Beiträge von darthans

    Dann möchte ich auch einmal zum Thema Bundesligaförderung beitragen.

    Dass die Förderung der BL-Teams durch den Finanzausschuss widerrufen wurde, finde ich nicht so glücklich. Diese Förderung wurde aufgrund folgender Tatsache beschlossen: Ich zitiere hier die Satzung des DDV § 2 Zweck und Aufgaben:

    1. Der DDV bezweckt den Zusammenschluss aller Dartsportler in Deutschland auf freiwilliger Grundlage zur Förderung und zur Pflege der Tradition des Dartsports.

    Und wie erreicht er das? Klar definiert in Satz 6c:

    Durchführung von Deutschen Meisterschaften, Ranglistenturnieren und eines Bundesligaspielbetriebs…..

    Der DDV darf also Beitragsgelder ohne dass daraus Nachteile seitens des Finanzamts entstehen, hier finanziell unterstützen.

    Ich persönliche finde die DDV-Bundesliga als förderungswürdig. Hier versammeln sich unsere Spitzensportler, die Liga ist unser Aushängeschild. Nun ist es unserer Aufgabe, die Rücknahme der schon publizierten Förderung wieder glaubhaft den Betroffenen klar zu machen.

    Noch ein kleiner Hinweis:
    Die Landesdartverbände sind fast alle Mitglieder in den Landessportbünden. Warum stellt man dort nicht den Antrag zur Unterstützung der Bundesligamannschaft?

    Ich kann nur für den Saarländischen Sport sprechen. Hier werden die Bundesligamannschaften der Mitgliedsverbände unterstützt.

    Pro gefahrene km pro Teilnehmer gibt es 0,10€, ist die Sportart Nichtolympisch, reduziert sich das auf 80%, findet man sich auf der unteren Hälfte der Tabelle nach Abschluss der Saison, wird davon noch einmal die Hälfte abgezogen. Für eine nachgewiesene Übernachtung werden zusätzlich noch einmal 25€ ersetzt. Sollte ein Team aus mind. 8 Spielern bestehen, kann noch ein Betreuer eingesetzt werden. Im Falle des Teams aus dem Saarland wären ca. 5.000€ zu erwarten gewesen. Leider sind wir nur koperatives Mitglied ohne Förderung, da uns die nötige Mitgliederzahl fehlt.

    Ich denke, hier sollten auch einmal die Mitglieder des DDV ihre Hausaufgaben machen um dort nützliche Förderungen zu beantragen.

    Johann Peltzer

    Wow - ich dachte du wärst kommisarisch gewählt worden.

    Umso erstaunlicher, dass du Trotzdem die Aufgaben wahrnimmst - Arbeit machen lassen aber kein Stimmrecht.

    DA kann man ja nur den Kopfschütteln über die Präsidiumsmitglieder, die damals nicht für Dich gestimmt haben.

    Zur Aufklärung:

    Auf dem letzten Verbandstag wurde kein Teammanager gewählt, weil sich kein Kandidat dafür gefunden hatte. Als das neue DDV-Präsidium die Arbeit aufgenommen hatte, fanden wir in Holger Frommann einen Mitstreiter, der diese Aufgabe übernehmen würde und so wurde er kommisarisch als Teammanager eingesetzt.

    Unsere Satzung sagt aber, das der Teammanager vom Verbandstag gewählt werden muss. Zur Zeit übernimmt Holger die Aufgaben eines Teammanagers und trifft Entscheidungen in Absprache mit dem Präsidium und nimmt auch regelmäßig an den Präsidiumskonferenzen als beratendes Mitglied ohne Stimmrecht teil.

    Alles andere würde unserer Satzung widersprechen und Beschlüsse innerhalb des Präsidiums ungültig machen.

    Holger wurde einvernehmlich eingesetzt und wir Danken ihm für seine große Hilfe.

