Erhöhung der Vergnügunssteuern auf Dartautomaten

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Leute,
    im Zuge knapper Kassen scheinen neben kuriosen Steuern wie der (Hotel-)Bettensteuer in Köln oder der Sonnenbank-Steuer in Essen nun einige Gemeinden wieder an der Schraube der Vergnügungssteuer auch für Dartautomaten herumschrauben zu wollen:

    http://www.rnz.de/hp_headtitleso…er_anzapfen.php

    Mal ne Frage aus persönlichem Interesse: Kennt ihr noch weitere Gemeinden in denen in letzter Zeit die Vergnügungssteuer für (Dart-)Automaten angehoben worden ist?

    Grüße Echse

  • Zitat BZ über Offenburg:
    Nicht mehr besteuert werden Musikboxen sowie Kicker- und Dartgeräte. Letztgenannte werden wie Billardtische als Sportgeräte angesehen und sind somit steuerfrei.


    so ist es bei uns dieses Jahr geregelt worden, dafür haben sie bei Apparaten mit Gewinnmöglichkeit kräftig angezogen. :danke:

  • verdammt, ich wusste es!

    Und nach zuletzt 6 verlorenen Einzeln in Serie muss ich das fast bejahen :buhuuu:

  • Auch in den meisten Städte / Gemeinden im Bereich der Filstalliga wird Vergnügungssteuer erhoben. Einige Gemeinden / Städte haben eine Höhe von 35,- bis 70,- Euro pro Automat Und ich schätze auch diese Steuer wird leicht erhöht werden.

    Ich finde solange diese Sportart über Geldeinwurf finanziert wird sind diese Vergnügungssteuern völlig in Ordnung und sollten bezahlt werden. Ich habe kein Verständnis für die schwarzen Schafe in der Branche.

    LG just4fun!

    • Offizieller Beitrag

    Ich finde solange diese Sportart über Geldeinwurf finanziert wird sind diese Vergnügungssteuern völlig in Ordnung und sollten bezahlt werden. Ich habe kein Verständnis für die schwarzen Schafe in der Branche.

    Ich habe bei der Geschichte das folgende Problem: Bei den "klassischen" Liga-Dartautomaten, von denen es in jeder Liga sicherlich einige geben dürfte und welche sich dadurch definieren daß sie in den jeweiligen Kneipen meist nur zum Ligaspiel angeschaltet und bespielt werden dürfte dann bei derart hohen Steuern bald sicherlich der eine oder andere Dartautomat weniger existieren. Wie sollst du denn z.B. nur bei den Einnahmen aus 3-4 Ligaspielen 70 € pro Monat an Steuern finanzieren können?

    Und genau darum geht es mir dabei. Je mehr Dart gespielt wird (egal ob E- oder Steeldart) desto besser für den Nachwuchs etc. und (noch) höhere Vergnügungssteuern auf Dart-Automaten sind da sicherlich nicht gerade förderlich....

    Grüße Echse

  • Auch in den meisten Städte / Gemeinden im Bereich der Filstalliga wird Vergnügungssteuer erhoben. Einige Gemeinden / Städte haben eine Höhe von 35,- bis 70,- Euro pro Automat Und ich schätze auch diese Steuer wird leicht erhöht werden.

    Ich finde solange diese Sportart über Geldeinwurf finanziert wird sind diese Vergnügungssteuern völlig in Ordnung und sollten bezahlt werden. Ich habe kein Verständnis für die schwarzen Schafe in der Branche.

    Rankings die von den Teilnehmnern finanziert werden sollten auch zum vereinbarten Termin ausgezahlt werden. Oder irre ich mich da? Kehr erstmal...ach nein, das hatten wir schon! Dank einem Herren van Gaal weiß ich aber seit neuestem wie man Leute wie dich bezeichnen kann: Beratungsresistent!

    Sorry für OT, die dies wissen um was es geht verstehen das!

  • Ich habe bei der Geschichte das folgende Problem: Bei den "klassischen" Liga-Dartautomaten, von denen es in jeder Liga sicherlich einige geben dürfte und welche sich dadurch definieren daß sie in den jeweiligen Kneipen meist nur zum Ligaspiel angeschaltet und bespielt werden dürfte dann bei derart hohen Steuern bald sicherlich der eine oder andere Dartautomat weniger existieren. Wie sollst du denn z.B. nur bei den Einnahmen aus 3-4 Ligaspielen 70 € pro Monat an Steuern finanzieren können?

    Und genau darum geht es mir dabei. Je mehr Dart gespielt wird (egal ob E- oder Steeldart) desto besser für den Nachwuchs etc. und (noch) höhere Vergnügungssteuern auf Dart-Automaten sind da sicherlich nicht gerade förderlich....

