Verwirrung. Frage zu den WIRKLICH richtigen Darts.

  • Schönen guten Tag,

    ich habe eine Frage, worüber bei mir etwas Verwirrung herrscht. Mir ist selbstredend bewusst, dass ihr aus der Entfernung wenig genaues sagen könnt und eine präzise Analyse schlecht möglich ist, aber dennoch muss ich es euch einfach fragen. Ich habe bisher viele unterschiedliche Darts getestet und damit ebenso unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Diese möchte ich euch jetzt näher bringen, denn ich bin mir sicher, dass ich kurz davor bin, MEINE Darts zu finden, bei denen ich weiß: Jetzt bin ich da, hier bin ich richtig, damit kann ich immer werfen. Zuerst ein kleiner Überblick über die Darts/Formen, die ich schon so geworfen habe.

    James Wade Darts, 24 Gramm: Meine ersten "richtigen" Darts quasi. Ich hatte mir von denen unendlich viel erhofft, extremer Grip und der ganze bla bla, aber ganz ehrlich: Nein. Sie waren absolut gar nichts für mich. Egal in welcher Variation oder was auch immer, meist kamen sie ins Schludern, unsauber ins Board oder einfach meilenweit daneben. Irgendwie bin ich damit gar nicht klar gekommen, es hat einfach nicht sein sollen.

    John Lowe, 26 Gramm: Diese Darts waren irgendwie eine kleine Offenbarung. Sie fühlten sich positiv schwer an, flogen meist sicher und gekonnt. Damit habe ich bis zu dem Zeitpunkt meiner Entwicklung wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht. Besonders die Doubles und die T19 liefen damit wie am Schnürrchen. Doch dennoch, ich hatte stets das Gefühl: Da geht noch mehr, und es war nicht das Gefühl, was man immer und normal hat, sondern ein sehr Pfeilbeogenes, denn alles war auch nicht perfekt, manchmal zeigten sich da einfach Schwächen...

    John Part, 27 Gramm: Ich versuchte es also noch einmal lang und dieses mal besonders schwer. Und, was soll ich sagen... es war echt noch schrecklicher als mit den Wade Darts. Ein einziger Grauen wie ich damit geworfen habe und damit nahm ich sogar an nem Probetag bei einem Dartverein teil... wirklich peinlich, ein Wunder, dass ich bei dem Miniturnier, was wir spielten Vorletzter wurde. Also mit den Darts ging echt gar nichts. Ich brachte die kein einziges Mal gerade aufs Board... ganz ganz schlimm. Mein Vater wurf komischerweise perfekt damit, aber nun ja, ich eben nicht.

    Dennies Priestley, 17 Gramm: Abermals eine neue Erfahrung, völlig neuer Barrel eben. Und ich muss sagen: Es lief erstaunlich gut. Die Darts flogen wie eine Eins und landeten sicher und fest im Board. Ich war lange Zeit wirklich ziemlich zufrieden damit und wäre es heute sicher soweit auch noch, aber dennoch, vielleicht ob des Gewichtes und mangelnder Erfahrung, aber öfter mal verabschiedeten die sich ganz schön vom Board und ich wusste, dass es besser gehen würde...

    Phil Taylor Phase 5, 26 Gramm: So, da musste ich jetzt einfach mal die Darts des Übermenschen versuchen, zumal sie den Lowe-Darts sehr ähnlich sein sollten. Was ich sagen kann: Sie flogen gut, kamen fest an usw. Aber trotzdem hatte ich ironischerweise stets das Gefühl, dass mir die Lowe viel besser taten. Das wunderte mich schon sehr. Wo kann da der große Unterschied sein? Also mit denen liefs medium, mit den Lowes deutlich besser. Interessant.

    Andy Hamilton, 25 Gramm: Schöne Darts, schönes Aussehen, gute Flugeigenschaften, aber dennoch überhaupt nicht mein Fall. Kamen schlecht an und ich hatte nur Probleme damit.

