• Reine DDV-Turniere abschaffen... Nur noch die 3 WDF/BDO Turniere überregional.


    Nein danke. Ich hab's selbst nicht besonders dick. Aber ich versuche trotzdem zu allen möglichen Turnieren zu fahren.

    Zitat

    Die Anzahl der LV-Ranglistenturniere auf 10 pro Saison erhöhen. (relativ kurze Wege für die Spieler, aber mehr Turniere.)


    Du musst die Veranstaltungsorte haben, es muss organisiert werden und du brauchst die nötigen Helfer.
    Das neben den Punktspieltagen und den RLT's die auch noch von den Bezirksverbänden veranstaltet werden.
    Die Wege in den LV's sind vielleicht länger als du denkst.

    Zitat

    Bildung von Kadern in den LV´s (Vorgabe DOSB). Sichtung durch noch auszubildende Trainer des DDV. (Vorgabe DOSB) Berufungen in A, B, C Kader DDV (Vorgabe DOSB). Ähnliche Vorgehensweise bei der Jugend.


    Sorry, aber ich halte diese Vorgaben auf den Dartsport für schlichtweg unanwendbar.
    Und: Wer soll das bezahlen?

    Zitat

    Ranglisten im DDV nur noch über die Kaderlehrgänge bei Damen und Herren.


    Wann willst du die neben Punkstspieltagen, RLT's, Familie und Arbeit denn Veranstalten?
    IMHO wird aus dem DDV dann ein elitärer Klub.

  • Ich finde den Ansatz von sob auch überlegenswert. Hatte schon mal Ähnliches geschrieben, weiss nicht mehr ob hier oder im Forum vom NWDV.

    Ich glaube auch, dass Einzelturnierserien mehr auf die Landesverbände verlegt werden sollten.

    Das Problem beim Dart ist doch, dass es eigentlich ein Einzelsport ist. Welches Interesse besteht in Deutschland (oder weltweit) für die Tennisbundesliga? Bin kein Fan, kenne auch keinen, der die Bundesliga tatsächlich verfolgt. Für die großen Einzelturniere (bspw. Wimbledon) besteht ein großes Interesse. Team-Veranstaltungen gibt es wohl, ich kenne aber nur diesen World Team Cup, der meine ich, nicht mehr stattfinden wird, weil kein Sponsor gefunden wurde.

    Ähnliches gilt für den Dart-Sport. Auf internationaler Ebene tendiert das Interesse für eine Team-Veranstaltung gegen null. Ab und an veranstaltet die PDC mehr oder weniger Team-Turniere oder versucht zumindest, einen Team-Gedanken aufzubauen (Team Blue, Team Green). Die großen Zugpferde sind jedoch die Einzelturniere. Bei der WDF gibt es die Nationalmannschaften. Ehrlich gesagt weiss ich aber nicht, wer bspw. die letzte Nationen-Veranstaltung gewonnen hat, wann diese stattfindet und wo.

    Im Edart mag es in Deutschland anders sein, kenne mich da nicht aus. International spielt der Titel des Edart-Weltmeisters im Teamgame wohl eher eine untergeordnete Rolle.

    Bei einer Einzelsportart ist es natürlich schwierig, eine Mannschaftsliga aufzubauen und den Betrieb aufrecht zu halten. Dies ist ja auch regelmäßig Gegenstand teils hitziger Diskussionen. Wenn diese ganzen Tennisvereine nicht von ortsansässigen Bauunternehmern gesponsert würden, gäbe es wahrscheinlich nicht mehr genug Mannschaften. Ähnliche Sponsoren für mehrere Mannschaften gibt es beim Dart nicht, weder in Deutschland noch anderswo.

    Es macht meiner Meinung nach deshalb wenig Sinn, den Schwerpunkt des organisierten Dartsports auf Mannschaftsligen auszurichten.

    Der Mannschaftsligabetrieb kann so bleiben, wie er ist. Ich spiele gerne im Achter-Team. Kleine Verbesserungen sollten durchgeführt werden (lange Anreise, lange Wartezeit, lange Rückreise). Wie dies im Einzelnen aussehen kann, wird sich zeigen.

    Der Schwerpunkt der Landesverbände und des DDV sollte meiner Ansicht nach aber auf die Durchführung von Einzelveranstaltungen gelegt werden, da dies eher der Natur des Sports entspricht.

    Finde daher den Gedanken von sob überlegenswert.

    Uli

  • Bildung von Kadern in den LV´s (Vorgabe DOSB). Sichtung durch noch auszubildende Trainer des DDV. (Vorgabe DOSB) Berufungen in A, B, C Kader DDV (Vorgabe DOSB). Ähnliche Vorgehensweise bei der Jugend.


    Dabei ist ein nicht unwesentlicher Punkt / Kostenfaktor unberücksichtigt. Eine solche Sichtung findet in vergleichbaren Sportarten gerne über Ländervergleichskämpfe statt, anders liesse sich auch gar keine gerechte Bildung eines Nationalkaders gestalten.

