Es kommt auf die Situation an.
Ist es der erste Wurf und du musst nur Scoren, dann fixiere ich mein Ziel und stelle mir vor wie der Dart da reinfliegt, den zweiten und dritten Dart werfe ichd ann nur noch nach Gefühl bzw. habe ich ja durch den ersten Dart eine Vorgabe was ich machen muss um zu treffen (Korrektur, oder einfach reproduzieren etc.)
Ist die Situation aber so, dass ich nach dem Scoren einen entscheidenden Checkdart habe oder eine andere wichtige Schlüsselstelle und meinen Rythmus nicht halten kann, dann denke ich bewusst wie ich das Ziel treffe und sage mir innerlich noch "du kannst das" oder andere positive Sätze.
Denn oft wird durch die kurze Pause oder Rythmuswechsel die Nervosität stärker und ich kann das dann recht positiv beeinflussen. Nicht immer, aber sehr oft.Bei hohen Checks ist das anders, da ich im Training oft hohe Checks trainiere und werfe, habe ich natürlich nicht das Gefühl jetzt einen Rekord zu brechen oder sowas.
Im Turnier läuft das dann ungefähr so ab: Erste Treble kommt, dann läuft es wie im Film, du triffst das nächste und gehst automatisch zum Doppel mit dem Bewusstsein es schon getroffen zu haben und es ist ein Automatismus. Also innerliches Bewusstsein das du es schaffst.
Jedesmal wenn ich nur den Hauch eines Zweifels habe, dann treffe ich auch nicht oder sehr selten.Wenn du jedoch bewusstes Denken bei deiner Wurfausführung meinst, dann sollte das nur im Training stattfinden, wenn man sich mit seiner wurfbewegung beschäftig und diese Automatisieren will.
Denn im Wettkampf führt das zu Problemen, denn nur was Unterbewusst abgrufen wird ist sauber und spiegelt in etwa deinen Leistungsstand wieder (Wurfbewegung), sobald du denkst, zieh den Arm durch und dich darauf konzentrierst, wird es zu Bewegungsstörungen kommen.