Beiträge von darterfl

    Bei uns in der Stadt ist ein Zahnarzt Anfang 50 an Corona gestorben, die Praxis war lange unter Quarantäne. Dazu gibt es auch einen Zeitungsartikel, ich verlinke ihn aus Persönlichkeitsgründen mal nicht, will nicht noch mehr Wind machen.
    Er war sportlich aktiv, sehr fit und keiner konnte sich vorstellen, dass das so endet. Dann kam heraus, dass er Asthma hatte.

    Ich bin kein Mediziner, aber dass der Zahnarzt in diesem Jahr an Grippe oder grippalem Infekt "auch so" gestorben wäre, das ist sehr unvorstellbar.
    Er war im Skigebiet und "soll" eine hohe Dosis dieser Viren abbekommen haben.

    Was ich daraus für Schlüsse ziehe: Man kann nicht bei 65 einen "Strich" machen und sagen, danach ist alles Risikogruppe. Es gibt auch in den 70ern noch fitte Menschen.
    Die Vorerkrankungen scheinen das Problem zu sein. Wenn ich mir die Zahl der 8 Millionen Asthmatiker in Deutschland anschaue und auch, dass geschätzt wird, dass 20-25% der Menschen zur Risikogruppe gehören könnten, aufgrund unterschiedlichster Vorerkrankungen, so ist das Ganze natürlich eine andere Dimension.

    Ich würde auch gern wieder Sport machen,aber der Ansatz "Risikogruppen einfach schützen" scheint nicht so einfach zu sein.

    Man muss natürlich auch die Kollateralschäden, Wirtschaft, Kindeswohl, Selbstmordrate, etc. mit einbeziehen und hier abwägen.

    Ich persönlich hätte am Liebsten vorher eine Maskenpflicht, R auf 0.2 bis 0.4 , eine Einzelfallverfolgung und dann schnell fast alles lockern.
    Meine Stadt ist seit 15 Tagen ohne neuen Corona-Fall und hat 100.000 Einwohner.

    Mir graut, dass hier zu emotional und auch beleidigend geschrieben wird. Ich bin nicht sicher ob die Administratoren das wissen, aber es handelt sich in einigen Fällen um Straftaten.


    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Wenn ich aber sehe wie uneins sich unsrere Politiker sind kann ich nur den Kopf schütteln. Für mich ist das rumeiern par excellence.

    Ich sehe das genauso.


    Unangenehm das Verhalten bzgl. der Bundesliga. Die wollen jetzt dem RKI den schwarzen Peter zuschieben.
    Tests sollten nur da möglich sein wo medizinisch sinnvoll.


    Es ist eine moralische Frage. Ich kann auch für 1000 € Lebensmittel kaufen, diese verbrennen und ein Bild davon in Regionen in Afrika schicken.Das kann ich, weil ich das Geld dazu hätte. In Ordnung ist es aber nicht.

    Zudem gibt es ja weiter ein Kontaktverbot, welches für jeden gilt. Wenn Spielplätze geschlossen sind und wirklich jede andere Veranstaltung, aber Profifussball gespielt wird, dann wirft das Fragen auf.

    Die sind eben süchtig nach dem Fernsehgeld. Schalke soll ja nach 30 Tagen fast Pleite sein, obwohl in der Vergangenheit viele teure Millionenkäufe. Dann muss man das Geschäftsmodell im Profifussball hinterfragen.

    Ich denke es geht darum positive Botschaften zu verbreiten und Ausblicke zu geben.

    Allerdings sind sich die meisten Experten einig, dass es im Sommer keinen internationalen Flugverkehr geben wird. Dann das Problem mit den Großveranstaltungen.
    Die Nachwehen und Reisebeschränkungen sollen weit reichen.
    Zudem sind sich Experten und Politiker einig, dass Großveranstaltungen (Fussball, dazu gehört auch Dart) ganz zum Schluss kommen.

