Beiträge von dartblog

    Um es nochmal klar zu sagen, der Ansatz sich nicht mit Fehlern zu beschäftigen ist nicht verkehrt. Sie aber mit Spielereien versuchen zu verbergen, ist ein Ansatz der einem die Möglichekit nimmt Fehler zu erkennen und aus ihnen zu lernen.

    Ich bin auch kein Freund von "Ich habe heute im ersten Spiel die Doppe 16 knapp am Draht verpasst und im zweiten Leg dann das bull für das Match verpasst und daher zweimal verloren". Das ist mental unsinnig, da du jetzt die Misserfolgen nochmal durchgegangen bist. Das ist im Gehirn dann wie nochmal verloren.
    Daher postive Akzente setzen, das Positive immer wieder erzählen, durchdenken, visualisieren und auch mal aufschrieben.

    Aber die Fehler so nehmen wie sie sind, ein Entwicklungsstand, den es zu verändern gilt. Also als eine Art Messung des aktuelln Standes ansehen.

    Grundsätzlich krankt der Dartsport meiner Ansicht daran, dass Trainingspläne fast immer eine Auflistung bestimmter Ziele in bestimmter Reihenfolge sind, ggf. mit Vorgaben für den Treffererfolg. Felder zu trainieren ist sicher Teil des Trainings, aber bei kluger Trainingseinteilung eben nur ein Teil. Aus meiner Sicht sollten die "Basiscs" wie Stand, Fixieren des Ziels, Motorik und Bewegungsablauf mindestans 50% der Zeit in Anspruch nehmen. Das kann man dann auch gerne anhang konkreter Zielsegmente erarbeiten, dann heisst die Aufgabe aber nicht nur treffen sondern mit einem möglichst gutem Bewgungsablauf treffen (und das spürt man sehr gut).

    So sieht es aus

    Das Wort "ergebnisorientiert" suggeriert hier eine Qualität, die eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte. Jedes Training orierntiert sich an dem gewünschten Ergebnis "besser zu werden", mal mit mehr oder mit weniger Erfolg.

    Das Ergebnisoriente denken und handeln ist natürlich ein optimaler Ansatz um "Prozesse" auf Fehler und Unstrukturiertheit zu untersuchen, aber auch um den nötigen "Zug" in eine Sache zu bringen.
    Klar wenn ich nur damit beschäftig bin etwas optimal prozessorentiert auszuführen, heisst das noch lange nicht, dass ich es im Ergebnis richtig mache oder ob nicht noch mehr Potenziale in mir schlummern.

    Aber auch hier, die Mischung macht den Erfolg. Handeln wir ohne Basics, wird das ein Misserfolg (Talente ausgenommen)

    Ich werde mir am Wochenende mal Zeit nehmen und alles genauestens durchlesen. Denn bislang, nach dreimaligem durchlesen habe ich noch keinen richtigen Zusammenhang festellen können.

    Mein erster Eindruck ist, die Methoden, Inhalte und Mittel sind sehr verschwommen.

    Dein Trainingsziel, so genau kann ich es nicht bestimmen, ist die mentale Absicherung eines Zielaverages. Die Inhalte deines Trainings weisen ja alle darauf hin, dass es nur um Imaginäre Zielstellungen geht, und die Übungen dich damit mental auf dieses Wunschergebnis vorbereiten sollen.

    Also Training für die Erweiterung deiner Komfortzone. Top

    Hier sehe nichts Falsches, wenn man die Ziele richtig wählt (Kann ich in diesem Fall nicht beurteilen). Jedoch sind die Trainingsinhalte dafür so gewählt, dass sie ersten viel zu aufwendig gestaltet sind und die Trainingsziele dadurch nicht wirklich unterstützen können.
    Die von dir gewählten Maßnahmen können Sinnhaft sein, wenn sie gezielt und fein dosiert in Trainings eingesetzt werden, aber ein Haupttraining aus diesen Bestandteilen zu machen ist enorme Zeitverschwendung. Denn dem Gehirn ist es egal ob du es wirklich machst (und nicht mal das machst du, wenn du Darts reinsteckst) oder ob due es gedanklich durchgehst. Daher kann man sich auch vorstellen wie man in einer frei gewählten Situation seinen Wunschaverage wirft (-> Visualisierung)

    Viele deiner Übungen sind zwar richtige Ansätze, aber in Ihrer Summe und Ausführung völlig überbewertet.

