Beiträge von Horst Girtew

    Also ich meine jedes Mal, wenn man den Draht trifft, macht man ihn an der Stelle ein bißchen platter und je platter der Draht wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Dart nicht dran vorbei schrammt, sondern dass es ein Bouncer wird. Meine werden nämlich auch immer häufiger. Das Sicherste ist also, einfach nicht den Draht treffen, sondern schön zart ins weiche Fell.

    Achso, bei mir sind Bouncer nur die richtigen Abpraller. Die die rausfallen, fallen einfach nur raus und haben keinen Namen. Kann ich mich nichtmal mehr dran erinnern, wann das zum letzten Mal passiert ist.

    Ich dachte am Anfang auch, dass ich schwerere Darts nicht mag, aber rückblickend glaube ich, dass es nur daran lag, dass zum Board Messingdarts dabei waren und die im Vergleich zu den 16gr Softdarts, die ich kannte, doch recht klobig sind. Das ist dann einfach ungewohnt in der Handhabung. Im Treffverhalten merke ich bei den unterschiedlichen Darts auch keinen Unterschied. Ich habe zwar ein sehr angenehmes Gefühl bei den 18 gr Darts, wenn ich die in der Hand halte, denke aber dass ich mich an 24 gr Darts genauso gewöhnen würde.

    Ich spiele ja generell Around the clock zum Warmspielen. Normalerweise klassisch und auf die Doppel und bei diesem Spiel erweitert man nochmal die Zielfelder. Eine andere Variante, die ich auch noch spiele ist Around the clock auf die Doppel aber mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Man darf nichts Anderes treffen. Entweder der erste Dart trifft oder man muß sich von außen rantasten.

    Es geht ja um die Gedanken, die man sich vorher macht und wenn alle erzählen, sie würden 15 oder 20 Punkte weniger werfen als zu Hause, dann rechne ich natürlich meinen Avg von zu Hause minus 15 oder 20. Wenn ich der Meinung bin, ich möchte jetzt zu einem Turnier fahren, dann fahre ich ja auch, aber die beschriebenen Gedanken macht man sich ja doch. Und gerade wenn man das schon zu Hause mitbekommt, wie es einmal läuft ohne Probleme und dann kommt eine Phase, da trifft man nichts, verunsichert einen das umso mehr.

    Ich mache einfach mal ein kurzes Video mit der Übung. Nicht die ganze Übung aber ein paar Segmente. Das Doofe ist, dass es meist nicht so gut klappt, wenn ich aufnehme. Aber mal sehen.

    Soo Edit sagt: Es lief genau andersrum, es hat geklappt wie noch nie. Also so wie das in dem Video jetzt läuft, ist das absolut nicht die Regel. Da war eine Menge Glück dabei. Ich habe jetzt »HIER« das ganze mal in gut 3,5 Minuten von Segment 1 bis 8 durchgespielt und sogar da schon zweimal die Shanghai-Konstellation geschafft (Segmente 2 und 5). Na jedenfalls so geht das Spiel.

    Dann solltest Du das anders schreiben... :thumbup:

    Ich habe geschrieben

    Zitat

    …da muß ich mit allen drei Darts einer Aufnahme das Segment treffen, dann gehts weiter. Angepeiltes Ziel ist es Single, Double und Treblefeld eines Segments zu treffen aber das würde noch zu lange dauern. Das schaffe ich bei einer Runde nur bei zwei oder drei Segmenten.

    Und genau so beschreibt es mein Spiel richtig. Alle drei Drei Darts müssen das Segment treffen, welches gerade dran ist, dann darf man weiter. Also werfe ich auf jedes Segment so lange, bis alle drei Darts drin sind. Ich versuche zwar in jedem Segment auch jedes Feld einmal zu treffen, aber das klappt natürlich sehr selten. Braucht man also für jedes Segment im Schnitt 10 Aufnahmen, dann benötigt man für eine Runde rum von 1-20 genau 200 Aufnahmen. Bei diesen 200 Aufnahmen klappt es dann zum Beispiel 2 oder 3 Mal mit der Shanghai-Konstellation. Nichts Anderes steht in meiner ersten Umschreibung.

    Gerade beim 170 DO kann es der entscheidende Vorteil sein wenn man anfangen darf.
    Warum sollte man auf so einen Vorteil verzichten Marcel?

    Ein Vorteil wäre es ja nur, wenn man das Ausbullen sicher gewinnt. Gewinnt man es nicht, fängt ja sowieso der Gegner an und man selbst startet auch schon mit einer gefühlten Niederlage ins Spiel. Das empfinde ich als größeren Nachteil wenn der Kopf eine genauso wichtige Rolle spielt wie der Arm.