    Optimistisch müsste man für September/Oktober, vielleicht auch erst November planen und dann sehr engmaschig ET/PL/etc. Events ausrichten.

    Man hat ein Anrecht auf einen "Fahrplan".

    Wonach wird entschieden ob am 20. April gelockert wird?
    - "Infiziertenzahlen" bzw. prozentualer Anstieg.
    - "Todeszahlen" bzw. prozentualer Anstieg.
    - Kapazitäten im Krankenhauspersonal, Beatmungsgeräte, etc.
    - Abgeschlossene Medikamententests
    - Wie verhält sich das Virus im Sommer ? (weniger Infektionen, UV, Wärme, etc.)

    Es muss Kriterien geben. Die kann man nicht am 19. April festlegen.
    Das müssen ja nicht einmal feste Zahlen sein.

    Wenn ich mir die 61.000 Infizierten ansehe und lese, dass in 2 Jahren sich 2/3 der Deutschen infizieren werden oder würden (ca. 60 Millionen),
    so wäre eine Lockerung vor einem Impfstoff nicht möglich. Wie soll das gehen? Rein der Logik nach muss es durchgehalten werden, sonst hätte man ja gar nicht anfangen brauchen. Bei jeder Lockerung gehen die Zahlen ja wieder nach oben.

    Die Infiziertenzahlen bzw. Todeszahlen können kein Kriterium sein, denn damit beruft man sich auf etwas, welches sich nach der Lockerung wieder schnell verändert.
    Das wäre so als ob man die Geschwindigkeitsbegrenzung aufhebt weil die Leute langsam gefahren sind und rätselt warum die Leute auf einmal schneller fahren.


    Wirtschaft gegen Menschenleben:
    Das wird in ganz anderen Bereichen seit Jahr und Tag gemacht, 110.000 Tote durch Tabakkonsum, sehr viele Tote durch Verkehrslärm, Straßenverkehr, etc.
    Mehr als 50% der Deutschen sind gegen ein Tempolimit, obwohl es nachweislich viele viele Tote kostet. Und das ist Spass gegen Menschenleben. Da entdecken Leute und Politiker Dinge in sich, die ich ihnen nicht abkaufe.


    Edit: bei mir persönlich ändert sich nicht viel, ich arbeite sowieso von Zuhause. Im Sommer gilt Schwimmen in der Ostsee als Sport, das wäre also auch gesichert. Es ginge bei mir nur um Kleinigkeiten.
    Bei Selbständigen, die nicht arbeiten dürfen, geht es um ganz andere Hausnummern. Die Ungewissheit z.B.
    Da geht ja nichts auf Knopfdruck wieder los. Sondern die Ungewissheit zermürbt einen und zwingt einen sich anderweitig umzusehen.

    Den fehlenden Weitblick, den hier einige kritisieren. Den kritisiere ich auch. Es geht nicht um den April, nicht einmal mehr um Anfang Mai. Es geht um Sommer, Herbst und Winter.


    Die Trennung ist schon möglich, nur nicht so exakt wie sich der Bürger diese vorstellt. Den interessiert es zwar sonst nicht, dass 20.000 Deutsche pro Jahr an Grippe sterben, bei Covid-19 aber würde er schon bei 500 Toten entsetzt aufschreien. Daher sucht Jeder nach einer Lösung, die Tote durch Covid-19 völlig ausschliesst. Und diese Lösung gibt es nicht. Wenn der Bürger aber 20.000 Tote auch durch Covid-19 akzeptieren würde, wäre die kontrollierte Durchseuchung durchaus möglich. Risikopatienten also bestmgöglich schützen/isolieren und gleichzeitig die Durchseuchung der jungen/gesunden Bevölkerung laufen lassen. Man müsste die Durchseuchung sogar noch beschleunigen, Corona-Partys anordnen, Freibier auf Staatskosten quasi ;) Danach hätten die Risikopatienten "nichts" mehr zu befürchten.