    JP

    Auch im Namen des Saarländischen Dartverbandes darf ich den Dank aller für 150 Ausgaben DDZ aussprechen. :danke: Auch in Zeiten des Internets :compi: werden wir diese lieb gewonnen Zeitschrift und Organ des DDV schmerzlich vermissen. :buhuuu:

    Für Volker und seiner Familie wünschen wir für die Zukunft alle Gute

    Johann Peltzer
    SADV

    Hallo zusammen,

    hier sind ja einige interessante Beiträge zu lesen aber ich Frage mich, was dies mit dem Wahlprogramm für die Neuwahl des DDV Präsidiums zu tun hat? Es ist mühselig, bei diesen vielen Beiträgen dann den richtigen passenden Beitrag zu finden. Also, wäre net, wenn sich die Beiträge auch auf den Titel reduzieren.

    Vielen Dank

    Johann Peltzer

    Da sich die Zeit nähert (die Wochen sind schnell vorüber), ein neues Präsidium zu wählen, würde mich interessieren, wer und mit welchen Vorstellungen sich für die vakanten Posten im DDV-Vorstand zur Wahl stellen. Da durch die Rücktritte einige Ämter neu zu bekleiden sind, sollten m.E. die Delegierten der Landesverbände im Vorfeld schon darauf vorbereitet werden, wer sich mit seinen Visionen einbringen will.

    Eine kurze Vorstellung auf der Versammlung ist mir zu wenig darum rege ich an, an dieser Stelle einen Wahlkamp zu eröffnen. Ich würde mir wünschen, das sich die Kandidaten hier vorstellen würden und ihr Programm vorstellen mögen.

    Interessant zu wissen ist u.A.

    • will man in Zukunft weiter internationale Events wie JEC oder auch EC angehen
    • wird unsere Bundesliga endlich aus dem Dornröschenschlaf aufgeweckt (ich finde, das unser Zugpferd Bundesliga zu wenig Unterstützung bekommt, sei es finanziell und mediengerecht)
    • wird unsere Jugend weiterhin so unterstützt wie bisher
    • sind Beitragsanpassungen angedacht, wenn ja, warum und in welcher Höhe
    • sucht man den Dialog mit der GDC


    Ich bin nun gespannt, inwieweit sich Kandidaten hier melden werden, für mich, und ich denke für alle anderen Delegierten, wäre es eine große Hilfe sich im Vorfeld ein Bild machen zu können.

    Johann Peltzer
    Präsident des Saarländischen Dartverbandes

    Nach Rücksprache mit offiziellen Stellen werden Sabine Shanahan und Fabian Herpel daher die Geschicke des Verbandes auf Antrag von Norbert Kokins über den Jahreswechsel hinaus vorerst weiter führen.

    Um positive Zeichnen für die Zukunft zu setzen haben sich Dietmar Ernst, Volker Hatlauf und Fabian Herpel entschlossen sich als Teammanager bzw. Präsident zur Verfügung zu stellen.


    Das liest sich aber nicht so als müssten die noch gewählt werden.

    Natürlich müssen sie noch gewählt werden, sie stellen sich wieder zur Verfügung sprich, sie kandidieren noch einmal.

    Johann

    Deutschland hätte neue Maßstäbe was die Ausrichtung eines EC betrifft, setzen können. aber was geschieht auf dem HAS in Friedberg? Die Landesverbände entscheiden, dass man die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man dem kommenden Präsidium offensichtlich nicht zutraut, diese Veranstaltung durchzuführen ohne das der DDV dabei finanziellen Schaden nimmt.

    Was heist hier dem kommenden Präsidium nicht zutraut? Wir haben ja noch kein Präsidium!! Um größeren Ansehensschaden zu vermeiden, finde ich es richtig, den EC frühzeitig zurück zu geben, damit noch ein anderer Bewerber Zeit hat, sich darauf vorzubereiten. Für das neue Präsidium, wenn es dann hoffentlich dazu kommen sollte, ist schon genug Arbeit in Aussicht. Ein komplett neues Präsidium muss sich erst einmal einarbeiten und mit dem im nächsten Jahr stattfinden Lorna Croft Freundschaftsturnier kann man sich international schon beweisen. Es spricht ja nichts dagegen, zu einem späteren Zeitpunkt sich für den EC zu bewerben.

