Beiträge von Dartsfan99

    Mit allem außerhalb des Sportlichen ist er aus meiner Sicht drauf und dran, sein eigenes Denkmal massiv zu schädigen. Bockig im Umgang mit Publikum (ja, Pfeiferei finden wir alle doof dies das), unreif in der Akzeptanz von Niederlagen, abgehoben in der Planung seiner Turnierteilnahmen.

    Diese 3 von dir genannten Punkte treffen es zu 100 Prozent :thumbup:, wo auch genau diese 3 Punkte an diesem Wochenende von Amsterdam bestens zum Vorschein gekommen sind. Angefangen bei dem Siegerinterview nach dem 1. Rundenerfolg über Noppert, wo er jetzt die gleiche Platte auflegt wie noch vor 1 1/2 - 2 Jahren mit den deutschen Fans, weiter mit dem Umgang bzw. der Darstellung bei der Niederlage gegen Clayton, gefolgt von seiner trotzigen Abgehobenheit gegenüber bestimmten Turnieren, was die Folge nach seinem Abschneiden von Amsterdam war. Und gerade bei letzterem Punkt habe ich nach noch nichteinmal 3 Jahren auf der Tour ein Problem und finde ich äußerst fragwürdig bzw. deutlich schwieriger als die anderen beiden Punkte, wo er sich vielleicht durch das richtige Umfeld noch etwas belehren lassen kann.

    Aber so viel jetzt dazu wie du richtig sagst und voller Fokus auf die beiden PC-Events :):thumbup:1.D.

    Für das letzte ET-Event in Maastricht in diesem Jahr haben übrigens Littler, Gary sowie Rock nicht gemeldet, sodass Reyes erstmalig als fester Pro Tour Qualifikant vorqualifiziert ist 1.D, während auch Martin sogar als gesetzter Spieler an den Start gehen wird. Auch Bialecki profitiert, sodass auch er nochmal in das EDC-Race eingreifen könnte :):thumbup:.

    Ich glaube wenn man sich das Work-Life-Verhältnis von Littler mit all seinen Absagen anschaut und mit anderen Dart-Profis vergleicht, darf er sich eigentlich nicht beschweren. Ich hab mich an anderer Stelle schon ein paar Mal über den fehlenden Respekt Littlers gegenüber des Privilegs Dart-Profi sein zu können ausgelassen und wollte es eigentlich nicht mehr tun. Die Respektlosigkeit bewusst ein Major-Turnier auszulassen, weil man keine Lust drauf hat ist eines Profis allerdings absolut nicht würdig.

    Das ist ein guter Punkt :thumbup:.

    Man konnte von MvG mit seinen großkotzigen Sprüchen von damals ja halten was man will, aber was man ihm nie vorwerfen konnte war fehlende Professionalität und der Umgang mit einer seiner seltenen Niederlagen, da war er immer ein großer Champion und ein absoluter Vollprofi durch und durch. Genau das fehlt mir bei Littler in seiner Außendarstellung komplett, zumal er in seinen Interviews zuletzt auch immer so unclever agiert und das dann auf den Zuschauer auch einfach nicht sympathisch rüberkommt. So sehr ich ihn als Spieler auch abfeiere, so wenig halte ich von seiner äußerst trotzigen sowie empfindlichen Herangehensweise und vor allem auch seinem Umfeld. Auf lange Sicht hin geht das glaube auch echt nicht gut bzw. kann das auch nicht gut gehen, denn er reitet sich da aus meiner Sicht auch einfach viel zu sehr immer weiter selbst rein. Wenn ich überlege was ein MvG, Lewis oder auch Price, wo der eine bspw. schonmal mit Bier übergossen, während der andere sogar mal mit Coints beworfen wurde jahrelang über sich ergehen mussten, macht er für mich daraus einfach auch viel zu viel. Für mich ist das einfach auch eine Sache der Einstellung und da wirkt Littler für mich auch einfach oftmals 0,0 auf gewisse Situationen vorbereitet. Und wenn man dann noch ein nicht gerade kleines Egoproblem hat und es nicht abhaben kann, wenn der andere besungen und gefeiert wird hat man insgesamt ein vielschwerwiegenderes Problem. Vor allem frage ich mich auch woher diese eigene Erwartung herkommt, dass er bei jedem als der gefeierte Superstar wahrgenommen werden muss ?

    Ich mag ja den reinen Spieler Littler sehr, aber diese Punkte sind für mich einfach wichtiger und auch der Grund warum er im Gegensatz zu bspw. einem Humphries nicht zu meinen (absoluten) Lieblingsspielern gehört.

