Mod hat also aus Sorge um die Qualität des Threads moderierend eingegriffen, zusammengefasst und nebenbei meine Gedanken und Gefühle erraten? Sehr ambitioniert, wahrscheinlich wegen seiner Sorge vor einem mit Völlers Wutausbruch vergleichbaren Diskussionsstil - oder was sollte mir der Link auf YouTube sagen? Ich kann ja nur für mich sprechen (macht man das hier noch ab und zu, "nur für sich sprechen"?), und da halte ich die Sorge für übertrieben. Ich möchte nur einige der "Moderationen", die mir zuteil wurden, nicht unkommentiert lassen.
Diese Abstimmung hat eindeutig zu dem Ergebnis geführt das 1. Deutscher-Dart-Verband für richtig befunden wird und somit 2. der Name beizubehalten ist.
Entsprechend dem Ergebnis der Abstimmung gibt es zudem Posts mit dementsprechenden Argumenten Pro Dart.
Weiterhin gab es noch Posts die den Sinn der Abstimmung in Frage stellten, bei der Momentanen Situation im DDV.
Ich würde eher "als richtig empfunden" sagen wollen, denn so eine Mini-Umfrage zeigt nur ein Meinungsbild und stellt keine Abstimmung dar. Die angesprochene Situation des DDV war übrigens der Anlass für mein Hervorkramen des Themas, und ich habe das auch oben angesprochen.
Jetzt die Wirkung deiner Posts auf mich:
Das Ergebnis dieses Threads und der Abstimmung ist nicht das von Dir erhoffte.
Als Antwort auf Toffis Post, knallst Du ihm ein
Zitat von »Hulk Afroman«
Außer natürlich, dass "Deutscher Dart-Verband" aus internationaler Perspektive einfach nur falsch ist. "Dart" und "darts" sind keine deutschen Wörter, und daher sollte man einen Übertragungsfehler nicht dauerhaft zum Standard erklären! Zumindest kann man es nicht, ohne unfreiwillig komisch und inkompetent zu wirken.
Dies erweckt alles andere als den Eindruck als würdest Du Toffis Meinung akzeptieren.
Ich hätte ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass immerhin 20 % der Meinung sind, "Darts-Verband" wäre richtig. Immerhin ist es sehr ungewohnt; ich dachte, es wären weniger. Die Umfrage hat aber nach meiner Auslegung gezeigt, dass es eine Übereinstimmung zwischen Sprachempfinden und Handlungsnotwendigkeit zu geben scheint. Also: Wer Darts für richtig hielt, war auch für Änderung - und umgekehrt. Dass nur 9 "Darts" für richtig hielten, aber 11 für eine Änderung waren, ergibt keinen Sinn - Spaßantworten oder verklickt, würde ich sagen. Soviel zu meinen Gedanken zur Umfrage, Brummi.
Was sich hieraus ergibt ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass es ganz nützlich wäre zu wissen, was denn nun tatsächlich richtig wäre. Denn viele wollen ja offensichtlich genau das - die korrekte, zutreffende Bezeichnung im Namen ihrer Sportart haben.
Was man hier braucht, sind sprachwissenschaftliche Argumente. Argumente pro "Dart" sind meiner Meinung nach nicht gegeben, und wessen Welt dadurch ins Wanken gerät, der sei damit getröstet, dass er jetzt einem Irrtum weniger erlegen ist. Leider kann ich es nicht vertreten, eine für mich haltlose Argumentation um des lieben Friedens willen als gleichwertig anzuerkennen.
Toffi - mal für Dich ein Beispiel aus Deiner Berufswelt: Ein EDVler notiert auf einen Zettel "1+1=10". Ein Linguist, der den Zettel zufällig sieht, macht sich daraufhin über diesen lustig, jedes Kind wisse doch, dass "1+1=2" richtig sei. Der EDVler kann sich noch so oft bemühen, auf das von ihm verwendete Binärsystem hinzuweisen, in dem die vertraute Rechnung mit dem Ergebnis 2 nicht möglich sei - er hat keine Chance. Der Linguist weiß es besser, ist doch logisch, offensichtlich. Dass der EDVler sein Verständnis für die Position des Linguisten zum Ausdruck bringt und auch noch Argumente komischer, mathematischer Natur zum Besten gibt, macht die Sache für den Linguisten noch klarer: Der EDVler kann seinen Fehler aufgrund fehlender moralischer Reife nicht einsehen! Weil er grade gut in Fahrt ist, nennt der Linguist mit seinem berufsbedingten Sprachwitz den EDVler noch schnell unbegründet rechthaberisch und entschwindet im Bewußtsein, seine gute Tat für heute getan zu haben.
