Trainingplan - sinnvoll oder too much?

  • Ihr verwechselt hier scheinbar den Einstieg mit dem täglichen Training ;)
    Ich möchte zu Beginn dieses Training durchziehen um a) die Scheibe "kennen zu lernen" und b) meine Trefferquote auf die Einzel zu verbessern.
    Wenn ich das Programm einmal durchgespult habe werde ich mich auch anderen Dingen zuwenden als täglich 100x die 5 zu werfen ;)

    Ich hatte diese Frage nur vorab gestellt, da ich absolut keinen Anhaltspunkt hatte wie lange man für 100 Treffer in ein Singlefeld braucht.
    Nun weiß ich, dass mich das Ganze ein paar Wochen verfolgen wird ...

  • Wir sind uns hier doch alle sicher einig, dass man ganz am Anfang erst grundsätzliche Bewegungsmuster erlernen muss. Diese Bewegungsmuster speichert das Gehirn am besten ab,
    wenn es Wiederholungen erfährt.
    Ein Anfänger soll auf 41 trainieren, wenn er noch am üben der Singlefelder ist ? Liebe Dartfreude, das ist, mit Verlaub gesagt, doch Quatsch.

    Mein Vorschlag wäre: Zunächst die Singelfelder zu trainieren, die auch später bei den gängigen Checkzahlen auftreten werden.
    Vorzugsweise 20, 10, 5 und 16, 8, 4, 2, 1. So ist schon mal die Nähe zu den später oft benötigten Doppelfelder gegeben.

    (Ja, mir ist auch bekannt, dass man alle Felder trainieren muss, aber wir reden hier vom Anfang und da ist es sicher sinnvoller sich zunächst auf das Wesentliche zu konzentrieren
    um überhaupt einmal ein Gefühl für den Dart und den Bewegungsablauf zu bekommen).

    In den meißten Tips bez. des Trainings steht auch etwas von der sog. "Trennschärfe", also nicht die 1 und dann die 20 trainieren, sondern möglichst gegenüberliegende oder
    weit voneinander entfernterte Felder. Das geht bestens mit 20, 10, 5 --- 16, 8, 4, 2, 1 --- 12, 6, 3 --- von mir aus noch 18, 9 dann hat er auch fast alle Singlezahlen durch.
    Man kann auch die Chricketzahlen mit einbauen.
    Anschließend die Zahlen 1-20 + Bull. So lernt er das Wurfgefühl. Wie fühlt es sich an eine 20 zu werfen ? Und wie eine 10...

    Wenn dann die Trefferquote bei über 70 % liegt, kann er mit dem mit dem o.g. Schema mit Doppeltraining anfangen. Die inneren Singelfelder würde ich komplett vernachlässigen.
    Besser zum Trainingsabschluß 50x mit voller Konzentration aufs Bull werfen.
    Also Check auf 40, 20, 10 --- 32, 16, 8 usw. usw. denn ist da auch ein Bezug zum vorangegangenen Training auf die Singlefelder.

    Später würde ich dann die anderen Checkwege trainieren, nicht vorher. Z.B. 41, 43, 47, 50 usw. usw. Das schraubt sich im Laufe der Zeit dann immer weiter nach oben bis zur 170
    und später darüber hinaus sich die 170 überhaupt erst stellen zu können.
    Was werfe ich am besten, wenn ich in die Nähe der Checkbereiche komme und noch einen Dart habe (bestes Beispiel Rest 189 und noch 1 Dart in der Hand.)
    was wenn noch 2 usw. usw.

    Dann ist die Warscheinlichkeit weit höher, das er seine Zahlen nicht durch Zufallstreffer "abarbeitet", sondern es aus seinem erlernten Bewegungsschema heraus kommt
    und sich immer weiterentwickelt.

    Vielleicht habt Ihr dazu eine andere Einstellung, aber ich glaube so hat er immer einen praktischen Bezug zu dem was er da eigentlich trainiert.

    Es ja auch eine Frage der Motivation. Wieviele Erfolgserlebnisse auf die Doppel habe ich denn am Anfang, wenn ich die Singlefelder erst zu knapp 30 % treffe ?
    Das hält doch keiner lange durch.