    Ein aktuelles Beispiel: Sofern ich richtig informiert bin haben die Bayern für den kommenden Spring Cup drei Herren im Nationalteam, prozentual (auf Bundesländer bezogen) oder auch in einer Quotenregelung würde es dazu vermutlich nicht kommen. Eine ähnliche Verteilung gab es in der Vergangenheit sicher auch wiederholt hier in NRW. Hier bei uns ist es vermutlich noch krasser, da bei uns (soweit mir bekannt) rein von der Anzahl mit Abstand die meisten (Steel) Darter spielen. Selbst mit einer Quotenregelung würde fraglos der ein oder andere zu Hause bleiben müssen, der es alle mal verdient hätte, oder aber im aktuellen System geschafft hätte, dabei zu sein.


    Bitte nicht falsch verstehen, ich will diese Denkanstösse gar nicht schlecht reden, oder aber sie als unwert des verfolgens vom Tisch wischen. Doch ist eine Reform für einen bundesweit agierenden Verband und seine Struktur immer mit ausgesprochen weitreichenden Konsequenzen verbunden. Die Trainerausbildungen (-akkreditierungen) werden ihre Zeit in Anspruch nehmen, ein Kaderartiges Konstrukt flächendeckend zu installieren beansprucht s e h r viel Zeit und Initiative usw. usw.


    Auch in Donnersberg wurden trotz aller Bemühungen der Veranstalter, einzelne Schwächen offensichtlich, die in Einzelfällen mit sogar relativ geringen Mitteln zu einer Steigerung der Attraktivität der Turniere führen könnten. An solchen anzusetzen denke ich sollte im primären Fokus liegen, da diese Dinge kurzfristig greifen können und entsprechende Wirkung hätten.

    Mit dem neuen Teammanager Holger verfolgte ich einzelne Finalspiele und unsere einhellige Meinung war, dass in Donnersberg eindeutig die Visualisierung der Ergebnisse während des Finals mangelhaft war. Als Zuschauer möchte man nach Möglichkeit seine gesamte Aufmerksamkeit auf die Spieler und deren aktuelle Würfe richten, muss man sich indes den gesamten Spielstand (Legs und Sets) merken und den aktuellen Score, auf Grund einer vielleicht nicht so tollen Konstellation von Soundanlage und Sprache des Callers (nichts für ungut MenYou, du hast dir alle Mühe gegeben und so schlecht wie es hier klingt war es nicht!!!), geht einiges an Spannung verloren.

    Des Weiteren halte ich persönlich einen von einem Vorschreiber (in Guttenberg'scher Manier spare ich mir die Nennung - nein ich die Suche nach dem Urheber) eingebrachten Ansatz für absolut verfolgenswert. Dieser Pfandgedanke, Erhöhung des Startgeldes auf 25€, könnte verschiedene Unwegbarkeiten lösen. Insbesondere das leidige Thema der Verzögerungen wird mit Sicherheit deutlich besser werden, da die meisten sich zweimal überlegen werden, den Zehner "liegen" zu lassen. Die paar wenigen denen der Zehner egal ist sponsorn gleichzeitig die Jugendkasse des DDV (mein Verwenungsvorschlag für eben diese Gelder).


    VG,


    Ingo

  • Zunächst mal danke das Du Dich mit meinen Überlegungen auseinander gesetzt hast. Nun möchte ich natürlich zu den von Dir aufgeworfenen Fragen Stellung beziehen:
    zu 1. Es ehrt Dich das Du weiterhin auf alle Turniere fahren möchtest und vielleicht auch wirst, aber der Teilnehmerrückgang ist nun mal Fakt und letztlich ja auch der Grund für meine Überlegungen. Ich kann natürlich nicht in alle LV´s hineinsehen, aber bei uns in BW wäre die Ausrichtung von mehreren Ranglistenturnieren wohl weniger ein Problem und Termine würden ja durch die entfallenden DDV-Turniere frei werden.
    zu 2. Völlig richtig das die Wege innerhalb so mancher Bundesländer recht weit sein können, aber eine Strecke wie bei mir zum Bsp. Heidelberg -Bremen, Heidelberg - Hamburg, Heidelberg-Berlin bekommt meines Wissens kein Bundesland zusammen. Ich muss innerhalb meines BUndeslandes schon auch mal 200 - 250 km fahren, aber halt keine 500 (einfach).
    zu 3. Klar kostet das erst mal. Nur, wenn wir irgendwann mal aus dem Topf des DOSB Fördergelder in nicht unbeträchtlicher Höhe haben wollen, müssen wir diese Strukturen schaffen, sonst bringt uns der DOSB außer der reinen Mitgliedschaft nicht wirklich viel. Im kleinen Rahmen würden ja durch den Wegfall der DDV-Ranglistenturniere auch wieder Gelder eingespart. (Ich gebe allerdings ganz offen zu, das ich hier überhaupt keine Vorstellung habe welche KOsten so ein DDV-Turnier dem DDV verursachen, also kenne ich das Einsparpotential nicht wirklich.
    zu 4. Terminprobleme haben wir auch heute schon mehr als genug. Aber nehmen wir mal an die 5 o. 6 zusätzlichen Turniere würden an 3 Wochenenden (Sa. u. So.) gespielt, hätten wir sogar noch 2-3 DDV-Turniertermine offen...
    Wieso elitärer Klub? Weil Spieler die sportlich in der Spitze spielen gefördert werden, bzw. in etwaige Kader kommen? Ist doch heute auch nicht anders, nur das heute eben nur die Spieler Berücksichtigung finden, die auch DDV-Turniere spielen. Der Top-Jugendspieler der in seinem LV alles weghaut und vielleicht sogar beim Kingscup superabschneidet wird nie gesichtet, er ist darauf angewiesen das ihn jemand mitnimmt und da ja immer weniger Leute auf Turniere fahren wird auch diese Situation immer schwieriger. So kann Jugendförderung nun aber auch wieder nicht aussehen.

