Beiträge von Horst Girtew

    Mal davon abgesehen, dass Snooker und Billard zwei völlig unterschiedliche Spiele sind.

    Ich gehe mal davon aus, du wolltest jetzt beispielsweise Snooker und Pool unterscheiden, aber Beides ist Billard. Snooker und Pool sind unterschiedliche Spielvarianten des Billard, auf sich unterscheidendem Tischen. Genauso unterscheiden sich die Geräte beim Steel- und beim Softdart und genauso gibt es auch dort unterschiedliche Spielvarianten wie 501 und Cricket. Nur wurde eben vorher auch nur allgemein vom Dart geredet, ohne die Varianten zu unterscheiden und da habe ich mir erlaubt, auch das Billard nur allgemein anzusprechen, ohne die Varianten zu unterscheiden.

    Ich denke, dass sich in erster Linie der technische Schnickschnack beim E-Dart im Freizeitbereich weiter entwickeln wird. Einfach, weil sich die Automatenhersteller immer wieder was Neues einfallen lassen müssen.

    Im Sportbereich wird man sich beim konkreten Spielablauf auf die Traditionen berufen und eher Änderungen bei der Durchführung von Veranstaltungen anstreben, falls die Fraktion erstarkt, die einen olympischen Sport draus machen will.

    Es ging ja darum, dass die Kneipenvariante oder saufende Zuschschauer der Sportvariante oder saufende Sportler, die sich auf den Kneipensport berufen, für das schlechte Image durch Alkohol sorgen. Und das schlechte Image in der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit entsteht ja bei den Leuten ohne tiefere Einblicke.

    In der Kneipe sind der Billardtisch und der Dartautomat oft nicht weit voneinander entfernt. Der Kneipengast, der das Ganze nur vom Sehen kennt, sieht die biertrinkenden Spieler an beiden Geräten.

    Von Beiden gibts eine Sportvariante, die ernst genommen werden will und das klappt beim Billard offensichtlich besser als beim Dart. Da schafft es der Nichtinvolvierte, die Sportvariante von der Kneipenvariante zu trennen. Beim Biathlon kenne ich die Kneipenvariante allerdings nicht, auch wenn es bei uns in der Kneipe schon so kalt war, das Schnee für möglich gehalten wurde und man beim Gang zum Klo damit rechnen musste, dass ein Pinguin um die Ecke kommt.

    Zeyes

    Da sehe ich jetzt keinen großen Unterschied. Für jemanden, für den Dart dieses Spiel ist, wo man betrunken Pfeile auf eine Scheibe wirft macht es ja auch keinen Unterschied, ob es Soft- oder Steeldart ist und ob die 501DO als Sport spielen oder Cricket um Bier in der Kneipe. Vor diesem Hintergrund habe ich in meinem Billard-Beispiel auch nicht zwischen den Spielvarianten unterschieden, denn in dem Sinne ist Billard auch nur das Spiel, wo man mit einem Stock die Kugeln auf einem Tisch kullert.

    Für mich klingt das wie nachlassende Konzentration. Das kann innerhalb einer Aufnahme sein - man konzentriert sich auf den ersten Wurf - der klappt. Man konzentriert sich auf den zweiten Wurf - klappt. Man meint nun gerade den richtigen Wurf drin zu haben und will einfach nur genau so wie die ersten Beiden und so schnell wie möglich den dritten Dart hinterher werfen. Dabei geht die Konzentration flöten, man wirft nur irgendwie und der Dart eiert sonstwohin. Oder es kann zwei, drei Aufnahmen gut laufen und man verkackt die Nächste oder es ist innerhalb eines Spiels, dass man zwei Legs sogar gut spielt und dann erst die Konzentration verliert.
    Ich arbeite bei mir am selben Problem, nur dass es bei mir nicht um das Ausholen geht, bei mir geht in der Ausgangsposition der Ellenbogen immer weiter runter.

    Wie ist das denn mit Flights? Haben die wirklich so eine große Auswirkung wie suggeriert wird? Meine fransen langsam schon ein wenig, seit ich auch mal drei Darts in die gleiche Richtung werfe ;)

    Wenn die Darts gerade im Board stecken, würde ich da nach drei Wochen noch nicht groß experimentieren, was das Setup angeht. Da ist Vieles noch sehr zufällig und dann trifft man mal so und mal so besser und weiß am Ende auch nicht, was man gemacht hat. Nur wenn sie sehr offensichtlich und störend im Board nach oben stehen oder nach unten hängen, kann man versuchen mit Flightformen und Shaftlängen etwas gegenzusteuern.