    Peter Manley, 21 Gramm: Nochmal eine andere, äußerst kurze Form, die eigentlich denen von Lowe und Taylor ähnlich sein sollte, aber... oh Hilfe. Die waren wirklich mehr als schrecklich. Welcher Mensch kann damit werfen? Ich fand sie schrecklich und es lief wenig.

    Mervyn King, 26 Gramm: Nochmal was ganz spezielles und anderes. Und was soll ich sagen? am Anfang waren sie zwar auch viel am trudeln und gingen stets weit daneben, aber nachdem ich jetzt gezwungen war die ne ganze Weile lang zu nehmen, gehts eigentlich recht gut, aber dennoch sind die mit Sicherheit nicht das, was meine Standard-Darts werden sollen.

    Anastasia, 24 Gramm: Waren glaube ich irgendwelche Silver Stars oder wie die Dinger heißen, also die etwas günstigeren mit 80 Prozent Tungsten, aber wirklich und ganz ehrlich, was längere Darts angeht, hab ich noch mit keinen anderen Pfeilen so gut geworfen, wie mit denen. Wirklich schön waren die. Hatte kurze Schäfte und gewohnt Standard Flights drauf und viel Spaß damit.

    Nun, wie ihr euch sicher denken könnt, werde ich aus alledem einfach nicht schlau, mal passt die eine Form, dann eine ganz andere und dann wieder doch nicht. Man kann einfach nicht schlau daraus werden, obgleich wohl immer gilt, dass je öfter man selbst mit einer für einen weniger schönen Form wirft, desto besser und zielsicherer wird man, aber nun ja, so solls ja nicht sein. Ich bin definitiv kein blutiger Anfänger mehr, treffe, was ich will, recht gut und weiß, dass ich mit kurzen Schäften und Standardflights generell am besten fahre. Jetzt überlege ich, können mir meine Erfahrungen aus der Vergangenheit irgendwas sagen? Könnt ihr mir vielleicht helfen? Ich überlege nämlich gerade, was ich mir mal genauer ansehen sollte. Ich hatte nämlich auch mal glatte handmade Darts und die waren gar nicht so übel und ungrippig wie man meint ;). Deshalb interessiere ich mich im Moment stark für diese Darts: Simon Whitlock, Dave Chisnall, Terry Jenkins und Ted Hankey. Könnt ihr dazu vllt irgendwas sagen?

    Es wäre wirklich nett und hilfreich, wenn ihr irgendwie auf das alles eingehen könntet und mir ein paar schöne Antworten gebt. Das einfach ausprobieren das beste ist, ist mir klar, aber wie ihr sieht, tat ich das ja schon ausgiebig, daher könnt ihr denke ich auch bei so einer gestellten Frage etwas dazu sagen. Vielen Dank! :)

    • Offizieller Beitrag

    Also mein erster Gedanke beim durchlesen deiner Erfahrungen war: Schau an, eine lange und dünne Form ist nichts aber klein und knubbelig läuft gut, das deutet im Normalfall auf einen etwas "unsauberen" Wurfstil hin, zumal du auch schreibst "Standard-Darts" wie ein John Part landen nicht gerade im Board

    was ich dann gar nicht verstehe ist der folgende Satz

    kurzen Schäften und Standardflights generell am besten fahre

    Dieses Setup funktioniert meiner Erfahrung nach fast nur mit kleinen, knubbeligen Darts wie den John Lowe oder Taylor Darts...

    Ich würde zuerst bevor du die Pfeile miteinander vergleichst mal STANDARD Shafts und Standard Flights (hast du ja) nehmen...

    Das nächste ist du beklagst dich immer das die Darts nicht gerade im Board ankommen: Extra lange Shafts sehen vielleicht "nicht so stylisch" aus, haben aber schon bei dem ein oder andern den ich kenne genau dieses Problem gelöst!!!

    Also ich würde bevor ich die ganze Zeit die Darts wechsel einfach mal mit einem Dart, mit dem du ganz gut klarkommst diverse Setups und Flightformen durchtesten. Das bringt oftmals wesentlich MEHR als die Darts zu wechseln!

