DDV Sitzung vom 14.11.2010

  • @ Winnie
    Möglicher Weise konnte er den DDV nicht überzeugen,die Firma jedoch schon.
    Eventuell hat er in der Fa.alleiniges Sagen.
    Im besten Fall hat sich ja der DDV gedacht,laß mal den das machen,wenns klappt übernehmen wir das in Zukunft,wenn nicht,sind wir fein raus.


    LG Rasti

  • Man hört doch immer, dass momentan derartige Veranstaltungen ein ziemliches Risiko darstellen. War es nicht Irland, dass eine Veranstaltung wieder zur Vergabe zurück an die WDF gegeben hat, weil es für sie nicht finanzierbar war? Auf jeden Fall habe ich so in Gesprächen mit Dartern aus anderen Ländern den Eindruck bekommen, dass man immer froh ist, wenn man bei so einer Veranstaltung nicht mit einem allzu großen Minus raus kommt.

    Nein - das war England (World Cup 2011) - dieser wird jetzt in Irland stattfinden ...

    BB7000 = BIG BEN, 7000 Chur = http://www.darter.ch/ , der Mann aus den Schweizer Bergen
    Ein hoher Average hat noch niemals ein Leg, Set oder Match zugemacht !
    Schliess Dein Spiel ab; sonst gehst Du nach Haus; ist der Doppel nicht drin; bist Du nämlich raus !

  • "Im besten Fall hat sich ja der DDV gedacht,laß mal den das machen,wenns klappt übernehmen wir das in Zukunft,wenn nicht,sind wir fein raus."

    Rasti

    der Spring Cup wurde 1999 in Mülheim und 2005 in Gelsenkirchen ausgetragen, die Ausrichtung jeweils vom DDV an den NWDV vergeben. JEC 2006 in Kalkar und JEC 2010 in Kirchheim, jeweils an eine externe Firma vergeben.

    Somit kein finanzielles Risiko beim DDV.

    Merkwürdig nur, dass weder 1999 noch 2005 Irgendjemand vom NWDV gefordert hat, weil dem DDV ja evtl. ein Schaden durch entgangenen Gewinn entstanden sein könnte, dass der NWDV seine Abrechnung des Spring Cup im Finanzausschuss oder HAS des DDV offen legt. 2006 wurde der JEC auch an eine externe Firma vergeben, Niemand forderte damals die Offenlegung der Abrechnungen der Firma.

    Mehrfach wurden in der Vergangenheit Dartgroßveranstaltungen vom DDV an Dritte als Ausrichter vergeben und bis heute ist der DDV offensichtlich nicht bereit das finanzielle Risiko einer solchen Veranstaltung selbst zu tragen.

    Deutschland hätte neue Maßstäbe was die Ausrichtung eines EC betrifft, setzen können. aber was geschieht auf dem HAS in Friedberg? Die Landesverbände entscheiden, dass man die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man dem kommenden Präsidium offensichtlich nicht zutraut, diese Veranstaltung durchzuführen ohne das der DDV dabei finanziellen Schaden nimmt.

    Gruß Bodo

    Einmal editiert, zuletzt von Bodo Wermke (17. November 2010 um 09:48)

  • Merkwürdig nur, dass weder 1999 noch 2005 Irgendjemand vom NWDV gefordert hat, weil dem DDV ja evtl. ein Schaden durch entgangenen Gewinn entstanden sein könnte, dass der NWDV seine Abrechnung des Spring Cup im Finanzausschuss oder HAS des DDV offen legt. 2006 wurde der JEC auch an eine externe Firma vergeben, Niemand forderte damals die Offenlegung der Abrechnungen der Firma.

    Nicht zu vergessen die beiden JEC in Bremen, 1990 und 2001 zu deren Zweck eigens eine GdBR gegründet wurde. Auch hier war ein externer Ausrichter für zuständig.

    Johann

  • Was war beim JEC 2006 in Kalkar? Der DDV hat die Ausrichtung dieser Veranstaltung an eine externe Firma gegeben [der selben wie jetzt in 2010], so dass der DDV keinerlei finanzielles Risiko eingeht. Man hat nichts mit der Ausrichtung zu tun, egal ob der Ausrichter Verlust oder Gewinn macht, man vergibt die Ausrichtung extern.