    Trotzdem verstehe ich natürlich Deine Bedenken und wahrscheinlich ist eine solche Umstrukturierung auch unrealistisch, weil ich nicht glaube das hierfür ein Mehrheit zu finden wäre. Aber vielleicht kann man ja den ein oder anderen Punkt rauspicken und weiter darüber nachdenken, weil, dass etwas geschehen muss, ist wohl jedem klar.

    Viele Grüße

    SOB

  • Meine Überlegungen haben weder den Anspruch die einzig praktikable Lösung zu sein, noch sind sie auf ihre finanzielle Durchführbarkeit geprüft. Da hast Du völlig recht. Auch eine Umsetztung 1:1 von heute auf morgen ist unrealistisch. Das ist mir durchaus bewußt. Ich habe ja auch in einem früheren post Dinge beschrieben die man durchaus ohne großen Aufwand neu gestalten könnte. Ich habe eben nur die Sorge das diese Kleinigkeiten, die man sicher auf die Schnelle verändern könnte, nicht ausreichen um die Teilnehmerzahlen nach vorne zu bringen. Aber vielleicht liege ich da auch völlig daneben...

    Ich bin echt mal gespannt was für Ideen das Präsidium zu diesem Thema entwickelt.

  • Ob es Sinn macht, alles auf die Länderebene runter zu schrauben ... da glaub ich nicht wirklich dran. Ich denke auch, dass die Kosten einer Kaderbildung, die ohne Frage irgendwann kommen muss, derzeit eher nicht zu finanzieren ist. Denn wenn schon die bestehenden Turniere sich am Finanzierungslimit bewegen, wo soll das Geld dafür herkommen.

    @ sob ... 2 Bemerkungen zwischendrin ... Zu Deiner Anmerkung der Kaderbildung. Einig sind wir uns sicher, dass die kommen muss. Aber auch da müssen erst mal Strukturen geschaffen werden. Das fängt bei der Dartspezifischen Erstellung des Lehrplans für die Trainerausbildung an. Du schreibst ... Zitat: " Ich habe ja auch in einem früheren post Dinge beschrieben die man durchaus ohne großen Aufwand neu gestalten könnte. Ich habe eben nur die Sorge das diese Kleinigkeiten, die man sicher auf die Schnelle verändern könnte, nicht ausreichen um die Teilnehmerzahlen nach vorne zu bringen. Aber vielleicht liege ich da auch völlig daneben...". Ich denke, genau dort ist der Ansatzpunkt.

    Es wäre sicher mal interessant, die DDV Turniere der letzten 2 Jahre genauer unter die Lupe zu nehmen. Vorallem das Finanzielle. Ist die Angst wirklich begründet in die Miesen zu gehen? Hat man alle vernünftigen Einsparmöglichkeiten in Betracht gezogen? Auf der anderen Seite ... war und ist der Austragungsort wirklich geeignet ein solches Turnier zu veranstalten? Damit meine ich nicht nur die Punkte ... Größe? passt ... Mietpreis? ist ok ... sondern alles andere was ein Turnier ausmacht. Kann man vielleicht unter dem Aspekt Wohlfühleffekt sehen.

    Generell bin ich der Meinung dass DDV Turniere in einer realistischen Zukunft nicht allein von dem regionalen Veranstalter, sondern deutlich mehr unter Federführung des DDV veranstaltet werden müssen. Es ist in diesem Zusammenhang zu überlegen, ob man den Ausrichtern nicht einen Controller an dir den spotlichen Teil ist ja der Bundesspielleiter zuständig.

    Sicherlich muss man auch überlegen, in welcher Weise man ein Rahmenprogramm anbietet. Spontan fällt mir da eine Playersparty ein.

  • Hallo zusammen,

    mal zum Thema Kaderbildung. Der DDV hat den LVs doch schon letztes Jahr vorgegeben, dass unter den Bundeskadern in den LVs eigene Kader zu bilden sind.

