• Wenn ich der Meinung bin, dass keine Partei ein vernünftiges Programm hat und keine für regierungsfähig halte (es gibt genügend Menschen, die der Meinung sind, sieht man ja an den Statistiken), dann halte ich es für vernünftig, nicht wählen zu gehen.

    Ich halte das ganz und gar nicht für vernünftig. Das Problem ist doch, dass die Anhänger von etwas dubioseren Parteien (die zum Teil nur auf Contra stehen und/oder dem Grundgesetzt vielleicht auch nicht ganz so zugetan sind) auf jeden Fall zur Wahl gehen. Und denen reichen dann klägliche Zahlen um über irgendwelche Hürden zu kommen. Hinterher hat man dann ganz legitim ein paar Hirnis in den Parlamente sitzen, die da nicht unbedingt hngehören ... aber dann ist's zu spät!

  • vollkommen korrekt.

    Und ncht nur die 5%-Hürde ist für die Parteien interessant, gerade für die kleinen gibts da ein ganz anderes wichtiges Ziel,
    denen Du mit Deiner Nichtwahl dazu verhilfst.


    Nochmal, irgendwo bin ich ja bei Dir, unsere Demokratie ist nicht mehr so ganz das Richtige (MEINER Meinung nach),
    aber Nicht-Wählen ist der falscheste Weg des Protestes

  • Ich halte das ganz und gar nicht für vernünftig. Das Problem ist doch, dass die Anhänger von etwas dubioseren Parteien (die zum Teil nur auf Contra stehen und/oder dem Grundgesetzt vielleicht auch nicht ganz so zugetan sind) auf jeden Fall zur Wahl gehen. Und denen reichen dann klägliche Zahlen um über irgendwelche Hürden zu kommen. Hinterher hat man dann ganz legitim ein paar Hirnis in den Parlamente sitzen, die da nicht unbedingt hngehören ... aber dann ist's zu spät!

    Ja, dann müssen halt alle mitziehen, und keiner dürfe mehr wählen gehen. Aber das geht halt schlecht.
    Das Problem ist doch, dass man als kleiner Mann immer dumm dasteht und nichts machen kann. Die Parteien handeln so oft gegen den kleinen Bürger, das muss allen bewusst sein.

    Bester Score: 161x 180, 6x 174, 2x 171, 2x 150(3x Bull), xxx 140, xxx 100

    höchstes Finish: 160, 127, 120 usw.

    bestes Leg: 18 - Darter

    Lieblingsspieler: 1.D James Wade 2.D Gary Anderson 3.D Chisnall, Wright, Hylton, Webster, King, Lewis, :germany:
    http://www.youtube.com/watch?annotati…s&v=aJM5Dj-0Dzs

  • Ich halte das ganz und gar nicht für vernünftig. Das Problem ist doch, dass die Anhänger von etwas dubioseren Parteien (die zum Teil nur auf Contra stehen und/oder dem Grundgesetzt vielleicht auch nicht ganz so zugetan sind) auf jeden Fall zur Wahl gehen. Und denen reichen dann klägliche Zahlen um über irgendwelche Hürden zu kommen. Hinterher hat man dann ganz legitim ein paar Hirnis in den Parlamente sitzen, die da nicht unbedingt hngehören ... aber dann ist's zu spät!

    True enough, das sieht man ja alle vier Jahre. Zu einer Wahl gehören aber Alternativen; ich sehe hier keine.

    Weiterhin betrachte ich den derzeit amtierenden Bundestag als eine Versammlung idiotischer Verbrecher (vielleicht gibts da bei den ca 600 Abgeordneten eine oder zwei Ausnahmen, aber die fällt nicht ins Gewicht), wahlweise auch als verbrecherische Idioten. Gleichwohl ist Dummheit oder kriminelles Dasein für mich ein Ausschlusskriterium, demjenigen meine Stimme zu geben. Das gilt im Übrigen für alle Farben des Spektrums und wenn Bedarf besteht, dann kann ich diesen Punkt gerne noch vertiefen und mit Quellen etc. belegen (Stichwort: Wahlrecht)

    Wenn die üblichen Verdächtigen sich in den Medien zu verschiedenen Punkten äußern, bedauere ich immer wieder, dass das eine oder andere Attentat nicht erfolgreich war (zynischer, makaberer, Satz der der reinen Polemik dient; manchmal einzige Möglichkeit, meiner Wut und Frustration hierüber Ausdruck zu verleihen). Und irgendjemand will hier ganz ehrlich sagen, dass er den Scheiß tatsächlich auch noch glaubt und dann dem Idioten/Lügner auch noch seine Stimme geben will.?
    Und das alles voller überzeugter überlegener Rechtschaffenheit? Da finde ich meinen Ansatz ehrlicher.