    Dagegen soll ja sprechen, dass es keinerlei Teilimmunitäten gegen Covid-19 geben soll. Bei der Grippe gibt es die. Weil die jeder mal gehabt hat. Und der Körper sich das merkt. Und bei Risikogruppen auch Impfungen möglich sind. Somit wären das nicht 20.000 Grippe-Tote, sondern dann 0,2 bis 1 Millionen Corona-Tote. Geschätzt. Ich bin kein Experte, aber das mit der fehlenden Immunität habe ich gehört/gelesen.

    Da hast du Recht.


    Man bräuchte Schnelltests für Zuhause. Nachverfolgbar und alle zu Stichtagen. Ob das realistisch ist sei mal dahingestellt. Zudem wird das nicht jeder bedienen können.
    Wo wir wieder am Anfang wären. Ich sehe keine Exit-Strategie. Chinas Lockdown soll um einiges heftiger gewesen sein, die sollen sogar Familien zerrissen haben. Hier wohl nicht durchführbar.

    Du meinst wissentlich Infizierte reisen weiter lustig in der Welt herum wie der Franzose, den sie aus dem Zug gezogen haben? Hmm da würde ich ganz andere Strafen ansetzen. Zudem Elektronische Fußfessel. Das klingt alles lächerlich, aber es geht ja nur um eine Exit-Strategie, die uns wieder ermöglicht normal zu leben. Und ich habe noch von niemandem einen Vorschlag gehört. (nur junge und gesunde auf die Straße. Aber der Vorschlag wurde von Experten auch zerrissen, eine solche Trennung ist nicht möglich.)

    Wir fahren die Maßnahmen um die Kurve abzuflachen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

    Das hat jeder verstanden. Aber:


    Wenn es wirkt, dann wird bei einer Lockerung der Maßnahmen(Restaurants, Festivals, Treffen, Partys, etc.) der Trend wieder in die andere Richtung gehen.
    Und wir sind 83 Millionen, d.h. eine Durchseuchung dauert laaange. Viele viele Jahre.
    Alle reden über Lockerung. Aber eine Lockerung macht so keinen Sinn. Warum sollten sie nach Oster lockern? Ich sehe keine seriöse Exit-Strategie.
    Dann hätte man 2 Wochen Lockerung, wieder 2 Wochen Lockdown wegen steigender Zahlen, usw.
    Bis 2021/2022.

    - Impfstoff: Frühestens 2021
    - Medikamente: Studien werden durchgeführt, aber es wird hier kein Heilsbringer-Medikament o.ä. vermutet.


    Wenn ich das richtig sehe, dann ist der einzige Weg ein Test. Für 83 Millionen bzw. 7,8 Milliarden Menschen.
    Ein verlässlicher Massentest, sodass jeder Infektionsherd erkannt wird und isoliert wird.
    Wir kaufen Zeit für einen solchen Test. Für mich der einzige Weg Ab Mai/Juni wieder normal zu leben.
    Ich denke es wird an einem solche Test gearbeitet und man will uns noch nicht den ganzen April oder gar Mai in Beschränkung auftischen, weil das Gegenreaktionen zur Folge hätte. Ist vielleicht gar nicht so unklug.


    Was denkt ihr?


    Auch interessant:
    https://www.welt.de/politik/deutsc…k-Tracking.html

    Ich will die Sache wissenschaftlich durchblicken (was als Laie schwer ist) und würde gerne genau wissen was am neuen Corona-Virus neuer und gefährlicher ist als an den alten Coronaviren, die ja auch immer wieder nachgewiesen werden. Warum gibt es hier keine Teilimmunitäten ?
    Hat da jemand Infos ?

    Was mich erschreckt ist der Herdentrieb der Leute, gepaart mit der Hysterie, dem Freund-Feind-Schema, dauernd am Smartphone. Alles geht viral.
    Es gibt z.B. 110.000 Menschen in Deutschland, die pro Jahr an Tabakkonsum vorzeitig sterben. + 3300 Passivraucher ! Ich kenne eine Ärztin in der Charite, das sind oft Leute, die elendig verrecken.