    Das Thema Ergebnisorientiert und Prozessorientiert ist eine Sache, die sehr feinfühlig behandelt werden muss. Für Anfänger steht letzteres klar im Fokus und dient der Vorbereitung auf „höhere“ Aufgaben. Sich als Anfänger ständigem Druck durch Ziele und Zeit auszusetzen wäre auf Dauer fatal.
    Nur über ein gesichertes Fundament kommt man dann in den Bereich wo die Ergebnisse eine Rolle spielen. (Vom leichten zum schweren)

    Also ist der gesamte Plan eine einzige Mentaltrainingsaufgabe, die so enorme Übungszeit bindet, die man in andere, hier vernachlässigte Ziele setzen kann. Mal abgesehen von dem Miniansatz des Techniktrainings, was unbestritten sinnvoll ist, wenn auch hier die Übungen viel Variabler eingesetzt und mit mehr Zeit bedacht werden sollten. Den Rest, kann man mal machen aber viel, viel effektiver mit Sinnvollen Mentaltrainingseinheiten antrainieren.

    Mein Fazit: Viel zu einseitige Zielsetzung mit Übungen die in einem Trainingsplan zwar vorkommen können, aber nicht in diesem Maße. Die Zielsetzung schießt an den realen Bedienungen eines Wettkampfes vorbei, da gerade die Dogfights mehr sind als „Ich kann das und das abrufen“. Hier sind mehr Komponenten erforderlich um ein guter Wettkämpfer zu sein.
    Diese Übungen fehlen aber und Wunschergebnisse zusammenzuschmieden macht nur Sinn, wenn ich sie im Training dann auch real zeigen kann. Das fehlt hier ganz und gar. Niemand kann nur von Visualisierung leben!
    Alle andern Trainingsinhalte fehlen völlig und damit ist das wie eine einseitige Ernährung, schmeckt lecker und tut unserer Seele gut. Aber macht uns auf Dauer krank.

    Nur meine Meinung.

    Ob eine Spiel/Übungseinheit, wie du sie beschreibst förderlich ist um seine Fähigkeiten, gerade als Anfänger zu entwickeln, halte ich für gewagt.
    Spielen macht zwar Spaß und ist auch ein guter Motivator, aber als alleingestellte Einheit suboptimal.

    Bewegungsgefühl, Bewegungsstabilität etc. bedürfen noch anderer Methoden. Aber wenn man Spaß daran hat nur zu spielen, warum nicht.

    So sehe ich das auch Horst, der Stream war gut. Die Qualtität auf einem akzeptabelem Niveau was in anderen Tunrieren nicht oft umgesetzt wurde.
    Auch die Ergebnisse wurden zügig ausgewiesen.

    Ich für meinen Teil fand es gelungen, alles andere wäre dann schon im Bereich Optimierung zu finden.

    War es das jetzt tatsächlich?


    Ich kann nach wie vor nicht bachvollziehen das der DDV aus seinen sportlich hochwertigsten Events so absolut garnichts macht.


    Was würdest du denn Wünschen? Also was ist aus deiner Sicht, nach so einem Event noch sinnvolles anzuieten? (Zusammenfassung im Reportagestil, Interviews etc)

    Also ich mag es wenn man einen sauberen und ökonomischen Wurfstil hat, weil es vieles erleichtert.

    Ich habe den von mir oft zitierten Wurfstil nicht und bin eher "Weitwurfgeprägt", aber trotzdem kann ich 60+ spielen. Das soll heissen, so weit liegen die Darts nicht auseinander, was die Gruppierungen angeht.
    Daraus leite ich ab, nicht jeder ist in der Lage "schön" zu spielen, aber auch ein Jocky Wilson oder Dave Chisnall können Topleistung bringen.