    Was ich mich schon frage, ob es bzgl. der Absagen nicht mehr Sinn gemacht hätte den Block letzte Woche direkt nach Antwerpen und vor Amsterdam zu legen, aber gut jetzt ist es so wie es ist.

    Ich meine bei Littler war es ja abzusehen, dennoch gefällt mir seine Einstellungssache (vor allem mit erst 19 Jahren) überhaupt nicht. Damit scheint er jetzt wohl auch mit den PC-Finals fast schon abgeschlossen zu haben. Da hat mir MvG´s Ehrgeiz und Commitment zu seinen Dominanzjahren deutlich besser gefallen, auch wenn ich von ihm nie ein Fan gewesen bin. Luke wirkt mir da weiterhin noch sehr bockig.

    Wenn du das Spiel siehst weißt du ganz genau warum Gian in diesem Jahr noch kein Turnier gewonnen hat. Immer wieder streut er eines dieser kompletten Off-Spiele während eines Turniers ein, wo es ihm schlichtweg nicht gelingt ein eher schwächeres Match auf seine Seite zu ziehen, auffällig dabei auch immer wieder gegen seinen jetzigen Gegner R. Smith, dem er auch schon in den letzten 3 Wochen bei 2 der 3 ET-Turniere schon 2-mal unterlag.

    Littler ist immer Topfavorit. Wieso sollte man annehmen, dass er da früh scheitert. Sorry,aber du unterschätzt ihn wohl.

    Und der Topfavorit gewinnt auch automatisch immer das Turnier ? Interessante Logik auf jeden Fall. Das Littler der Topfavorit ist bestreitet kein Mensch der Welt, aber der Draw sowie das Format sind einfach unfassbar tückisch und mit der Verfassung von diesem Wochenende in Amsterdam wird er auch dort meiner Meinung nach nicht weit kommen.

    Absagen für die PCs incoming.

    Gehe ich zwar auch stark von aus, aber das wäre für mich jetzt dennoch der völlig falsche Weg von Littler, denn er kann zumindest noch alle Ranking-Majorturniere gewinnen, wo man egtl. meinen sollte, dass das doch Motivation genug sein sollte, wobei ich ihn auch nächste Woche beim Grand Prix früh scheitern sehe, aber die Prediction folgt ja erst noch.

    Triplepower/ librarian: Immer noch so viel zu lachen ? ;)

    Nicht nur, dass er nach dem augenscheinlichen Aufgeben im Hinblick auf die EDC 2 weitere seiner nur noch wenig verbleibenden Chancen streichen lässt sich für seinen beliebten Grand Slam zu qualifizieren, setzt Gary jetzt auch die PC-Finals weiter auf das Spiel :ohno_. Wenn es ganz dumm läuft ist er vor der WM nur noch beim Grand Prix nächste Woche dabei :(||.

    Ja bei MVG kannst du mittlerweile leider die Uhr danach stellen, dass er in den entscheidenden Momenten nicht zur Stelle ist. Ausnahmen wie dieses Turnier vor einem Jahr gibts natürlich, doch wenn ich sehe wie oft er in die falschen Segmente rutscht und die Doppel im wichtigen Moment klemmen, ist das ein meilenweiter Unterschied zu den Lukes.

    Immerhin Gian hat heute Abend noch die Ehre der Niederländer gerettet, wobei Dobey auch echt völlig unter Normalform war.

    Ja, fande die vielen Matchdarts auch echt erschreckend. Bin echt gespannt ob da nocheinmal die Trendwende folgt, aktuell leider schwer vorstellbar.

    Denke auch, dass Littler hier in Amsterdam nicht den Titel holen und entweder direkt gegen Noppert oder in einem potentiellen Viertelfinale gegen Clayton rausgehen wird. Auch Humphries sehe ich gegen Wattimena gefühlsmäßig irgendwie im Hintertreffen.

    Wattimena ist hier für mich auch zusammen mit Doets und R. Smith irgendwie eine Art "Dark Horse". Auf Doets-R. Smith (erst recht nach ihrem World Matchplay Clash), Aspinall-R. Smith sowie Gezzy-Klinge freue ich mich irgendwie am meisten in Runde 1, das sind auch wirklich 3 Partien, von denen ich mir sehr viel verspreche :):thumbup:.

    Mein Turniersiegertipp ist tatsächlich "The Machine" James Wade 1.D, der sich im Finale gegen Doets (Hottake) behaupten wird, was für mich persönlich auch eine Art Traumfinale wäre :).