    Wenn man sich z.B. die Richtlinien zur Förderung im Leistungssport des LSB NRW ansieht, findet man sehr schnell, dass z.B. Kadermitglieder (egal ob im Senioren- oder Jugendbereich) persönliche Förderung erhalten. Ihnen werden Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Tagegeld gezahlt, wenn sie an nationalen Vergleichskämpfen und Kadertreffen teilnehmen. Hier liegt es nun in der Pflicht des jeweiligen LV mit dem zuständigen LSB abzuklären, welche Vorraussetzungen erfüllt werden müssen, damit die Spieler/innen hier abrechnen können. Solche Abrechnungen erfolgen grundsätzlich immer über den LV, hier kommt also ein nicht unerheblicher Verwaltungsaufwand auf die LVs. Sicherlich eine Menge Arbeit für den LV, aber die Spieler/innen profitieren direkt davon, denn bisher gab es als Breitensport im jeweiligen Landesverband keine individuelle finanzielle Förderung der Spieler/innen.

    Ich weiß von anderen Sportarten, die auch Mitglied im DOSB sind, wo die Spitzensportler (Kadermitglieder und Nationalspieler) ebenfalls direkte finanzielle Unterstützung durch den DOSB über ihren Bundesverband erhalten: Fahrtkosten zu nationalen Vergleichen, teilweise auch zu internationalen Vergleichen, Fahrtkosten für Kader-/Nationalteamtreffen, Trainingslagern, direkte mtl. Zahlungen weil Nationalspieler
    -> Hier ist es nun Aufgabe unsere DDV-Präsidiums entsprechend mit dem DOSB zusammen zu arbeiten und alle Möglichkeiten für die zukünftigen DDV-Kaderspieler/innen auszuschöpfen. Sicherlich wird dies mit einem großen Verwaltungsaufwand verbunden sein, aber im Interesse unserer Spieler/innen ist dies eine Arbeit, welche geleistet werden muss.

    Wenn hier DDV und LV in den nächsten Monaten ihre Hausarbeiten gut machen, sind demnächst neben den National-/Kaderspielern des DDV auch die Kaderspieler der LV fast geschlossen auf allen DDV-RLT, so dass hier auch das sportliche Niveau entsprechend erhöht wird.

    Attraktivität der DDV-RLT?
    Auch hier sollte das neue Präsidium sich diesbzgl. mal mit dem DOSB kurzschließen, welche Möglichkeiten es von deren Seite gibt. Vielleicht auch die Vermittlung an einen der Partner des DOSB als zusätzlichen Sposor, dass man z.B. vom Turnhallenimage weg kommt. Vielleicht klappt es ja auch, dass der DDV die Turneire zukünftig selbst ausrichtet und dazu einen Vertrag mit einer Hotelkette abschließt, dass alle Turniere in bestimmten festgelegten Hotels der Kette duchgeführt werden. Es gibt ja eingie große Hotelketten in Deutschland, deren Hotels auch über entsprechend große Sääle verfügen um solche Veranstaltungen auszurichten. Dort macht es die PDC ja vor. Man spielte im ****+ Hotel Dolce in Bad Nauheim und wird demnächst im Maritim Düsseldorf Flughafen spielen. Eine wirklich tolle Lokation, dafür zahlt man eben den entsprechenden Preis. Ein Bier 3,60€ und Longdrinks ab 8,--€. Sollte aber vollkommen egal sein, da es ja keinen Veranstalter gibt, der über Getränkepreise seine Turnierkosten rein holen muss. Außerdem könnten solche Preis in entsprechend gehobener Ambiente vielleicht auch dazu führen, dass man vom Öffentlichkeitsbild der volltrunkenen Darter weg kommt.

    Beim Spring Cup 2005 im Gelsenkirchener Hotel Maritim gab es von den Teilnehmern auch nur Lob wegen der tollen Ambiente. Über die hohen Getränkepreise wurde kein Wort verloren.

    Reibach bei Ausrichtern von DDV-RLT?
    Wenn man hier liest, dass es den Ausrichtern von DDV-RLT wohl eher um den reibach als um die Spieler geht, dann bekomme ich einen richtig dicken Hals. Jeder sollte mal so ein Turnier ausrichten und dann weiß er sehr gut, was dabei unterm Strich rumkommt. Selbst wenn man seine Hausaufgaben sehr gut macht, es bleibt immer ein finanzielles Risiko. Nimmt man keine kostenlose (oder preisgünstige) Turnhalle als Veranstaltungsort, wird es schon schwierig eine entsprechende Lokation zu finden. Es entstehen im Vorfeld Kosten, welche man selbst vorfinanzieren muss. Es kann nciht abgesehen werden, wie hoch die Teilnehmerzahl und wie groß der Umsatz (Speisen + Getränke) sein wird. sein wird, so dass man am Ende erst einmal froh ist, wenn man + ./. 0 dabei rauskommt.

