDV sind die Satzung und Ordnungen, sowie die Richtlinien und Entscheidungen, die der DDV im Rahmen seiner Zuständigkeit erlässt. Sie sind für seine Organe, die Landesverbände, deren angeschlossene Regional-/Bezirksverbände, Vereine und Vereinsmitglieder bindend.

    Gegen sämtliche hier genannten Regeln fasste das Präsidium selbst am 13.09.08 einen einstimmigen, satzugswidrigen Beschluss den JEC 2010 auszurichten! In dieser Sitzung kam man auch überein, eine Bewerbung für den WDF Europe 2012 einzureichen, sofern es einen entsprechenden Hauptausschussbeschluss gibt und ein Kostenrahmen festgelegt wurde. Protokollarisch festgehalten unter den zusammengefassten TOP 4 bis 6.
    Weder für den JEC 2010, noch für den geplanten WDF Europe Cup wurde vor der Bewerbung je ein Beschluss eingeholt, oder ein Kostenrahmen vorgelegt.Allerdings wurde in verschiedenen HAS-Sitzungen unter „Verschiedenes“ vom Stand der Bewerbungen berichtet. Der HAS nahm dies ohne Reaktion zur Kenntnis, hat aber ohne eine Beschlussfassung keineswegs sein Einverständnis gegeben.

    Der mit UT geschlossene Vertrag ist protokollarisch nicht existent. Selbiges gilt für die Entscheidung die Startgelder des JEC 2010 auf das Privatkonto des damaligen DDV-Präsidenten einzahlen zu lassen. Die Firma UT findet dann auch keinerlei Erwähnung im Eventprogramm zum JEC 2010. Dort wird als alleiniger Organisator wiederum der DDV-Präsident genannt. Der GF der Firma UT erscheint wird lediglich als „Helfer“ namentlich erwähnt.
    Es stellt sich die Frage wofür(?) dieser Vertrag überhaupt geschlossen wurde.
    Aus diesen Gründen, die übrigens allen Landesverbänden bekannt sein müssten, hatte der NDV eine Entlastung des Vorstands verweigert und wird diese auch nachträglich anfechten.

  • :ironie: :ironie: :ironie:

    Aaahhh jetzt verstehe ich das Ganze. Ist ja doch alles in Ordnung gewesen mit dem JEC und UT und SM.

    Wie ich auf diesen Gedanken komme? Gaaanz einfach:


    Ein HAS-Beschluss vom 28.03.04. Die Ausrichtung von weiteren Spring Cups und anderen sportlichenWettbewerben, die Kosten für den DDV verursachen, dürfen nur nachAbstimmung durch den Hauptausschuß vergeben werden.
    Durch Änderung der Geschäftsordnung, sie ist das Handwerkszeug des Präsidiums, wurde am 28.11.04 folgende, eindeutige Vorgabe eingeführt:

    Maßnahmen und Geschäfte, die für den DDV von außergewöhnlicher Bedeutung sind oder mit denen ein außergewöhnliches wirtschaftliches Risiko verbunden ist, müssen auf Antrag eines Präsidiumsmitgliedes demVerbandstag vorgelegt werden, der darüber Beschluss fasst.
    Eine dritte Sicherung wurde über die Finanzordnung eingebaut. Sie wurde am 17.04.05 wie folgt geändert:

    § 8 (9), Rechtsgeschäfte im Ausgabenbereich, die pro Geschäftsjahr eine Höhe von EUR 5.000,00 überschreiten und nicht dem üblichen Geschäftsbetrieb entsprechen, sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Zustimmung desHauptausschusses schriftlich vorliegt. Dies gilt auch für Verträge mit einer Laufzeit über einem Jahr.

    Hätte der DDV den JEC als Verband ausrichten/organisieren/durchführen wollen wäre ein Beschluss des Hauptausschußes erforderlich gewesen.

    Diesen gab es aber im Vorfeld nicht.

    Ergo: Der DDV durfte den JEC nicht selber ausrichten/organisieren/durchführen da dieser evtl/möglicherweise Kosten verursacht hätte.

    Also: Die Firma UT wird gefunden. Denn diese kann ja den JEC ausrichten/organisieren/durchführen. Dafür bekommt sie vom DDV ja keine direkte Zahlung, also werden keine Kosten verursacht. Wen kümmert es schon das der DDV so natürlich auch keine Chance hat von einem Gewinn zu partizipieren.

