Beiträge von KoKo

    Das begründet sich mit einer Entscheidung der OFD Hannover.

    Dart wird nur als gemeinnützig anerkannt, wenn es nach den Regeln des DDV gespielt wird.


    KoKo


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    Nach dieser Entscheidung sei für die Anerkennung einer Freizeitaktivität als Sport nicht mehr Voraussetzung, dass die körperliche Ertüchtigung durch Leibesübungen erfolge. Sport umfasse auch eine Vielzahl von Aktivitäten, die im geringeren Maß der körperlichen Ertüchtigung dienten, wie der Schießsport, das Segelfliegen, das Bogenschießen und Billard. Gemäß der Verfügung der Oberfinanzdirektion Hannover vom 25.07.1994 sei auch Dart Sport im Sinne des § 52 AO, wenn es nach den Regeln des Deutschen Dartverbandes e.V. wettkampfmäßig betrieben werde.


    Echt jetzt? :blink: So viel zum Thema keine Ahnung... Falls es wirklich 2025 Darts bei den World Games geben sollte, ist der Olympia-Zug dann schon mal Minimum bis 2032 abgefahren, allein schon weil der Prozess der Festlegung der dort teilnehmenden Sportarten schon kurz nach 2025 abgeschlossen sein wird. 2036 ist ebenfalls völlig utopisch, da eine Sportart kaum so schnell die notwendigen Nachweise der Olympia-Relevanz erbringen kann. Ab 2040 kann man dann vielleicht mal ganz langsam darüber nachdenken, wobei ich auch das für ausgeschlossen halte, wenn nicht das IOC eine 180°-Wende in seiner Politik vollführt und plötzlich das Olympiaprogramm um zig Sportarten erweitert. Jedenfalls stehen schon mindestens ein Dutzend besser aufgestellte Sportarten in der Warteschlange, und das wird sich bis 2030+ kaum verändert haben. Einige von denen warten seit den 1990ern auf das goldene Ticket zu Olympia, und haben jetzt schon längst alle organisatorischen Voraussetzungen erfüllt - und da soll Darts einfach mal auf der Überholspur dran vorbeiziehen? Wird nicht passieren.

    Ist aber sowieso alles Makulatur, da die WDF ohne die PDC in Sachen Olympia de facto absolut gar nichts erreichen kann. Seit den 1980ern (!) ist es Credo des IOC, dass olympische Wettkämpfe eine Versammlung der Weltbesten darstellen sollen, und abgesehen von den zwei Sonderfällen Boxen (aus historischen Gründen, die für die Sportart jetzt immer mehr zum Problem werden) und Fußball (weil die FIFA noch mächtiger ist als das IOC) wird das gegenüber den Fachverbänden auch rigoros so eingefordert. Man beachte nur mal den Mini-Shitstorm, den die Absage von einer Handvoll Top-10-Golfern für Rio ausgelöst hat...da wurde gleich spekuliert, dass das Projekt Golf bei Olympia dadurch irreparable Schäden davongetragen haben könnte. Und da reden wir von einer Sportart, die weltweit in der obersten Liga mitmischt und jährlich Preisgelder von rund einer halben Milliarde Dollar unter den Sportlern verteilt, und die im Amateurbereich von zig Millionen Menschen betrieben wird. Diese Bedeutung wird Darts auch 2040 nicht annähernd haben.

    Anyway, Darts bei Olympia = Profis bei Olympia. Die WDF wird da bestenfalls noch den Frühstücksdirektor geben können.


    Echt jetzt? :blink: So viel zum Thema keine Ahnung... Falls es wirklich 2025 Darts bei den World Games geben sollte, ist der Olympia-Zug dann schon mal Minimum bis 2032 abgefahren, allein schon weil der Prozess der Festlegung der dort teilnehmenden Sportarten schon kurz nach 2025 abgeschlossen sein wird. 2036 ist ebenfalls völlig utopisch, da eine Sportart kaum so schnell die notwendigen Nachweise der Olympia-Relevanz erbringen kann. Ab 2040 kann man dann vielleicht mal ganz langsam darüber nachdenken, wobei ich auch das für ausgeschlossen halte, wenn nicht das IOC eine 180°-Wende in seiner Politik vollführt und plötzlich das Olympiaprogramm um zig Sportarten erweitert. Jedenfalls stehen schon mindestens ein Dutzend besser aufgestellte Sportarten in der Warteschlange, und das wird sich bis 2030+ kaum verändert haben. Einige von denen warten seit den 1990ern auf das goldene Ticket zu Olympia, und haben jetzt schon längst alle organisatorischen Voraussetzungen erfüllt - und da soll Darts einfach mal auf der Überholspur dran vorbeiziehen? Wird nicht passieren.