    Hallo Bodo, Du selbst berichtest in der Niederschrift der Hauptausschusssitzung vom 17.04.05 wie folgt:

    Top 5:
    Jugendausschuss:
    "Bodo Wermke berichtet ausführlich von der Jugendausschusssitzung. Der nächste Europe Cup findet in den Niederlanden statt, 2006 wird der NWDV die Ausrichtung übernehmen, ein Spielort steht noch nicht fest."

    Du selbst sagst also, dass die Ausrichtung des "JEC 2006" an den NWDV vergeben wurde. Die Firma "Unknown Tools" steht zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zu Debatte, oder wird vorsetzlich nicht erwähnt. Der damalige Präsident des NWDV war Stephan Mischke.

    Die Überprüfung der Ausrichtung des "JEC 2006" in Kalkar war bisher nicht relevant, da man nicht wusste, dass dieses Turnier ebenfalls durch "Unknown Tools" ausgerichtet wurde, schließlich findet man in den Protokollen Eurer Sitzungen anderslautende Informationen. Anbei ein Auszug des Protokolls der Präsidiumssitzung vom 17.09.2005. Hier heißt es u.a.:

    "Der NWDV richtet im Juli 2006 den Jugend Europa Cup aus und würde gerne als Event eine Exhibition mit einem PDC-Profi anbieten."

    Mit keinem Wort wird die Beauftragung der Firma "Unknown Tools" erwähnt! Folgendes muss man dann aber festhalten:

    Stephan Mischke hat also in seiner Funktion als Präsident des NWDV die Firma "Unknown Tools" mit der Organisation des "JEC 2006" beauftragt! Später, als er der Präsident des DDV war, beauftragte er die gleiche Firma mit der Organisation des "JEC 2010" in Krichheim. Irre ich mich, oder kann man da ein gewisses System erkennen? Er beauftragt als NWDV- und später als DDV-Präsident ein und die selbe Firma, wobei er immer deren Arbeiten übernimmt? Kann man davon ausgehen, dass auch beim "JEC 2006" die Gelder der teilnehmenden Länder auf dem Privatkonto des Präsidenten landeten? Ist es richtig, dass auch 2006 der Geldfluss generell zwischen Herrn Mischke und der Firma "Unknown Tools" direkt geregelt wurde? Ist es ebenfalls zutreffend, dass der "JEC 2006" ebefalls in den Büchern des DDV keinerlei Erwähnung findet?

    Lt. Gerüchten zufolge handelt es sich beim Inhaber der Firma "Unknown Tools" um einen Freund Stephan Mischkes namens Ralf Friedrich, welcher ebenfalls bei Ruhrpott Essen Mitglied ist. Des Weiteren soll diese Person der Taufpate von Stephan Mischkes Tochter sein. Ist es richtig, dass die Person Ralf Friedrich den Turnierablauf der Ranglisten-Turniere des NWDV regelt? Fragen über Fragen...

    Im Protokoll der Hauptausschutzsitzung vom 12.11.2006 heißt es dann:

    5. Berichte aus dem Präsidium - "Stephan Mischke Lobt den NWDV für die vorbildliche Ausrichtung des Jugend Europa Cups im Kernwasserwunderland. Mit dieser Veranstaltung haben wir einmal mehr Maßstäbe setzen können."

    Erneut keinerlei Informationen zur Firma "Unknown Tools"! Des Weiteren lobt der Präsident Stephan Mischke den NWDV für die vorbildliche Ausrichtung und nicht die Firma "Unknown Tools"! Zur damaligen Zeit war er ebenfalls Präsident des NWDV, oder irre ich mich da? Wen lobt er denn nun ? Den NWDV, sich selbst, oder die Firma "Unknown Tools" für welche er inoffiziell arbeitet?

    Zum "JEC 2010" findet man weitere Informationen im Protokoll der Präsidiumssitzung vom 23.03.2009:

    TOP 6:
    "Der Jugend Europa Cup 2010 findet nun definitiv in Deutschland statt. Nun werden Verhandlungen geführt, ob eine erneute Austragung in Kalkar möglich ist. Ansonsten muss man sich Gedanken um einen alternativen Austragungsort machen."

    Der Satz "Nun werden Verhandlungen geführt..." läßt darauf schließen, dass die Verhandlungen durch den DDV selbst geführt werden. Mit keinem Wort wird die Firma "Unknown Tools" erwähnt.

