Beiträge von dartblog

    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir folgende Tipps geben.

    • Änderungen, wenn nötig, dann immer nur eine Maßnahme. Dieser dann Zeit geben und dann den nächsten Schritt gehen
    • In der Zeit der Änderungen ist dein Bewegungsablauf zu optimieren und nicht deine Trefferquote.
    • Mehr auf Gruppierungen achten, als auf spezielle Ziele (T20 o.ä) um dann bei einem Fehlwurf korrigieren zu müssen
    • Wurf einschleifen lassen und wenn möglich, einen erfahrenen Spieler drüber schauen lassen (ev. hier im Forum deine Videos einstellen)
    • Alternaitve Optionen nutzen, die deinen Wurf schneller abrufbar machen. (Abgedecktes Board, Papierkügelchen oder ähnliches)


    Die Liste könnte ich noch um 20 Punkte oder mehr erweitern. Vielleicht helfen dir dieses Punkte aber schon weiter, denn Änderungen brauchen Ihre Zeit und müssen auch immer wieder auf Richtigkeit überprüft werden.

    Dann noch ein kleiner Hinweis: Trainingsziele formulieren, dadurch kannst du dann die richtige Methode des Traininings asuwählen (Falls du das Wissen hast) und dann Inhalt und Mittel bestimmen. Dann werden solche Fragen wie "Drehe ich die Schulter richtig ein" besser kontrollierbar, weil du dich auf ein Ziel konzentrierst.

    Leider erkennt man auf dem Video nicht viel. Aber das was ich sehe, deutet auf sehr viel Bewegung im gesamten Körper hin. Stabil und Körperspannung sieht anders aus.
    Auch die Vor und Zurück Bewegung während der Aufnameh des nächsten Darts ist auffällig.

    Sieht ein bisschen aus wie bei Henderson.


    Wenn du schon das Beispiel Fußball aufnimmst, dein Training wäre dann...45 Minuten Freistöße, 45 Minuten Elfmeter und zum Abschluss noch 30 Minuten Ecken schiessen.

    Ist das Training???

    Soll das ein Scherz sein?
    Ich lege mich fest und lehne mich dabei nicht mal weit aus dem Fenster. Hopp wird niemals Weltmeister der PDC werden.
    Sollte erst mal schauen, dass er bei anderen wichtige Turniere mal vorne dabei ist bzw. sollte mal schauen überhaupt in ein Viertelfinale der WM zu kommen.
    Völlig abgehoben diese Aussage


    Egal ob Du denkst Du schaffst es, oder ob Du denkst Du schaffst es nicht – Du hast in jedem Fall recht! – Henry Ford

    Was willst du da retten? Hatte ich auch mal, einzige Funktion was das dann noch erfüllt hat, wenn ich mein Training mit abgedcekten Board gemacht habe, konnte ich immer das Teil nehmen.
    Aber komischerweise hatte ich das nur bei einer Scheibe in meinem Dartleben, bei den ca. 40 anderen Scheiben trat dieses Problem, trotz gleicher klimatischer Konditionen nie auf

    Genau wie George Silberzahn in seiner Flightschool sagt: "Was dein Arm tut braucht dich nicht zu kümmern".
    Das soll heissen, dass das dein Unterbewusstsein das schon regelt, sofern du nicht dazwischen feuerst.

    Christof


    Naja, ganz so simpel ist das nicht. Oft haben wir gar nicht die richtigen Bewegungsmuster in uns oder die falsche Bewegungsvorstellung. Schaud ir die ganzen Speerwerfer an, also die Dartspeerwerfer. Ohne denen eine Grundeinführung und den ein oder anderen Impuls zur Optimierung zu geben, wird das oft nichts gescheites.

    Das ein Erwachsener aufgrund seiner erlernten koordinaativen Fähigkeiten, nur begerenzt noch anpssbar ist ( diese Prägung geht nur bis zum Jugendalter), ist klar und große Sprünge kann man da nicht mehr erwarten. Aber kleine Fehler oder Optimierungspotenziale gibt es auch hier.

    Aber wenn der Wuirf dann sauber drin ist, sollte alles dafür getan werden nicht ständig daran rumzubasteln und sich auf das wesentliche konzentrieren und das ist dann nicht die Wurfbewegung

    Was passiert mit mir, wenn aus dem "klong und klack" dann Treffer werden? Ich stehe am Oche, schaue einmal kurz auf meinen Fuss, korrigiere gegebenfalls den Stand(was eher selten passiert), schaue dann in einer fließenden bewegung auf mein Ziel, wärend ich gleichzeitig mit meinem Dart in die "Startzone" komme. Dann stelle ich mir eine gestrichelte linie von Dart zu Ziel vor und gehe geißtig den weg entlang, den der Dart gehen muss, um da anzukommen wo er hin soll.