    Gruß

    Bodo

  • [quote='Bodo Wermke',index.php?page=Thread&postID=118722#post11

    Reibach bei Ausrichtern von DDV-RLT?
    Wenn man hier liest, dass es den Ausrichtern von DDV-RLT wohl eher um den reibach als um die Spieler geht, dann bekomme ich einen richtig dicken Hals. Jeder sollte mal so ein Turnier ausrichten und dann weiß er sehr gut, was dabei unterm Strich rumkommt. Selbst wenn man seine Hausaufgaben sehr gut macht, es bleibt immer ein finanzielles Risiko. Nimmt man keine kostenlose (oder preisgünstige) Turnhalle als Veranstaltungsort, wird es schon schwierig eine entsprechende Lokation zu finden. Es entstehen im Vorfeld Kosten, welche man selbst vorfinanzieren muss. Es kann nciht abgesehen werden, wie hoch die Teilnehmerzahl und wie groß der Umsatz (Speisen + Getränke) sein wird. sein wird, so dass man am Ende erst einmal froh ist, wenn man + ./. 0 dabei rauskommt.

    Gruß

    Bodo[/quote]

    Ich hoffe der Hals wird jetzt nicht noch dicker, aber ehrlich über diese Aussagen staune ich gewaltig.

    Fakt ist das gerade die sogn. Alt-Veranstalter am meisten jammern, und die neuen ein wenig weniger.
    Warum ist das so, weil sie zu wenig verdient haben. Wer jahrelang Minus einfährt macht doch nicht weiter.
    Es ist und bleibt so, wer nur an seine Bilanz denkt, der vergisst richtig zu Organisieren.
    Aber es ist ja schon eine Selbstverständlichkeit das jeder Veranstalter nach Turnier jammert, so können wir das nicht mehr machen.
    Doch bei den grösseren hat sich seit Jahren nichts verändert geschweige haben es andere übernommen.
    Das soll uns also sagen, wir haben jahrelang Minus eingefahren, aber machen weiter.

    So und jetzt sollten die mir mal ihre Sponsoren verraten die Jahr für Jahr draufzahlen.

    Eisi

  • Hallo Eisi,

    hast Du shcon mal ein DDV-RLT selbst ausgerichtet?

    Wir haben in Gelsenkirchen 2 Jahre [2004 + 2005] hintereinander jeweils ein DDV-RLT von unserem Verein ohne irgendwelche Sponsoren ausgerichtet. Warum wir es nicht weiter gemacht haben? Also an der Beteiligung lag es mit Sicherheit nicht, der Kostenfaktor wurde uns zu unsicher. Wir haben nicht in eienr Turnhalle sondern in einer denkmalgeschützen Veranstaltungshalle das Turnier ausgerichtet. Wenn dann die Betreibergesellschaft wechselt, die Miete 100% steigt, man Probleme hat ausreichend zuverlässige Helfer zu finden (unser Verein hatte damals ~20Mitglieder), plötzliche zusätzliche mit Kosten verbundene Auflagen zu erfüllen sind, wir beide Turniere lediglich ohne Verlust beendeten, dann überlegt man es sich, ob man weiter als Ausrichter zur Verfügung steht. Unsere Entscheidung war damals, dass wir uns nicht weiter um die Ausrichtung eines DDV-RLT bewerben.

    Vielleicht solltest Du mal selbst Dich um die Ausrichtung eines DDV-RLT bewerben, der Termin für die Saison 2011/2012 der Marler ist ja noch vakant, dann können wir uns gerne danach darüber weiter unterhalten.