Der daraufhin dieses Empfinden in seinem Post wiedergibt.
Zitat von »Hulk Afroman«
Du stehst da mit Deinem "Dagegen!"-Schild in der Hand und verrätst nicht, warum.
Dies hat er nicht gemacht, sondern hat sich erklärt.
Zitat von »Toffi«
ich spiele Dart in meinem Dartverein, ebenso auf Dart-Turnieren.
Bestenfalls lasse ich mal meine Darts wo liegen, abe rein netter Dart-Kollege bringt sie mir dann.
Heißt ja auch nicht Füßeball, auch wenn di eMehrheit meist 2 davon mit Gepäck hat.
Säh beim Schießen aber sicher witziger aus...
Händebälle, Tischtennisse, Hockeysse. Ich weiß ja nicht ...
Es scheint eher als würdest Du seine Argumente nicht akzeptieren wollen.
Alles anzeigen
Zeig mir darin ein Argument und ich sage Dir, ob ich es akzeptiere. In obigem Beitrag habe ich keines gefunden. Habe ich sie "beiseite gedrängt"? Ich glaube, nein. Auf meinen Vorschlage, einen "Dart-Verband" per Auslegung von "Dart" als deutschem Wort für "darts" nachträglich zu legitimieren, ist auch niemand eingegangen. Ist auch echt weit hergeholt und unelegant, daher warte ich weiter auf ein Argument pro "Dart".
Zitat von »Hulk Afroman«
Es würde mich interessieren, wie ihr so darüber denkt.
Bist Du sicher? Oder hast Du nur Bestätigung gesucht?
Nein, es geht mir um die Sache. Siehe meine Beiträge oben.
Wann kommt eigentlich @sonstwer: ? Ach so, der kommentiert selber.
Perfekter hätte ich es nicht erklären können. Danke Brummi.
Holger, ich wollte dir einen Spiegel vorhängen, dieser sollte zeigen das du nicht so handelst, wie es deine Erwartungshaltung an dere suggeriert.
Danke, Meister, Du hast mich fast erleuchtet. Wenn Du mir jetzt noch sagst, was Du mit meiner Erwartungshaltung meinst, was damit "anderen suggeriert" wird und wie ich statt dessen korrekt handeln sollte, dann komme ich bestimmt menschlich weiter.
Du KANNST eine andere Meinung gar nicht nicht akzeptieren.
Der andere HAT diese Meinung. Und daran kannst du nicht rütteln. Du kannst eine Bewertung eines anderen Meinung vornehmen, aber du kannst nicht verhindern das jemand meint was er meint.
Zur ersten Aussage: Stimmt nicht. Ich habe meine Meinung schon oft geändert (also eine andere Meinung übernommen) oder, wenn ich mich nichtvöllig anschließen konnte, so doch diese andere Meinung als gleichwertige, vertretbare Meinung anerkannt (also die Meinung akzeptiert). Sowas ergibt sich bei den meißten komplexen Fragen von selbst.
Zur zweiten Aussage: Stimmt. Niemand kann an einer Fremden Meinung rütteln in dem Sinne, dass er aufgrund irgendeiner Macht / Autorität diese hinwegfegen dürfte. Das können nur Sachargumente und die Vernunft.
Meinungen sind wie popolöcher. Jeder hat eins. Uns seins ist das richtigste 
OK, mit Smiley, den ich als solchen hier aber auch wichtig finde. Du hast Recht, man trennt sich nur sehr ungern von liebgewordenen Meinungen, sie erscheinen einem nach einiger Zeit als integraler Bestandteil des Selbst erscheinen. Aber Du kennst das ja selbst:
Lebensphilo #2
wenn das Sagen der Wahrheit weh tut darf man nicht aufhören die Wahrheit zu sagen.
Man muss die Ursache ändern.
Der Wahrheit die Existenz zu nehmen ist leider bequemer. Und da der Mensch an sich faul ist...
Kai, du weißt doch: Augen zu halten und lalala rufen, dann sieht man mich nicht 
Fast perfekt ausgedrückt, Toffi. Obwohl... die Ursache für die Wahrheit ändern? Ihr die Existenz nehmen? Vielleicht doch noch ein Edit? Oder war das schon "perfekt" und noch besser wäre "perfekter"?