    Andererseits, wenn ich da an Clausewitz denke...aber lassen wir das.

    Das hat bei mir aber nichts mit Politikverdrossenheit zu tun, sondern eher mit Politikerverdrossenheit.

    Seis wies sei, ich habe dazu meine Position, gestehe aber jedem anderen auch seine Meinung zu-auch wenn es in meinen Augen die falsche ist. Mit guten Argumenten lasse ich mich auch gerne überzeugen. Ausserdem: man möge mir meine Polemik hier nicht übel nehmen (wenigstens kann keiner behaupten, ich würde so schreiben, dass mans nicht versteht ;) )

  • Sehr interessant was hier gewählt wird
    Piratenpartei --> eine Partei die überhaupt noch nicht fähig ist Regierungsarbeit zu leisten,
    zwar gibt es einige sinnvolle Programmpunkte, aber vieles ist einfach nur Mist!

    Wo genau ist nun der Unterschied zum Rest der Parteien? :duw:

  • Im Prinzip ist es auch egal, wer da an die Macht kommt. Viele große Baustellen sind fast fertig. Das größte ungelöste Problem ist und bleibt die zum Teil unterirdische Bezahlung in manchen Branchen. Das ist die Idee mit dem Mindestlohn vielleicht eine gute Möglichkeit.
    Ich denke, das es wieder eine große Koalisation geben wird unter Führung CDU/CSU.
    Es gibt Momentan keine wirkliche Alternative zu Merkel in der sogenannten Volksparteien.
    Ich gehe wieder Wählen, dann kann ich mich auch über das Ergebnis ärgern.

    Manchmal ertappen ich mich bei Selbstgesprächen, und dann lachen wir beide.

    • Offizieller Beitrag

    Ich gehe wieder Wählen, dann kann ich mich auch über das Ergebnis ärgern.

    Das ist der positive Nebeneffekt. :troll:
    Wer nicht gewählt hat, hat auch nicht das Recht zu [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Wut/smilie_wut_134.gif]

  • Weiterhin betrachte ich den derzeit amtierenden Bundestag als eine Versammlung idiotischer Verbrecher (vielleicht gibts da bei den ca 600 Abgeordneten eine oder zwei Ausnahmen)[/quote]
    ....dehalb wähle ich: :huepf: ...grühüüüün!

    ...und ich wähle mal einen, der mir hilft, dass das Zitieren funzt.... ;(

    Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche...


  • Wer nicht gewählt hat, hat auch nicht das Recht zu [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Wut/smilie_wut_134.gif]


    ...wer nicht gebiert, hat auch nicht das Recht, an der Erziehung mitzumachen/ bei der Namenswahl mitzureden usw.
    ...wer nicht studiert hat, hat auch nicht das Recht, bei Bildungsdebatten mitzureden.
    ...wer nicht Moslem/Jude/Christ ist, hat nicht das Recht, Verhalten von Anhängern dieser Religionen zu kritisieren.
    ...wer keine Ahnung hat, hat nicht das Recht auf eine Meinung
    bla, bla, blubb... Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun, deshalb ist auch diese von Dir getroffene Aussage Schwachsinn.


  • ...wer nicht gebiert, hat auch nicht das Recht, an der Erziehung mitzumachen/ bei der Namenswahl mitzureden usw.
    ...wer nicht studiert hat, hat auch nicht das Recht, bei Bildungsdebatten mitzureden.
    ...wer nicht Moslem/Jude/Christ ist, hat nicht das Recht, Verhalten von Anhängern dieser Religionen zu kritisieren.
    ...wer keine Ahnung hat, hat nicht das Recht auf eine Meinung
    bla, bla, blubb... Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun, deshalb ist auch diese von Dir getroffene Aussage Schwachsinn.

