Beiträge von dartblog

    Vor einem Jahr hätte ich gesagt: mit genug Übung kommt man da schon irgendwie hin. Inzwischen weiß ich aber, dass dieser Sprung in Richtung 60-70er Average richtig richtig schwer ist. So ein einmalige 60er Schnitt fühlt sich für mich schon brutal gut an, da denkt man, man hat quasi ALLES getroffen. Aber das ganze dann konstant zu spielen ist schon eine starke Sache. Ich drücke die Daumen, dass du da dranbleiben kannst!


    Die 65 habe ich schon seit Jahren konstant, aber es war immer wieder ein richtiger Genickbrecher wenn ich auf die 70 zuging. Das ist wohl eine mentale Blockade, ähnlich bei den Sub 4 auf die Meile, da sind die auch jahrelang gescheitert, als es dann jemand geschafft hat, liefen sie alle unter 4 Minuten.
    Ein hoch auf den Banister Effekt.

    Sauber umgesetzt.
    Ich finde die Idee des Streamings zudem sehr gut, da man so mental auch etwas Druck simulieren kann.
    Wenn ich an meine ersten Spiele bei WDA denke, da wurde ja bis vor kurzem auch noch die Möglichkeit des Streamings angeboten, hatte ich schon mit Stresssymptomen zu kämpfen. :)

    Das war bei meinem Prodarter Turnier nicht so.

    Im Alter ist man ja lernwillig aber eventuell nicht mehr so lernfähig, zumindest nicht in dem Tempo, in dem ich es gerne hätte.


    Das kann ich bestätigen, ich habe vor 4 Jahren mit dem Eishockey angefangen und das war schon eine harte Nuss, alles neu zu erlernen. Aber es hat auch sehr viel neue Erkenntisse mit sich gebracht, die einen weitergebracht haben auch außerhalb des Sports.


    Funktioniert alles ganz gut im Training, nur war es bisher so, wenn ich wieder Competition spiele, dann waren es immer wieder 41/45. Bis jetzt habe ich das Gefühl ich kann das Training nicht mit ins Spiel nehmen, es bleiben 30-40 Darts pro 501DO. Vielleicht sollte ich darauf auch einfach keinen Gedanken verschwenden, sondern lieber spielen.


    Das wird so nicht, oder nur schwer funktionieren. Im Grunde hast du ja dann kein technsiches Problem, sondern ein mentales. Wenn du imTraining gut dabei bist (klar kann man sich immer verbessern) aber im Wettkampf dann nichts mehr abgerufen werden kann, dann musst du dich mit deiner mentalen Stabilität auseinander setzen, dass kann man auch trainieren.

    Am Anfang macht man auch noch häufiger den Fehler, bewußt Ungenauigkeiten ausgleichen zu wollen. Das Training, seinen Wurf konstant zu bekommen und dann aber absichtlich ein Stückchen weiter links zu werfen, weil der Dart etwas nach rechts zog, vertragen sich nicht.


    Training ist jetzt kein starres Gebilde, wo du bei dem gerinsten Fehler in der Ausführung, gleich einen negativen Einfluss auf deinen Versuch, den Wurf zu automatisieren bekommst.
    Was aber schwer zu ändern sein wird, ist eine Fehlhaltung im Wurfbild. Wenn du die einschleifst wird es umso schwerer das aufzulösen.

    Daher sollte man eher schauen woher die Abweichung entsteht und ob eindeutige Tendenzen erkennbar sind. z.B links oder rechts. Dann kann man schon sehr gut eingrenzen wo die Fehlerquelle liegt.

    Horst hat schon eine gute Antwort gegeben. Oft liegt es an der Konstanz der Bewegung.

    Wenn der Arm nicht der gedachten Wurflinie "hinterher läuft", dann wird das mit der Konstanz auch nur sehr schwer zu erreichen sein. Achte einmal darauf, wie dein Follow Through aussieht.

    Zieht der Arm nach links oder rechts?
    Macht dein Handgelenk eine Ausgleichsbewegung oder verreisst?
    wie lange trainierst du pro Session?
    Oft ist es so, wenn du zu lange trainierst/spielst wird der Wurf unsauber und du verziehst. Auch schnele Wurfrythmen machen da Probleme, da man den FT nicht sauber zu ende führt und schon am "nachladen" ist, also eine kreisrunde Bewegung mit dem Wurfarm ausführt.
    Übungen können hier auch ohne Dart gut helfen. Trockenübugnen mit dem Ziel den FT sauber in Richtung Ziel zeigen zu lassen. Das kann auch mit einer langsamen Bewegung erfolgen. So entwickelst du ein Gefühl wie sich das anfühlt und merkst wenn es mal unsauber ist.
    Ein besonders Augenmerk liegt natürlich auch auf dem Handgelenk, dass oft untergeht im Wurfablauf. Hier gibt es auch gute Übungen die einem eine bessere Wahrnehmung verschaffen.
    Und letztendlich ist das natülrich ein langfristiger Prozess, der seine Zeit und gutes Trainin braucht. Wenn man da zu viel will und sich Druck macht, geht das oft genau in die falsche Richtung.


