Erfahrungen mit Gewichtreduzierung durch Aufbohren?

  • Hi, ich habe mal eine Frage im Bereich "Darts-Umbau".

    Ich spiele seit langen ja ausgeprägt Kopflastige Darts im leichteren Gewichtsbereich. (vornehmlich 20-21g)

    Nun spiele ich mit dem Gedanken meine eher neutral verlagerten Anderson-Darts in 22g um ein Gramm reduzieren zu lassen.

    Ich komme zwar mit ihnen einigermaßen zurecht aber muss mich halt ihnen anpassen. Das brauche ich bei den Priestleys nicht.

    Ich stelle mir vor dass die Darts durch das reduzierte Gramm am Ende etwas "kopflastiger" werden und dann besser zu meinem "gewohnten" Gewicht passen.

    Auf meinen "Lieblingsdoppel" die D20 und die D10 sind sie so wie jetzt absolut stark. Aber ich wende echt harte Arbeit auf sie auf die inneren Trippel-Segnente ruhig zu halten. gerade meine "Bogentechnik" passt gar nicht zu ihnen, muss sie immer fast durchgehen gerade werfen.

    Hat jemand mit dem aufbohren, also dem verändern der Originalbalance, Erfahrungen???

    Da sie für mich eh mehr "Sammler-Darts" darstellen erwarte ich zwar keine Wunder, aber für das gelegentlich werfen sollten sie schon "brauchbar" sein.

    Nich falsch verstehen, es sind super Darts, aber mein Darts-Typ ist und bleibt der Priestley. Alle anderen sollen als "brauchbare/spielbare" Sammelobjekte dienen.

    Danke im Vorraus.

  • Und hat sich das negativ auf das Flugverhalten ausgewirkt? Da sie ja schnell zum "trudeln" neigen, befürchte ich dass sich dies verschlimmert.

    LG

  • Ich hab zwar keine Antwort auf deiner Frage,aber ne Verständnissfrage meinerseits.
    Du willst nur für just for fun Spielerei einen Barrel verändern,obwohl du deinen Lieblingsdart schon gefunden hast?
    Die Frage stellt sich für mich deshalb weil ich auch Priestley/Klassen spiele wegen ihrer Flugeigenschaften.
    Dazu gehört für mich auch die Form.Und mir leuchtet der Vorteil dieser Änderung nicht ein.
    gruss Peter Kl :huh:

  • Und mir leuchtet der Vorteil dieser Änderung nicht ein.

    Sicher spiele ich diesen Darts nicht im Wettbewerb. Aber zum gelegentlichen "privaten" werfen, möchte ich zumintest meine Technik nicht so extrem umstellen. Und da käme mir etwas weniger Gewicht und etwas mwhe "Frontgewicht" sehr gelegen.

    Theoretisch würde nach meiner vorstellung die Änderung Sinn machen. Nur sind nicht immer Theorie und Praxis auch gleich folgend!

    Daher meine Frage ob schon jemand einen Darts mit ähnlichem Hintergrund Verändert hat!

    Man denkt ja das die Hersteller sich etwas dabei gedacht haben wenn sie einen Dart erst ab 22g anbieten!

  • Du möchtest also eigentlich gestreckte barrelformen spielen und dabei die Gewichtsverteilung eines "Knubbels" haben?
    Und willst nicht auf gut Glück kaufen und aufbohren? Auf die Idee würde ich nie kommen.Allerdings benötige ich beim Wurf
    dieses "knubbelgefühl" . Hab zur Zeit das Problem mit meinen E-Darts. Spiele 23 g Klaasen und meine Priestley E-Darts in 20g sind vorn nicht so dick. Da fehlt mir was. Ist wohl Kopfproblem,aber nervt mich halt. :thumbdown:
    gruss Peter Kl

  • Spiele 23 g Klaasen und meine Priestley E-Darts in 20g sind vorn nicht so dick. Da fehlt mir was. Ist wohl Kopfproblem,aber nervt mich halt.

    Ist doch kein Kopf-Problem wenn der Unterschied so offensichtlich ist. Manche Menschen sind eben bei der Barrelform sensibler als Andere. Ich kenne Leute, die treffen mit allen möglichen Pfeilen, andere treffen ausschliesslich wenn sie ihr eigenes Set-Up spielen. Kopf hin oder her, wenn du ein sensibles Fingerspitzengefühl hast, dann ist das nun einmal so.