    Dort würde ich meiner Meinung nach mal ansetzen und NICHT bei den Darts, ich vermute nämlich daß kurze Shafts definitiv nichts für deinen Wurfstil sind -> Aber das natürlich jetzt erstmal nur so als "Ferndiagnose", welche eh schon schwer genug ist !

    Grüße Echse

  • Vielen Dank für deinen Beitrag Echse. Leider hast du ein paar Dinge an der Fülle die da steht nicht ganz richtig mitbekommen, oder ich habe mich falsch ausgedrückt, wie auch immer, ist ja auch egal, aber das, was du da sagst, stimmt so nicht ganz. Also zu deinem Vorschlag kleine knubbelige Darts zu verwenden: Soweit so gut, damit kann ich mich schon abfinden. ABER: Die einzigen, die wirklich gut liefen waren diesbezüglich die Lowes. Taylors und ganz besonders die von Manley (!!!) waren ein Alptraum. Was gut lief waren jetzt die Anastasia mit kurzen Schäften (benutzt Wade btw doch auch?) und die Mervyn King Darts mit medium Shafts. BEIDE kann ich kerzengerade und sauber ins Board werfen. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann mir das letzte mal einer runtergekracht ist bei den beiden außer vllt mal bei enger T20 Platzierung, aber selbst nur da sehr selten, also mein Wurf ist nicht so unsauber, wie es vielleicht rüber kam, sorry, falls ich mich da irgendwo schlecht ausgedrückt habe.

    Mir gehts auch nicht ums Aussehen. Meinetwegen dürfen die Pfeile pink, lang und hässlich sein, wenn ich damit werfen kann ;) Okay, ganz so krass ists auch nicht, Darts mit ein bisschen gold und trallala machen natürlich schon mehr her, sind aber schlussendlich Makulatur.

    Das ist ja gerade meine Verwirrung. Es läuft mit einigen langen Standard-Darts (Die Anastasia Silver Darts funktionieren toll, und mit den von Mervyn gehts witzigerweise auch) und zumindest den Lowe. Aber mit den richtig(!) dünnen wie den von Wade und gerade denen von John Part konnt ich nichts. Wobei ich sagen muss, dass bei der dünnen Form und dann noch 27 Gramm, medium shafts... das war irgendwie schon heftig. Da konnte ich wirklich nichts mit anfangen und hab fast jedes Ding verhauen. Und wie oft sind sie rausgefallen... ^^ Zugegeben, als ich den Part wurf war ich auch noch grüner hinter den Ohren, aber das war sicher schon ein richtiger Einblick. Ich behaupte: Lang ist gar nicht so schlimm, aber sie dürfen sich nicht so dürr anfühlen wie die von Wade oder Part. Gibt es solche Spieler die eben gewohnt sind *hust* etwas mehr in der Hand zu haben und damit besser werfen als mit was anderem? :D

    Kleiner Spaß am Rande, aber vielleicht bringen diese Informationen ja wieder etwas Klarheit mit dem, was ich ausdrücken will.

    ps. Mit den handmade Darts, die so ähnlich wie die von Jenkins sind, lief es auch recht gut, obwohl die auch recht schmal und eben glatt und gerade waren. Der Tiefpunkt waren bisher echt nur die von Wade beim ersten mal, hatte sie nochmal in gold dann gings und im Extremfall die Part in 27 Gramm, so erbärmlich hab ich mit noch nichts anderen geworfen ;).

  • Ich kann morgen ja gerne mal ein bild posten, aber grundsätzlich fasse ich den Dart ähnlich wie einen Stift an und benötige unbedingt einen Finger an der Spitze, sonst zerreiße ich jeden zweiten Pfeil sonstwohin. Falls das jetzt was hilft ;).

  • Wenn du den Dart vorne anfasst ist ein entsprechend "kopflastiger" Barrel auch das was dir entgegen kommt.
    Bin auch ein "Vornanfasser" und bin mit den Wades und andern Sticks nicht zurecht gekommen,weil man diesen Schwerpunktmäßig mittig halten muss.
    Persöhnlich spiele ich Priestley und Jelle Klaasen. Allerdings bevorzuge ich auch ein gerades Steckverhalten. Also relativ lang um den Dart beim Wurf zu"strecken".