    Sicher gibt es kein Patentrezept, aber ich fahre damit eigentlich ganz gut.

  • Ich trainiere nur triple 20, triple 19 und die doppel 12. :duw:

    Einmal editiert, zuletzt von hipperlaender (17. Januar 2011 um 18:29)

  • Ihr verwechselt hier scheinbar den Einstieg mit dem täglichen Training ;)

    Stimmt, entschuldige die Konfusion. Aber Darts muss vor allem Spaß machen. Denn wenn etwas Spaß macht, dann macht man es möglichst häufig. Wenn man etwas häufig macht, dann wird man darin besser. Wenn man etwas immer besser kann, macht es mehr Spaß. Und so weiter.*

    Ich muss dazu sagen, dass ich mich immer vor Antons Trainingsprogramm gegruselt habe. Aber die Menschen sind eben verschieden.

    Ich würde Dir also das "Trainingsspiel" Tactics empfehlen. Du spielst dabei auf das ganze Board, übst Treble, Double und Single - und es macht riesig viel Spaß. (Von mir aus würde 501 verboten und nur noch Tactics gespielt. John Part sieht das übrigens ähnlich, wie er mir mal bei Gelegenheit gesagt hat.)
    Regeln findest Du irgendwo hier, ansonsten nach "Marburger Tacticsregeln" suchen. Alleine kann man das Spiel übrigens auch spielen, und dann wird es ziemlich herausfordernd: Man spielt gegen den "Toten Mann", der immer 2 Kreuze macht. Wenn man Bull trifft, fängt man an. Sonst nicht. Du könntest gegen den halbtoten Mann spielen (1 Kreuz), und wer gegen den "Ganz Toten Mann" (3 Kreuze, Bullseye zum Beginn) oder gar den "Absolut Toten Mann" (4 Kreuze und echt eine Aufgabe) gewinnt, der kann dann mit Peter Kegelmann einen Tee trinken gehen.


    * Klar gibt es hier Außnahmen, z. B. Selbstmordversuche, Pilzvergiftungen, Scheidungen... Ich wollte meine Meinung jetzt nicht als absolut hinstellen.

  • :danke: Steffen für deine Ausführliche Antwort samt Trainingshinweise !

    So in der Richtung hatte ich es auch vor bzw. werde ich es auch machen.

    Mich würde aber wirklich interessieren wie Eure Trefferquote so aussieht - okay keiner der regelmäßig spielt wird sich hinstellen und nun 100x die 2 werfen um mir eine Zahl nennen zu können aber sooo schlecht finde ich den Wert von 30,49% auf die 2 jetzt nicht. Ich hatte eine deutlich höhere Sicherheit auch wenn sich dies nur in knapp 3% ausdrückt.
    Es kam auch vor, dass ich bei 9 Würfen 7x getroffen habe. Aber on the long run kam es halt auch vor das mein Arm lahm wurde und ich total verzogen habe und dadurch 3-4 Mal hintereinander kein einziges Mal getroffen habe. Das senkt bei 100 zu erzielenden Treffern natürlich schnell die Quote.

    Vielleicht gebe ich mich zu schnell "zufrieden" aber in Anbetracht dass ich sämtliche D2 und T2 (die zu Hauf vorkamen) nicht gezählt habe bin ich nicht ganz unzufrieden.

    Vielleicht werde ich in ein paar Monaten über das von mir geschriebene lachen - zum jetzigen Zeitpunkt bin ich relativ zufrieden auch wenn die Prozentzahl das natürlich nicht ausdrückt.

  • Stimmt, entschuldige die Konfusion. Aber Darts muss vor allem Spaß machen. Denn wenn etwas Spaß macht, dann macht man es möglichst häufig. Wenn man etwas häufig macht, dann wird man darin besser. Wenn man etwas immer besser kann, macht es mehr Spaß. Und so weiter.*

    Ich muss dazu sagen, dass ich mich immer vor Antons Trainingsprogramm gegruselt habe. Aber die Menschen sind eben verschieden.