    Gruß

    Bodo

  • Natürlich geht es darum, wieviel muß ich investieren und bekomme ich dies auch eventuell wieder rein bzw. erziele ich irgendeinen Gewinn?
    Natürlich wird, wie im jeden Geschäft auf Gewinn hin gearbeitet, denn die Dartturniere sind nun mal ein Geschäft!
    Um Hallenmieten wird gefeilscht, bezahlen muß man so wie so! Einige Hallenbetreiber lesen sogar den Strom extra ab, sowie das Wasser usw.
    Reinigungspersonal wird ebenfalls gesondert abgerechnet genauso wie Helfer des Roten Kreuzes; Malteser ect.
    In einigen Hallen muß eine Mikrophonanlage angemietet werden, sowie der Teppichboden; die Boardanlage!
    Pokale müssen vorfinanziert werden, genauso wie eventuelle Plakate ( in wie weit der DDV, bzw der LV etwas dazu gibt sei mal dahingestellt )
    Einige Hallen wollen auch für die eventuellen Parkplätze Gebühr so wie deren Reinigung!
    Müllabfuhr, Sanitärutensilien! Dazu kommen die Mieten für eventuelle Bestuhlung, denn die meisten Brauereien oder Bierverlage stellen zwar die Theke und die Zapfanlage, aber die Bestuhlung wird in der Regel bezahlt werden müssen!
    Catering? Wenn wie in Dortmund alles selbst gemacht wird, damit überhaupt etwas hängen bleibt, dann wollen wir mit den einzelnen Posten, wie Brötchen, Würstchen, Schnitzel, Kartoffel-,Nudelsalat usw. über Kaffee, Tee, Kondenzmilch, Zucker, Salz usw. zu den Unmengen Tellern und Bestecken gehen, so wie deren Entsorgung und Reinigung!
    Besorgt man sich Unternehmen, Pommesbude u.ä., dann kann man nicht unbedingt verdienen, denn nur durch den Ausschank und dem Catering an sich läßt sich ein müder Euro machen!
    Da, wie in Herne es zeigt, auch ein Wach-uns Sicherheitsdienst installiert werden muß, wird dies auch ein erhebliches Loch in die Kasse schlagen!
    Tja, und ich weiß, daß ich noch vieles vergessen habe!
    Jedenfalls ist dies ein grober Umriß dessen, was vorfinanziert werden muß, beziehungsweise erwirtschaftet werden muß!
    Und wenn dann die entsprechenden Teilnehmer ausbleiben, dann.... Augen zu.....Erfahrungen sammeln....und mit einem blauen Auge davon kommen.
    Und wenn dann ein Eisi meint, es wird doch nur noch auf Profit hin geachtet, und nicht mehr auf den Dartsportler, dann tut er mir leid.
    Denn dieses alles muß im Vorfeld für den Dartsportler erbracht werden, damit er sich wohlfühlt und alles bekommt, was er sich so vorstellt, damit er gegebenenfalls wiederkommt!
    Und dies ganze ist ein finanzielles Risiko, auf dem nicht nur einmal schon einige Veranstalter hängen geblieben sind!
    Ja, solche Turniere sind ein Geschäft, bei dem man etwas verdienen will, aber alles zum >>Wohle der Sportler!
    So funktioniert es im gesamten Sport in der ganzen Welt!
    Entschuldigt, ich wollte das Thema Fußball hier nicht als Beispiel bringen, aber es muß wohl sein, denn es ist nun mal des Deutschen liebstes Kind!
    Deren Sportler leben nun mal von den Zuschauern, die wir leider nicht haben, und die TV-Relevanz, die wir nicht haben! Denen werden Stadien gebaut und das gesamte Drum und Dran was dort passiert! Und sie haben Sponsoren, millionschwer! Da kommen wir niemals hin, oder jedenfalls erleben wir dies nicht mehr! Aber dort wird der Sport auch nur über finanziellen Gewinn geführt! Bliebe dieser aus, kämen keine Zuschauer mehr, wären da keine Sponsoren usw. dann gäbe es keinen Verein mehr in der Bundesliga und weit darunter!
    Dies alles haben wir nicht, es stecken hinter jedem Turnier Privatpersonen, die nebenbei noch arbeiten gehen!
    Die Spieler selbst finanzieren sich diese Turniere, wenn sie denn kommen.
    Und, wie im jedem Verein gilt es, es sind immer die gleichen, die sich den A.... aufreißen!
    Aber diese sind eine aussterbende Rasse!
    Reich wird damit keiner, aber arm sollte dadurch auch keiner werden! Und dies ist ohne zahlungskräftige Sponsoren nicht zu machen!

    Es ist und bleibt nun mal Fakt: Ohne Moos, nix los! Es geht um unseren Sport, aber auch eben ums Geld! Und wer davor die Augen verschließt, ist nicht nur deswegen blind sondern leidet unter Realitätsverlust!

  • Hallo Bodo,
    nimm es nicht persönlich, aber Deine Beiträge verwirren mich.
    Zunächst erklärst Du den Teilnehmerschwund mit gestiegenen allgemeinen Kosten und stellst auch heraus, dass arbeitslose Dartsportler sich - aktuell- die Kosten für ein DDV/WDF-Turnier kaum leisten können.
    Soweit OK.

    Aber überlegt doch einmal wie es heute bei Vielen finanziell aussieht:

    Arbeitslosigkeit ist für nicht Wenige ein Thema. Dazu müssen heute viel mehr Leute samstags arbeiten, als es früher noch der Fall gewesen ist. Immer Urlaub oder anders frei machen, geht auch nicht. 1996 zahlte man im Durchschnitt 1,50DM für den Liter Benzin, heute sind es ~1,50€ Mieten durch gestiegene Nebenkosten machen heute durchschnittlich 1/3 des Nettolohnes aus. Lebenshaltungskosten sind gestiegen. Wenn sich mein Gehalt in den letzten gut 10 Jahren ähnlich gesteigert hätte, wie der Benzinpreis wäre ich sicherlich glücklich. Früher war ich auf DDV-Turnieren, da kostete der Pott Kaffe 1,50 – 2,--DM, heute zahlt man 1,50 – 2,--€ Die Preisentwicklung auf den DDV-RLT widerspricht ja nicht einmal dem allgemeinen Trend der Preisentwicklung, aber Viele können oder wollen diese Entwicklung nicht mehr mitmachen.