    Sprich: Die bösen Beschlüsse sind Schuld die verlangen das der Hauptausschuß beteiligt wird!

    Das habt ihr nun davon Ihr bösen, dem Präsidium nicht trauenden LV's

    :ironie: :ironie: :ironie:

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

  • Also: Die Firma UT wird gefunden. Denn diese kann ja den JEC ausrichten/organisieren/durchführen. Dafür bekommt sie vom DDV ja keine direkte Zahlung, also werden keine Kosten verursacht.

    So, oder so ähnlich lautet ja die gerne vorgetragene Argumentation.
    Aber die ist m.E. einfach kompletter Unsinn und von einer Naivität, die man schon einem 12-Jährigen nicht mehr "durchgehen" lassen möchte.

    Der DDV UNTER-Beauftragt UT höchstens mit der Durchführung. Für die Leistung gegenüber dem WDF, steht selbstredend der DDV gerade. Andernfalls hätte der DDV die Ausrichtung durch UT lediglich VERMITTELN dürfen, hätte also zum WDF gehen müssen um zu sagen "hört mal Leute, wir haben da diese tolle Firma, vereinbart mit DER doch bitte, dass sie den JEC durchführt". Dann und nur dann, wäre der DDV, genau wie jeder andere Länderverband einfach nur zahlender Kunde.

    Precisement das ist aber nicht passiert. Somit ist die Argumentation, der DDV hat ja kein Risiko getragen, schlicht FALSCH.

    Im Falle einer "Katastrophe", bei der die ganze Veranstaltung platzt, oder das Hotel sagt "Für die Veranstaltungen wurden Vorauszahlungen nicht geleistet, wir stoppen die Veranstaltung" hätte der DDV einspringen MÜSSEN, aufgrund seiner Verpflichtung gegenüber dem WDF.

    Und neben bei bemerkt, scheint die Firma UT beim Hotelmanagement komplett unbekannt zu sein. Ich frage mich, WEM das Hotel denn dann eigentlich die Rechnung gestellt hat, wenn es weder der DDV noch UT war??

  • So, oder so ähnlich lautet ja die gerne vorgetragene Argumentation.
    Aber die ist m.E. einfach kompletter Unsinn und von einer Naivität, die man schon einem 12-Jährigen nicht mehr "durchgehen" lassen möchte.

    Hatte ich nicht genug Schilder aufgestellt??? Blos auf genau so eine abstruse Argumentationskette kommt man wenn man "keinen finanziellen Schaden" und Nobby's Erläuterungen und diverse Verbindungen kräftig durchschüttelt.

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

  • Hatte ich nicht genug Schilder aufgestellt??? Blos auf genau so eine abstruse Argumentationskette kommt man wenn man "keinen finanziellen Schaden" und Nobby's Erläuterungen und diverse Verbindungen kräftig durchschüttelt.

    Uuups, sorry Big D, vielleicht von mir nicht deutlich genug dargestellt, das war überhaupt nicht gegen Dich gerichtet! :friend:
    Ich wollte nur Deine ironische Erläuterung einmal zum Anlass nehmen, um den grundsätzlichen Denkfehler in der Argumentationskette noch einmal herauszuarbeiten. Und zwar nicht, weil Du den jetzt vertreten hättest (das mit der Ironie hatte ich schon mitbekommen), sondern weil dieses (Nicht-) Argument ja schon seit Monaten in den Diskussionen sein "Unwesen treibt".

    No offense intended! :verb:


  • ... um den grundsätzlichen Denkfehler in der Argumentationskette noch einmal herauszuarbeiten.
    .... weil dieses (Nicht-) Argument ja schon seit Monaten in den Diskussionen sein "Unwesen treibt".

    No offense intended! :verb:

    Wobei ich der Überzeugung bin, das diese "Argumentationskette" keinen Denkfehler darstellt, sondern konstruiert wurde
    und von einigen Usern bewusst ständig wiederholt wird.

  • Wenn die "Sachlage" so klar ist dann sollen schnellstens verbandsrechtliche Schritte eingeleitet werden!
    Ironische Bemerkungen helfen da wenig!

    :troll:

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Winston Churchill

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