    Im Protokoll der Hauptausschutzsitzung vom 01.11.2009 findet man zum "JEC 2010" folgende Informationen:

    4. Berichte aus dem Präsidium
    "Der Jugend Europa Cup 2010 wird in Kirchheim stattfinden, dem Spielort, wo auch die German Masters nun beheimatet sind. Das Angebot von Kalkar, wo der letzten JEC auf deutschem Boden stattgefunden hatte, war finanziell nicht umsetzbar."

    Auch hier keinerlei Informationen zur Firma "Unknown Tools". Diese findet erstmals Erwähnung im Protokoll zum Verbandstag am 28.08.2010. Hier steht:

    3. Berichte aus dem Präsidium
    "Der WDF Jugend Europa Cup wurde einmal mehr erfolgreich vom DDV durchgeführt. Der DDV hatte zu diesem Zweck einen Vertrag abgeschlossen, wo ausdrücklich die Einbindung des DDV-Präsidenten in alle Entscheidungen formuliert wurde.
    Der DDV hatte einen Vertrag mit der Fa. Unknown Tools abgeschlossen. Es handelte sich dabei im Wesentlichen um den gleichen Vertrag, der in der Vergangenheit mit den jeweiligen Ausrichtern des Jugend Europa Cups abgeschlossen wurde.
    Der DDV-Präsident Stephan Mischke hat für seine Unterstützung an der Ausrichtung des Jugend Europa Cups keine Gelder oder sonstigen Zuschüsse erhalten"

    Am 28.08.2010 erhalten die Anwesenden des Verbandstag erstmals die Information, dass eine Firma namens "Unknown Tools" den "JEC 2010" organisiert hat. Wohlgemerkt gibt es diese Information im Nachhinein und nicht vorher! Verstehe ich es richtig, dass über die Vergabe an "Unknown Tools" niemals abgestimmt wurde? Des Weiteren kommt nun heraus, dass "Unknown Tools" auch den JEC 2006" in Kalkar ausrichtete, wobei dies niemals in irgendeinem Protokoll Erwähnung findet!

    Bodo, kann ich davon ausgehen, dass Ihr selbst gar nicht wißt, was in Euren Protokollen steht? In meinen Augen ist es ein himmelweiter Unterschied, ob der DDV die Organisation und Ausrichtung eines Turniers an einen Landesverband vergibt, oder durch eine externe Firma durchführen läßt, in der ausnahmslos immer der Präsident des DDV federführend ist.

    Was wollen die nachfolgenden Sätze zum Ausdruck bringen:

    "Der DDV hatte zu diesem Zweck einen Vertrag abgeschlossen, wo ausdrücklich die Einbindung des DDV-Präsidenten in alle Entscheidungen formuliert wurde. Der DDV hatte einen Vertrag mit der Fa. Unknown Tools abgeschlossen."

    Mit keinem Wort wird erwähnt, für was die Firma "Unknown Tools" eigentlich angeheuert wurde! In keinem Protokoll wird festgehalten, in welchen Bereich die Firma "Unknown Tools" eigentlich tätig ist. In gleichem Atemzug erhält der Präsident quasi einen Freifahrtschein für all seine Tätigkeiten.

    In meinen Augen gehört die Abrechnung des "JEC 2006" genauso akribisch überprüft wie das Tunier in Kirchheim! Gab es denn wirklich ein finanzielles Risiko für die Ausrichtung der beiden Turniere? Kalkuliert man denn nicht lange vor einem Turnier den "Worst case" eines solchen Events? Warum wird die Ausrichtung eines Turniers an einen externen Dienstleister vergeben, wenn dann der Präsident des DDV zu fast 100% die anfallenden Arbeiten selbst ausführt. Wer trägt dann das eigentliche Risiko? Doch wieder der DDV durch die Person seines Präsidenten, oder etwa nicht?

    Anhand der Sachlage bin ich mir sicher, dass der "JEC 2006" ebenfalls keinen Gewinn abwarf! Die Turniere, welche von der Firma "Unknown Tools" organisiert werden, werfen offensichtlich nie einen Gewinn ab! Man will immer nur "Null auf Null" aus einer solchen Nummer rauskommen. Das ist ja schließlich der Grund, warum man eine Firma betreibt und sich ein Gewerbe zulegt!