    Nein ist es nicht!

    Wählen ist nicht nur ein Recht sondern eune moralische Bürgerpflicht. U.a. die Politikverdrossenheit hat Hitler in den frühen Anfängen zum Aufstieg verholfen.

    Allerdings müsste die Option "keine von allen" einegführt werden, und diese Prozentzahl an Sitzen bleibt dann leer. :tr:

    • Offizieller Beitrag

    ...wer nicht gebiert, hat auch nicht das Recht, an der Erziehung mitzumachen/ bei der Namenswahl mitzureden usw.

    Korrekt, es sei denn im Auftrag der Eltern (Jugendorganisationen, Vereine, etc.) oder des Staates (Schule und Bildungseinrichtungen)

    ...wer nicht studiert hat, hat auch nicht das Recht, bei Bildungsdebatten mitzureden.

    :s?: Jeder der eine Schule besucht hat kann mitreden, und das sollten in unserem Land alle sein.

    ...wer nicht Moslem/Jude/Christ ist, hat nicht das Recht, Verhalten von Anhängern dieser Religionen zu kritisieren.

    Richtig, solange nicht bestehendes Recht und Gesetzt in unserem Lande verletzt wird.

    ...wer keine Ahnung hat, hat nicht das Recht auf eine Meinung

    Meinst Du?
    Meist ist es wohl so, daß man ohne Ahnung selten seine Meinung mit Argumenten untermauern kann.
    Dann endet das so:

    bla, bla, blubb...

    Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun, deshalb ist auch diese von Dir getroffene Aussage Schwachsinn.

    Deine Meinung! :nene:

    :sorry: Wenn ich nicht wählen gehe, ist das wie Enthalten. - Es ist mir also egal.
    Dann kann ich mich nachher auch nicht beschweren.
    Ich hätte ja meine Stimme erheben bzw. abgeben können.

  • na gut, dann werd ich mich halt um Sachlichkeit bemühen.
    Woher also kommt meine Entscheidung, zumindest dieses Mal nicht zur Wahl zu gehen; wie begründe ich diese Entscheidung; warum bin ich nicht der Ansicht, dass dieses Entscheidung mir nicht das Recht auf Kritik nimmt und folglich Brummis Aussage schwierig finde; was mir an des Schmalen Beitrag missfällt. Zu Brummis Beitrag von heute morgen möchte ich dann im Anschluß noch Stellung nehmen, ebenso zu der Frage, welche Laus mir über die Leber gelaufen sei.
    Demokratie ist die schlechteste Regierungsform, die es gibt, abgesehen von denen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind (W. Churchill). Dieser Ausspruch beschreibt im Prinzip mein Verhältnis zur Demokratie sehr gut und ich betrachte mich auch als ihr Anhänger, allerdings mit dem Wissen, dass von zwei Haufen Scheiße lediglich der kleinere gewählt wurde. An dieser Stelle verzichte ich nun darauf, eine grundsätzliche Kritik anzubringen, weil ich glaube, dass wir von der Prämisse ausgehen können, dass das demokratische System Deutschlands grundsätzlich nicht schlecht ist und dass eine wie auch immer geartete Regierung notwendig ist (wenn wir uns hierauf nicht einigen können, muss ich das ein wenig breiter ausführen; sagt Bescheid).
    Wahlen in einer Demokratie dienen dazu, Personal aus der Mitte des Wahlvolks temporär dazu zu legitimieren, Entscheidungen über das Ganze zu treffen. Mit der Ausübung meines Wahlrechtes beschneide ich in der Konsequenz mir selbst meine Grundrechte und erlaube den Gewählten, Entscheidungen zu treffen, die mich in meinen persönlichen Rechten beeinträchtigen. Unterliegt die von mir favorisierte Partei, habe ich das als Demokrat zu akzeptieren. Durch meine Teilnahme an diesem Wahlvorgang akzeptiere ich diese Regeln. Das bedeutet für mich: Gerade die aufgeklärte, informierte, bewusste Entscheidung, nicht an diesem Legitimationsprozess teilzunehmen, gibt mir das Recht, Kritik zu üben; nicht nur an den Gewählten, sondern eben auch an den Wählenden.
    An Wahlen teilzunehmen (ich beschränke mich hier auf die Aktivseite) ist ein Recht, wie aber auch schon zutreffend erwähnt wurde, ist es aber auch eine Pflicht (aus jedem Recht entsteht eine Pflicht und vice versa). Wie ich meine Teilnahme ausgestalte, ist aber mir überlassen. Ganz vereinfacht habe ich drei Möglichkeiten: Ich kann mich für Kandidat A entscheiden; ich kann mich für Kandidat B entscheiden; ich kann mich aber auch dazu entscheiden, mich für keinen Kandidaten zu entscheiden.
    (Eine ganz rhetorische Frage: A ist ein verurteilter Kinderschänder; B ist ein verurteilter Raubmörder. Wer will von wem vertreten werden?)
    Diese Pflicht (damit auch das Recht, aber das ist die andere Seite) beschränkt sich aber nicht nur auf die Abgabe der Stimme, sondern sie verlangt, dass das informiert, aufgeklärt und bewusst stattfindet. Auf wen der Wählenden treffen denn diese notwendigen Umstände zu? Wer hat den bitte sowohl die Parteiprogramme als auch die Wahlprogramme der zur Wahl stehenden Parteien gelesen und gegeneinander abgewogen? Wer weiß denn, welche Tragweite seine Wahlentscheidung haben kann und denkt verschiedene Alternativen durch? Der vielzitierte Stammwähler sicherlich nicht. Im Ergebnis konkurriere ich also bei Wahlen mit der Masse des von mir verachteten Pöbels und des intellektuellen Mittelmaßes (was definitiv die Mehrheit darstellt- wen es interessiert, was ich genau damit meine, möge bitte nachfragen; das hier zu erläutern würde den Rahmen sprengen). Ganz ehrlich: das halte ich für ein völlig sinnfreies Unterfangen.

