Sorry, aber das ist Quatsch!
Wie bei jeder anderen Sucht ist es auch bei einer Spielsucht kaum möglich den konkreten Anfangspunkt eines problematischen Spieleverhaltens zu finden. Die Theorien, die sich mit Suchtentwicklung befassen, unterscheiden (oft) versch. Entwicklungsphasen.
Was Du beschreibst ist der Anfang. Der Start jeder Suchtkarriere. "Um ein wenig mitzufiebern"...d.h. Du hast in irgendeiner Form einen Reiz, das Mitfiebern, positive Erfahrung. Viele Menschen können das für sich ganz gut sortieren. Und ihnen reicht das auch.
Anderen eben nicht. Ein Gewöhnungseffekt tritt ein. Der Reiz lässt nach, gings bisher nur um Centbeträge, sollte man das vllt. mal auf paar Euronen ausweiten. Oder man setzt bissle mehr, um den letzten Verlust wieder reinzuholen. Generell steigt dann die Risikobereitschaft. Und ab diesem Punkt wird es kritisch.
"Die das professioneller betreiben" haben sicher alle einen todsicheren Plan. (Ein Bankrollmanagment kenne ich nur vom Poker und auch da macht es nur Sinn in Relation zur Bankroll der anderen Spieler)
An Elmo71: Danke, für Deine offenen und warnenden Worte. Ich halte mich da ganz an meine Oma: "Mit Geld spielt man nicht."