    Ich will das nicht gegeneinander ausspielen. Aber wenn man solche Szenen Tag und Nacht im Fernsehen und Internet zeigen würde, dann hätten wir sehr wenige Raucher, auch wegen der gesellschaftlichen Ächtung. Es ist sehr interessant wie man durch Berichterstattung Aufmerksamkeit steuern kann.

    Alles ist traurig, aber Bilder mit Leichentransporten helfen nicht. Nur nüchterne Fakten helfen.

    Es gibt viel zu viele Leute, die 100% überzeugt von Maßnahmen sind und dann den Gegenpol. Die Leute, die 100% von "Hysterie und Übertrieben" überzeugt sind.
    Und keine der Gruppen kennt die wissenschaftlichen Fakten. Mich eingeschlossen (bin in keiner Gruppe).

    Gleiches auf Youtube. Eine Armada von Leuten beschimpft sich mit Halbwissen und nur ein extrem kleiner Kreis der Bevölkerung kennt sich aus. Ich würde mich gerne mal in das Thema Epidemiologie und Virologie einlesen.

    Negatives sehe ich auch. Es gibt keine Gruppen mehr auf den Straßen, das ist gut. Das berichten alle Medien.
    Aber das Ganze läuft relativ gedeckt in Wohnungen mit 3-5 Personen ab. Davon haben einige Kontakt mit älteren Leuten, usw. Da sind weiterhin potenzielle Infektionsketten.
    Nur wie soll das kontrolliert werden?

    Deutschland hatte Freitag 30% Zuwachs an Infizierten, Samstag nur noch 12%. Das sind sehr gute Zahlen wenn sich das so fortsetzt.
    Ich könnte mir vorstellen, dass alles Ende April normal weitergeht wenn man es jetzt hart durchzieht.

    Bis dahin wird es sicher eine abgeschlossene Medikamenten-Studie geben!

    Positiv bleiben.

    Traurige Zahlen aus Italien, 800 Tote heute.

    Ich verstehe die extrem hohe Mortalitätsrate dort nicht.
    Kann man die Patienten nicht nach Deutschland Schweiz, Österreich, etc. bringen ? Warum fragen die nicht nach Hilfe? Da muss es Möglichkeiten geben.

    Irgendetwas läuft da schief. Ich lese über Krankenhauskeime, die ein massives Problem in Italien sein sollen und jährlich über 10.000 Tote fordern sollen. Schon vor Jahren und jedes Jahr wieder. Die Krankenhaushygiene soll scheisse sein. Auch sollen sich Tausende Pfleger/Ärzte angesteckt haben.

    Ich bin kein Mediziner, aber wenn diese Keime dann auf geschwächte ältere Patienten mit Corona treffen, dann würde es die Sterberate zumindest erklären.
    Oder wir liegen weiterhin 3-4 Wochen hinter Italien zurück und die Verläufe werden noch schlimmer. Aber dann hätten wir jetzt schon mehr als 80 Todesfälle verglichen mit 4800 in Italien.

    Das mit den Zahlen sehe ich so wie Svelte.

    Man müsste willkürlich aus dem Telefonbuch 1000 Leute aus je allen 16 Bundesländern und unterschiedlichen Landkreisen und Städten testen, um überhaupt eine Ahnung zu haben.
    Italien wird ja nicht 45.000 Infizierte haben, eher zwischen 0,5 und 3 Millionen.
    Nun gut, aber das führt zu nichts.

    Ich persönlich wäre für 1 Monat Ausgangssperre,wozu auch die Arbeit gehören würde, aber danach müsste man z.B. mit Mundschutz für alle Menschen und guter Handhygiene arbeiten können und sehen ob man es im Mai dann aufhebt. Und dass die Leute alle 2 Tage Einkaufen gehen....das müsste jeder alle 7 Tage machen, wenn überhaupt.
    Auch ein Verbot für Altenheime oder Besuch älterer Leute sollte es geben. Das wurde viel zu spät umgesetzt.

