Ich sehe auch das wirtschaftliche Problem als das größere an. Da kann der Hr. Scholz mit Milliarden wedeln, wenn man es hochrechnet ist das ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die gesamte Gesellschaft lebt vom Konsumumsatz. Wenn der ins Stocken gerät, dann verhungern ganz schnell Leute, denn das Essen muss jemand bezahlen, das wird es nicht für umme geben. Je mehr Wirtschaftszweige blockiert werden desto schneller fallen die Dominosteine.
Die Södersche Hauruckmethode mag zwar kurzfristig populär sein. Aber je mehr Leute zum Arbeitsamt müssen, desto problematischer wird es werden. Und das läuft dann nicht von heute auf morgen einfach so wieder an. Die ersten Selbstständigen sind schon pleite, einfach weil sie nicht mehr arbeiten dürfen. Als nächstes kommen die Betriebe die auf Kundenkontakt angewiesen sind, Aussendienst ganz du knicken, da macht dir keiner mehr die Haustür auf. Auch in den Restaurants fallen gerade die hinten runtern die sowie so wenig haben. Was ist mit Frisören? Die "braucht" auch keiner, aber die brauchen uns, die Kunden. Und das sind nur die kleinen Fische. Wenn Großbetriebe wie die BASF schließen müssten, dann würden da schon pro Tag mehrere Prozent der Scholzschen Milliarden nötig sein um nur ein Unternehmen zu stützen.
Von daher, es ist ein Vabanquespiel, aber dichtmachen funktioniert im Kapitalismus leider nicht, systemimmanentes Problem. Da hat man dann die Wahl zwischen Pest und Cholera.