    Ist aber sowieso alles Makulatur, da die WDF ohne die PDC in Sachen Olympia de facto absolut gar nichts erreichen kann. Seit den 1980ern (!) ist es Credo des IOC, dass olympische Wettkämpfe eine Versammlung der Weltbesten darstellen sollen, und abgesehen von den zwei Sonderfällen Boxen (aus historischen Gründen, die für die Sportart jetzt immer mehr zum Problem werden) und Fußball (weil die FIFA noch mächtiger ist als das IOC) wird das gegenüber den Fachverbänden auch rigoros so eingefordert. Man beachte nur mal den Mini-Shitstorm, den die Absage von einer Handvoll Top-10-Golfern für Rio ausgelöst hat...da wurde gleich spekuliert, dass das Projekt Golf bei Olympia dadurch irreparable Schäden davongetragen haben könnte. Und da reden wir von einer Sportart, die weltweit in der obersten Liga mitmischt und jährlich Preisgelder von rund einer halben Milliarde Dollar unter den Sportlern verteilt, und die im Amateurbereich von zig Millionen Menschen betrieben wird. Diese Bedeutung wird Darts auch 2040 nicht annähernd haben.

    Anyway, Darts bei Olympia = Profis bei Olympia. Die WDF wird da bestenfalls noch den Frühstücksdirektor geben können.

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    Das war sicher ein Honorarbeitrag? :thumbup:


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    Ich hatte Gelegenheit in Ebstorf mit dem DDV-Präsidenten sprechen. Er war mehr als zuversichtlich, dass es bereits im Jahr 2018 eine Bewilligung von Fördermitteln in adequater Höhe geben könnte. Solche Mittel können dann für die Zukunft jährlich beantragt und abgerufen werden.

    Wir er andeutete hat man sich gerade bei der aktuellen Antragstellung exakt an die Vorgaben des BMI gehalten.

    Seitens des DDV wartet man täglich auf einen positiven Entscheid.

    Natürlich gibt es eine klare Konzeption. Ohne eine genaue Planung des Einsatzes solcher Fördermittel wird kein Antrag bewilligt.

    Es geht aber deutlich um die Förderung des Spitzensports.

    Über die Höhe der Förderung konnte oder wollte er nichts näheres sagen.

    Da eine solche Meldung absolut positiv sein dürfte, gehe ich mal davon aus, dass der DDV hier freudig kundtun wird, sobald ein Ergebnis vorliegt. :thumbup:

    Das System ist (s. Darstellung im Bild) ein hierarchisches Verbandssystem, das in der deutschen Sportlandschaft fast ausschließlich zu finden ist.

    Direkte Mitgliedschaftsverhältnisse bestehen immer nur zwischen

    Sportler --> Verein,
    Verein --> Regionalverband
    Regionalverband --> Landesverband
    Landesverband --> Nationalverband

    Jemand, der Dartsport in dieser Struktur betreiben will muss also mindestens in einem Ortsverein Mitglied werden.

    Das bedeutet, diese Struktur kann sich kaum für Dartspieler öffnen, die keine Vereinsmitgliedschaft eingehen wollen.

    Ausnahmen sind lediglich z. B. DDV-Turniere, die öffentlich für jeden sind.

    Fragt euch doch alle mal wo ihr spielt? Die überwältigende Mehrheit hier im Forum wird zuhause spielen und eben NICHT im Verein -> Entweder weil sie keine Lust/Zeit dazu haben ODER weil es bei ihnen in der Nähe keinen Verein gibt! Es tut sich doch heute keiner mehr den Stress an und gründet einen neuen Verein! Und die alten Vereine sterben nach und nach aus weil ihnen die Mitglieder fehlen (trifft auch auf meine Steeldartmannschaft in Münster zu!)

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    Das kann ich für den Bereich Hannover bedingt bestätigen. Diese Entwicklung stellt das klassische Verbandsprinzip mit Bundesverband, Landesverbänden, teilweise Regionalverbänden und Vereinen schlichtweg in Frage. An dieser Entwicklung ist die PDC nur minimal beteiligt, weil sie diesen Sport beinahe ausschließlich als Einzelsport vermarktet. Es scheint mir, dass die vereinsbezogene Sportausübung, jedenfalls im Dartsporr, ein Auslaufmodell ist. Da hältst du mit Gegensteuern den einsetzenden Verfall der Verbandsstrukturen nicht auf. Du verzögerst ihn nur.

    Ich geb euch Recht, auch der DDV muss seine Hausaufgaben machen. Leider verlassen aber auch altgediente Funktionäre den Verband und heuern bei der PDC an. Aus diesem Geund gibts auch kein DDV Turnier mehr in Berlin, Deutschlands Hauptstadt.


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    Oh ja. Diese Altgedienten werden arg vermisst! Wie hießen sie noch?

    Man muss aus Spielersicht aber darauf hinarbeiten, dass es gute Konkurenzverbände gibt. In einem Einheitsverband kann nur begrenzter Spieleranzahl eine finanzielle Basis geboten werden. Die anderen sind das Zahlpublikum. Gibt es Konkurenz, fallen die Preise der Teilnahmegebühren für die Spieler.

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    Ein Einheitsverband kann nur einer begrenzten Anzahl von Spielern eine finanzielle Basis bieten?