    Hallo zusamen und Echse,

    dazu solltest du wissen, dass der Wirt einen Anteil an dem Geldeinwurf der Dartautomaten erhält. Bei uns in der Filstalliga entsteht beim Dartsport langsam der Eindruck es geht nicht mehr um den Sport sondern nur ums Geld. Der Dartsport in den Kneipen wurde vor langer Zeit zur Unterstützung der Kneipen eingeführt.

    Manche Wirte in der Filstalliga verlangen sogar einen Trainingstag vom Team bevor eine Mannschaft zur Saison gemeldet wird und auch das finde ich in Ordnung wenn ich an die Vergnügungssteuer denke.

    LG just4fun!

  • verdammt, ich wusste es!

    Und nach zuletzt 6 verlorenen Einzeln in Serie muss ich das fast bejahen :buhuuu:

    Tja Ybot,
    da kannste doch schon Samstags auf mein Turnier.
    Die Mannschaft wäre dankbar. :duw:

    LG Rasti

  • Zunächst mal muß ich sagen das je nach Liga(=Anzahl der Spiele) 3-4 Ligaspiele sicherlich bei 200€ liegen dürfte.Dann ist es ja oft so das vorher von der Heimmannschaft und danach sicherlich noch etwas gespielt wird!Aber Echse falls der Wirt ansonsten die Dartautomaten ausgeschaltet hat, ist es für ihn ein Zusatzgeschäft.Oder beide Teams müßten so richtig einen bechern!Denn er zahlt ja mittlerweile oft auch die Hälfte der Anmeldung.Eine DSAB Bezirksligamannschaft in einer 7er Gruppe(6 Heimspiele a ca. 50€ Münzeinwurf) geht einschließlich dem Ligamünzeinwurf schon nicht mehr auf!Deswegen legen die Wirte dann auch Wert auf das Training.Ich kenne aber kaum Kneipen wo nur die Ligaspiele stattfinden,die E-darter treffen sich doch in den Orten vereinsübergreifend des öfteren mal zum "Stelldichein" und Turniere kommen auch noch on Tops darauf.
    Der DSAB hat natürlich auf die Forderungen der Gemeinden keinerlei Einfluss!
    Kneipen die sich nur auf Darts verlassen sind wahrscheinlich irgendwann verlassen.Ein leichter Rückgang ist glaube ich schon spürbar,bei uns in der E-Dartszene und die ist um ein vielfaches größer als die Steeldartszene!Es ist aber auch ein Schwert mit zwei Seiten,denn dort wo Darts Einzug hält verschwinden auch durchaus andere Gäste, denen das Gejohle der Leute und Gebimmel der Automaten auf den Sack geht. Die meisten E-Darter sind ja wie das Publikum bei der PDC wir wollen neben dem Ligaspiel Party haben gerade bei Turniere geht,s gerne hoch her!So kenne ich Kneipen die könnten ohne E-Darts den Schlüssel rumdrehen und wegwerfen!Die Balance zu finden ist hier das Geschick des Wirts!

  • Mal sehn, wofürs bald noch Steuern gibt.....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

    • Offizieller Beitrag

    Manche Wirte in der Filstalliga verlangen sogar einen Trainingstag vom Team bevor eine Mannschaft zur Saison gemeldet wird und auch das finde ich in Ordnung wenn ich an die Vergnügungssteuer denke.

    Eben, und ohne Vergnügungssteuern könnte man sich diesen Zwang für die Mannschaften sparen, denn Trainingstage sollten freiwillig sein weil man seine Leistung verbessern möchte und nicht vom Wirt vorgeschrieben (werden müssen). Auch ich möchte daß mehr Dart gespielt wird, egal ob E-Dart oder Steeldart (siehe oben) und eine Steuer auf Automaten steht diesem sicherlich im Wege...

    Und ungerecht ist auch daß viele andere Gemeinden Dart als Sportart definieren und gar keine Steuer auf Dartautomaten erheben. Und soweit ich gehört habe soll man in den Gemeinden gegen die Steuer klagen können, da es offensichtlich einmal ein Grundsatzurteil gegeben hat in dem für Kicker, Dart und Billard definiert wurde wofür Vergnügungssteuer zu erheben ist und wofür nicht. Und dabei ist wohl gfestgestellt worden daß der "Teil" des Sport- (Vergnügungsgerät) der ursächlich zum spielen benötigt wird und von dem das Vergnügen ausgeht besteuert werden sollte. Nach diesem Urteil wäre das beim Kicker die Spielfiguren (und die sind fest montiert, daher fällt beim Kicker Vergnügungssteuer an), beim Dart und beim Billard sind es jedoch Dart bzw. Queue. Und genau diese befinden sich bei "Sportlern" im Privatbesitz und werden mitgebracht, daher soll nach der Definition dieses Urteils Dart und Billard NICHT zu besteuern sein (Bei weiterem Interesse an diesem Urteil muss ich mal meine Rechtsabteilung daran setzen das genaue Aktenzeichen des Urteils herauszufinden) ...