    Ich würde Dir also das "Trainingsspiel" Tactics empfehlen. Du spielst dabei auf das ganze Board, übst Treble, Double und Single - und es macht riesig viel Spaß. (Von mir aus würde 501 verboten und nur noch Tactics gespielt. John Part sieht das übrigens ähnlich, wie er mir mal bei Gelegenheit gesagt hat.)
    Regeln findest Du irgendwo hier, ansonsten nach "Marburger Tacticsregeln" suchen. Alleine kann man das Spiel übrigens auch spielen, und dann wird es ziemlich herausfordernd: Man spielt gegen den "Toten Mann", der immer 2 Kreuze macht. Wenn man Bull trifft, fängt man an. Sonst nicht. Du könntest gegen den halbtoten Mann spielen (1 Kreuz), und wer gegen den "Ganz Toten Mann" (3 Kreuze, Bullseye zum Beginn) oder gar den "Absolut Toten Mann" (4 Kreuze und echt eine Aufgabe) gewinnt, der kann dann mit Peter Kegelmann einen Tee trinken gehen.


    * Klar gibt es hier Außnahmen, z. B. Selbstmordversuche, Pilzvergiftungen, Scheidungen... Ich wollte meine Meinung jetzt nicht als absolut hinstellen.

    Danke, das werde ich mir mal angucken und mit einbauen. Das man sich vor Anton´s Trainingsplan gruselt kann ich nachvollziehen - ich persönlich stehe ein wenig auf Statistik auch wenn diese absolut nichts aussagt in den meisten Fällen. Von daher beiße ich zu Anfang in den sauren Apfel, kann von mir behaupten dieses zähe Programm durchgezogen zu haben und werde dann mit und mit meinen eigenen Trainingsplan entwickeln und mir bei Euch diverse Trainingsspiele abgucken.

    Finde es interessant zu sehen welche Trefferquote ich zu Anfang hatte...auch wenn die 3,7 oder 6 in Zukunft total unrelevant ist und von mir nie mehr in der Form trainiert wird. Es gehört halt dazu und die relevanten Daten (von der 20,19,18,17) bringen mir in Zukunft vielleicht etwas.

  • Finde es interessant zu sehen welche Trefferquote ich zu Anfang hatte...auch wenn die 3,7 oder 6 in Zukunft total unrelevant ist und von mir nie mehr in der Form trainiert wird. Es gehört halt dazu und die relevanten Daten (von der 20,19,18,17) bringen mir in Zukunft vielleicht etwas.

    Nee - neee - neee, Ah1v0r, Du must jede Zahl lernen, aber am Anfang kann es Sinn machen Schwerpunkte setzen, da Du erst einmal das Gefühl für den Wurf selbst lernen musst.
    Mind. 50-100 Wiederholungen auf jede Zahl finde ich wichtig, damit sich die Bewegungsmuster ins Hirn graben. Das ist dann auch nicht zuuuuviel um es langweilig zu machen.
    Beispiel: Check auf 32. Du semmelst du in die 7 und dann... ? 25 Rest. Dann mußt Du sicher eine 9 werfen können um dich auf 16 stellen zu können. So ist das mit jeder Zahl.

  • Nee - neee - neee, Ah1v0r, Du must jede Zahl lernen, aber am Anfang kann es Sinn machen Schwerpunkte setzen, da Du erst einmal das Gefühl für den Wurf selbst lernen musst.
    Mind. 50-100 Wiederholungen auf jede Zahl finde ich wichtig, damit sich die Bewegungsmuster ins Hirn graben. Das ist dann auch nicht zuuuuviel um es langweilig zu machen.
    Beispiel: Check auf 32. Du semmelst du in die 7 und dann... ? 25 Rest. Dann mußt Du sicher eine 9 werfen können um dich auf 16 stellen zu können. So ist das mit jeder Zahl.

    Ist aus meiner Sicht und zur jetzigen Zeit natürlich schwer einzuschätzen wer hier in wieweit recht hat. Ich denke mal das muss im Endeffekt jeder für sich selber entscheiden - ein Rezept welches immer funktioniert wirds nicht geben.
    Du hast ja selbst die Antworten in dem Thread hier gelesen, teilweise wird einem geraten die Scorefelder intensiv zu trainieren und den Rest zu vernachlässigen und manch einer, wie du, rät einem auch die "unwichtigen" Singlefelder zu trainieren.

    Ist halt schwer das derzeit einzuschätzen.