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

  • Deutschland hätte neue Maßstäbe was die Ausrichtung eines EC betrifft, setzen können. aber was geschieht auf dem HAS in Friedberg? Die Landesverbände entscheiden, dass man die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man dem kommenden Präsidium offensichtlich nicht zutraut, diese Veranstaltung durchzuführen ohne das der DDV dabei finanziellen Schaden nimmt.

    Was heist hier dem kommenden Präsidium nicht zutraut? Wir haben ja noch kein Präsidium!! Um größeren Ansehensschaden zu vermeiden, finde ich es richtig, den EC frühzeitig zurück zu geben, damit noch ein anderer Bewerber Zeit hat, sich darauf vorzubereiten. Für das neue Präsidium, wenn es dann hoffentlich dazu kommen sollte, ist schon genug Arbeit in Aussicht. Ein komplett neues Präsidium muss sich erst einmal einarbeiten und mit dem im nächsten Jahr stattfinden Lorna Croft Freundschaftsturnier kann man sich international schon beweisen. Es spricht ja nichts dagegen, zu einem späteren Zeitpunkt sich für den EC zu bewerben.

    Johann

  • genau so einen sachlichen und hintergründigen Beitrag hat es gebraucht. Es ist alles so wie immer! Der DDV als gemeinützige Organisation ohne gewinnerzielungsabsicht, wollte sich einfach keines Risikos aussetzen. Und dass scheint ja seit Jahren eine gut funktionierende Strategie zu sein wenn man sich die Ergebnisse und das internationale Feedback zu den vorgenannten Veranstaltungen Spring Cup und JEC ansieht.

    Und dass man das finanzielle Risiko (inkl. Gewinnchance) an einen dritten mit Dart-KnowHow abgibt ist mit Sicherheit für die Durchführung selbst nicht die schlechteste Wahl. Wie man sowas aber kommuniziert, und wie man den (die) dritten auswählt steht auf einem anderen Blatt. Aber das Kapitel ist jetzt hoffentlich abgeschlossen.

    Aber warum hat es der DDV überhaupt nötig eine Veranstaltung extern zu Vergeben?

    Hier können wir meines erachtens viel aus der E-Dart-Branche lernen. Dort sind selbst kleinste Ligen meist mehrfach im Jahr in der Lage attraktive Turniere für Ihre Mitglieder auszurichten, und vorallem auch diese unternehmerisch zu stemmen, sowie gleichermassen Ihren Mitgliedern finanziell dafür Rechenschaft abzulegen. Natürlich haben die Steckgeld mit dem kalkuliert werden kann, aber auch dass muß erstmal gemacht werden.

    Viele Ideen zum Thema Finanzierung, Informationspolitik, Aufgabenprofil und Organisationsstrukur des DDV, hat madhouse in sein Thread " DDV unterfinanziert" schon angesprochen, und dass sind (auch wenn ich es ungern sage) nicht alles neue Ideen von Kai sondern vieles davon wird woanders schon aktiv und erfolgreich betrieben. Und wenn nur in Ansätzen danach gehandelt worden wäre, ständen wir heute nicht vor diesem Scherbenhaufen.


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • @ Gordon: Es macht einen Unterschied, ob der DDV die Durchführung an eine Firma x vergibt und sagt, er habe die Durchführung an den NWDV abgegeben oder an den NWDV abgibt und der NWDV die Durchführung an eine Firma x weiter vergibt (quasi Subunternehmer).

    Macht auch Sinn: Wenn das finanzielle Risiko für den DDV hoch war, war es das auch für den NWDV.

    Ob bei der Weitergabe durch den NWDV alles richtig gemacht wurde, haben die Vertreter des NWDV zu entscheiden bzw. hoffentlich geprüft.

    Ich denke, man sollte das Kapitel abschliessen.

  • Aber warum hat es der DDV überhaupt nötig eine Veranstaltung extern zu Vergeben?

    Du redest von der E-Dart Branche, ich finde beim Steeldart leider keinen Münzschlitz von dem man für jedes Leg Kohle abkassieren kann. Dass ein Verband die Veranstaltung eines Turniers an einen 3. weitergibt ist meines Erachtens nach kein Verbrechen, selbst wenn der Präsident höchstpersönlich die Fäden zieht. Er hat das Risiko übernommen und wenn es zu einem Gewinn gekommen ist dann war es eben eine verpasste Chance für den DDV.
    Wenn euch die Transparenz beim DDV nicht passt, dann könnt ihr doch gerne alle Kohle sammeln und Klage erheben. Das Einzige was hier manchen Menschen einfach nur sauer aufstösst ist doch in Wirklichkeit die Tatsache, dass eine gewisse Person vielleicht über den DDV ein bisschen Kohle gemacht hat, indem er das Risiko für eine Veranstaltung übernommen hat. Es geht wieder einmal nur um die Person, und nicht um das Allgemeinwohl.

