Mir fällt jetzt erst das von euch erwähnte Ausmaß dieser Regelung auf. Das ist doch völlig bekloppt, dass sich z.B. ein Spieler wie Barney vornimmt, so viele Pro Tour-Events wie möglich zu spielen, um wieder in der Weltrangliste nach oben zu klettern und dann fast schon bei zwei Events nicht teilnehmen kann, weil die Premier League am selben Tag, wie die Quali stattfindet. Er ist nicht für jedes Turnier gesetzt, er braucht diese European Tour-Events, aber die PDC schiebt da, vielleicht auch völlig unabsichtlich, weil sie inzwischen in ihrem Chaos von Turnieren nicht mehr durchblicken kann einen Riegel vor. Ich bin gespannt, ob sie es noch mal anders lösen und z.B. bereits in Hildesheim auch die Teilnehmer für das Dutch Darts Masters ausspielen. Ansonsten ist diese Premier League-Geschichte schlicht eine Fars!
Beiträge von Kevin Barth
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Zeyes Woraus schließt du, dass jetzt die "normale" Pro Tour OM zählt und nicht mehr die one year rolling? Ich fand die Angaben auf der PDC-Website zu diesem Thema höchst unersichtlich.
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Die PDC hat jetzt endgültig alle Details für die European Tour veröffentlicht. Es werden dabei nicht wie erwartet die top 16 der Weltrangliste direkt für die zweite Runde qualifiziert sein, sondern die top 16 der one year rolling pro tour Order of Merit. Das wären momentan: van Gerwen, Chisnall, Wright, Dolan, Huybrechts, Thornton, Caven, Beaton, Newton, Whitlock, King, White, Part, Nicholson, Anderson und Lewis. Melden sich all diese Spieler bis zum 16.01. auch an, dann müssten Spieler wie Painter, Taylor, Hamilton, Baxter, Barney, Pipe, Wade, Jenkins und noch viele mehr durch die verschiedenen Qualifikationsturniere.
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Ja, vor allem die Preisgelderhöhungen bei European Tour und UK Open Qualifiern freut mich besonders. Hätte im Übrigen nicht erwartet, dass sie bei der European Tour das Preisgeld für den Finalisten und die Halbfinalisten ein wenig runterstufen und es stattdessen den Erstrunden und Zweitrundenverlierern geben. Das ist aber auch ein schöner Anreiz für alle Spieler, die mal nachdenken, da bei einem Qualiturnier mitzuspielen, wenn sie ihre Reisekosten mit der bloßen Teilnahme wohl schon wieder drin haben.
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Man kann vorne am Zaun mit den Spielern abklatschen und teilweise auch Bilder machen, das kommt aber auf die Spieler selbst an. Die meisten wollen schnell weg, wenn sie z.B. verloren haben.
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Hyperion: Sehr interessant. Ich hatte im letzten Jahr, als es mit der Seite so schlecht lief und Spendenaufrufe usw. gemacht wurden Echse eine PN geschrieben und mich für Berichte aller Art angeboten, aber es kam nie eine Antwort. Wenn nicht reagiert wird, dann kann ichs auch nicht ändern.
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Drücke allen deutschsprachigen Spielern die Daumen und glaube schon, dass alle eine Chance auf eine Tour-Card haben. Ansonsten gibt es ja mit der Challenge-Tour in diesem Jahr eine interessante Alternative. Bin da mal sehr gespannt, wie die Preisgeldstruktur aussehen wird und ob darüber vielleicht auch WM-Startplätze ausgespielt werden. Irgendeinen Anreiz muss man ja auch da schaffen. Im Übrigen: Wo finde ich denn besagte Liste der Q-School Anmeldungen?
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Ich war 2011 da schon mal. Zu dieser Zeit fiel dort vor allem auf, dass beim Frühstück nur eine Person da war, die aber noch dazu für alles weitere im Hotel zuständig war. Das hat sie verständlicher Weise überfordert. Ansonsten ist es aber in Ordnung, wenn du da nur zum Turnier hin möchtest und nicht vor hast, dich da groß aufzuhalten. Sonntagmittag wollten wir dort etwas essen, das war aber nicht möglich. Nicht weit Weg gab es aber ein gutes Lokal. Für den Zweck, die European Darts Championship zu besuchen und wenn die Ansprüche nicht all zu hoch sind, kann man das Hotel aber schon empfehlen.