    Johann

    Merkwürdig nur, dass weder 1999 noch 2005 Irgendjemand vom NWDV gefordert hat, weil dem DDV ja evtl. ein Schaden durch entgangenen Gewinn entstanden sein könnte, dass der NWDV seine Abrechnung des Spring Cup im Finanzausschuss oder HAS des DDV offen legt. 2006 wurde der JEC auch an eine externe Firma vergeben, Niemand forderte damals die Offenlegung der Abrechnungen der Firma.

    Nicht zu vergessen die beiden JEC in Bremen, 1990 und 2001 zu deren Zweck eigens eine GdBR gegründet wurde. Auch hier war ein externer Ausrichter für zuständig.

    Johann

    Setzen wir einmal voraus, das Konto würde auf den Namen „Unknown Tools“ lauten

    Der DDV hat vor, einen JEC oder EC in Deutschland stattfinden zu lassen. Ein Turnier in dieser Größenordnung hatte aber in der Vergangenheit schon einmal zu einem finanziellen Disaster geführt. Also sucht der Veranstalter DDV einen Ausrichter, der unter folgenden Bedingungen dieses Turnier ausrichtet: Du organisierst den Spielort, die Unterbringung und Verpflegung aller Teilnehmer zu einem mit den anderen JEC-Ausrichtern vergleichbaren Preis. Weiterhin das Rahmenprogramm (Galaabend) und alles was es für so ein Event zu organisieren gibt. Auch ein Programmheft mit der Vorstellung aller Nationen muss es geben. Du sorgst für die kostenfreie Unterbringung, Verpflegung und Einkleidung (Hemden) für die Offiziellen und die Schreiber. Weiterhin hat jeder Teilnehmer, so wie jede „Hilfsperson“ ein Präsent zu erhalten. Das einzige, was der DDV dazu beiträgt, ist der Paketpreis pro Teilnehmer + Team-Manager, wie jede andere Nation auch.
    Es ist in meinen Augen logisch, das alle Zahlungen über den Ausrichter und nicht über den Verband laufen (Mein Startgeld für ein DDV- Turnier zahl ich auch an den Ausrichter, nicht an den DDV).
    Daraus folgt: die einzigen Kosten, die der DDV nachweisen muss, sind die für ihn entstandenen Kosten für die Teilnahme am JEC (6 Jugendliche + Team-Manager), genau so, als ob der JEC in einem anderen Land stattfinden würde. Und dies ist, meine ich, auch so geschehen und geprüft worden.
    Woraus entsteht nun die allgemeine Aufregung? Das Konto läuft wohl, so wie man hier liest, auf den Namen Stephan Mischke und nicht auf irgendeine Firma.
    Wäre dies alles diese 17000 Einträge wert gewesen, wenn der Kontoinhaber „xyz“ gewesen wäre? Ich sehe da nämlich im Moment keinen großen Unterschied.

    Bleibt noch zu erwähnen: Dies sind Informationen, die ich so auf den Verbandstagen mitbekommen habe. Ob jetzt alle von mir aufgelisteten Punkte genau so zutreffen, oder nur von mir so aufgefasst wurden kann ich natürlich nicht zu 100% sagen, aber diese Informationen waren für mich ausreichend, um bei der Frage der Entlastung für unseren Verband mit Ja zu stimmen.
    Gruß Bernd

    Diesem kann ich nur zustimmen. Ich gehe davon aus, das im Finanzausschuss nicht nur Pappnasen sitzuen und hier nachgefragt haben. Das Präsidium ist durch den Hauptausschuss entlastet.

