Ich war schon etwas enttäuscht von Gary Anderson. Um ehrlich zu sein auch von Jenkins und auch von Chisnall.
OK...ganz schön harter Tobak gleich auf einmal: ich fand aber, man konnte denen die bevorstehende Niederlage schon an der Mimik/Gestik im Vorfeld erkennen.
Es wird immer von der sog. Stärke von MVG gesprochen: ja ja ja! Aber wie kommt dies auch zustande?: wenn Anderson sonst Topwerte hat, aber dann im Endspiel gefühlte 9383498394 Versuche braucht um ins Doppel zu kommen, dann gewinnt man halt kein Spiel.
Die anderen beiden Spieler (Chisnall, Jenkins) sah ich auch relativ gut: aber in den ganz entscheidenden Phasen sieht man dann doch, wer letztendlich die Nerven behält. Dies ist sicherlich auch eine Qualität! Aber hätte Chisnall (der sonst blind alles trifft) auch mal die ganz großen Big Points gemacht, dann hätte das
ein oder andere Spiel auch mal anders ausgehen können. Wenn man genau hinschaut lässt MVG auch so manches Tripple liegen und wirft mal ne "57" oder ähnliches......der Gegner toppt das dann noch und bleibt gar darunter. Dies liegt ja nich daran, dass der Gegner keine höheren Punktzahlen werfen kann.
Aber in den entscheidenden Phasen kann MVG immer zulegen - und die Gegner bauen meist ab, so dass man am liebsten selbst mal für die werfen möchte.