  • Ja,mag ja sein.Aber das ärgerliche ist,das ich die Priestley zuerst hatte. Und seit den Klaasen hab ich für die E-Darts weniger Gefühl,ich würd´s sogar als Unsicherheit bezeichnen. Hab schon mit älteren ,aufgebohrten Priestley mit 22g als E-Darts versucht. Lief auch nicht so.
    @ der Querulant :sorry: für´s abdriften. :offtopic:
    gruss Peter Kl

  • Kein Problem, Peter. (Abdriften kann durchaus auch produktiv bzw. interessant sein)

    Ich gehe einfachmal von Michas Erklärung aus dass dies KEINE generellen Beeinträchtigungen "im Flug" mitsich bringen, sonst glaube ich hätte er es erwähnt. Das sich der gewünschte Effekt nicht zu 100% einstellen muss, damit ist wohl auch zu rechnen.
    Ich habe nun beschlossen mich noch ca. eine Woche vermehrt auf die Nägel im Originalzustand einzulassen. Sollte ich dann aber immernoch Zweifel an dem "zu mir passen" hegen, werden dann halt jeweils ein Gramm entfernt. Dadurch ändert sich ja nicht die Optik, was dem Sammelzweck also keinen Abbruch tut, und bringt sie meinem 'bevorzugten' Lieblingsgewicht von 21g näher.

    Dann erstelle ich auch einen kurzen "Erfahrungsbericht" an Ort und Stelle was das geänderte "Flugverhalten" anbelangt und teile mit ob eine positive Gewichtverteilung (kopflastigkeit) spürbar eingetreten ist.
    Kann ja durchaus sein dass in Zukunft nocheinmal jemand ähnliches in Erwägung zieht.
    Schließlich bleibt bei durchgehend gerade Darts ja der Vorteil dass diese enger Gruppiert werden können. (ich weiß dass dies dennoch nicht sich so merklich individuell auswirken MUSS)

    Also, so long!

    Edith: Mist, die Dinger wehren sich vehement gegen den Umbau glaube ich langsam. Das wird wohl ne Art Hassliebe!
    Nachdem ich mich nun 3 std. auf die Darts eingelassen habe - bleibt Licht und Schatte in Waage.

    So langsam kann ich GARY aber nicht verstehen. Die Darts haben Ihre Stärke definitiv auf den DOPPEL. Beim Checken sind sie ne Macht!
    Aber auf dem 60er Feld hängen die mit dem "Ar..." nach unten wie sonst nur die Phase 5er mit kleinen Flights!
    Na das wird wohl noch viel arbeit! Zumindest hat die "Quälerei" den Vorteil dass ich, vorrausgesetzt ich bekomme sie in den Griff, dann mit zwei grundverschiedenen Darts gleichgut klar komme.
    Im moment liegt mein Schnitt bei BEIDEN Darts bei ca. 25Darts bei 501 DO. Wobei ich mit den Priestleys schneller unten bin aber mit den Andersons meist mit dem ersten, spätestens zweiten Dart checke.

    Ein klares Ergebnis wäre mir lieber. :huh:

    Einmal editiert, zuletzt von Der Querulant (26. Juni 2011 um 22:04)

  • Hi,
    ich hatte mir vor ca. 3 Jahren "Darryl Fitton" G-Force in 22g gekauft,war aber mit dem Ergebnis nicht so zufrieden.Sie hatten bei meinem Wurfstil irgenwie kein schönes Flugverhalten.Habe sie dann bis auf 20g aufgebohrt und danach war es um einiges besser geworden.Gab allerdings dafür nur in der Kür mehr Punkte,in der Pflicht haperte es immer noch :S
    In diesem Fall war also das aufbohren positiv...irgendwie...

    DC Krumme Finger Bochum 1987 e.V.

    Das Leben ist kein Ponyschlecken!

  • So habs "verändern" gelassen und mich "rangearbeitet".

    Hat sich aber doch gelohnt! Nun gehts absolut TOP mit denen. Allerdings leidet doch das Verhältnis zu meinen Priestleys. Aber die Quote liegt eindeutig bei den Andersons.

    Also hat sich das aufbohren somit "glücklicherweise" erledigt.

    Man muss sich zwar einiges an Zeit abverlangen, aber es hat sich in meinem Fall gelohnt!

    Ich kann den Dart nur empfehlen! Vorallem preislich ist es ein Schnäpchen!

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