PDC World Grand Prix 2013

  • morgen:

    James Wade vs Connie Finnan
    Wesley Newton vs Gary Anderson
    Philip Taylor vs Paul Nicholson
    Simon Whitlock vs Ronnie Baxter

    Lieblingsspieler: 1.D Mark Dudbridge, Simon Whitlock 2.D Mark Webster, Steve Brown, Andy Parsons, John Brown

  • Hier mal ein ganz aktueller Bericht von James Wade über seine erkrankung.

    Hat jetzt nicht zwingend etwas mit dem Grand Prix zu tun, aber dieser Thread ist immoment der meist genutzte.
    Finde Ich recht interessant was er dazu sagt.

    Ich selbst bin ja wahrlich kein Wade Fan, aber wenn Ich das so lese kann Ich sein Verhalten etwas besser verstehen.

    http://www.jameswade.co.uk/index.php/wade…e-with-bipolar/


    Sorry das Ich jetzt diesen Thread nutze :rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von TheAsset (9. Oktober 2013 um 01:16)

  • Also die 1. Runde ist vorbei und aktuell sind Gary Anderson, Michael van Gerwen & Phil Taylor die Favoriten auf den Sieg. James Wade & Simon Whitlock müssen sich heute steigern und ich denke das werden sie tun.

    Lieblingsspieler: James Wade :england:

    Einmal editiert, zuletzt von TheMachineWade (9. Oktober 2013 um 10:27)

  • Der Hammer war gestern mal wieder bärenstark, unglaublich diese Treffsicherheit auf den Doppelfeldern (insbesondere D16). Jetzt wärs wirklich mal an der Zeit dass er sich ein Major holt, wünschen würd ichs ihm wirklich mal. Die AF-Highlights sind zweifelsohne Taylor - Nicholson & Barney - Van Gerwen.

    Und Chisnall könnte sich mal ein neues T-Shirt zulegen, ich kann das gelbe Leiberl nimmer sehen. :thumbdown:

  • Hat James jetzt diese Bipolar Erkrankung ? Ich verfüge über ein gutes Englisch. Aber den Text verstehe ich nicht 100%ig. Könnte mir jemand auf die Sprünge helfen ?

  • Hab das mal gegoogelt. Aber was bedeutet das für seine Karriere ? Ich mein bei Depressionen ist man doch immer negativ drauf?

    Es bedeutet insofern nichts, dass er weiterhin Dart spielen wird. Diese Erkrankung ist ja auch nicht erst seit heute bekannt, er leidet ja schon Jahre darunter. Letztes Jahr beim Grand Prix verlor er gegen Osborne und sah dabei ziemlich schlecht aus. Kurz darauf wurde er dann auch in die Klinik eingewiesen. Fakt ist, dass seine Erkrankung ihn einerseits runterziehen, aber andererseits auch beflügeln kann. In manchen Spielen merkt man ihm schon an, dass er ein bisschen davon beeinflusst ist, aber ich persönlich habe das Gefühl, dass er immer besser damit umgehen kann. Das Problem ist einfach, dass solche Erkrankungen häufig heruntergespielt werden, aber das ist kein Problem des Dartsports, sondern unserer Gesellschaft. Naja, James wird auf jeden Fall damit klar kommen und selbst wenn es wieder Rückschläge gibt, wird er dann gestärkt daraus hervorgehen.

  • Ich hab's mal grob übersetzt:

    Die Wahrheit ist wenn ich anderen über meine Bipolare Störung erzähle verstehen sie es nur selten. Die Leute haben Angst davor als psychisch krank bezeichnet zu werden. Ich muss einen Cocktail voll Tabletten nehmen nur um meine Stimmung/Gefühlslage zu stabilisieren, und es scheint zu funktionieren. Leider kann man nur sehr schwer verstehen wie es ist bipolar zu sein wenn man nicht selbst bipolar ist oder jemanden kennt der es ist. An manchen Tagen bin ich auf Wolke 9 und alles scheint perfekt zu sein. Aber innerhalb von wenigen Stunden kann sich das alles ändern und ich fühle mich als wollte ich nicht mehr leben oder morgens aus dem Bett aufstehen, und andere Leute regen mich ohne jeden Grund auf.
    Ich lasse meinen Ärger an den Leuten aus die mir am nächsten stehen. Ich habe solches Glück Menschen um mir zu haben die sich um mich sorgen und um mich kümmern, da ich manchmal das Gefühl habe alleine nicht damit fertig zu werden. Ein professioneller Dartspieler mit Bipolarer Störung zu sein ist sehr schwer, da ich nie weiß in welcher Stimmung ich sein werde. Es kann passieren dass ich Dinge in Interviews oder zu anderen Leuten sage die ich so eigentlich nicht meine. Mich überkommt einfach ein Ansturm von Wut, und 10 Minuten später denke ich "Oh Nein, was habe ich da gerade gesagt?". Ich habe großes Glück dass viele Leute versuchen das zu verstehen. Leider gibt es auch Leute die das nicht einsehen und es nicht verstehen wollen.
    Meine Bipolarität wurde erst mit Ende 20 diagnostiziert. Ich denke wenn ich früher Hilfe bekommen hätte wäre mein Leben jetzt anders. Als ich meinen Zusammenbruch hatte wurde ich ins Krankenhaus gebracht. Seit dem war ich zwei Mal dort und ich bin nun auf dem richtigen Weg. Man kann niemals nie sagen, aber ich bin mental stärker, meine Stimmung und Gefühle sind kontrollierter und ich bin zuversichtlich. Eine bipolare Störung geht nicht einfach weg. Leider ist es etwas mit dem man Leben muss, und jeder Tag kann anders sein.
    Ich hatte Zusammenbrüche, ich hab mein Haus auf den Kopf gestellt, ich hab mir schicke Autos gekauft, alles um das Glück und ein perfektes Leben zu suchen. Man könnte mich zum Mond schicken und ich würde versuchen ihn zu kaufen, aber das ist ein Teil meiner Störung. Es wird langsam besser und ich weiß das die Dinge, die mich wirklich glücklich machen sind mein Zuhause und mein Hund, der sichere Hafen an dem mich niemand auf irgendeine Weise kritisieren kann.
    Ich darf niemals vergessen dass die Bipolarität mir auch Vorteile verschafft hat, wie beispielsweise gut im Dartspielen oder beim Basteln an Autos zu sein. Meine Aufmerksamkeit für Details ist so groß dass alles perfekt sein muss. Manchmal kann das sehr schwere Arbeit sein und es kann mich in den Wahnsinn treiben dass ich versuche das perfekte Leben zu leben, welches unrealistisch und unerreichbar ist.