  • @Gordon:

    So langsam müsstest Du die Vorgehensweise eines SM doch kennen oder? Mich wundert es nicht mehr!

    Der NWDV und der DDV wollte keine finanzielle Verantwortung tragen, und SM hat (ob nun aus finanzieller Motivation oder als Enthusiast vermag ich nicht zu beurteilen) eine Lösung unter Einsatz seiner persönlichen Ressourcen und finanziellen Mitwirkung herbeigeführt. Wie sagte einer meiner Vorredner so schön, "Das Geschmäckle bleibt, ist aber nicht verboten". Dazu sage ich nur: Wenn es einem schlecht geschmeckt hat, soll man das Lokal wechseln.

    Die Zeit eines SM ist vorbei, und sofern der DDV und NWDV sich sicher sein können, dass die Verträge die geschlossen worden sind keine weiteren Folgeschäden nach sich ziehen können, ist es Zeit nach vorne zu sehen. Ein Schritt könnte zum Beispiel sein, dass Du auch mitziehst und dem neuen DDV-Präsidium "Lehrstunden" in Sachen Eventorganisation und kaufmännischer Verantwortung erteilst.

    Wenn der hier im Forum gehandelte Präsidentenkandidat wirklich zum Zuge kommt, dann glaube ich nicht das er sich Deiner Fachmeinung gegenüber verschliessen würde.


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Lt. Gerüchten zufolge handelt es sich beim Inhaber der Firma "Unknown Tools" um einen Freund Stephan Mischkes namens Ralf Friedrich, welcher ebenfalls bei Ruhrpott Essen Mitglied ist. Des Weiteren soll diese Person der Taufpate von Stephan Mischkes Tochter sein. Ist es richtig, dass die Person Ralf Friedrich den Turnierablauf der Ranglisten-Turniere des NWDV regelt? Fragen über Fragen...


    Gruß Gordon[/quote]

    Upps und Bodo ist doch auch bei Ruhrpott Essen, jetzt würde mich auch mal die Zusammensetzung der Fa.Unknown-Tools intressieren(Jörg Birkhof, Whiskas180,Veritas,Ludolf) :umwerf: :umwerf:


    Aber mal ernsthaft, der Bericht von Gordon zeigt doch, es wurde alles vorbei gemogelt an den Ausschüssen.

    Eisi


  • Aber mal ernsthaft, der Bericht von Gordon zeigt doch, es wurde alles vorbei gemogelt an den Ausschüssen.

    Dann zieht rechtliche Konsequenzen daraus, oder wollt ihr dass ein Dritter das Risiko übernimmt? :duw:

  • Ich werde das Gefühl nicht los.

    Es geht hier nicht mehr um den JEC sondern einfach darum Stephan Mischke irgend etwas anhängen zu wollen.

    Es wird hier immer auf diese Firma aus Essen herumgehackt.

    Nur zur Erinnerung, für den JEC Bremen 1999 und 2001 hat der damalige Ausrichter auch eine GBr gegründet.
    Das war in Ordnung und jetzt wird Stephan dafür angegriffen.

    Der DVBB bekommt vom DDV auch immer das erste DDV Turnier.
    Müssen wir jetzt in Zukunft unsere Unterlagen dem HAS zur Verfügung stellen. :!D

    Ihr solltet Euch viel lieber Gedanken machen, wer in Zukunft den DDV vernünftig führen kann.

    Jürgen
    .

  • Hallo Gordon,

    ich weiß gar nicht, welches Problem Du hast.

    Zum Einen wundert es mich sehr, über welch interne Informationen du verfügst, zum Anderen aber auch, dass da Fakten nicht zusammen passen.

    Stephan Mischke war zu keinem Zeitpunkt Präsident des NWDV, dies war und ist seit 2000 Peter Sossong.

    Dein Zitat ist schon zutreffend und beantwortet doch die offenen Fragen:
    Der WDF Jugend Europa Cup wurde einmal mehr erfolgreich vom DDV durchgeführt. Der DDV hatte zu diesem Zweck einen Vertrag abgeschlossen, wo ausdrücklich die Einbindung des DDV-Präsidenten in alle Entscheidungen formuliert wurde.