    Für mich ist klar. Vorrangig werde ich jede Zahl trainieren bis meine Trefferquote in einem akzeptablen Bereich liegt. Was dann in Zukunft schwerpunktmäßig geübt wird steht ja in den Sternen.

    Ich kann ja leider nicht einschätzen ob die Person, die mir davon abrät Zeit auf die unwichtigeren Felder zu verschwenden bei einem Turnier nur runterscoren kann und irgendwann unsicher wird wenn es um die Treffsicherheit auf ein Single geht. Ist als Neuling leider das schwierige - man kann anhand des Posts nicht erkennen ob derjenige wirklich recht hat. Hier muss ich mich zum Großteil einfach darauf verlassen bis ich selber dahinter steige. Aber da dieser Tipp u.a. von einem Moderator dieses Forums kam, denke ich mal das diese Person schon ein bisschen länger spielt und ein dementsprechendes Niveau hat und schon wissen wird was sie sagt ;)

    Trotz alledem vertrete ich , stand heute, absolut deine Meinung in Sachen Trainingsschwerpunkt.

    Ich denke auch, dass sich die Antworten hier teilweise auf das Trainingsprogramm für etwas erfahrenere Darter bezieht. Wenn man so gut wie jedes Single trifft das man haben möchte ist es sicherlich schwer nachzuvollziehen wie jemand andauernd daneben werfen kann :)

  • tssssssssss.....

    Selten so viel Unsinn gehört....

    Nach mehr als 20 Jahren Dartsport kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, dass man erstmal konstant geradeaus werfen können sollte, bevor man irgendwelche tollen Spielchen für sich entdeckt; zu Beginn natürlich vorzugsweise auf das 20er Segment.

    Es gilt dabei eine basisbildende Wurfroutine (Stand, Haltung des Darts, Armhaltung, Aushol- und Wurfbewegung) und eine entsprechende Hand-Auge-Koordination zu "erlernen".

    Kann man das, und hat ein gutes Gefühle für "seine" Technik, dann kann man sich an die anderen "wichtigen Felder" heranwagen (19,18,Bull etc.).

    Ist man in der Lage die sog. wichtigen Felder konstant zu treffen, dann kann man sich den Treble- und Double-Feldern gezielt zuwenden.

    Dann sollte man auch in der Lage sein, alle anderen Felder auf dem Board zu treffen
    .
    Bei all dem darf man aber auch nicht vergessen, dass beim richtigen Dart, auch das Rechnen eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

    Man sollte sich von Anfang an nicht scheuen Tuniere oder Liga zu spielen, egal wie "schlecht" man denkt zu sein!

    Gruß André

    P.S.: Eine Runde TacTics oder Double around the Board zum Warmwerfen hat wohl noch niemandem geschadet.

    DC Runaways R.I.P.

    !!! SISAL statt Plastik seit 1988 !!!

  • ich bin ein wenig off topic unterwegs, aber wenn ich nach "dart pro" suche, kommen ein bißchen viele ergebnisse. :blink:

    kann mir jemand sagen, ob es beim dart pro möglich ist, nach dem täglich erzielten avg zu filtern?

    danke und schon bin ich wieder weg :duw:

  • Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber kann es sein das Sh1v0r bei den 100er Wurfspielen was falsch verstanden hat.

    Die meisten heissen doch 100 Wurf auf einem Feld und nicht 100 Treffer. Somit würde sich die Zeit auch verringern. Und überlege mal wenn es mal nicht so läuft, dann wirst du nachher verzweifelt auf die Felder und siehst kein Ende. Aber bei 100 Wurf ist nach 100 Wurf eben Schluss. Und für Statistiken reichen auch 100 Wurf, sind mehr als 33 Runden.

    haemmer81
    geht meines erachtens, aber ich weiss nicht mehr genau wie. benutze dart pro nicht mehr, da ich immer die sprache umstellen musste. benutze nur noch kpdarts.

  • tssssssssss.....

    Selten so viel Unsinn gehört....

