Beiträge von Mics147

    Aktuell streben sie ja sowieso eher in die umgekehrte Richtung, mit der Verwandlung von YT und CT in Mini-Touren, die an nur vier Wochenenden stattfinden werden. Wird zumindest den Vorteil haben, dass es sich für Spieler von außerhalb des UK mehr lohnen wird, dort teilzunehmen, ist aber das genaue Gegenteil von einer Vollzeit-Tour für die Spieler ohne Tour Card.


    Für die meisten YT-Spieler aus Kontinentaleuropa wird das aber nächstes Jahr ein Nachteil wegen den Terminen, die mit der European Tour zusammenfallen. Und die Briten haben den Vorteil, sowohl die Quali für die ET spielen zu können, und im Falle einer Niederlage können die immer noch an der YT bzw. CT teilnehmen. So ganz fair ist das wiederum nicht.

    Ich hatte mal vor einer Weile was ganz Abseitiges ausgetüftelt - Pro Tour und Challenge Tour als kombiniertes Turnier. Das würde so funktionieren, dass jeweils die Erstrundenverlierer (mit Einschränkungen) der Pro Tour eine zweite Chance auf Preisgeld im Challenge-Tour-Turnier bekommen. Die CT wäre dann also quasi die Trostrunde für die Pro Tour. Die Top 128 (Tour Cardler + aktuell beste Associates) hätten dann immer zwei Chancen, alle anderen Spieler nur eine. Und Topneulinge wie Bunting wären kaum relevant für die CT, weil sie ja nur selten in der ersten Runde rausfliegen.


    Auch nicht schlecht. Sowas gibt es in manchen Sportarten im Amateur-Bereich schon und wird im englischsprachigen Raum "plate" genannt. :)

    Das ist mit eigener OOM-Datei nicht gar so schwierig. :)


    Eine eigene OoM-Datei führe ich nur für die Snooker-Tour, die noch etwas übersichtlicher ist. Beim Dart wäre mir das zu viel Arbeit ... ;)

    Ich würde es auch gut finden, wenn die Challenge Tour weiter geöffnet werden würden. Allerdings würde alle Spieler außerhalb der Top 64 der Pro-Tour-OoM zulassen.


    Auch möglich. Man müsste meiner Meinung nach aber auf jeden Fall eine ganzjährige Lösung finden: Wer zu Beginn der Saison für die CT zugelassen bzw. nicht zugelassen ist, behält diesen Status für die ganze Saison.

    Idealerweise würde man ja die schwächeren Tour-Card-Spieler und die Associates direkt aufeinander loslassen, um im Saisonverlauf weitere Tour Cards auszuspielen, aber das wäre wohl für die PDC ein zu großer Umbruch.


    Eine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, wäre z.B. niedriger platzierte Tour-Card-Spieler (alle außerhalb der Top 64 oder alle im ersten Jahr ihrer 2-Jahres-Karte) ebenfalls auf der Challenge Tour zuzulassen. Im Moment ist es auch so, dass führende Spieler in der Challenger Tour mehr Preisgeld verdienen als viele Tour-Card-Spieler, die weniger Erfolg auf der Pro Tour haben. So wie das im Moment geregelt ist, hat man einen Vorteil, wenn man an der Q School die Tour-Card knapp verpasst, weil man dann sowohl auf der CT als auch als Nachrücker bei allen Players Championships Geld verdienen kann.

    Schade für Fowler: drei Turniere gewonnen und trotzdem keine Tour-Card. Ich finde, die PDC könnte ruhig mehr Tickets über die Challenge Tour vergeben und dafür ein paar weniger über die Q School. 16 Turniere sind aussagekräftiger als 4 Tage Quali.

    kann vielleicht darauf hindeuten as Spprt 1 die REchte erworben hat , halte aber für warscheinlicher das das einfach ein Irtum der PDC ist.


    Also ich verstehe das so, dass Sport1 die Rechte für das komplette Matchroom-Paket hat und man deshalb auf Seite der PDC auch glaubt, dass Sport1 alle Turniere überträgt, was aber nicht der Fall ist. Aber diese Theorie hat bei der letzten Diskussion für viel Widerstand gesorgt ... ;)


    Zu 99% schon. Oben drauf sitzt halt noch - mehr aus historischen denn aus sportlichen Gründen - eine kleine, unscharf abgegrenzte Profisektion. "Profi"sport wie anno dazumal.


    Außerdem wird von BDO-Anhängern immer bei Kritik an den Preisgelder argumentiert, dass diese gar nicht so schlecht seien. Schließlich spielten die Spieler Darts nur als Hobby, und ein kleiner Bonus durch die Einnahmen als BDO-Spieler seien ein netter kleiner Zuschuss zu den eigentlichen Einnahmen (aus dem eigenen Beruf). Dazu noch der Slogan "Darts for all" - ein Profisportgedanke sieht anders aus.