    Welcher Verband soll das sein?

    Vereine und Verbände erfüllen einen Zweck, der in ihren Satzungen definiert wird. Ich kenne keinen Verband im Steeldart, der als Vereinszweck die finanziell solide Grundlage seiner Sportler in Form von Preisgeldern garantiert oder bezweckt.

    http://deutscherdartverband.de/ligen-wettbewe…cup-20.01.2018/

    Hier geht es heute weiter mit der Ranglistenturnierserie vom DDV.
    Dieses Mal in Ebstorf. Der Link weist zu der Auslosung und den Ergebnissen.


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    Hier die Ergebnisse des Samstags:

    Damen:

    1. Anne Willkomm
    2. Babs Holst
    3. Stefanie Lück
    3. Nina Puls

    Herren:

    1. Nico Schunke (NDV)
    2. Dominik Wigmann (NWDV)
    3. Michael Rosenauer (HDV)
    3. Jens Ziegler (NDV)

    Juniorinnen

    1. Christina Schuler (BDV)
    2. Alicia Becker (NDV)
    3. Nicole Bouaraba (???)
    3. Jacqueline Vogler (HDV)

    Junioren:

    1. Marcel Winter (NWDV)
    2. Joshua Hermann (NWDV)
    3. Dominik Grüllich (BDV)
    3. Niko Springer (RPDV)


    Ergebnisse Sonntag, Herren:

    1.Michael Rosenauer
    2.Aaron Rahlfs
    3.Jens Ziegler
    3.Joshua Herrmann


    Damen:

    1.Irina Armstrong
    2.Anne Willkomm
    3.Alicia Becker
    3.Nina Puls

    Kann man so sehen. Man hat allerdings keine Kosten mehr für Turniere. Viele der Spieler dort wollen den Profi-Zirkus schaffen. wenn du 1000 Euro zahlst, dich einmal qualifizierst auf der European Tour bist du schon bei +/- 0. Von den Players Championship nicht zu reden, wo man dank keinen Antrittsgeldern mehr, wohl mit 2-3 Siegen am Wochenende bei beiden Turnieren auch mit Plus rausgeht.


    Na dann wünsche ich allen, dass sie zu den wenigen Auserwählten zählen, die das schaffen und auch festhalten können.

    Na ja, der Vergleich mit Rob Cross erscheint mir doch hoch angesetzt.

    Tatsache für mich ist, dass das PDC-System angehende Talente anlockt, in die Arena wirft und dann....

    Jedenfalls sucht man immer neue Gesichter und die Liste der gescheiterten wird immer größer.

    Just my 2 Cent

    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, zahlen die über 180 Teilnehmer in Hildesheim zusammen ca. 93.000 EUR um eine Chance auf ein paar Punkte, bestenfalls eine Tour-Card zu erhalten?

    Das ganze Event dauert ca. 4 Tage, so dass Kosten für Übernachtung und Verzehr hinzukommen und sich, je nach Anspruch auf tausend EUR und mehr für diesen Trip zu summieren. Man muss diesen Sport wirklich lieben um eine solche Summe aufzubringen, die letztlich in die Taschen anderer landet...

    ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Warum werden Vergleiche angestellt wie sich Michael Unterbuchner bei der PDC schlagen würde oder eben auch chancenlos wäre. Auch ob ein Ave reicht oder nicht oder ob die Leistung eines Max Hopp, Rene Eidams, Dragutin......besser ist oder nicht. Michael Unterbuchner hat sich für die Lakeside WM 2018 qualifiziert, viele überrascht und sich richtig cool und verdient das Halbfinale erspielt. Warum kann man sich an dem gezeigten nicht einfach erfreuen sondern direkt wieder Vergleiche an den Haaren herbeiziehen die niemand beurteilen kann weil sie einzig und alleine im Konjunktiv bestehen.


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    Trefflich vorgetragen!

    Ich finde es auf jeden Fall richtig, daß er sich den Wechsel zur PDC noch nicht antut, zumal er ja schon für die nächste Lakeside qualifiziert ist. Bei der PDC wäre er einer von vilen Deutschen deren Average sich bei um die 90 bewegt, und qualifiziert sich vielleicht (wenn überhaupt) für 5 ET-Veranstaltungen pro Jahr. Bei der BDO hat er eine ganz andere Aufmerksamkeit.

    Und man kann sich sehr wohl auf der BDO-Tour entwickeln. Die jetzigen BDO-Topspieler konnten das ja auch.


    Ich bin da ziemlich Deiner Meinung.

    Bei der PDC wäre er einer von einigen Deutschen Talenten, die meist in der ersten Runde ausscheiden. Und ganz ehrlich. Das motiviert nicht wirklich.

    Was Michael Unterbuchner betrifft. Es hat Spaß gemacht ihm zuzusehen. Er scheint mir mental stärker zu sein als die deutschen "PDC-Talente". Wenn das an seinem
    Mental-Trainer liegen sollte, dann hat der schon mal gute Arbeit geleistet.