    Somit schließe ich meine grundsätzliche Kritik (die ich nur oberflächlich und in den für mich wesentlichen Punkten dargestellt habe).
    Nun zur Frage: wen sollte ich denn nun überhaupt wählen? Der Kandidat (oder die Kandidatengruppierung) der ich meine Stimme gebe (und der ich damit erlaube, Entscheidungen auf meine Kosten zum Wohl des Ganzen zu treffen, s.o.) muss fest auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen; für mich ist das das Grundgesetz. Wie soll ich jemanden wählen, der einen feierlichen Eid darauf schwört (vgl. hierzu einen anderen Beitrag von mir-herrlich, ich kann mich selbst zitieren ;) ) die Verfassung zu achten und dann mehrfach nachweislich zu verfassungswidrigen Entscheidungen beiträgt? Wie kann ich einem Kandidaten meine Stimme geben, der beweisbare Fakten leugnet (das beste Beispiel ist -Gott sei Dank nicht aus Deutschland, aber da gibts ähnlich Richtiges; Stichwort Sarrazin- ist der Volldepp, der allen Ernstes behauptet, dass man von Vergewaltigungen nicht schwanger wird). Wer solch einem Kandidaten seine Stimme gibt, kann wahrlich stolz auf sich sein und hat meinen absoluten Respekt und hat sich das sapiens in homo sapiens wirklich verdient. Wollt ihr noch mehr Beispiele?
    Meine persönliche Alternative am demokratischen Prozess teilzunehmen ist eine außerparlamentarische Opposition.
    Somit ist eine Enthaltung/Nichtteilnahme keineswegs gleichzusetzen mit "ist mir egal" (wobei eine Enthaltung auch nicht dasselbe ist, wie eine Nichtteilnahme).
    Dem Schmalen widersprechen möchte ich bei der These, dass die Politikverdrossenheit den Aufstieg der Nationalsozialisten ermöglicht hat (Bei der Reichstagswahl am 5.3.33 gab es eine Wahlbeteiligung von fast 89%); Ich denke, dass da andere Gründe wesentlich ausschlaggebender waren.
    Was würde das einführen der von Dir vorgeschlagenen Option ändern?

