Verwirrung. Frage zu den WIRKLICH richtigen Darts.

  • Im Allgemeinen geht man davon aus, dass ein schwererer Dart zu einer ruhigeren Wurfbewegung führt.
    Die Investition in den Wurf ist einfach geringer als wenn man ein geringeres Gewicht spielt.

    Man kann das überspitzt gesagt mit einem Stein und einer Papierkugel vergleichen.
    Einen Stein schmeiße ich mit minimalem Aufwand wesentlich weiter, als ich das mit einer Papierkugel und gleichem Aufwand schaffen würde.

    Dazu kommt noch die Dichte des Darts.
    Es gibt hoch verdichtete Darts, die eine völlig andere Charakteristik aufweisen.
    Z.B. habe ich mal den hier testweise gespielt: http://mcdart.de/de/Steel-Dart-…el-Darts-1.html

    Ich habe bei dem Dart das Gefühl gehabt, dass er bei minimalem Aufwand eine hohe Beschleunigung aufweist.
    Gefühlt ging der so schnell aus der Hand, dass ich damit einfach nicht zurecht kam.

    Der Schnitt eines Darts liegt in etwa bei 23 Gramm und ist eine übliche und gebräuchliche Gewichtsklasse.

    Das 2 Gramm aber keinen Unterschied machen!?
    Von dem Gedanken solltest Du Dich lieber verabschieden.

    Ein Stück weit hängt es auch davon ab, wie lange Du schon Darts spielst und wie lange Du einen Satz Darts kontinuierlich gespielt hast.
    Vielleicht liegt diese Aussage einfach nur daran, dass Du bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden hast und von Grammzahl zu Grammzahl springst.

    Später wirst Du Dich vielleicht an diese Worte erinnern und den Unterschied selber erfahren. ;)

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Einen Stein schmeiße ich mit minimalem Aufwand wesentlich weiter, als ich das mit einer Papierkugel und gleichem Aufwand schaffen würde.

    Welchen gleichen Aufwand? Geschwindigkeit? Winkel? Kraft?

    Macht den Kopf beim spielen frei... macht euch nicht soviel Gedanken welches Zubehör macht mich besser

  • Zitat

    Welchen gleichen Aufwand? Geschwindigkeit? Winkel? Kraft?

    Stell Dich auf die Wiese und probiere es aus!

    Was soll ich Dir zu Deiner Frage jetzt für eine Antwort geben?

    Meinetwegen kannst Du alles verändern.
    Um aber konkrete Vergleiche ziehen zu können, musst Du wohl gleiche Vorraussetzungen schaffen.

    Aus
    der Physik heraus ist es nun mal Fakt, dass man bei leichten
    Materialien mehr Aufwand betreiben muss, um annähernd das selbe Ergebnis
    zu erzielen.
    Bei dieser These beziehe ich mich aber nur auf
    Materialien, die durch die Luft fliegen und möglichst gleiche Weiten
    erziehlen sollen. ;)

    Die Reibung von Luft, kann man in diesem
    Fall wohl vernachlässigen. Unter Berechnungsgrundlagen müsste man diese
    aber mit einbeziehen. *hust*

    Viel Spaß beim Ausprobieren. ;)

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Interessant. Von dem Aspekt aus habe ich das noch nie gesehen, aber es stimmt definitiv, bei überschaubaren Gewichten im Vergleich wirft man einen Stein wirklich locker weiter weg als eine Papierkugel. Das hört dann je nach Höhe des Gewichtes und der Form auch irgendwann auf, aber das ist logisch und eine völlig andere Sache.

    Dann sehe ich es wohl richtig, dass mein Arm eher schlapp wird wenn ich mit besonders leichten als schweren Darts werfe? :D Nun ja, die Welt wird es sich wohl auch nicht nehmen, aber grundsätzlich ist es sicher richtig. 24-27 Gramm ist denke ich auch ein schönes Gewicht, ich finde mit allem, was darüber liegt, donnert man sich nur seine Scheibe mit kaputt, aber das darf ja jeder handhaben wie er will.

