Beiträge von Horst Girtew

    Das ist mal so eine Geschichte, da würde mich mal interessieren, wie das im Hintergrund abgelaufen ist.
    Dass Unicorn da aus altruistischen Gründen verzichtet hat, kann ich mir nur äußert schwerlich vorstellen.

    Steht ja da, dass Unicorn höher hinaus will und da ist die PDC ganz strikt und sagt: »Die Höhe bleibt bei 1,73m.«

    Oder es ist nur temporär und Unicorn, kommt zurück, wenn Simon Whitlock nicht mehr spielt.

    PDC.TV ist sehr gut.

    Leider nicht live, ich meine die fehlenden 20 bis 50 Sekunden.

    Wenn man als Dartfan noch zusätzlich im Fernsehen rumzappt bzw. auf Dartconnect guckt, dann fällt das schon auf.

    Naja live ist es schon. Wenn eine der Datenverarbeitung geschuldete Latenz bedeutet, dass es nicht mehr live ist, dann gibt es überhaupt keine Liveübertragungen. Bei manchen Übertragunswegen geht es eben in 3, 5 oder 10 Sekunden, andere brauchen 30 oder 40. Einen gewissen Puffer hat aber jeder.

    Wenn das Parkett neu ist, kannst du den kompletten Fussboden abdecken und ein Board benutzen, dass nur einen Abpraller hat, wo andere 100 haben, dann wird dieser eine Abpraller eine Lücke in deiner Fussbodenabdeckung finden und genau an der Stelle ein Stück Holz aus dem Parkett brechen, wo man es sofort sieht, wenn man in den Raum kommt.

    Es gibt ja kein richtig oder falsch im Sinne einer Vorschrift "Du musst so werfen und nicht anders." Wer trifft hat recht.

    Es gibt aber wissenschaftliche Studien, worin sich die Würfe der erfolgreicheren Spieler von denen der nicht so erfolgreichen unterscheiden. Am sinnvollsten ist es sicherlich, wenn man das am Anfang weiß und sich gleich die erfolgsversprechendere Technik aneignet. Wenn man sich aber nun schonmal einen technisch schlechten Wurf angewöhnt hat, gibt es einen Point of no Return, wo man nicht mehr ungestraft umschwenken kann. Das heißt, man kann immer nochmal neu anfangen, das ist es dann aber auch, ein Neuanfang oder zmindest ein anfänglicher Rückschritt. Es gehört also dazu, dass man sich zunächst verschlechtert und je weiter man mit seinem vermeintlich schlechten Wurf schon war, umso schwerer wirds.

    Ja ich formuliere manchmal zu ungenau oder falsch interpretierbar. Aber wenn man sich nach und nach mehr um Avg und sowas kümmert, dann macht man sich über die 26 oder 22 richtig einen Kopf. Das hat man früher auch geworfen, aber keinen Kopf drüber gemacht und in Erinnerung sind die freudigen zufälligen T18 Treffer geblieben. Und dann verzweifelt man eben, weil man sich einbildet schlechter zu werden.

    Mein 20-18-12 zu 20-5-5 Beispiel war da nur konstruiert, weil es so schön dieses 50->30 ergibt.

    Es geht darum, dass wenn man sich als Anfänger zum Beispiel auf 40 Punkte pro Aufnahme konzentriert und die versehentlichen 50 dankend mitnimmt, während eine 22 mehr Stress macht, obwohl es eine kleinere Streuung bedeutet. Es geht nicht um eine wissenschaftliche Erfassung des Avg, sondern um den Gefühlten, bei dem man anhand seiner aktuellen Würfe einschätzt, ob man über oder unter dem Niveau spielt, welches man für seinen Standard hält.

    Man kann auch dadurch schlechter werden, dass man besser wird. Man trifft mit einem Dart die 20 und die anderen Beiden streuen in 12 und 18. Dann wird man immer besser und besser und streut viel weniger und trifft 20 – 5 – 5. Da haben wir schon aufs Komma genau den »Absturz« von 50 auf 30. Wenn man sich nun bei seiner reinen Konzentration auf den Avg so verrückt macht, weil man so fürchterlich schlecht geworden ist, dass man blockiert und gar nicht mehr triff, dann ist das richtig blöd gelaufen.

    Die zweite Fehlinterpretation des Avg passiert, durch die Inkonstanz. Man spielt regelmäßig Legs mit nem 60er Avg, dann klappts ein paarmal nicht und es wird nur ein 40er und dann läuft es ne Weile so mittelmäßig. Anstatt realistisch zu sehen, dass man dann einen Schnitt von 50 spielt, der nur nicht besonders konstant ist, redet man sich ein, man spielt einen 60er, weil das ja schließlich regelmäßig klappt und die anderen Legs sind Ausrutscher, weil man nicht konzentriert genug war, was man aber nächstes Mal auf jeden Fall besser kann. Da man aber so auf den 60er Avg fixiert ist und das mit der Konzentration nicht ganz so klappt wie geplant, haut jeder 40er immer rein in die Birne. Statt also nen 50er Schnitt, der um 10 Punkte hoch und runter pendelt, hat man den 60er Schnitt im Kopf, von dem man laufend 20 Punkte absackt.

    Da kann man einmal ganz entspannt seinen Stiefel runterspielen und das andere Mal redet man sich völliges Versagen ein und das in der gleichen Situation

    Sieht ja aus, als hätte jemand auf dem schwarzen Feld geguckt, ob die Farbe schon trocken ist und den Finger danach am hellen Feld abgewischt. Oder einfach nur mit Dreckfinger verpackt. Vielleicht kann man das ja mit einer Zahnbürste und etwas Lösungsmittel ganz vorsichtig abmachen. Ansonsten einfach abwarten. Nach dem ersten Mal drehen ist es schon gar nicht mehr auf der 6.

    Es kommt natürlich auf das restliche Licht an. Ist der Raum an sich schon sehr hell und die Lampen hellen das Board nur noch ein bißchen auf, sieht man kaum Schatten. Sind die am Board die einzigen Lampen, hat man einen richtig derben Schlagschatten. Da spielen dann die Runden Lampen ihre Vorteile aus und das Illumina, weil das ja auch nicht von einem Punkt kommt. Ich finde das in dem Video jetzt aber nicht so dramatisch … hmm … oder ich hab es nicht so bemerkt, weil ich wieder nur auf Sweetheart geguckt habe.

    Ich würde da auch wechseln. Einmal kann man ihn höher ansetzten, um das Spiel gegen einen Besseren zu simulieren, was einen dann auch selbst fordert. Das hat aber den Effekt, dass der eigene Avg nach oben getrieben wird, weil man selten Spiele zu Ende spielt und es ist auch doof, wenn man fast immer verliert. Dann stellt man mal einen schwächeren Gegner ein. Dann hat man das positive Gefühl des Gewinners und relativiert seinen Avg wieder, weil man gezwungen ist, zu Ende zu spielen. Zwischendurch stellt man den dann auch mal genau auf seinen Avg und guckt, was bei rumkommt.

    Nun kenne ich die App nicht, aber ich hatte mal eine, da konnte man, gegen seine eigenen gespeicherten Spiele spielen. Das ist auch praktisch um einen gleich starken Spieler zu simulieren.