    Ausfransen fand ich persönlich nicht so problematisch. Bei dem Einen müssen die Flights perfekt sein, meine Nylonflights sahen am Ende schon fast aus wie Pinsel. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Sie sollten nur nicht so verbogen sein, dass sie wie Leitwerke die Flugbahn verändern.

    Ich habe mit demselben Satz Darts schon so viele unterschiedliche Ergebnisse erzielt, dass ich Angst habe, beim Testen eines anderen Satzes nur mal zufällig gut zu werfen, dass ich mir den dann kaufe, ohne dass es notwendig ist und mit meinem alten Satz genauso gut geworfen hätte. Manchmal ist es nur der Kopf der eine Veränderung braucht und schon läuft es besser. Da reicht es bei mir aus, die Flights zu wechseln. Ansonsten würde ich, wie schon vorgeschlagen wurde, beim Spielen mit Anderen mal spaßeshalber tauschen und dann aber nicht gucken wie ich treffe, sondern einfach nur wie sich der Wurf mit unterschiedlichen Gewichten so anfühlt.

    Oft ist es nicht das, was man macht, sondern der Umstand, sich auf irgendwas zu konzentrieren, was man unbedingt »richtig« machen will, weil irgendeiner gesagt hat, dass man das so machen soll, was einen rausbringt.

    Man macht ja seinen Wurf möglichst immer gleich, also muß man den Arm samt Dart auch entsprechend immer gleich halten und dann ist der Dart auch immer vor demselben Punkt im Hintergrund (also natürlich je nachdem, wo er ankommen soll) und daraus ergibt sich das Anpeilen von alleine, wenn sich der Wurf etabliert. Es ist kein richtiges Zielen, was man auf eine ganz bestimmte Art und Weise machen muß oder unabhängig vom Wurf üben kann.

    Kann es sein, dass es so kleine Probleme gibt? Wenn ich jemanden zum Spiel einladen geht es nicht weiter.

    Das Spiel erstellen geht, nur die Weiterleitung nicht. Man muß dann auf Lobby gehen und kommt dann über den dortigen Link zum Spiel rein. Wenn man allerdings 40 mal versucht hat auf den Knopf zu drücken, dann findet man auch 40 Spiele in der Lobby.

    In meinem ersten Board (Blade 5) hielten die Plastespitzen anfangs auch sehr gut. Als es dann aber nach einer Weile mittelmäßig bespielt war, fielen die sehr oft raus. Ich hatte da allerdings nur noch mit Stahlspitzen gespielt und nur mal probeweise immer mal wieder mit Plaste drauf geworfen. Ich habe auch schon gelesen, dass man Plastespitzen etwas anspitzen soll, weil die recht stumpf auf die Sisalfasern treffen und dann eher stauchen, statt sie zur Seite zu drücken. Ich konnte selbst aber keine besonderen Schäden oder frühzeitige Sisalermüdung feststellen.

    Ansonsten kann man ganz genau vorhersehen, wohin die Pfeile zurückprallen. Lege den kompletten Flur mit Schutzmatten aus und eine verrutscht so ungünstig, dass 2,4 cm² Laminat sichtbar werden. Der zweite Dart wird ein Bouncer und schlägt genau mittig dort ein.

    Na doch, die 2,40 reichen schon. Es sind ja an beiden Stirnseiten Türen. An die Wohnungstür kommt das Board und bei der Stubentür (ohne Türblatt) gegenüber, bildet die Türschwelle das Oche.

    Das erinnert mich an meine Mutter. Ich habe auch eine Tür hinter mir, allerdings mir genügend Platz. Jedenfalls sagte die mal. Mach doch die Tür auf, dann hast du mehr Anlauf.

    Naja aber tragbare Telefone heißt ja nicht, dass man sie mit sich rumträgt. Das heißt ja nur, dass es möglich ist, sie zu tragen. Ich habe meins zum Beispiel so gut wie nie dabei. Nur wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, falls irgendwas unterwegs ist, stecke ich es ein. Ansonsten liegt es bei mir neben dem Bett und ist nur mein Wecker.