    Auch ich würde dir jetzt erstmsl raten einen Barrel mit dem du ein gutes Gefühl hast ( Priestley/Lowe),mehrere Variationen von Shaftlängen und Flightformen durchzutesten. Einen geraderen Steckwinkel erreichst du z. B. schon mit Pearflights,da sie im Vergleich zum Standard weniger Auftrieb bieten.

  • Also wenn ich die Darts, die du alle schon versucht hast, so durchlese, erinnert das mich stark an meine Frau. Sie hat auch schon verschiedenste Formen und Gewichte durch, bis sie mit meinen Chisnall geworfen hat. Sie hällt den Dart ebenfalls wie einen Stift und kam mit diesen Darts gleich gut zurecht. Der Wurf ist sauber und die Darts kommen meist da an wo sie sollen. Was soll ich sagen, eine sofortige Verbesserung, oft hatte sie das Problem, dass einer der drei Darts im äusseren Ring des Boards landete, dies ist ihr bisher nicht mehr passiert. Sie spielt die Target Chisnall in 22 Gramm.

    Ein anderer Tip wären M Darts, die haben meine Suche nach "meinen" Darts beendet. Gut, meine sind jetzt extrem dünn (5,65 mm) und lang (54 mm), aber absolut präzise und sehr einfach zu gruppieren. Vom Gewicht her ist es sehr schwierig einen Rat zu geben, da du ja schon sehr viele unterschiedliche Gewichte durch hast, in meiner Laufbahn habe ich auch schon fast Alles durch, von 18 bis 28 Gramm, bis ich auf 22 Gramm hängen geblieben bin. Resultat, ich habe jetzt um die 30 Sets rumliegen die nicht mehr gespielt werden. Wie dem auch sei, ich wünsche dir viel Erfolg bei der weiteren Suche und würde dir empfehlen, die Chisnalls mal Probe zu werfen, du wirst erstaunt sein.

    Wer checkt, hat die besseren Argumente
    Die perfekte Konzentration liegt irgendwo zwischen Wut und Gelassenheit

  • Hast Du keinen Laden in der Nähe, bei dem Du Darts testen kannst?

    Hier mal eine Übersicht von Dartläden, die Dir das ermöglichen: Wo kann ich Darts kaufen u./o. Probewerfen?

    Bevor Du weiterhin immer wieder neue Darts erstehst, Unsummen dafür ausgibst und schlußendlich nur Nerven bewahren musst, lass Dich von Jemandem live beraten. ;)
    Alles Andere endet in Spekulationen und noch mehr Verwirrung.

    Danach solltest Du aber auch bei dieser Art Darts bleiben.
    Es spricht aber nichts dagegen, in einem Dartladen auch mal andere zu testen. In Normalfall ist es aber so, dass man immer wieder auf die selbe Form zurück greift.
    Ich kenne einige Leute, die so handeln wie Du, leider trägt Verunsicherung nicht gerade dazu bei, besser zu werden. ;)

    Eine Kleinigkeit kann ich Dir dennoch mit auf den Weg geben.
    Die Meisten kommen mit Kopf lästigen Darts besser zurecht, da diese Form des Darts den Wurf unterstützt und eher Fehler bzw. Unsauberkeiten verzeiht.

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Vielen Dank für die hilfreichen Antworten, wirklich sehr freundlich. Sie halfen mir schon weiter, allerdings herrscht nach wie vor noch etwas Unklarheit. Also noch einmal: Mit den 17 Gramm Darts von Priestley konnte ich sauber werfen und sie landeten sauber im Board, ist bei denen auch nicht wirklich schwierig, aber sie waren definitiv NICHT optimal, was vielleicht auch am Gewicht lag. Mit den Lowes hatte ich ein gutes Gefühl ja, aber es kann auch einfach nur daran liegen, dass sie als Anfänger damals mit ihren 25-27 Gramm oder was das war irgendwie ne kleine Offenbarung waren, weil sie im Gegensatz zu den Wades mal gerade ankamen ;). Naja, die Taylor (warum eigentlich? müssten die nicht wie Lowes sein?) und ganz ganz besonders die von Manley!!! waren ein Alptraum. Ok, Phils gingen, aber Manley war der Horror, wer damit werfen kann. na bitte. ^^