    Sicher wird es dann im Mai/Ende April auch die ersten Medikamente geben.

    Es ist alles eine Abwägungssache.
    Aber mal ehrlich: Noch vor 2 Monaten kam von der CSU eine eisenharte und brutale Propaganda-Kampagne gegen das Tempolimit, obwohl verkehrswissenschaftlich belegt ist, dass dies Tausende Tote kostet. Die Tausenden von Toten und Zehntausenden schwer Verletzter und Behinderter werden für wahltaktische Manöver und den Spass weniger von der CSU in Kauf genommen. Vielen Dank auch. Die Gewerkschaft der Polizei und viele andere haben hier sehr klar Stellung dazu bezogen.

    Und es ist der Spass weniger. Ich bin für das Tempolimit, weil ich schneller ankomme. Das ist bewiesen. Ich fahre manchmal in Dänemark und weil alle 80(lkw) oder 130 fahren, kommt man schneller und mit besserer Durchschnittsgeschwindigkeit an. Das wird angezeigt. Weniger Unfälle, weniger Stau. Nun gut, Audi und BMW sitzen nicht im Norden...

    Ich traue dem Söder deshalb charakterlich überhaupt nicht. Mir sieht es nach knallhartem Macher und Kanzler-Kandidatur aus.
    Es kann ja sein, dass die Maßnahme richtig ist. Aber nur gemacht wird weil populär. Dieser Populismus ist ein Problem. Das kann in 4 Wochen alles anders aussehen und ist dann nicht mehr populär.

    Zudem leben wir in einem Land mit pro Jahr 110.000 Toten durch Tabak-Konsum. Weiter darf öffentlich geraucht werden, auch mit Kindern. Auch mit Haustieren.

    Genau, das mit den 1000 qm² sehe ich auch so.
    Ich habe so einen Garten, aber auf dem Land. Ich wohne aber in einer Wohnung in der Stadt. Hier ist es eng, die ganzen Treppenhauskontakte und das Tür-Rumgefummel und Rumgehühner im Keller macht das Zu-Hause-Bleiben viel gefährlicher als ein kontrolliertes auf dem Land arbeiten, ohne mit Leuten Kontakt zu haben.
    Lt. Ausgangsbeschränkung wäre das aber auch verboten, obwohl ich viel weniger Kontakt hätte.

    Konsequenterweise müsste man jede Ausser-Haus-Arbeit ausser Pflege, Krankenhaus, Polizei, Abschleppdienst, etc. verbieten. Ich sehe Handwerker, die Gegenstände und Rechnungen in den Mund nehmen und danach engen Kontakt mit Menschen oder Türgriffen haben. Schornsteinfeger, die in alle möglichen Häuser gehen.

    Was mich interessiert ist wieso SARS-CoV-2 schlimmer ist als SARS-CoV oder z.B. die Grippewelle 2004 und 2005 mit 20.000 Toten in Deutschland. Ich hatte auch die Grippe.

    Ich will gar nichts anzweifeln. Ich habe nur den Anspruch es wissenschaftlich zu 100% durchblicken zu können und finde zu wenig.
    SARS-CoV-2 ist neu und es gibt keine Teil-Immunitäten. Alles klar, das habe ich verstanden.
    Die Inkubationszeit soll im Mittel 5-6 Tage sein, Zwischen 1 und 14 Tagen werden angegeben. Das könnte eine Erklärung für die Gefahr sein. Alle haben es, keiner weiss es. Influenza und Erkältung 1-2 Tage.

    Warum konnte sich SARS-CoV-1 nicht so ausbreiten? Wurde es rechtzeitig gestoppt ?