    Mal ganz was anderes: Stimmt es eigentlich, dass Spitzen mit Einkerbungen das Board derbe zerstören oder ist das eher Übertreibung? Mich würde das nur aus dem Aspekt heraus interessieren, dass ein wenig Grip an der Spitze eigentlich nichts schaden könnte. Immerhin halte ich meinen Pfeil dahin gehend.

    • Offizieller Beitrag

    Mal ganz was anderes: Stimmt es eigentlich, dass Spitzen mit Einkerbungen das Board derbe zerstören oder ist das eher Übertreibung

    Prinzipiell stimmt das bzw. muss das ja wenn man logisch drüber nachdenkt stimmen, wenn du etwas mit mehr Wiederstand (also geriffelte Spitzen) aus dem Boartd ziehst leidet das Board natürlich mehr als bei normalen, glatten Spitzen. I.d.R. werden einzelne Fasern mit aus dem Board gezogen weshalb die Boards (gerade die mit den eingelassenen Spidern) natürlich auf längere Sicht gesehen vor allem in den Tripple's "dünn" werden, weil keine neuen Fasern von außen (wie bei Boards mit aufgesetzter Spider) nachrücken können...

    Aber auch da ist es immer eine Frage WELCHE Spitzen du spielst, die einen zerstören das Board schneller, die anderen weniger schnell (haben dann meistens aber auch nicht soo viel Grip) -> Ich für meine Person halte gar nichts von solchen Spitzen, mir bringen sie aber auch nichts da ich keinen Finger an der Spitze meines Dartpfeils habe...

  • Als erstes: Heute sind die Unicorn T80 Dartpfeile gekommen. Sie hatten, wie erwartet wirklich dicke Ringe, also keine micro oder son Schrott wo ich gar nicht mit klar kommen würde und machen auf mich einen ziemlich guten Eindruck. Auch optisch sind sie wunderschön. Das schwarz ist geil, bespielt sich aber wie erwartet schnell ab. Schon nachm ersten Wurf konnte man kleinere Schrammen erkennen, aber gut, ganz so schnell geht die Farbe und wird sie auch nicht abgehen :). Ich werfe echt nicht schlecht damit. Aber ich muss mich glaube ich noch ein wenig an die 22 Gramm gewöhnen denn die Höhe stimmt manchmal noch nicht so ganz. Ob sie der Weisheit letzter Schluss sind zweifel ich zwar dennoch, wie irgendwie bei fast jedem Dart, aber schlussendlich ist ja immer noch der Anwender und gutes Training dafür verantwortlich wie man wirft :)

    Was die Sache mit der Spitze angeht: Ich habe stets einen Finger an der Spitze, mir könnte das also in der Tat helfen, aber ich möchte noch viel weniger mein Dartboard vernichten, das wäre echt mist :(.
    Die Whitlock Darts machen irgendwie den Eindruck, als hätten sie im ganz vorderen Bereich auch sehr guten Grip, obgleich nichtsdestotrotz die Spitze gerade ist, so wie ich sie eigentlich auch bevorzuge.

  • Ich habe auch stets einen Finger an der Spitze und spiele mit Unicorn Needle 6 Groove 40mm Spitzen... sind ziemlich lange Picker aber machen mein Board nicht kaputt!
    Vielleicht wäre sowas ähnliches ja was für dich?!

    HIER...

    :scottland: Gary "The Flying Scotsman" Anderson :australia: Simon "The Wizard" Whitlock :uk: James "The Machine" Wade

  • Ich habe die Spitzen hier bestellt und kostenlos wechseln lassen. Kann ich dort nur empfehlen!

    :scottland: Gary "The Flying Scotsman" Anderson :australia: Simon "The Wizard" Whitlock :uk: James "The Machine" Wade

  • Ich habe mal ein Interview von Phil Taylor gesehen und da hat er erklärt, dass zwar jeder Spieler individuell für sich herausfinden soll welches Gewicht tatsächlich zu ihm passt, aber es generell so wäre, dass großgewachsene Spieler eher zu leichteren Darts (22g-24g) greifen sollten. Kann mir jemand erklären warum das so ist? Bin leider kein Ballistiker!