    Das sehe ich anders. Es kommt darauf an wo man einsteigt beim Training und der Fragestellung von Sh1v0r. Hat er praktisch noch nie einen Dart in der Hand gehabt ? Ja ?
    Dann sollte er sich die Grundlagen von erfahrenen Spielern (wissen die das eigentlich alle ?, frage ich mal ketzerisch...) erklären lassen, die ihm auch die eigenen Fehler mit Anweisungen korrigieren können. Doch nicht jeder gute Spieler ist ein guter Lehrer und nicht jeder gute Lehrer ist ein guter Spieler...

    (Ich frage selbst oft die erfahrenen Spieler (Oberliga) bei uns , "Du was kann ich da verändern, was mache ich falsch ? ..und die Antwort..."das wird schon wieder"...na toll !)

    aber: eine andere Möglichkeit hat er ja nicht...

    (siehe weiter unten meine Anmerkung zu fehlenden Trainern - Trainer gibt es bei uns einfach nicht und wenn dann nur für die, die schon 20 Jahren dabei sind und sich über Ihre Leistungen ermpfohlen haben und in der PDC auf ein paar Trainingsstunden mit einem Profi hoffen...).

    Dart zu "lernen" ist ein mühseeliger Weg, keine Frage.

    Doch am Anfang müßte man einsteigen, nicht wenn sich "schlechte Angewohnheiten oder Bewegungsmuster seit 20 Jahren gefestigt haben...aber das ist Zukunftsmusik...
    Trainer gibt es bei uns nicht.

    Ja, Andrè da gebe ich Dir recht. Am Anfang ist es wichtig Bewegungsmuster zu erlernen und geradeaus zu werfen, eben zu (er)fühlen wie das ist, wenn man den Dart korrekt platziert hat und versuchen sich dieses Muster einzuprägen und zu wiederholen.

    Die theoretischen Anleitungen zum Training, die wir hier alle machen, sind sicher alle ganz hilfreich. Doch die Frage war: Womit als allererstes beginnen ?

    Geradeaus werfen, eben diese Bewegunsgmuster erlernen. Da sollte Sh1v0r sich einen Club suchen und, wie gesagt, sich von erfahrenen Spielern anleiten lassen.
    Die Trainingsspielchen können logischerweise erst dann Sinn machen, wenn er zumindest mal geradeaus werfen kann und sich ein gewisser Stil entwickelt hat und wenn man vor allem in der Lage ist seinen Wurf zu beherrschen.

    Leider sind wir beim Dart nicht soweit das es Dartlehrer gibt, die einem Grundlagen vermitteln. Wie Du sagst "Es gilt dabei eine basisbildende Wurfroutine (Stand, Haltung des Darts, Armhaltung, Aushol- und Wurfbewegung) und eine entsprechende Hand-Auge-Koordination zu "erlernen"." Klar doch, wie soll das am Anfang auch anders gehen können ?

    Im Tennis / Tischtennis / Handball / Bogenschießen usw. usw. gibt es Trainingsschematas an denen sich Anfänger orientieren können. Die ihnen durch Trainer, die wiederum geschult werden, beigebracht werden. Soweit ist der Dartsport noch lange nicht. Das macht alles schwierig.

    Also sollte unser Newbee in einen Dartclub gehen, der Erfolge vorzuweisen hat...zumindest ist dort die Wahrscheinlichkeit größer gute Tips zu bekommen als anderswo..., oder ?

    Ansonsten hat er (leider) kaum eine andere Wahl...

  • Hmmmmm, ich wäre geneigt, dem Andre beizupflichten.

    In der Tat schiene mir für einen komplette Neueinsteiger die mit Abstand wichtigste Lektion zunächst darin, die Wurfbewegung soweit zu entwickeln, dass die Darts sauber und gleichmässig fliegen und stecken. D.h. eng gruppiert und einer wie der andere.

    Der Treffpunkt ist dabei zunächst nachrangig. Der wird dann im 2ten Schritt an die Stelle verschoben, wo es etwas zählt.

    Ich würde auch der Auffassung entgegentreten wollen, man müsse quasi "die Wurfbewegung für jedes Feld abspeichern" (durch Wiederholungen), also dass man S9 dadurch "lernt" die 1000x getroffen zu haben. Halte ich für Quark. Das Treffen eines beliebigen Zieles erlernt man ausreichend beim Training auf die wichtigen / häufigen Felder.