    Ich hatte kein gutes Gefühl bei den von Wade und besonders bei denen von Part klar, ja, aber mittlerweile ein gutes bei den von Mervyn King (nach ner Weile) und von Anfang an bei den Anastasia Silver star, ebenfalls gerade und lang, aber zumindestens bei den Anastasia etwas dicker.

    ALSO was den reinen Formen Krieg angeht stehts eigentlich 2 zu 1 für die gerade Form. Mervyn/Anastasia zu Lowe quasi. Ein weiterer Grund warum ich die Chisnall anvisierte, zudem hatte ich noch nie was von Target hörte aber nur gutes drüber ^^. Was haltet ihr im Übrigen von den XL T80 in der Form 1 von Unicorn 2013 Version?

    Vielen Dank für weitere hoffentlich zahlreiche Antworten.

    ps. Ich würde SEHR gerne in einen PROFESSIONELLEN dartshop gehen, aber für mich ist das schwer zu bewerkstelligen und von meinem Ort aus, Postleitzahl 37520 also, im schönen Harz, ist keiner leicht zu erreichen.

  • Was ich rausgelsen habe, ist das du mit geraden, schlanken Barrels Probleme hast? (die Darts Trudeln) Also zumindest mit den Wade Darts... Das ging mir ähnlich... Wenn du trotzdem gern mit geraden Barrels spielen möchtest, empfehle ich dir Target Darts! (z.b. Alan Tabern)
    Die Targets haben ein wesentlich besseres Flugverhalten, als diverse Unicorn Darts, die in etwa baugleich sind!

    IMHO

    Gruß Alexx

    "Du sollst nicht werfen Dein Sportgerät im Zorne"

  • Danke für einen weiteren Tipp. Japp, mit denen von Wade und gerade denen von John Part in 27 Gramm war nix zu holen. Aber mit denen von Merv yn und die Silver Star von Anastasia wo ja zumindest letzere komplett gerade sind (dafür ein kleines wenig dicker, bei 80 Prozent Tungsten-Anteil) lief es sehr gut. Ich wollte daher unbedingt mal welche von Target probieren da ich darüber nur gutes hörte und die von Dave Chisnall sind mir gleich mehr als positiv ins Auge gefallen. Alan Tabern hatt ich bis dato noch nich aufm Schirm, aber kann ich mir ja auch mal anschauen.

  • ich habe ein bisschen das gefühl, du willst gerne gerade darts spielen. nach dem, was ich gelesen habe und so, wie du den dart anfasst, stellt sich aber schon die frage, warum ein langes barrel?

    insgesamt habe ich eher einen ähnlichen eindruck wie echse. wobei ich sagen will: unsauber ist definitionssache. ich kenne das von mir selbst: meine darts stecken leicht nach links geneigt, allerdings alle 3 gleich. das kann man als unsauber bezeichnen, höchstwahrscheinlich ist ein finger länger am barrel als der rest und gibt den ausschlag. das haben allerdings einige profis auch so und ist nicht so schlimm, denn da die gleichmäßigkeit gegeben ist, sind die darts insofern eben doch sauber. aus deinen erklärungen ist zu entnehmen, dass es bei dir ähnlich ist, auch wenn die darts be dir vlt. nicht linkslastig stecken. das prob, das leute wie wir im gegensatz zu leuten haben, die komplett "sauber" spielen, ist, dass verschiedenes Material völlig unterschiedliche Resultate bringen kann, aber nicht muss. Das hängt damit zusammen, dass der moment, in dem der dart auf die scheibe trifft, unterschiedlich ausfällt.