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Ich denke, dass man bei dieser Frage noch ein paar Jahre abwarten muss. Natürlich sind bei der WM viele internationale vertreten und es ist finde ich deutlich erkennbar, dass das Niveau in der Vorrunde gestiegen ist. Da gibt es einige Spieler, die noch nicht oft auf der Bühne standen, aber bei der WM jetzt tolle Auftritte abgeliefert haben. In der Zukunft wird es aber für die "Internationalen" darum gehen, diese Leistungen auch außerhalb der WM zu bestätigen, also auf der Tour und bei anderen großen Turnieren.
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Was neues von RTL7 aus der Niederlande: Beinahe 600000 Zuschauer haben gestern den Sieg von van Gerwen gesehen. Bin mal gespannt, wie sehr das noch steigerbar ist, falls ein Niederländer ins Finale kommen sollte.
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Ich kann mir nicht helfen, MvG hat mich auch nicht gegen McDine überzeugt. Da waren zwar fantastische und spektakuläre Legs dabei, aber auch ziemlicher Schrott. Selbst als McDine noch mal aufkam, hat van Gerwen den nächsthöheren Gang nicht reinbekommen und hat meiner Meinung nach nur mit Glück 4:1 gewonnen. Auf mich macht er einen ähnlichen Eindruck wie Taylor in den ersten beiden Spielen. Bisher kam nur noch Niemand um die Ecke, der ihn konstant unter Druck setzen konnte. Ich traue das Gary im nächsten Spiel zu und glaube, dass sich van Gerwen da schon verabschiedet.
Im Übrigen ein Hinweis an Echse und Co wegen dem Spielplan: Die PDC hat zwar noch nicht veröffentlicht, wann welche Viertelfinals gespielt werden, aber es ist zu 99 % davon auszugehen, dass die obere Hälfte am 28.12. anfängt, weil van Gerwen und Co noch am selben Tag Nachmittags spielen und die obere Hälfte schon am 27.12. komplett fertig ist.
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Mit dem Aus von Hamilton hatte ich schon ein wenig gerechnet. Dafür bin ich überrascht, dass Thornton so klar gewonnen hat inklusive großer Leistungssteigerung. Die Niederlage von Kim hatte ich auch nicht auf dem Zettel, aber White war stark und der Belgier hat zu spät den Turbo gezündet. Ich denke, dass White es am Ende ins Viertelfinale schafft. Ist nur die Frage, wie konstant die Spieler aus dieser Hälfte bleiben. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das Finale eine klare Angelegenheit für den Sieger der unteren Hälfte werden könnte.
Für den heutigen Turniertag glaube ich an knappe Siege für Anderson, Nicholson und Henderson. Etwas klarer könnten sich da schon Whitlock und Newton durchsetzen. Ein Problem könnte van Gerwen bekommen, wenn er mit derselben Einstellung auf die Bühne geht, wie in der ersten Runde. Würde mich irgendwie nicht überraschen, wenn nach dem kommenden Turniertag plötzlich die Nummer Eins und die Nummer Zwei der Welt raus wären.
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Zum Thema Einteilung der Turniere: Auch Barney plant so was in 2014. Das sagt er zumindest in folgendem Interview: http://www.barney-fans.de/node/1445
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Wens im Übrigen interessiert: In der Niederlande gab es gestern Abend rund 500000 Zuschauer bei der Übertragung von RTL7.
Außerdem wird es das WM-Finale live im BBC Radio geben. Ich weiß nicht, wie oft das in den letzten Jahren vorgekommen ist, aber es klang so, als wäre es was relativ neues (wer kann helfen?).
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talb: Barney eine Heulsuse? Dann hätte er schon längst aufgehört nach seiner Niederlage gegen Richardson! Stattdessen hat er insgesamt 4 Turniere in 2012 gewonnen, darunter den Grand Slam und stand im WM-Halbfinale. Auch jetzt ist er auf einem guten Weg mindestens ins Viertelfinale und der Laubfrosch hat noch nicht gegen ihn gewonnen geschweigedenn ist schon sicher unter den letzten 8. Aber man kann ja mal labern gell?