    Da wirken m.E. ganz andere Effekte als die "X/Y Koordinatenspeicherung"- Wer es ausprobieren mag, kleine Übung für Bull:
    - aus Draht einen Ring formen, der etwas grösser als SBull ist
    - den Ring mit einem Nagel o.ä. links oben ans Board stecken
    - versuchen 3-Darts reinzuwerfen
    - den am weitesten oben -> rechts im Ring stecken Dart zunächst stecken lassen und die anderen beiden + den Nagel rausziehen
    - der Ring verändert leicht seine Position und dort wieder mit dem Nagel fixieren
    - wieder 3-Darts werfen etc. etc.
    =============================================================================
    Je nach Treffern, wandert der Ring von oben links nach unten rechts quer übers Board, als ob das Bull immer mal wieder an einen anderen Position wäre. Diese Übung mal 30 min machen und anschliessend Würfe aufs Bull machen -> auf einmal trifft man Bull wie verrückt. Dabei hat man auf diese xy Position gar nicht geworfen! Irgendwie hängt der Effekt stärker an der Form des Zieles als an der Position.

    Was soll man sagen "It's a funny old game"

  • ,Oh die 1 um von 41 auf Tops zu stellen, das geht aber jetzt einfach´´. (Dasselbe bei anderen Umstellungen)
    Zack ging der Dart in die 18 und ich war bei 23 :wand: Ich hab vor dem Wurf auf das Singlesegment schon an das Double gedacht.

    Ja, das ist ganz interessant. In einer der Mentaltips bei dartn.de stand einmal. "Am, besten ihr denkt an Ihr schon an das Feld das anschließend geworfen werden muss, falls Ihr nervös seid. Also an die D20 denken (also natürlich nicht mit dem Auge fixieren), wenn ihr auf die 1 werft.
    Dadurch lenken sich Eure Gedanken vom Druck die 1 treffen zu müssen ab...fällt mir gerade dazu ein. Ob`s was hilft muss jeder selbst für sich herausfinden.

  • Durch diese ganzen Dartveranstaltungen im Fernsehen scheint die D16 in Vergessenheit geraten zu sein? Bei 41 1 Tops? Das klingt nach 80% aller Profis. Der Anfänger sollte doch immer 9 D16 spielen ;( (denn wer trifft denn schon D5 :lach: )

  • @ Disturbed

    Über die 9? Mit 2 geraden Zahlen "nebenan"?
    dann doch lieber über die 17 da hab ich wenigstens die 3 noch daneben.

    Ich bin zwar kein Anfänger, aber eben auch kein "Guter" - ich spiele das "mit die Drück" auch heute noch so...

  • Das ist natürlich der sicherste Weg. Aber D16 ist doch "DER" Check schlechthin. Trifft man statt Doppefeld das Singlefeld, hat man immer noch eine gerade Zahl übrig zum Checken. Das ist der Hauptgrund, weshalb so viele sich D16 stellen.

  • Über die 9? Mit 2 geraden Zahlen "nebenan"?

    Wo ist das Problem? Man muss sie nur treffen! :)

    Aber D16 ist doch "DER" Check schlechthin. Trifft man statt Doppefeld das Singlefeld, hat man immer noch eine gerade Zahl übrig zum Checken

    Für die Darts-Neueinsteiger, die hier im Laufe der letzten WM aufgetaucht sind, sei des Gestörten Aussage noch mal näher erläutert:

    >> :klugscheiss: ON<<

    Der Weg über die 32 (oder D16) ist der einzige Weg, bei welchem man bei Treffer im Single statt im Double immer noch auf 'nem Doppel steht, ohne neu stellen zu müssen ... und zwar bis zum bitteren Ende.

    >> :klugscheiss: OF<<

    Ein wahrlich wunderschöner Weg! *wegschmelz*
    D16, D8, D4, D2 ... und dann auf MADHOUSE (d.h. D1) verrecken!!! :wand: :wand: :wand:

  • Und dabei das schöne Liedchen von dem Skandal um Rosi singen: Unter 32, 16, 8 herscht Konjunktur die ganze Nacht.....
    Denn Rosi rest kommt nicht von Rosenauer, obwohl der Michael das auch verdient hätte wenn ein Doppel nach ihm benannt würde.

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