    ein beispiel:
    wenn ein spieler, der den dart komplett gerade wirft, zielt, ist es egal, ob der dart in 0,25 sekunden ins board fliegt oder in 0,4 sekunden, da der dart ja gerade bleibt. wenn ein darter dem dart aber irgendwie einen kick mitgibt, wird dieser erst ein bisschen schlänkern und sich dann gerade machen. dabei ist es durchaus möglich, dass der dart nach 0,25 sekunden sich noch einschlänkert, dadurch etwas schräg auf das board kommt, und nach 0,4 sekunden schon gerade ausgerichtet ist. das problem mit der materialfindung ist jetzt, dass das bei völlig unterschiedlichen formen gut oder miserabel sein kann...dehalb rate ich dir dringend, vorm kauf auszuprobieren. zu starker grip verstärkt oft, auch bei mir, die unsauberkeit. das hast du ja auch schon festgestellt, da der lowe funzt, der ganz ähmliche phase 5 net. such dir also auf keinen fall darts mit shark- odr diesem microgrip oder son unfug aus.

    ich selbst, spiele relativ kurze barrels, weil die langen barrels, mit denen es geht, recht rar sind. ich spiele daran sogar extra short shafts, ich habe damit nur eine minimale linksausrichtung. wenn ich einen rat geben sollte, würde ich dir ebenfalls zu kurzen barrels raten. diese müssen nicht unbedingt frontlastig sein, so ne tonnenform ist schon ok. dann würde ich sagen, die lowe sind nach deinen aussagen schon echt spitze, schau dir auch mal die winmau andy fordham an. such dir nichts zu leichtes, eher 24g und aufwärts. spiele ruhig deine kurzen shafts, aber kauf dir mal n satz slim und pear oder kite und schau dir die unterschiede an. wie verändert sich das flugverhalten, wie treffen die darts auf? schmalere flights sind etwas schneller, das könnte der absolute clou sein, muss es aber nicht.

    mein rat: andy fordham, 26g, kurze shafts, flights ausprobieren. die 26g haben neben dem gewichtsvorteil auch den, dass sie eine relativ gerade griff-fläche haben, die leichteren sind zwar kürzer, aber auch am griff dadurch schon rund. Ich meine aber, dass auch die 26g-version mit knapp über 40mm immer noch schön kurz ist. der grip ist für deinen wurf sehr gut, die neuere variante hat allerdings diesen stone grip und auch hinten noch sharkmäßigen grip, den du allerdings vernachlässigen kannst, da du ja anders hälst. der stone-grip ist nicht so schlimm, am anfang noch etwas stärker und vlt ungewohnt, nach spätestens 2 wochen ist aber alles gut. alternativ mal nach nem älteren modell mit so farbigen ringen gucken. alternative: kram deine lowe-dinger wieder raus. das sind hervorragende darts und kommen deinem wurf schätzungsweise sehr entgegen!

  • Es MUSS kein langer Barrel sein, aber damit habe ich nun mal zwei mal gute Erfahrungen gemacht (Mervyn, Anastasia) und wieso sollte ich also nicht nach solchen Ausschau halten? Aber was richtig ist, der Extremgrip und dieser feine von den Parts ging gar nicht, das ist unbestritten wahr. Ich denke aber, dass der von Chisnall da in eine andere Richtung gehen würde. Was haltet ihr denn eigentlich von denen von Whitlock? Höre zwar oft kaum Grip und bla, aber naja, daraus muss man ja nicht viel geben.

    Was ist der Unterschied zwischen den Lowe und den von Taylor wenn die von dem guten alten John bei mir so viel besser liefen? Tatsächlich eine andere Schwerpunktverteilung?

    Ich werde mal Bilder machen, wie meine Pfeile im Board stecken, und wie ich sie halte, kann nicht lange dauern, aber bis dahin, erst einmal diese Informationen meinerseits.