    Halbfinals:

    Doets -Wattimena (R. Smith-van Veen würde mich hier aber genauso wenig wundern)

    Wade-Clayton

    Finale:

    Wade-Doets

    Ich denke wenn man ein paar Hottakes wagen kann, dann hier bei diesem Turnier ;).

    Mal davon abgesehen von dieser coolen Story um James und dass er auf diesem Topniveau weiterhin die einzige Konstante ist und wohl auch noch auf einige Jahre bleiben wird war da für mich abgesehen vom 1. Tag wieder sehr viel Einheitsbrei mit dabei, gerade eben am Finaltag und der letzten Session. Das was die European Tour für mich eher ausmacht, sind eben solche Spiele wie diese zwischen Huybrechts und Bialecki, die wir da am Freitag erlebt haben, wie gesagt sicherlich mit eines der wenigen Highlightspiele in diesem Jahr auf der ET. Aber ansonsten geht da für mich auch durch die vielen Absagen immer mehr verloren und das Interesse wird dadurch zumindest bei mir echt weniger, erst recht wenn ich dann sehe wie viele Spiele Spieler wie ein Reyes und Bialecki im Vergleich zu einem Bunting gewinnen um nur annähernd komfortabel sich ins Feld für Dortmund spielen zu müssen, was ich eine absolute Farce finde. Auch muss ich sagen, dass mir diese offene Auslosung in Runde 1 komplett fehlt, was eben auch ein Grund für die immer wiederkehrenden Spiele ist. Man muss auch ehrlich sein, dass davon auch gerade Niko und Cullen bspw. sehr profitiert haben, indem beide gefühlt glaube mind. in jedem 2. ET-Tour Turnier direkt auf einen Host Nation Qualifier getroffen sind, wo beide ja quasi schon mit mindestens 3.500 Pfund fast schon planen können. Sehe das daher für den TV-Zuschauer auf lange Sicht hin durchaus problematisch. Klar sind da immer mal wieder ein paar coole Storys mit dabei wie bspw. mit den jeweils zweifachen neuen ET-Champions Nijman und R. Smith bzw. einem weiteren neuen Champion Luke Woodhouse oder jetzt eben dem Titel für Wade nach jahrelanger Durststrecke, aber das was manche vielleicht bei den Majors zwischen den beiden Lukes als Langeweile erachten verspüre ich inzwischen bei ET-Achtelfinal/Viertelfinalspielen Noppert-R. Smith, Searle-Dobey oder auch Woodhouse-Joyce, und das sage ich bei all der Klasse die gerade R. Smith und Woodhouse in diesem Jahr an den Tag legen, auch wenn ich gerade beim "Smudger" immer etwas den Eindruck habe, dass er sich durch die meisten Partien irgendwie durchbeißt anstatt spielerisch zu brillieren. Ich finde das weniger werdende Interesse merkt man auch hier im Forum ganz gut, wo es inzwischen sogar deutlich weniger Seiten an Beiträgen gibt wie noch vor ein paar Jahren, also quasi komplett entgegengesetzt zu dem ausgebrochenen Hype, der gerade nochmal nach Corona und auch bedingt durch einen gewissen Herrn Littler ausgebrochen ist.

    Und zu dem Thema Absagen ist egtl. schon vieles gesagt, aber meiner Meinung nach müsste man inzwischen echt die Pflicht einführen, dass Spieler mindestens die Hälfte der Turnierserie spielen müssen um eben beim Finalturnier dabei zu sein, denn nehmen wir gerade mal den Fall Littler: Was glaubt ihr denn, wenn er nächstes Jahr wie die letzten 3 Jahre auch wieder das 1. ET-Event des Jahres gewinnen wird wie oft er dann im weiteren Verlauf des Jahres auf der ET aufschlagen wird: richtig im Optimalfall 2-3 weitere Turniere um eben die EDC safe zu machen, wenn er diese nicht noch dieses Jahr abhacken kann, sodass er da dann auch nicht mehr unbedingt darauf angewiesen ist. Und das kann ja wohl nicht im Sinne der PDC Europe sein, wenn er jetzt zusätzlich zu den ganzen Turnieren in Deutschland auch die einzigen Events über das Jahr gesehen in Ungarn, der Slowakei oder auch bald womöglich Frankreich auslässt.

    Ich bin gerade echt auch an dem Punkt, wo ich befürchte, dass die ET bzw. EDC von der Wichtigkeit her Gefahr läuft zu den 2. PC-Finals zu mutieren bzw. werden, wo mir die Entwicklung ebenfalls ganz und gar nicht gefällt, so viel zu meinem Standpunkt.