    Johann

    Uknown Tools war der Ausrichter und der DDV der Veranstalter, muss dem DDV die Kontenbewegungen interessieren, wenn die ausrichtende Fa. neben Gewinn auch die Risiken trägt? Und wenn ein DDV-Präsi mit dieser Fa zusammenarbeitet und die Gelder auf sein Privatkonto gehen, ist in diesem Fall doch unerheblich. Steuerrechtlich gesehen muss sich doch Unknown Tools bemühen.

    Ich frage mich nur wie es mit unseren DDV Turnieren aussieht. Müssen die ausrichtenden LV's in Zukunft ihre Kontenbewegungen auch dem DDV offenbaren?

    Ich schreibe es noch einmal, dem DDV ist kein Schaden entstanden.

    Johann

    Ich finde es langsam albern, wie hier auf dem JEC rumgekaut wird. Dem DDV ist doch kein Schaden entstanden, es sei denn, man zählt entgangene Gewinne auch als Schaden. Was ist denn hier passiert? Der DDV, in Vertretung des Präsidenten hat einem Unternehmen den Auftrag erteilt, den JEC auszurichten. Dieser führt in durch und macht evtl Gewinne. Die Verluste muss die Fa selber tragen. Der DDV ist in dem Moment aus dem Schneider und hat kein Risiko, fertig. Und wenn der Präsi ein paar Euro bekommen hat, ist das so anrüchig? Er hat doch die größte Arbeit geleistet (Vorbereitung, Länderkontakt ect).

    Vorher hat das keine Seele interessiert, alle waren happy, Super JEC, Deutschland hat sich toll verkauft und international sich Ansehen verschafft. Jetzt wird alles in Frage gestellt.

    Leider kommen dann immer wieder Beiträge in den Foren von "Unwissenden", die alles kaputt reden. Kein Wunder, das sich das Kandidaten nicht antun möchten und lieber auf ein Sitz im Präsidium verzichten. Ich kann es gut verstehen. Es ist halt ein Ehrenamt und hier muss viel Freizeit zur Verfügung gestellt werden und dann muss man sich nicht öffentlich angreifen lassen. Fehlerlos ist keiner. Doch wenn dann kleine Fehler begangen werden, haut die ganze Nation auf einen rum.

    Wie sagt man: Undank ist der Welten Lohn. Es wird selten mal gelobt. Ich habe noch nie erlebt, das in einem Forum wirklich gute Dinge mit so viel Beiträgen kommentiert werden, wie eben dieser Thread z.B.

    Johann

    Wenn ein Wirt einem Spieler Lokalverbot erteilt, kann er diesem bei einem Ligaspiel Zutritt verwehren. Ohne guten Willen des Wirtes gibt es keine Chance, diesen dort spielen zu lassen. Der Wirt hat Hausrecht. Eine Möglichkeit, dies in der Zukunft zu umgehen gibt es dennoch; der Veranstalter (in diesem Falle der DSAB) mietet für die Zeit der Ligaspiele die Spielstätten an und ist nur für diese Zeit Hausherr, dann greift das Hausverbot des Wirtes nicht. Nachteil bei dieser Geschichte, bei allen Vorkomnissen in dieser Zeit wird dann der DSAB zu Rechenschaft gezogen. (Aussage eines Rechtsanwaltes)

    .............. und diese Auseinandersetzung im Nachhinein zwischen den unmittelbar beteiligten und zwar NUR zwischen diesen verarbeitet wird!

    Ich bin da anderer Meinung. Hier sollte Aufklärungsarbeit geleistet
    werden. Der DDV kann es sich nicht leisten, solche Vorkomnisse auf sich
    beruhen zu lassen. Wir alle haben einen Anspruch und Verlangen, im DOSB
    als Mitglied aufgenommen zu werden und ein Antrag wurde schon einmal
    gestellt. Mit Sicherheit werden wir beobachtet, wie wir uns in unserer
    Sportart verhalten und da fallen solche Dinge halt negativ auf. Schlimm
    wäre es, die Sache unter den Tisch zu kehren,
    damit schädigen wir
    uns selber und verlieren an Glaubwürdigkeit.

    Mfg
    Johann