    Zur Laus: Ich habe mich einfach über diese Aussage tierisch geärgert und bin dann womöglich ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Aber ich hatte auch einen harten Tag und eine schwere Kindheit... (Verdammt, mir stinkt dieses unreflektierte Stammtischphrasengedresche wie die Sau und ausgerechnet von Brummi hätte ich an dieser Stelle mehr erwartet; ein wenig Enttäuschung spielt da auch mit. Ich hoffe nach wie vor, dass er diese Formulierung nur aus Plakativitätsgründen -ähnlich wie meine Polemik- so hat stehen lassen)


  • Deine Argumentation hinkt... ;)

  • also, erstmal Respekt, wie Du das ausformuliert hast.

    Auch wenn ich nach wie vor anderer Meinung bin, bzw. selbst bei Dienen Gedankengängen zu einem anderen Schluss komme,
    kann ich das doch nachvollziehen.

    Denke, da kommt man auch nicht auf einen Nenner, Deine Meinung scheint da ja auch ziemlich gemeißelt.

    Nun interessiert mich eigentlich nur, ob Du auch eine Alternative siehst?
    Ich stimme Dir ja soweit zu, dass diese heutige Demokratie irgendwie nicht mehr zeitgemäß ist.

  • damals beim Volksentscheid über das Rauchverbot in Bayern, war das Geschrei hinterher auch groß. Die Wahlbeteiligung war unterirdisch und das Ergebnis äußerst eng. Naja. Ich bin eh der Meinung,das Wahlen mit Beteiligung unter 51% nicht legetim sind, da Demokratie auf Mehrheitsentscheidungen beruht. Ob es jetzt die richtige Regierungsform ist möge jeder selbst entscheiden.

    Manchmal ertappen ich mich bei Selbstgesprächen, und dann lachen wir beide.

  • OMS,

    Ich weiss jetzt nicht was ich schreiben soll, da in Deinem Posting viel wahres, aber auch viel zu vereinfachtes steckt. Ich als Politikstudent, erlaube es mir zu behaupten, dass meine politischen Gedankengänge über die von Stammtischparolen hinaus gehen. Mir fehlt aber aktuell die Zeit Deinem Posting den Respekt zu erweisen den es verdient hat.

    Möglicherweise komme ich zu einem späteren Zeitpunkt inhaltlich auf Dein Posting zurück.

  • Mit der Ausübung meines Wahlrechtes beschneide ich in der Konsequenz mir selbst meine Grundrechte


    das ist sogar sachlich richtig ... aber mehr Rechte kriegst Du einfach nicht ! und zwar vor allem deshalb, weil hier noch 2 oder 3 (oder noch mehr ...) andere Menschen leben, deren Rechte doch ebenfalls berücksichtigt werden sollten. Oder etwa nicht ?

    Allerdings hättest Du ja auch noch eine andere Möglichkeit. Schließlich gibt es ja nicht NUR das aktive Wahlrecht ... Du hast jederzeit alle Möglichkeiten, Dich irgendwo zu bewerben, zu einer Wahl zu stellen. Und dazu brauchst Du nicht mal eine Partei !
    Solltest Du dann nicht gewählt werden, kannst Du immer noch nach den Gründen dafür suchen (Wahlanalyse). Und solange Du Dich da nicht bemüht hast, brauchst Du nicht rumzuheulen, daß Du nix zu sagen hast. Wer etwas bestimmen will, sollte eben auch bereit sein, ein paar Konsequenzen zu tragen. Das geht dann sogar so weit, daß man u.U. ohne Belege als "Verbrecher" tituliert wird ...

    jaja, die Demokratie hat schon ihre speziellen Nachteile. Wenn irgendwann der große starke Führer wieder kommt, sind die alle weg. Der bestimmt dann, und alle anderen dürfen parieren. So einfach kann Politik sein ! Interessant wirds dann, wenn der Führer mal was bestimmt, was einem persönlich nicht paßt. Dann heißt es nämlich immer noch parieren ... sonst wird der ganz ganz arg böse ...

    lG

    Andi

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