    Der DDV hatte einen Vertrag mit der Fa. Unknown Tools abgeschlossen. Es handelte sich dabei im Wesentlichen um den gleichen Vertrag, der in der Vergangenheit mit den jeweiligen Ausrichtern des Jugend Europa Cups abgeschlossen wurde.

    Der DDV-Präsident Stephan Mischke hat für seine Unterstützung an der Ausrichtung des Jugend Europa Cups keine Gelder oder sonstigen Zuschüsse erhalten.

    Der DDV-Präsident wurde in alle Entscheidungen eingebunden, wie vertraglich mit dem externen Ausrichter festgelegt und um den externen Ausrichter handelt es sich nicht um Jemanden, der in diesem Bereich keine Erfahrung vorweisen konnte. Der DDV -Präsident hat die Firma bei der Durchführung der Veranstaltung unentgeldlich unterstützt, damit die Veranstaltung auch im Sinne des DDV durchgeführt wird.

    Die Durchführung von nicht kommerziellen Großveranstaltungen birgt immer ein finanzielles Risiko.

    JEC 1990 und 2001 in Bremen, Gründung einer eigenen Firma für die Durchführung, JEC 2006 und 2010 Durchführung der Ausrichtung an eine externe Firma -> immer das selbe Verfahren, der DDV trägt kein finanzielles Risiko!

    Wenn Du jetzt forderst, dass man die Abrechnung des JEC2006 in Kalkar jetzt noch genauso akribisch prüfen soll, wie die Abrechnungen vom JEC2010 in Kirchheim, dann frage ich Dich, was bitte soll denn geprüft werden?

    Im Finanzausschuss wurden die Ausgaben des JEC, welche der DDV getätigt hatte, geprüft und nicht beanstandet. Die Durchführung der Ausrichtung des JEC lag weder 1990, 2001, 2006 noch 2010 in den Händen des DDV. Einsichtnahme in die Unterlagen Dritter, kann nur die Finanzbehörde fordern.

    Unterschwellig unterstellst Du, dass Veranstaltungen wie der JEC ja einen Gewinn abwerfen würden, sonst würde keine Firma dran Interesse haben diese auszurichten. Spring Cups wurde an Landesverband vergeben, auch hier hielt der DDV sich raus, er trug kein Risiko.

    1990, 1999, 2001, 2005, 2006 und 2010 also internationale Veranstaltungen und nie trug der DDV irgendein Risiko. Aber auch Niemand hat bisher gefragt, welchen Gewinn habt ihr denn gemacht, davon wollen wir ein Stück abhaben, wenn es Gewinn gab.

    Da aus Deiner Sicht solche Großveranstaltungen offensichtlich mit gutem finanziellen Ausgang für den Ausrichter enden, da sind die Mitglieder des DDV offenkundig aber anderer Meinung. Auf der letzten HAS wurde beschlossen, dass der DDV die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man sich auf ein finanzielles Risiko nicht einlassen will.

    Gruß Bodo

  • Du redest von der E-Dart Branche, ich finde beim Steeldart leider keinen Münzschlitz von dem man für jedes Leg Kohle abkassieren kann. Dass ein Verband die Veranstaltung eines Turniers an einen 3. weitergibt ist meines Erachtens nach kein Verbrechen, selbst wenn der Präsident höchstpersönlich die Fäden zieht. Er hat das Risiko übernommen und wenn es zu einem Gewinn gekommen ist dann war es eben eine verpasste Chance für den DDV.
    Wenn euch die Transparenz beim DDV nicht passt, dann könnt ihr doch gerne alle Kohle sammeln und Klage erheben. Das Einzige was hier manchen Menschen einfach nur sauer aufstösst ist doch in Wirklichkeit die Tatsache, dass eine gewisse Person vielleicht über den DDV ein bisschen Kohle gemacht hat, indem er das Risiko für eine Veranstaltung übernommen hat. Es geht wieder einmal nur um die Person, und nicht um das Allgemeinwohl.

    Ja ich rede von der E-Dart Branche, aber dabei spielt das Steckgeld keine Rolle! Die haben Geld (Steckgeld) und können damit wirtschaftlich umgehen, drüber reden und bleiben dennoch im Geschäft ohne sich selbst zu terfleischen.