    Anthyding can hadplen

    2 Mal editiert, zuletzt von TheWizardOfOz (9. Oktober 2013 um 12:09)

  • Ich hab's mal grob übersetzt:

    Die Wahrheit ist wenn ich anderen über meine Bipolare Störung erzähle verstehen sie es nur selten. Die Leute haben Angst davor als psychisch krank bezeichnet zu werden. Ich muss einen Cocktail voll Tabletten nehmen nur um meine Stimmung/Gefühlslage zu stabilisieren, und es scheint zu funktionieren. Leider kann man nur sehr schwer verstehen wie es ist bipolar zu sein wenn man nicht selbst bipolar ist oder jemanden kennt der es ist. An manchen Tagen bin ich auf Wolke 9 und alles scheint perfekt zu sein. Aber innerhalb von wenigen Stunden kann sich das alles ändern und ich fühle mich als wollte ich nicht mehr leben oder morgens aus dem Bett aufstehen, und andere Leute regen mich ohne jeden Grund auf.
    Ich lasse meinen Ärger an den Leuten aus die mir am nächsten stehen. Ich habe solches Glück Menschen um mir zu haben die sich um mich sorgen und um mich kümmern, da ich manchmal das Gefühl habe alleine nicht damit fertig zu werden. Ein professioneller Dartspieler mit Bipolarer Störung zu sein ist sehr schwer, da ich nie weiß in welcher Stimmung ich sein werde. Es kann passieren dass ich Dinge in Interviews oder zu anderen Leuten sage die ich so eigentlich nicht meine. Mich überkommt einfach ein Ansturm von Wut, und 10 Minuten später denke ich "Oh Nein, was habe ich da gerade gesagt?". Ich habe großes Glück dass viele Leute versuchen das zu verstehen. Leider gibt es auch Leute die das nicht einsehen und es nicht verstehen wollen.
    Meine Bipolarität wurde erst mit Ende 20 diagnostiziert. Ich denke wenn ich früher Hilfe bekommen hätte wäre mein Leben jetzt anders. Als ich meinen Zusammenbruch hatte wurde ich ins Krankenhaus gebracht. Seit dem war ich zwei Mal dort und ich bin nun auf dem richtigen Weg. Man kann niemals nie sagen, aber ich bin mental stärker, meine Stimmung und Gefühle sind kontrollierter und ich bin zuversichtlich. Eine bipolare Störung geht nicht einfach weg. Leider ist es etwas mit dem man Leben muss, und jeder Tag kann anders sein.
    Ich hatte Zusammenbrüche, ich hab mein Haus auf den Kopf gestellt, ich hab mir schicke Autos gekauft, alles um das Glück und ein perfektes Leben zu suchen. Man könnte mich zum Mond schicken und ich würde versuchen ihn zu kaufen, aber das ist ein Teil meiner Störung. Es wird langsam besser und ich weiß das die Dinge, die mich wirklich glücklich machen sind mein Zuhause und mein Hund, der sichere Hafen an dem mich niemand auf irgendeine Weise kritisieren kann.
    Ich darf niemals vergessen dass die Bipolarität mir auch Vorteile verschafft hat, wie beispielsweise gut im Dartspielen oder beim Basteln an Autos zu sein. Meine Aufmerksamkeit für Details ist so groß dass alles perfekt sein muss. Manchmal kann das sehr schwere Arbeit sein und es kann mich in den Wahnsinn treiben dass ich versuche das perfekte Leben zu leben, welches unrealistisch und unerreichbar ist.

    Ja so in etwa habe ich das auch raus gelesen. Danke dir :thumbup:

  • Die AF-Highlights sind zweifelsohne Taylor - Nicholson & Barney - Van Gerwen.

    Beim zweitgenannten Match gebe ich Dir Recht, aber was soll an Taylor gegen Nicholson bitte ein Highlight sein? ?(
    Mr. Durchschnitt hat die letzten 13 Matches gegen Taylor verloren und wird auch heute wieder verlieren. Absolut boooooring! zzz

    Die Erde ist eine Scheibe!

  • Beim zweitgenannten Match gebe ich Dir Recht, aber was soll an Taylor gegen Nicholson bitte ein Highlight sein? ?(
    Mr. Durchschnitt hat die letzten 13 Matches gegen Taylor verloren und wird auch heute wieder verlieren. Absolut boooooring! zzz


    für mich ist das Highlight heute klar Newton vs Anderson

    Lieblingsspieler: 1.D Mark Dudbridge, Simon Whitlock 2.D Mark Webster, Steve Brown, Andy Parsons, John Brown

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