    Genau deswegen geh ich auf die 3 bzw. Auf die 19. Treffe ich die t19 hab ich d8, die ich leider gar nicht kann :( ich Ziele nicht bewusst auf die drei. Es ist eher so ein zwischen drei und 19 damit ich dann eben flexibel bin was das stellen angeht :D

    Ich hoffe du weisst was ich meine. Hauptsache nicht die t17


    Zwei Sachen die eignetlich Elementar sind beim Darten. Das man die D1, D17 oder D5 nicht mögen kann, ist verständlich. Aber getroffen werden wollen die auch. Bei einer D8, die letztendlich zu den Hauptwegen gehört, würde ich mir mein Training so gestalten das die zu meiner Liebliengszahl wird.
    Und dieses "Hauptsache nicht..." ist auch so ein Ding, es gibt wohl keinen größeren Fehler als wenn man mit Vermeidungsstrategien ans Board geht.
    Vor 15 Jahren bin ich vom E Dart auf Steel gewechselt, durch die ganze Rechnerei habe ich dann auch solche Stragiegen entwickelt. Bloss nicht auf xxxx dann haste keinen Check mehr. Geworfen und natürlich in die xxxx.
    Ich weiss, es ist nicht einfach immmer das richtige/positiv zu denken, aber eine gute Möglichkeit einen riesen Sprung zu machen, wenn man sich im Training nicht mit dem Versagen beschäftig.

    @ Warum ich
    In meinem Post beziehe ich mich auf den Posten des...mhmm. wie nennt man das? Liveberichterstatter?
    und der ist nicht ausgeschrieben!
    Solle ich etwas übersehen habe, sei so lieb und sende mir den Link. Eventuell bewerbe ich mich dann.

    Es steht jedem fre beim DDV mitzuarbeiten und es ein Stück besser zu machen. Anstatt immer nur das Gemeckere.

    Mimimimi keine Ergebnisse :ohno_ .


    Ist der Beitrag wo gemeckert wurde ist gelöscht worden?
    Ich kann da jedenfalls nichts sehen, auch keine direkte Kritik an einer einzelnen Person, die für den Ticker verantwortlich ist/war.

    Von daher finde ich es schon anmaßend, Kritikern des Recht auf ihre Meinungsäußerung durch "einfach mal Schnauze halten" verbieten zu wollen.
    Wenn ich jetzt keine Kommentare zu dem Thema abgebe, wie soll dann der Verband wissen das es Leute gibt, die diesen Service geschätzt haben?
    Kritik ist auch ein Feedbackinstrument, was einem zeigen kann ob der Service gut oder schlecht ist.
    Und wenn der DDV die Stelle besetzen will, dann sollten sie es kund tun. Ich glaube da gibt es genügend Leute die sich da versuchen wollen.

    Es kommt auf die Situation an.

    Ist es der erste Wurf und du musst nur Scoren, dann fixiere ich mein Ziel und stelle mir vor wie der Dart da reinfliegt, den zweiten und dritten Dart werfe ichd ann nur noch nach Gefühl bzw. habe ich ja durch den ersten Dart eine Vorgabe was ich machen muss um zu treffen (Korrektur, oder einfach reproduzieren etc.)

    Ist die Situation aber so, dass ich nach dem Scoren einen entscheidenden Checkdart habe oder eine andere wichtige Schlüsselstelle und meinen Rythmus nicht halten kann, dann denke ich bewusst wie ich das Ziel treffe und sage mir innerlich noch "du kannst das" oder andere positive Sätze.

    Denn oft wird durch die kurze Pause oder Rythmuswechsel die Nervosität stärker und ich kann das dann recht positiv beeinflussen. Nicht immer, aber sehr oft.Bei hohen Checks ist das anders, da ich im Training oft hohe Checks trainiere und werfe, habe ich natürlich nicht das Gefühl jetzt einen Rekord zu brechen oder sowas.

    Im Turnier läuft das dann ungefähr so ab: Erste Treble kommt, dann läuft es wie im Film, du triffst das nächste und gehst automatisch zum Doppel mit dem Bewusstsein es schon getroffen zu haben und es ist ein Automatismus. Also innerliches Bewusstsein das du es schaffst.
    Jedesmal wenn ich nur den Hauch eines Zweifels habe, dann treffe ich auch nicht oder sehr selten.Wenn du jedoch bewusstes Denken bei deiner Wurfausführung meinst, dann sollte das nur im Training stattfinden, wenn man sich mit seiner wurfbewegung beschäftig und diese Automatisieren will.
    Denn im Wettkampf führt das zu Problemen, denn nur was Unterbewusst abgrufen wird ist sauber und spiegelt in etwa deinen Leistungsstand wieder (Wurfbewegung), sobald du denkst, zieh den Arm durch und dich darauf konzentrierst, wird es zu Bewegungsstörungen kommen.