    Ich fürchte, du hast das Spiel nicht richtig verstanden.

    Ich werfe auf Segment 1

    1-20-1 -> neuer Versuch
    1-1-18 -> neuer Versuch
    1-0-1 -> neuer Versuch
    1-0-1 -> neuer Versuch
    1-1-20 -> neuer Versuch
    18-1-1 -> neuer Versuch
    1-0-1 -> neuer Versuch
    1-1-1 -> alle drei getroffen weiter zu Segment 2
    2-15-2 -> neuer Versuch
    2-0-2 -> neuer Versuch
    2-0-2 -> neuer Versuch
    2-15-2 -> neuer Versuch
    2-17-2 -> neuer Versuch
    2-T2-0 -> neuer Versuch
    T2-15-15 -> neuer Versuch
    2-15-2 -> neuer Versuch
    2-15-2 -> neuer Versuch
    2-17-2 -> neuer Versuch
    2-T2-0 -> neuer Versuch
    T2-15-15 -> neuer Versuch
    2-15-2 -> neuer Versuch
    T2-2-2 -> alle drei getroffen weiter zu Segment 3
    3-0-0 -> neuer Versuch
    3-19-3 -> neuer Versuch
    3-0-0 -> neuer Versuch
    3-19-3 -> neuer Versuch
    3-0-0 -> neuer Versuch
    3-19-3 -> neuer Versuch
    3-0-0 -> neuer Versuch
    3-19-3 -> neuer Versuch
    T3-0-3 -> neuer Versuch
    3-19-3 -> neuer Versuch
    3-0-0 -> neuer Versuch
    3-17-3 -> neuer Versuch
    3-0-0 -> neuer Versuch
    T3-D3-3 -> alle drei getroffen weiter zu Segment 3

    Wäre 1 mal von 36 Aufnahmen und es geht ja nicht so weiter, dass ich bei jedem 3. Segment die Shanghai-Konstellation treffe, sondern nur zwei bis dreimal pro Runde. Wo sind das 15% ? Das ist nichtmal 1 %.

    …Sehen das aber die Ligaregeln nicht ausdrücklich anders vor?! :huh:
    Zitat:"Der Ablauf ist dem tatsächlichen Spiel nachempfunden. Spieler B beginnt also erst mit dem Werfen, wenn Spieler A seinen Score eingetippt hat und so weiter."

    Naja das ließe sich ja ohne Cam sowieso nicht kontrollieren. Dann tippt man im Zweifel eben 8 Sekunden später ein. Wenn jetzt ein Gegner nicht damit umgehen kann und sich durch zu schnelles Eintippen unter Druck gesetzt fühlt, dann würde er aufgrund der Regel Recht bekommen, aber chronolog hat ja gesagt, dass er sich da anpasst, wenn ein Gegner ein Problem damit hat. Sind sich Beide einig, ist es kein Problem. Ich spiele ja nun vergleichsweise viel bei prodarter und da lernt man allerhand unterschiedliche Stile kennen und ich persönlich finde, dass die zu langsamen da eindeutig anstrengender sind. Es ist aber auch eine interessante Schule, sich auf die unterschiedlichen Stile einzustellen und sich nicht aus seinem Spiel rausbringen zu lassen.

    Alle drei Pfeile einer Aufnahme müssen das Segment treffen, dann geht es weiter, egal welches Feld. Also wie Around the clock auf das ganze Segment, nur mit allen Pfeilen statt nur mit einem. Ich versuche dabei zwar die Shanghai-Konstellation hinzukriegen, aber das ist nicht Pflicht. Bei zwei oder drei Segmenten gelingt es mir aber im Schnitt.

    du schaffst bei 20 Aufnahmen 3x Shanghai Respekt !!

    Nee, ich wechsel das Segment ja erst, wenn alle drei Darts einer Aufnahme das gewünschte Segment treffen. Manchmal will das nicht gleich klappen und dann sind das schon ein paar mehr Aufnahmen auf dasselbe Segment, also insgesamt schonmal weitaus mehr als 20 Aufnahmen. So, dann werfe ich den ersten auf Treble. Wenn der trifft habe ich zwei Darts für das Doppel und wenn einer trifft und einer ins Singlefeld geht, ist es ja schon passiert. Manchmal klappt es auch viermal und dann wieder bei einer Runde gar nicht. Ich habe auch schon geschafft, beim normalen Around the clock auf Doppel, mit 5 aufeinanderfolgenden Darts das Doppel zu treffen, also hintereinander zum Beispiel D11, D12, D13, D14, D15 und dann treffe ich aber mit 10 Versuchen D16 einfach nicht.