    Über SM brauchen wir m.E. kein Wort mehr zu verlieren. Aber zukünftig sollte der DDV moderner werden, und vor allem mehr für den Breiten und Spitzensport tun. Du als ehem. Nationalspieler müsstest wissen was ich meine. Wer international erfolgreich sein will braucht eine breite Basis und eine Spitzenförderung. Und dafür braucht es wieder mehr Einnahmen. Dafür gibt es m.E. 3 Quellen (nämlich Beiträge, ZUschauereinnahmen und Sponsoren) und in den beiden letzten Bereichen ist der DDV heute einfach nicht optimal aufgestellt.

    Jürgen: :danke:


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Wenn euch die Transparenz beim DDV nicht passt, dann könnt ihr doch gerne alle Kohle sammeln und Klage erheben. Das Einzige was hier manchen Menschen einfach nur sauer aufstösst ist doch in Wirklichkeit die Tatsache, dass eine gewisse Person vielleicht über den DDV ein bisschen Kohle gemacht hat, indem er das Risiko für eine Veranstaltung übernommen hat. Es geht wieder einmal nur um die Person, und nicht um das Allgemeinwohl.[/quote]

    Warum meinst du geht es immer um diese eine Person, könnte ja auch Müller oder Meier heissen, das Resultat wäre das gleiche. Den DDV vor finanzellen Schaden zu bewahren, ist nicht der Punkt der einige zweifeln lässt. Doch was wäre, wen die Geschäftsgebaren dieser Leute die Gemeinnützigkeit des DDV gefährden. Hier kommen wir dann wieder zur Tranzparenz, wäre wohl besser gewesen sich alle rechtlichen Seiten erklären zu lassen. Jetzt noch zum Allgemeinwohl, was passiert wen der DDV die Gemeinnützigkeit verliert, ist nur unerheblich oder???


    Eisi

  • Jetzt noch zum Allgemeinwohl, was passiert wen der DDV die Gemeinnützigkeit verliert, ist nur unerheblich oder???

    Hat er mit den oben genannten Schritten ja nicht, oder? Jürgen Vollbrecht fährt nicht mit einem durch DDV-Beiträge finanzierten Ferrari durch die Gegend.
    Es wird wirklich Zeit dass tabula rasa gemacht wird, ein neues Präsidium das Ruder übernimmt (ob sich noch einer traut?) um diesem "Schneeballeffekt" ein Ende zu setzen. Aus dieser Sache wird es keine Gewinner geben.

    Einmal editiert, zuletzt von Disturbed (17. November 2010 um 12:05)

  • Also ich bin sicher keiner der die Verfehlungen von Stephan und Casi in Sachen Doppelaccounts gut heisst. Und ich bin auch der Meinung das aus diesem Grund beide im DDV-Vorstand keine Rolle mehr spielen dürfen/sollen.

    Aber das Risikooutsourcing des JEC (auch 2010) halte ich grundsätzlich für eine richtige Entscheidung des DDV und seiner Gremien. Wenn dabei eine Firma auf Grund der besten Offerte den Zuschlag bekommt ist es auch egal wer aus dme Vorstand evtl. wie mit diesem Unternehmen verbunden ist.

    Auch das damit auf die Chance möglicherweise einen Gewinn zu erzielen verzichtet wird kann ich nachvollziehen. Das ein Unternehmen aller Wahrscheinlichkeit davon ausgeht einen Gewinn zu erzielen ist logisch. Aber wer soll/darf risokofreudiger sein? Bei wem hätte ein eventueller Verlust größere Folgen?

    Ein Verband, besonders wenn er nicht über finanzielle Reserven im Überfluß verfügt, muß imho wesentlich konservativer vorgehen. Ein Unternehmen darf sicher risikofreudiger sein, zumal ein möglicher Verlust u.U. steurliche Vorteile für das Unternehmen haben könnte.

    Soweit ist für mich hier alles i.O.

    Was sicherlich zumindest aus heutiger Sicht sehr ungeschickt war ist die Tatsache das für die Zahlungen der teilnehmenden Verbände das Privatkonto von Stephan genutzt wurde und kein Geschäftskonto der Firma unknown tools. Nur sind dieses keine Zahlungen die den DDV betreffen sondern die Firma unknown tools. Daher hat auch hier aus meiner Sicht alles zumindest rechtlich korrekt gelaufen. Und nur darum kann es bei einer Entlastung gehen. Ob rechtlich alles korrekt war. Eine moralische Beurtelung muss in diesem Fall aussen vor bleiben.