    Ich bin für harte Maßnahmen und "Die Kurve abflachen" , allerdings muss man bedenken, dass die Virologen von Zeiträumen zwischen 6 und 24 Monaten sprechen.
    Das wären Zeiträume mit Millionen von Insolvenzen und eben auch vielen anderweitig gestorbenen älteren Menschen, die aber 6-24 Monate von niemandem Besuch bekämen und zum Schluss ein Leben in einer Gesellschaft in Angst, Isolation, Misstrauen erleben. Was auch sicher nicht wünschenswert ist.

    Selbständige/Unternehmen: Das ganze System der Hilfe funktioniert ja nur (wie bei der Bankenkrise) wenn gearbeitet wird und alles weiter funktioniert und Steuern erwirtschaftet werden.
    Ich denke bei Läden/Restaurants/Kneipen/ wird sich einiges ändern. Ich denke nicht, dass es nach einem solchen Zeitraum abgesehen von Supermärkten und Baumärkten noch einen Handel geben wird.

    Mit dem 19. oder 30 April habe ich mich abgefunden, evtl. auch Mitte Mai. Aber was dann?

    In Bezug auf Bayern hat Weltärztekammerpräsident Montgomery gesagt, dass man ja auch definieren muss bei welchen Zahlen man eine Ausgangssperre aufhebt.
    Und er sagt, dass es in Bezug auf Italien und Frankreich nicht funktioniert hat.

    Bayern hat die Maßnahmen für 2 Wochen. Aber was soll sich in 2 Wochen ändern? Dann müsste man solange die Zahlen steigen den Zustand beibehalten.

    Bei mir persönlich findet das Geschäft im Internet statt, Tarifvergleiche, usw. Und es ist 20% mehr. Weil alle zuhause sitzen, alle aus dem Urlaub kommen, niemand irgendwo hin fährt. Niemand ist in der Kneipe/Urlaub/irgendwas, ALLE sind zuhause.
    Das ist zwar gut für mich, aber ich sehe natürlich, dass alles "echte, d.h. menschliche, mit Kontakt, usw." stirbt.

    Wenn man sich die Entwicklung so anschaut, so kann man erahnen wie es weitergehen wird.
    Eine ET5 in Österreich ist undenkbar und auch jedwede Turniere mit Publikum werden undenkbar sein. Evtl. auch ohne Publikum.
    Wegen der Berührungen, Enthemmungen, Alkohol. Ich sehe eine lange Spielpause.

    OK, die PDC hat ihren Sitz in UK und die haben ja sogar die Schulen heute noch offen. Die werden jetzt aber von der Realität eingeholt.

    Im Fussball ist es so, dass entschieden wird den Spielbetrieb bis zum 4. April auszusetzen.
    Aber ich denke die Funktionäre haben noch gar nicht verstanden, dass sie gar nichts mehr entscheiden. Das ist in keinster Weise in deren Hand. Auch Geisterspiele wird es mit unter Quarantäne stehenden Mannschaften nicht geben.

    Interessant wäre die Überlegung ob man die WM evtl. in den Januar/Februar verschieben könnte und im Winter einiges nachholen könnte.

    Dart ist nur eine Tätigkeit, die mit mehreren nicht mehr ausgeübt werden kann.

    Somit ist der Thread-Titel eigentlich falsch, da das Ganze viel zu global ist und jede Facette des Lebens betrifft. Dart ist eigentlich in keinster Weise Thema.

    Ich denke die Maßnahmen, die heute Abend in Frankreich beschlossen wurden, könnten auch in ein paar Tagen hier sein.

    Neben den gesundheitlichen Folgen sind die wirtschaftlichen Folgen nicht zu unterschätzen. Kleine Unternehmen, Taxifahrer, kleine Selbständige, Kneipiers, Ladenbesitzer, Hotelbesitzer,etc.
    Da könnten Millionen Insolvenzen folgen. Da braucht es Morgen eine Entscheidung der Politik.