Beiträge von Horst Girtew

    Ach das war doch nicht nötig. Nee, aber das fühlt sich immer so schön an, weil einem ja öfter mal ein gutes Scoring gelingt und mal die Doppelquote super ist, aber oft eben auch getrennt und wenn dann mal Beides halbwegs passt, macht das einfach Spaß.

    echt krass nochmal zu sehen wie leichtfertig du das fünfte Leg weg gibst !!

    Ja erst die D16 nicht getroffen dann 24 Rest draus gemacht, aber da hatte ich mich noch gefreut, weil die D12 an dem Tag recht gut lief. Dann habe ich aber die D9 getroffen und als die D3 nicht klappte, habe ich überworfen, um nochmal einen Versuch auf D12 zu haben. Den dann dummerweise wieder auf Rest 6 enden lassen, aber dann war es auch schon vorbei. Scoring war nur wieder sehr wechselhaft. T20 kommt jetzt immer öfter und ich bin schon fast wieder bei meiner alten Form, täglich meine 180 zu werfen (für die Challenge zähle ich nur die in Spielen) aber heute war auch wieder extrem viel Murks dabei. Das erste Spiel war etwas träge, das hatte mich ganz schön aus dem Rhythmus gebracht, den ich mir tagsüber angespielt hatte. (Um nochmal versehentlich *rutscht mir gerade ganz zufällig nebenbei so raus* meinen 16-Darter vom Nachmittag zu erwähnen).

    Nee es geht um die Struktur.

    Die Bezirksverbände als juristische Person sind die Mitglieder des Landesverbandes. Also ein Bezirksverband ist ein Mitglied. Die Sportler sind Mitglieder ihres Dartvereins und auch wenn der Dartverein in dem Bezirksverband organisiert ist, bedeutet das nicht, dass der Sportler selbst Mitglied des Landesverbandes ist.

    Also wenn nun zum Beispiel in der Satzung des Landesverbandes steht »Der Landesverband kann seinen Mitgliedern bei Vergehen XY die Disziplinarmaßnahme Z auferlegen.« dann gilt dieser einzelne Sportler nicht als Mitglied in diesem Sinne.

    Ein einzelner Sportler kann aber dem Landesverband als Mitglied beitreten, wenn er das will. Es besteht auch die Möglichkeit, dass man mit dem Beitritt in einem Verein automatisch als Sportler auch Mitglied des Landesverbandes wird, aber das muß dann in beiden Satzungen, also sowohl vom Verband, als auch vom Verein einheitlich geregelt sein. So lese ich das.

    Ist aber auch doof, wenn mir dann wie vorhin mal ein 16-Darter gelingt (eigentlich schreibe ich das nur, weil ich mich immer noch drüber freue) und dann bricht der Gegner plötzlich ab. Nee aber ich kenne das Gefühl ja auch, wenn man es einfach nicht glauben mag, was der Gegner da spielt. Das ist aber so ein Umstand, der das Online-Spiel vom realen Spiel unterscheidet. Da muß man sich mental echt drauf vorbereiten.

    Wenn ich das bei meinen Recherchen richtig verstanden habe, kann man auch als Vereinsloser an den Ranglistenturnieren teilnehmen und auch Punkte sammeln, wenn man mit dem Landesverband eine Athletenvereinbarung abschließt. Dann hat man statt eines Vereins selbst den Mitgliedsstatus im Landesverband. Allerdings sieht nicht jeder Landesverband diese Möglichkeit in seinen Statuten vor.

    Wenn ich gezielt irgendwas trainieren will, mache ich das immer so, dass ich abends zum Abschluß fünf oder sechs kurze Matches spiele und mit dem, was sich bei diesen Spielen als größte Schwäche herausstellt, fange ich am nächsten Tag das Training an. So kann ich mit ein paar lockeren Spielchen das Training vergleichsweise entspannt beenden, aber gleichzeitig habe ich ein Ziel, mit dem ich am nächsten Tag das Training fokussiert beginnen kann. Das macht für mich das ganze Training irgendwie rund und ist vielleicht ein ganz praktischer Ansatz, um in eine feste Struktur trotzdem ein bißchen Individualität reinzubringen.

    Da fällt mir noch ein, dass es ja zwei Würden gibt. Zum Einen, dass man durch die erbrachte Leistung würdig ist, also verdient, einen Titel zu erhalten und zum Anderen, dass man bezogen auf sein Verhalten als Titelträger, den Titel auch mit Würde trägt. Da kann man sich ja auch noch unwürdig benehmen, auch wenn der Erhalt des Titels absolut gerechtfertigt war.

    (Ich schreibe lieber dazu, dass ich bei keinem der bisherigen Weltmeister die Würde anzweifle, sondern nur versuche mich über Definition und Betrachtung der Begrifflichkeiten »Würde« und »würdig« der Diskussion zu nähern. Nicht das noch einer denkt, dass sich das auf irgendjemanden bezieht. Nee, es ist einfach nur über die Wörter nachgedacht.)

    Da muß man nur weiter ausholen, dann wird das schon logischer. Wenn ich meine »persönlichen Richtlinien« definiere, fange ich auch bei den schlechten Werten an. Zum Beispiel über 30 Darts ist schlecht, jedenfalls bin ich mit Legs über 30 Darts nicht zufrieden, unter 30 kann ich mit leben, 25 ist das angestrebte Ziel, bis 21 runter freue ich mich sehr und ab 20 ist alles Bonus.

    Alleinstehend würden da die Formulierungen »bis 21« oder »ab 20« ja auch irritieren – aber jetzt, wo ich es erklärt habe…


    (Boah, was wäre die Welt, wenn ich nicht so verdammt klug wäre.)

    Ich denke es ist einfach nur im Sinne von »ab 18 abwärts« gemeint. Es geht bei 18 los und wird dann mit 17, 16, 15 immer besser.

    Aber mal zum Allgemeinen. Hier gibts aus anderen Diskussionen heraus interessante Ausführungen zu der Wichtigkeit und Unwichtigkeit diverser Statistiken. Man kann Vieles einfach nicht als Maßstab nehmen oder direkt vergleichen. Man neigt einfach dazu, sich zu überschätzen. Dann liest man, dass man mit einem 75er Avg in der Bundesliga vielleicht nicht der Beste ist, aber auch nicht gleich total verkacken würde und schon sieht man sich bei dem ersten 20-Darter zu Hause auf Bundesliga-Niveau. Und das ist eben das was man nicht vergleichen kann. Wobei ich für jemanden, der selber gar nicht im Verein spielt, wohl auch nur überklug daherrede, aber ich bilde mir ein, meine eigene Leistung halbwegs realistisch einschätzen zu können, aber auch zu wissen, dass ich das alles vergessen kann, wenn ich demnächst mal ein Turnier in Angriff nehme.

    Eigentlich ist es doch ganz einfach. Man kann natürlich auch im legalen Rahmen den Gegner provozieren. Wie weit man da gehen kann und wann es zu viel ist und ob es überhaupt Absicht ist oder einfach eine andere, langsamere Spielweise, kann man ja alles unterschiedlich sehen und angeregt diskutieren, aber die Beleidigung in der Form gehört da eben nicht rein.