    Versteht mich nicht falsch, aber morgen oder übermorgen kommte eine Gemeinde wie Münster oder Mönchengladbach auf die Idee eine "Waffensteuer" auf Steeldarts zu erheben etc. pp. -> Auch das wäre sicherlich nicht sehr förderlich für unseren Sport...

  • Auch ich möchte daß mehr Dart gespielt wird, egal ob E-Dart oder Steeldart (siehe oben) und eine Steuer auf Automaten steht diesem sicherlich im Wege...

    Vielleicht hilft diese Steuer ja dem (E-)Dart-Sport in Deutschland. Dann würden sich die Wirten mal überlegen ob man nicht den Münzwurf entfernt und das Spielen/Trainieren somit günstiger/kostenlos für die Spieler macht, Einnahmen hat man dann eh durch den erhöhten Konsum.

    Kann mich nicht mehr genau erinnern wann ich das letzte Mal ne Münze in ein Dartgerät geworfen habe, war aber sicherlich noch eine 10 Schillingmünze.

    Leave it, love it or change it. :austria:

  • Vielleicht hilft diese Steuer ja dem (E-)Dart-Sport in Deutschland. Dann würden sich die Wirten mal überlegen ob man nicht den Münzwurf entfernt und das Spielen/Trainieren somit günstiger/kostenlos für die Spieler macht, Einnahmen hat man dann eh durch den erhöhten Konsum.

    Kann mich nicht mehr genau erinnern wann ich das letzte Mal ne Münze in ein Dartgerät geworfen habe, war aber sicherlich noch eine 10 Schillingmünze.

    In Österreicht gibt es genauso Ligen wo man einwurf bezahlt!

  • Hallo zusammen und Echse
    es gibt eine legale Möglichkeit die Vergnügungssteuer zu umgehen.

    Es findet kein Geldeinwurf statt und die Dartgeräte werden vom Aufsteller gemietet und freigeschaltet.
    Damit sind aber die meisten Aufsteller nicht einverstanden, weil sich dann das Geschäft nicht mehr lohnt. Der Aufsteller hat ja auch Verbands und Startgeldkosten zu tragen.

    Die meisten Teams haben noch nicht begriffen das am Ende der Fahnenstange alles der Spieler über seinen Einwurf zu zahlen hat. Solange im derzeitigen E - Dartsport die gewinnbringende Verteilung des Geldeiwurfes im Vordergrund steht und nicht der Sport und die Sportler, sowie Ligaleitungen über den tatsächlichen Kosten Gebühren erheben die auch bezahlt werden wird die Steuer ganz einfach beteiligt.

    Solange im E - Dartsport Geld verdient wird, wird auch Steuer erhoben.

    LG just4fun!

  • Dann eben weg von diesen dusseligen Automaten und hin zum echten (Steel-)Dart. Ok rechnen müsste dann mancher erst lernen..... :P :duw:


    Hallo zusammen.

    Würde in der Filstalliga in den Kneipen ein großes Gefahrenpotenzial ergeben (Bounzer). Die Kneipen haben kaum Nebenräume und manche Sitzplätze gehen verloren.

    LG just4fun!

    • Offizieller Beitrag

    Ausserdem wie gesagt, was verbietet es einer Stadt auch Steuern auf in der Öffentlichkeit aufgehängte Steeldart-Scheiben zu erheben...

    Das Argument mit dem Geldeinwurf (oder auch nicht) ist ja nicht ausschlaggebend. Ein Hund erwitschaftet z.B. auch keine Gewinne, aber die meisten Gemeinden in Deutschland erheben Hundesteuern...

    Soll heißen man könnte auch unbemünzte Dartautomaten besteuern.

    Aus diesem Grund bin ich ja völlig gegen eine Besteuerung im Dartsport, egal ob beim Steeldart oder beim E-Dart...

    Grüße Echse

    P.S. An alle: Steht doch einfach über den (inzwischen zum Glück nur noch vereinzelten) querschießenden Kommentaren z.B. von Eagle501. Ich verspreche euch daß ich ihn für diesen Spruch in der kommenden Woche einen Abend zum "Zwangs-Steckdosen-Dartspielen" einpacken werde :daumen:

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