  • Kann es vielleicht sein das es weder mit der Form noch mit der Länge etwas zu tun hat?
    Ich habe den Eindruck das Du auf einen Barrel stehst der etwas dicker im Durchmesser ist.
    Egal ob länger oder kürzer.
    Mir persönlich ging es so ähnlich.
    Hatte immer schlanke Barrels (ca. 20 Gramm) mit 6mm Durchmesser. Aber das war nicht das Gelbe vom Ei.
    Dann bekam ich die Sigmas (24 Gramm) in die Finger und habe auf Anhieb getroffen. Kaum Ausrutscher nach links oder rechts.
    Aber auch nicht unbedingt viele Treble. Aber immer sicher 20/20/20. Vielleicht alle 3-4 Aufnahmen mal ein Treble.
    Aber das letzte Quäntchen hat mir einfach gefehlt. Das Gefühl zu dem Dart war nicht
    so wie ich es gerne gehabt hätte.
    Ich persönlich habe nach vielem ausprobieren gemerkt das ich auf Barrels mit einem Durchmesser von 6,35mm oder dicker stehe.
    Vielleicht ist das auch bei Dir des Pudels Kern.

    Ich kann Dich so ignorieren das Du an Deiner eigenen Existenz zweifelst.

  • Die Sigmas gaben dir also ein gutes Gefühl, aber dennoch kein perfektes? Was geschah dann, hast du noch besseres gefunden? ^^ Taugen Sigmas mit normalen Shäften und Fights eigentlic auch was oder geht dann die ganze tollte Technologie flöten? ;)

    Also ja, das vermute ich eigentlich auch, etwas dicker müssen sie wohl schon sein, die von Wade und Part waren sehr dünn und da lief nicht viel zusammen. Die von Anastasia und naja... v on Mervyn auch nicht unbedingt, aber vllt auch die sind ebenfalls etwas dicker. Vielleicht liegt da ja wirklich das Problem.

  • Die Sigmas habe ich mit Nylon Shafts Medium und slim Flights gespielt.
    Funktionieren also auch mit "normalem" Zubehör. Zumindest bei mir.

    Ich habe zufällig die Mardle Darts in entdeckt. Und die waren es.
    Du nimmst einen Dart in die Hand und hast das Gefühl da passt alles.
    Egal wie Du ihn wirfst hast Du das Gefühl der geht dahin wo man ihn auch hin haben möchte.
    Gaben mir von Anfang an eine Sicherheit. Auch unter Druck.
    6,35mm Durchmesser und 53mm lang.
    Spiele sie mit Standard Flights Slot Lock und Nylon Shäften in der Länge "inbetween".
    In der Zwischenzeit hatte ich mir aber auch die Target Carrera in 22 Gramm bestellt.
    Das selbe Feeling. Nur ist der Barrel 3mm kürzer.

    Ich kann Dich so ignorieren das Du an Deiner eigenen Existenz zweifelst.

  • Konnte mir jetzt auf die schnelle hier in dem Thread nicht alles durchlesen, habe nur eben die Bilder gesehen und mir ist aufgefallen, dass du den Dart ähnlich hälst wie ich es tue!
    Ich spiele mit den Winmau Darts von Simon Whitlock in 22g - vielleicht wäre das ja auch was für dich?! Nur mal so als kleine Anregung...

    Hier noch ein Bild, wie ich den Dart halte...

    MfG, Fokka

    :scottland: Gary "The Flying Scotsman" Anderson :australia: Simon "The Wizard" Whitlock :uk: James "The Machine" Wade

    Einmal editiert, zuletzt von Fokka (16. Oktober 2012 um 16:04)

  • Woher diese Menschenkenntnis? Es ist wahr, ein wenig fixiert bin ich wirklich darauf. Ich meine einfach, dass es mit denen echt passen könnte. Aber ich bin mir noch unsicher ob 22 oder 24 Gramm. Wobei das schlussendlich auch eher egal ist, beides sind Gewichte mit denen ich klar kommen müsste, gerade nach ner Weile Eingespieltheit. Hatte diese Pfeile schon mal wer in der Hand und kann die mit sowas wie denen von Wade oder Part vergleichen? Ich hoffe doch stark, dass die sich unterscheiden. ^^

    Denn alles andere wäre wirklich ungünstig.

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