    Was mein/e Arm, Schulter, Hand dann macht kann ich garnicht so genau sagen. Ich weiß nur, wenn es sich falsch anfühlt dann kommt "klong" und wenn es sich richtig anfühlt kommt "treffer". Dann wird das alles einfach noch mal wiederholt.

    Ob gestrichelt oder nur die Flugbahn vorausgedacht, ist das schon ein sehr guter Ansatz um sich auf das wesentliche zu fokussieren. Und wenn dazu noch der interen Fokus auf deine Bewegung ausgeschaltet ist, kann man es nicht besser machen. Also nahe an der Automatisation, was ja das Ziel ist.

    Ich glaube das es auch der Fehler von sehr vielen Spielern ist, zu oft und zu intensiv den inneren Fokus als Mittel der Technikverbesserung anzusehen.

    Ganz genau. Es ist ein mentales, kein mechanisches Problem. Man spricht ja auch immer so schön davon. Man muss das Mentale trainieren. Wie stelle ich mir das konkret vor. Was mache ich da genau? Was für Übungen? Wo kann man sich da einlesen? Es gibt doch bestimmt Literatur darüber; evtl auch über andere Sportarten, wo es zu ähnlichen Situation kommt oder generell Bücher, die sich mit solcher Art Phänomene auseinandersetzen.


    Das ist eine Problem was in ALLEN Sportarten vorkommt, daher ist es auch oft beschrieben und es gibt viele Bücher darüber. Aber mit einem Buch die Fähigkeit zu bekommen sich selbst zu analysieren....ich halte da nicht viel viel von. Zumal das Thema Sportpsychologie ein sehr sehr komplexes Thema ist. Aus Büchern kannst du oft nur die rudimentären Sachen erlernen und oftmals auch nur bedingt auf persönliche Probleme anwenden.

    Auf meine Kanal habe ich ein paar Sachen zu dem Mentalthema, aber was da dann für Fragen kommen zeigt mir auch das es viel zu komplex ist um ein zwei Methoden zu nennen und dann ist gut. Daher sind soclhe Problem oft besser bei einem Fachmann aufgehoben.

    Der Satz das es in der Endphase des Spiels ist, heisst dass du keine Konditionellen Probleme hast, sondern ein mentales.

    Das ist aber eine Sache, die du nicht so einfach mit einem Satz ausmerzen kannst. Dazu muss man sehr viel von dem Spieler wissen und dann kann man ihm die richtigen Tipps und Stretegien an die hand geben.
    Grob gesagt - versuche die entscheidende Situation nicht als solche zu sehen.

    Um einen detailiertere Einstufen des Ganzen zu erhalten, sollte man anstatt von Anfänger eher den motorischen Lernprozess (da ist es wieder das Wort) als Einstufung in Betracht ziehen.

    Das hat aus meiner Sicht mehr Aussagekraft als dieses Anfänger - Fortgeschrittener.

    Was heißt schon "ergebnisorientiert"...

    Ist dann beim Wurf auf die T20 die T18 besser als die T1 am Draht, weil sie zwar deutlich ungenauer geworfen ist, aber 54 Punkte bringt? :huh:

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    Der Klassiker!

    Das ist es ja warum im Dartsport das schwer umzusetzen ist und du sehr hohe Grundskills brauchst.

    Denn anders als im Management- oder anderen Sportbereichen (100 Läufer macht auch nicht 11.23; 11.67; 9,84) wird hier mit Werten "gearbeitet" die bei minimalen Abweichungen sehr niedrige Werte hervorrufen können. 3 x knapp an der T20 (millimieter) können 3, 26, 9,11 usw bedeuten und das Ergebniss total verfälschen. Für einen Anfänger, Fortgeschrittenen im Grunde völlig egal, da er mit der Wurfqualität und weiterführendem Training auf dem besten Weg ist ein konstant guter Spieler zu werden.

    Für einen Vollprofi aber eine Katastrophe, da er nur mit guten Ergebnissen bezahlt wird.

    Sich in der Anfangsphase mit solchen Zielstellungen zu beschäftigen, wo es erstmal um eine gesicherte hohe Bewegungsgüte geht ist ein Fehler den viele machen.
    Neue Darts, andere Haltung, neuer Stand, wieder neue Darts etc. dabei wären sie mit gutem Training weitaus erfolgreicher.