    Dann schlägst Du vor, der DDV solle einen Weg ähnlich der PDC beschreiten und Turniere in attraktiven Locations, wie Hotels, austragen lassen....,

    Attraktivität der DDV-RLT?
    Auch hier sollte das neue Präsidium sich diesbzgl. mal mit dem DOSB kurzschließen, welche Möglichkeiten es von deren Seite gibt. Vielleicht auch die Vermittlung an einen der Partner des DOSB als zusätzlichen Sposor, dass man z.B. vom Turnhallenimage weg kommt. Vielleicht klappt es ja auch, dass der DDV die Turneire zukünftig selbst ausrichtet und dazu einen Vertrag mit einer Hotelkette abschließt, dass alle Turniere in bestimmten festgelegten Hotels der Kette duchgeführt werden. Es gibt ja eingie große Hotelketten in Deutschland, deren Hotels auch über entsprechend große Sääle verfügen um solche Veranstaltungen auszurichten. Dort macht es die PDC ja vor. Man spielte im ****+ Hotel Dolce in Bad Nauheim und wird demnächst im Maritim Düsseldorf Flughafen spielen. Eine wirklich tolle Lokation, dafür zahlt man eben den entsprechenden Preis. Ein Bier 3,60€ und Longdrinks ab 8,--€. Sollte aber vollkommen egal sein, da es ja keinen Veranstalter gibt, der über Getränkepreise seine Turnierkosten rein holen muss. Außerdem könnten solche Preis in entsprechend gehobener Ambiente vielleicht auch dazu führen, dass man vom Öffentlichkeitsbild der volltrunkenen Darter weg kommt.

    Beim Spring Cup 2005 im Gelsenkirchener Hotel Maritim gab es von den Teilnehmern auch nur Lob wegen der tollen Ambiente. Über die hohen Getränkepreise wurde kein Wort verloren.


    Plötzlich sind die Preise und die Sorgen um sozial schwächere Dartsportler vorbei.
    Wie kam es zu diesem Sinneswandel?
    nk

  • Du meinst dieses Turnier in Nürnberg wo die Preisgeldausschreibung im Doppel nicht eingehalten wurde?
    Nur zum vergleich Berlin 110 EUR für platz 3 - Nürnberg(4 doppel weniger haben teilgenommen) 64 EUR für platz 3.
    Naja - was reg ich mich eigentlich auf - aber ich wollt halt mal darauf hinweisen!

    Wenn besser möglich ist, ist gut nicht gut genug.

  • Sachen wie die finanzielle Seite (Ausrichter + Spieler), Übernachtung, Räumlichkeiten, Verpflegung etc, sind sicherlich wichtig bei einem Turnier.

    Aber die Antwort auf die grundlegende Frage, warum ein Dartspieler zu einem Turnier fährt ist meiner Ansicht nach: er will Dartspielen !!!

    Und bei nur einer Disziplin am Tag im Einfach K.O. ist das sicherlich zu wenig, um auch mal neue Gesichter auf ein Turnier zu bekommen ...

    Reggi

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

  • Du meinst dieses Turnier in Nürnberg wo die Preisgeldausschreibung im Doppel nicht eingehalten wurde?
    Nur zum vergleich Berlin 110 EUR für platz 3 - Nürnberg(4 doppel weniger haben teilgenommen) 64 EUR für platz 3.
    Naja - was reg ich mich eigentlich auf - aber ich wollt halt mal darauf hinweisen!

    Ja genau das meine ich, aber wer das verbockt hat weisst du sicherlich.

    Sniper soll ich jetzt auch mal aufzählen, oder erklären warum nie mehr nach Berlin( höchstens zum Urlauben, weil schone Stadt).
    Jeder hat seine Erfahrungen gemacht, doch diese alleine sind nicht der Grund für die Rückgänge.
    Niemals wird ein Ausrichter, alle Teilnehmer zufriedenstellen können.
    Doch sollte man genau dazu zurückfinden, viel Spielen weniger Jammern.
    Die Veranstalter sollten mehr auf diese Möglichkeit achten, als nur welche Bier/Schnapssorten bringen mehr Umsatz.

    Eisi

  • Aber die Antwort auf die grundlegende Frage, warum ein Dartspieler zu einem Turnier fährt ist meiner Ansicht nach: er will Dartspielen !!!

    Und bei nur einer Disziplin am Tag im Einfach K.O. ist das sicherlich zu wenig, um auch mal neue Gesichter auf ein Turnier zu bekommen ...

    Reggi

    Und genau an diesem Punkt würde ich gerne mal die Diskussion anknüpfen...
    Ist ein Ranglistenturnier des DDV das richtige Event um möglichst viele Spiele zu machen? (Also nicht falsch verstehen, klar will jeder so viele Spiele machen wie möglich, denn je mehr Spiele er gemacht hat, desto weiter ist er im Turnier...) Nein ich meine ist das der richtige Ort um sagen wir round robin zu spielen, damit die Leute, die bei bisherigem Modus die 2. Runde nicht überstehen, die doppelte Anzahl Spiele machen? Weil darauf laufen doch viele Meinungen hinaus...
    In mir schlagen dazu 2 Herzen: Zum einen, ok das könnte den ein oder anderen tatsächlich dazu bewegen auf ein Turnier zu fahren, immerhin hat er sagen wir mal mindestens 3 oder sogar 4 Spiele. Das wären dann am Samstag eventuell 2 mehr als bisher. (Wobei das ja für eine 500 km Anreise auch nicht der Brüller wäre...)
    Dagegen spricht für mich der sportliche Aspekt. In einem KO-System besiege ich jemanden einmal, gegen den ich normal keine Chance habe und bin eine Runde weiter. In einem round robin System kann sich auch wieder jemand durch die Hintertür für die nächste Runde qualifizieren. Oder wenn mehrere weiterkommen können, sind Manipulationen möglich. Das gleiche gilt für Doppel KO, das ich persönlich übrigens auch nicht gut finde (ersteres, nicht die möglichen Manipulationen) . Ich würde eher die reine Distanz des Spiels verlängern, wenn wir schon bei den Ranglistenturnieren wie bisher bleiben wollen und ein ZUsatzturnier für die anbieten, die nach der 2. Runde nicht mehr dabei sind.