    Anders wäre es nur wenn es evtl. ein besseres Angebot eines Outsourcingpartners gegebn hätte und die Firma unknown tolls dennoch den Zuschlag bekommen hätte.

    Davon habe ich aber auch von allen Kritikern bisher nichts gehört.

    Ergo war die Entlastung des Vorstandes rechtlich i.O. und zwingend erforderlich. Das ist zumindest meine Sicht auf Grund dessen was ich bisher hier von den verschiedenen Seiten gelesen habe. und auch für den Fortbestand der Gemeinützigkeit kann ich bisher keine Gefahr sehen. Selbst wenn Stephan evtl. für Tätigkeiten von unknown tools entlohnt wurde ist das rechtlich für den DDV noch nicht unbedingt von Belang. Solange er als Privatperson und nicht als DDV-Vorsitzender entlohnt wurde.

    Somit sehe ich auch keine Gefahr für einen neuen Vorstand.(Der sich hoffentlich im Januar findet)

    In diesem Zusammenhang nal folgendes Gedankenspiel:

    Angenommen ich wäre im Vorstand des DDV-Landesverbandes. Für die Ligaabschlussfeier sucht dieser Landesverband einen DJ. Unter den Anbietern ist evtl. eine Eventagentur eines guten Freundes von mir. Diese Agentur macht das beste Angebot und erhält den Zuschlag. Nun tritt der Agenturchef an mich heran und fragt mich ob ich auf der Ligaabschlussfeier auflegen kann/möchte. Gage erhalte ich ganz normal von der Agentur. Ich sage zu, lege auf und erhalte von der Agentur meine Gage. Dürfte ich das nicht weil ich ja im Vorstand des Kunden meines Auftraggebers bin? Müsste die Agentur eher einen anderen DJ schicken der aber auch keinen Bezug zum Dart hat (er ist eher beim Tennis zuhause) und ich müsste dann an seiner Tennisparty auflegen?

    Nachdenkliche Grüße
    Detlef

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

  • Hat er mit den oben genannten Schritten ja nicht, oder? Jürgen Vollbrecht fährt nicht mit einem durch DDV-Beiträge finanzierten Ferrari durch die Gegend.
    Es wird wirklich Zeit dass tabula rasa gemacht wird, ein neues Präsidium das Ruder übernimmt (ob sich noch einer traut?) um diesem "Schneeballeffekt" ein Ende zu setzen. Aus dieser Sache wird es keine Gewinner geben.

    Und genau da liegt doch der Knackpunkt:

    Kannst du zu 100% Prozent ausschliessen, das diese Insichgeschäfte nicht auch gewisse Auswirkungen auf den DDV haben. Ich kann auch feststellen, das durch die alleinige Inanspruchnahme der Fa.Unknown-Tools der DDV vielleicht finanzell abgesichert war, aber auch die möglichkeit sich zu verbessern nicht mehr hatte. Wer sagt dir das es nicht andere Bewerber für Events gab, diese aber durch gewisse Einflussnahme keine Möglichkeit hatten ihre Angebote zu unterbreiten. Die Vorgehensweisse, durch umgehen der Ausschüsse könnte dafür ein Indiz sein. Was ich sagen will ist, es wurde bewusst so gehandelt seinen eigenen Vorteile zu nutzen, um sich hinterher als gefeierter Eventmanager aufzustellen. Doch ist meine Sicht der Dinge einfach anders, es wurden den DDV die Möglichkeiten genommen sich eventuell zu verbessern.

    Beispiel: Die Fa.xyz bietet den DDV an die gleichen Leistungen zu erbringen. Doch im Gegensatz sagt diese: Bei Gewinn gibt es nach Staffelung eine gewisse Summe x für eure Bundesliga. Bei null auf null eben nichts. Wobei ich nie und nimmer auf ein null zu null Geschäft glaube.

    In einem gebe ich dir Recht, es wird keine Gewinner geben, doch sollten diese Dinge geklärt werden. Bevor sich wieder einer auf den Stuhl des Präsidenten traut.

    Eisi

    Eddy: Keiner hatte Jürgen hier eingebracht, also nicht wieder auf mich oder andere schieben :ironie:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!