  • Das würde mich auch einmal interessieren, da ich ebenfalls großgewachsen bin. Aber ich bin grundsätzlich der festen Überzeugung, dass immer nur das richtig sein kann, was für dich passt, ganz gleich ob 15 oder 35 Gramm. Und das ist eigentlich auch logisch und das was man immer hört, aber dennoch wäre eine Erklärung warum das so sein soll dazu interessant.

  • Meine bescheidene persönliche Erfahrung ist, dass um das Gewicht viel zu viel "Gedöns" gemacht wird. Sicher macht es rein vom Gewicht her gesehen einen Unterschied, ob ich einen leichten 18g Dart oder einen 28g Dart werfe. Viel entscheidender ist für mich aber die Länge des Barrels und die Gesamtlänge des Darts, um damit zurechtzukommen bzw., mich wohlzufühlen. Und dann gibt es noch die Balance des Darts, die bei gleichem Setup von der Barrelform (Länge, Form, Durchmesser) bestimmt wird. Das Gewicht spielt für mich, bei zu mir passender Barrellänge- und form, in einem bestimmten Tolleranzbereich keine entscheidende Rolle. Da ist es mir relativ egal, ob ein Dart 20g, 21g, 22g oder 23g wiegt. Irgendwann ist halt bei der Dicke des Barrels schluss, die ich noch als angenehm empfinde.
    Aber wie gesagt, das ist nur meine persönliche Erfahrung, die ich im Laufe von gut zwei Jahren bei der Suche nach "meinem" Dart gemacht habe.

    :dart: :lach:
    Mein Nick entspricht übrigens nicht meinem Alter, sondern meinem ... äh ... :whistling: (jeder Darter hat mal klein angefangen, oder?!)

    Avatar: © by OPPA®

  • Meine bescheidene persönliche Erfahrung ist, dass um das Gewicht viel zu viel "Gedöns" gemacht wird. Sicher macht es rein vom Gewicht her gesehen einen Unterschied, ob ich einen leichten 18g Dart oder einen 28g Dart werfe. Viel entscheidender ist für mich aber die Länge des Barrels und die Gesamtlänge des Darts, um damit zurechtzukommen bzw., mich wohlzufühlen. Und dann gibt es noch die Balance des Darts, die bei gleichem Setup von der Barrelform (Länge, Form, Durchmesser) bestimmt wird. Das Gewicht spielt für mich, bei zu mir passender Barrellänge- und form, in einem bestimmten Tolleranzbereich keine entscheidende Rolle. Da ist es mir relativ egal, ob ein Dart 20g, 21g, 22g oder 23g wiegt. Irgendwann ist halt bei der Dicke des Barrels schluss, die ich noch als angenehm empfinde.
    Aber wie gesagt, das ist nur meine persönliche Erfahrung, die ich im Laufe von gut zwei Jahren bei der Suche nach "meinem" Dart gemacht habe.

    :daumen: , hast eigentliches alles gesagt. Ich spiel mit meinen Darts von Anfang an. Immer slimfight (grün), selbes Gewicht und ich fühl mich einfach wohl mit diesen Pfeilen.

  • Immer slimfight


    ...du bist halt ´ne richtige Kampfsau...fight for your right to play darts.... aber halt einfach zu dünn.... :D ....und noch zu grün... :D
    "Ladys and Gentlemen: Mr. BadTaste verlor in einem spektakulären Slimfight nur knapp gegen Bonsai!".... :lach:

    Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche...

  • Ja, natürlich kann man nicht pauschal sagen "Du bist xy m groß, deshalb spielst du mit xy Gramm am besten!". Mich interessiert einfach die physikalische Erklärung, warum große Menschen, laut Taylor, tendenziell eher leichtere Darts bevorzugen sollten als kleinere Menschen.

    Letztendlich ist natürlich jeder Darter unterschiedlich, das ist schon klar.

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