    Aber wie wir es auch drehen und wenden, Tatsache bleibt, das so ein Turnierwochenende eine nicht ganz billige Angelegenheit ist und viele sich heutzutage genau überlegen, ob ihnen so ein Turnier sagen wir mal 100 - 200 € wert ist. Das ist letztlich der Grund warum ich persönlich nicht mehr an die zur Zeit praktizierte Ausrichtungsvariante glaube.

    Viele Grüße

    SOB

  • Hallo Nobbi,

    nein ich sehe darin keinen Widerspruch.

    Ich wollte die stagnierende Teilnehmerzahl auch mit geänderten wirtschaftlichen Verhältnissen verdeutlichen und nicht nur wie von Eingen hier als Zeichen der geringen Attraktivität und des Reinbachs der Veranstalter.

    Andererseits wird ja auch darüber diskutiert, wie man DDV-RLT attraktiver und mit Imageverbesserung gestalten kann. Habe dazu lediglich eine Möglichkeit genannt.

    Wie zukünftig aber ein nicht geringer Teil der Dartspieler in Deutschland über Kaderförderung ohne entsprechenden finanziellen Aufwand an DDV-RLT teilnehmern könnte, darauf hatte ich aber auch hingewiesen. Zumindest dieser Personenkreis wäre dann für Veranstalter schon einmal kalkulierbar.

    Gruß

    Bodo

  • ..............ich denke auch,daß es eher ein finanzieller Aspekt ist.
    Die Teilnehmerzahl setzt sich doch im großen und ganzen aus,sagen wir mal ca 50 Tln aus der Region die die Chance einmal nutzen wollen,50 Tln aus dem erweiterten Umfeld bis ca 150 km,weil es das näheste DDV Turnier ist,30-40 Spieler welche sich in " guter Form fühlen und die Möglichkeit haben bei den anderen 40 Tln,welche tatsächlich der Punkte wegen hinfahren oder gar müssen ( bezüglich ihres Punktestandes ),zusammen.
    Deshalb glaube ich kaum,daß ambitionierte Ligadarter 300 oder mehr Km einfach fahren,auch wenn Round Robin oder Nebenevents oder ähnliches gemacht wird.
    LG Rasti

  • Und genau an diesem Punkt würde ich gerne mal die Diskussion anknüpfen...
    Ist ein Ranglistenturnier des DDV das richtige Event um möglichst viele Spiele zu machen? (Also nicht falsch verstehen, klar will jeder so viele Spiele machen wie möglich, denn je mehr Spiele er gemacht hat, desto weiter ist er im Turnier...) Nein ich meine ist das der richtige Ort um sagen wir round robin zu spielen, damit die Leute, die bei bisherigem Modus die 2. Runde nicht überstehen, die doppelte Anzahl Spiele machen? Weil darauf laufen doch viele Meinungen hinaus... en
    In mir schlagen dazu 2 Herzen: Zum einen, ok das könnte den ein oder anderen tatsächlich dazu bewegen auf ein Turnier zu fahren, immerhin hat er sagen wir mal mindestens 3 oder sogar 4 Spiele. Das wären dann am Samstag eventuell 2 mehr als bisher. (Wobei das ja für eine 500 km Anreise auch nicht der Brüller wäre...)
    Dagegen spricht für mich der sportliche Aspekt. In einem KO-System besiege ich jemanden einmal, gegen den ich normal keine Chance habe und bin eine Runde weiter. In einem round robin System kann sich auch wieder jemand durch die Hintertür für die nächste Runde qualifizieren. Oder wenn mehrere weiterkommen können, sind Manipulationen möglich. Das gleiche gilt für Doppel KO, das ich persönlich übrigens auch nicht gut finde (ersteres, nicht die möglichen Manipulationen) . Ich würde eher die reine Distanz des Spiels verlängern, wenn wir schon bei den Ranglistenturnieren wie bisher bleiben wollen und ein ZUsatzturnier für die anbieten, die nach der 2. Runde nicht mehr dabei sind.

    Ich meinte damit eigentlich nicht, das man unbedingt den Spielmodus des Hauptevent ändern muß. Aber was spricht dagegen, wenn das Turnier schon weiter fortgeschritten ist, noch ein zusätzliches z.B. Doppelturnier oder so im Doppel K.O. anzubieten ? Oder Offenes Einzel und Damen Einzel ? Denke, Boards sollten doch irgendwann genug frei sein, oder ??

    Reggi

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

  • Schreibt doch bitte Eure Ideen/Visionen/Hirngespinnste etc. pp.
    hier rein

    Bin mal gespannt was so zusammenkommt.

    LG
    Detlef

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

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