    Aus meiner Sicht verkrampfen die meissten Spieler zu sehr und wollen alles erzwingen, selten Akzeptieren sie Schwächephasen oder das sie einfach nicht so gut sind, wie sie es denken.
    Dann schrauben sie an allem was nur geht und das ist dann der Beginn des Teufelskreises, daher Respekt das du aufhörst und du somit dich nicht zu sehr von einem SPIEL frusten lässt.

    Bei manchen würde ich anstatt Wurftechnik eher Ehrgeizverringerungstechnik trainieren.

    Nichts anderes wäre auch in meinem Interesse und Ben hat schon gezeigt das es möglich wäre. Aber erstens benötigt man dafür Ausdauer, Konstanz und etwas mehr Know How als jetzt zur Verfügung steht.
    Je besser die Präsentation, umfassender die Information, desto eher kann man seine "Community" aufbauen und dann muss man sie natürlich auch pflegen.

    Mal sehen ob der DDV sowas in Zukunft als Stelle ausschreibt, ähnlich der Turnierleitung.

    @Mischka

    Auch bei einer Berichterstattung mit intensiv geführtem Ticker oder wie von dir angesprochen "Jederkannstreamen", wird kaum jemand davon Notiz nehmen, da viele die Gesichter und Geschichten der PDC sehen wollen, mit deren Leistungen etc.
    Sobald mal ein 80 er Schnitt gespielt wird und da bist du in der Bundesliga nicht der schlechteste, wird von "schlechte Leistung" gefalselt.

    Der Anspruch und die Wirklichkeit gehen hier weit auseinander.

    Jedes Jahr sehe ich das, wenn die BDO WM ausgespielt wird und hier über die Leistung der Spieler nur gelacht wird. Oder sehe was ich BDO Chat beim Spielstream abgeht. Unterirdisch.
    Aber PDC Nievau ist der Anspruch, den ein Großteil der Interessierten sehen will, dass spiegelt dieses Forum gut wieder.


    Und nochmal zu dem Thema Stream, niemand schaut sich etwas an, was schlecht gemacht ist und du kann nicht mal nebenbei durch irendwelche Youtubetutorials aufeinmal ein guter Streamer werden.Es gehört mehr als nur Basiswissen dazu um gut zu produziern.
    Wenn du das schaffst und dir Langfristig einen Community aufbaust, dann kann das auch anders aussehn. Ben hatte das vor Jahren schon gut auf den Weg gebracht, bei ihm war auch nicht alles Gold was glänzt, ich errinere da nur an die fürchterliche Tonqualität bei den Interwies, aber es war der richtige Weg und die Zuschauer hatte Interesse daran.

    Aber sowas bruacht Zeit und das Publikum, ich glaube aber, dasss sich das drastisch geändert hat. Früher waren hier auch mehr Spieler, die aktiv in den Ranglisten und soweiter unterwegs waren.


    Nebenbei glaube ich auch das es ein großer Faktor in dem Problem mancher Spieler darstellt, sich immer die verages der Profis vorzuhalten und seine eigene Leistung damit zu vergleichen.

    Wieder was, was kein Mensch braucht.
    Raus gehen, Dart spielen und dabei lernen....... und nicht lernen, bis man meint damit rausgehen zu können.


    Ohne die App getestet zu haben oder sie hiermit bewerten zu wollen. Aber was sollte deines erachtens falsch daran sein Checkwege zu verinnerlichen und zu trainieren?

    Ich möchte nicht sagen das du unrecht hast mit der Behauptung lieber raus zu gehen und im Spiel zu lernen, aber eine zusätzliche Option zum trainieren von Chekcwegen ist sicherlich tausendmal besser als 200 x 501 D.O. Spiele zu machen und dabei eventuell einen Weg neu kennen zu lernen.

    Ich sehe das als gute Option sich schneller zu entwickeln und sicherer in seinem Spiel zu werden. Aber klar, man kann alles neue erstmal negativ beaufschlagen.

    Besteht auch die Möglichkeit gewisse Sparten selektiv aus der Übersicht zu blockieren?

    Ich sehe hier nur noch "Prodarter Liga ...." oder Lidart...Liga" Post. Ich finde diese Aktivitäten sehr lobenswert, aber für die Forenübersicht für mich persönlich sehr nervig.