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Sooo, jetzt, wo die gesamte Berichterstattung auch bei mir erledigt ist mal ein paar Worte zum Abend: Das war schon was tolles, dieses Aus von Taylor zu verfolgen. Es ist halt nicht alltäglich und hat mich echt einfach nur total überrascht. Abschreiben kann man ihn aber deswegen auf keinen Fall. Die WM ist jetzt unglaublich offen, vor allem die Taylor-Hälfte. Da glaube ich an Huybrechts (der hat noch lange nicht das gezeigt, was er kann bisher und wird in der zweiten Runde Gas geben). Die andere Hälfte ist natürlich brutal, wobei ich denke, dass sich da Barney oder Lewis durchsetzen werden. Van Gerwen hat für mich da aktuell die falsche Einstellung und könnte schon im Achtelfinale arg ins Straucheln kommen. Noch ein paar Worte zu Michael Smith: Es war beeindruckend, wie er Enttäuschungen und Rückstände weggesteckt hat und am Ende immer wieder zurückschlagen konnte. Der typische Taylor-Fluch wird glaube ich aber auch ihn in der nächsten Runde ereilen.
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Mardle gerade mit folgenden Worten: "Ich denke nicht, dass Suljovic so gut ist, wie vor 2 oder 3 Jahren"...Selten so einen Schwachsinn vom guten alten Wayne gehört! Come on Mensur, zeigs ihm!
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Ich fand das Interview von van Gerwen gestern auch irgendwie komisch und arrogant. Kein einziges Wort zum Gegner, klang außerdem so, als hätte er ihn überhaupt nicht Ernst genommen. Hoffe auf einen Sieg von Barney im Viertelfinale gegen ihn.
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Ich sage es ja, es ist ein ganz besonderes Mentalitätsproblem der Deutschen. Toller unaufgeregter Auftritt von Zoran, der wohl gemerkt erst zwei Mal bei der European Tour gespielt hat, aber sich nicht die Hosen vollscheißt und da oben toll spielt. Drücke ihm kräftig die Daumen gegen van Gerwen.
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Jetzt muss ich doch auch noch mal was zum bisherigen WM-Start schreiben. Sorry, falls ich Aussagen von anderen wiederhole, ich hatte keine Lust, mir gut 45 Seiten durchzulesen:
Nach den ersten beiden WM-Tagen sind so einige "Ausreden" von Dart-Deutschland meiner Meinung nach Geschichte. Man schaue sich nur einmal die folgenden Namen an: Rob Szabo (erster TV-Auftritt überhaupt und zuvor nie Pro Tour gespielt), Per Laursen (ist zwar regelmäßig bei der WM dabei, steht aber auch nur einmal im Jahr groß im TV und spielt auch nicht die Pro Tour), Kyle Anderson (Zweites Bühnenspiel überhaupt, ebenfalls keine Pro Tour) und Julio Barbero (erste WM, zuvor nie im TV gewesen, nur wenig Pro Tour gespielt). All diese Spieler haben tolle Leistungen abgeliefert. Einer spielte einen 9 Darter, ein anderer (Laursen) gewann sogar sein Spiel. Das sind insgesamt vier Spieler, die die Prognosen, wie und wann man Erfolg bei der PDC "erwarten" kann völlig wiederlegen. Wie oft haben wir schon gehört: "Das ist kein Prozess, der sofort funktioniert, auch nicht über ein paar Jahre. Wir brauchen noch viel Geduld, bis mal ein Deutscher da richtig mitmischen kann". Selbst Welge und Seyler sagen immer wieder, dass sie noch viel mehr "Spielpraxis" auf der Tour sammeln müssen. Wieso ist es dann aber möglich, dass diese vier Namen (vielleicht kann man Jarko Komula sogar noch dazuzählen) einfach da rausgehen und stellenweise weltklasse spielen, obwohl sie nicht einige Male im Jahr gegen die ganz großen spielen? Viele Deutsche hingegen rackern sich auf der Pro Tour ab, können dann aber bei den großen Turnieren nicht überzeugen oder sind noch nicht einmal qualifiziert. An der fehlenden Spielpraxis liegt es meiner Meinung nach nicht. Aber was ist es dann? Haben Laursen, Komula, Anderson, Szabo und Barbero eine andere Mentalität? Erwarten unsere Deutschen zu viel und setzen sich zu sehr unter Druck? Oder reicht es vielleicht für die meisten auch einfach vom Talent nicht, um da oben zu bestehen? Es ist schwierig, hier Antworten zu finden, aber wenn man solche Leistungen von den fünf genannten Herren sieht, dann muss doch bei uns in Deutschland irgendwas falsch laufen?