Posts by hfgon

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    Kai Gotthardt damit in 2026 schon mit mehr Preisgeld als in 2025. Wirklich schade, dass es letztes Jahr irgendwie so gar nicht bei ihm lief. Zum Jahresstart zeigt er jetzt, warum einige ihm nach dem Tourcardgewinn auch den Erhalt der Tourcard zugetraut haben. Mit der Hypothek des letztes Jahres ist das jetzt aber wohl nahezu aussichtslos.


    Ansonsten auch für Grüllich die letzten 32 bereits ein schöner Erfolg. Preisgeldtechnisch wäre jede weitere Runde natürlich gold wert im Kampf um die Tourcard, aber die Auslosung macht es ihm da nicht leicht.


    Für Gaga sehr wichtig, dass er nach den guten ersten PC-Events und den anschließend schwächeren Ergebnissen inklusive verpasster ET-Qualis hier nochmal aufhorchen lässt. Tatsächlich ist sein Match gegen James Wade auch das, bei dem ich die höchsten Chancen zurechnen würde.


    Schindler hat mit dem Sieg über Cullen bereits ein gutes Zeichen gesetzt. Als Top 16 Spieler will man aber natürlich auch ins Achtelfinale und damit die Position bestätigen. Bei den UK Open kann es einem dann aber die Auslosung schwer machen, so mit Gary Anderson jetzt passiert. Aber wir kennen alle Gary. Der kann einen 105er Average spielen, aber hat auch durchaus mal seine Ausreißer nach unten und wird dann schnell unzufrieden.


    Sollten 2/4 es packen, wäre das ein riesiges Ergebnis. Bei einem Achtelfinalisten wäre ich zufrieden. Wenn es keiner schafft, war es in der Breite gut, aber in der Spitze wäre mehr möglich gewesen. Hierfür braucht man aber vielleicht auch etwas mehr Auslosungsglück.

    Zwei Halbfinals in den ersten drei Events aber eine sehenswerte Ausbeute aus deutscher Sicht. Insgesamt scheint mir bei der neuen Preisgeldstruktur das Erreichen des Viertelfinals ein sehr wichtiger Schritt zu sein, da hier ein großer Preisgeldsprung besteht. Mit Behrens, Weber, Grüllich und Preis haben wir erst einmal 4 Spieler in den Top 16. Keinen ganz vorne, aber in der Breite ist das schon sehr positiv.


    Schindler -> Ist die Nr. 15 der Welt, letzte Saison Nr. 13 gewesen. Da wäre für mich anstelle der Top 20 schon definitiv die Verteidigung der Top 16 Position das Ziel. Mag nicht nach viel klingen, aber Platz 16 oder 20 macht doch einen gewaltigen Unterschied. Auch ein Major-Halbfinale könnte man da ggf. als Zusatzziel ausrufen.


    Pietreczko: Derzeit die Nr. 34 der Welt, letzte Saison die Nr. 28. Hier wäre für mich anstelle der Top 40 eher die Top 32 das Ziel. Potential für allzu viel mehr sehe ich aber auch derzeit nicht bei ihm.


    Clemens: Hier tue ich mir wirklich schwer. Nr. 47 der Welt, letzte Saison Nr. 49. Hauptziel muss der Tourcarderhalt sein, insbesondere da er derzeit nirgends mehr qualifiziert ist. Zumindest aber sollte er dies so sicher schaffen, dass er bei der WM nicht mehr bangen muss. Für eine gute Saison müsste er aber year-to-date schon in die Top 32 kommen, dazu sehe ich noch immer zu viel Potential bei ihm.


    Springer: Top 40-45 sehe ich hier absolut nicht als ambitioniert an. Springer war year-to-date letztes Jahr die Nr. 35 der Welt, ohne irgendwo gesetzt zu sein. Nun kommt er aus einer besseren Position und wenn er seine Leistungen bestätigt, wird er nach der Saison in den Top 32 ankommen. Das muss auch das Ziel sein.


    Wenig: Nr. 47 der letzten Saison, damit eine sehr gute Ausgangslage für den Tourcarderhalt. Genau wie bei Gaga muss das das Hauptziel sein. Als Ziel würde ich da aber schon ausrufen, die Saison zumindest in den Top 50 zu beenden und vor der WM nicht mehr zittern zu müssen.


    Hopp: Als Nr. 66 der letzten Saison wird der Tourcarderhalt nicht leicht, aber der muss selbstverständlich das Ziel sein.


    Grüllich: Hat letztes Jahr doppelt so viel Preisgeld gewonnen wie Wenig in seiner ersten Saison. Klar ist das Preisgeld etwas angestiegen, aber auch im Tourcardrace fehlen "nur" 17,75k. Wird schwer, aber der Tourcarderhalt muss das Ziel sein.


    Weber, Czerwinski, Gotthardt: Absolute Zustimmung. Bräuchte schon ein Wunder, damit einer der drei noch die Tourcard hält. Letztlich sollten allesamt eine Steigerung erhoffen und das Erreichen der WM.


    Merk: Sollte die WM-Quali anstreben und dann wird er die Saison auch in Reichweite der Top 64 year-to-date beenden.


    Rupprecht: Im Grunde könnte man hier dieselbe Erwartung wie bei Merk haben. Tatsächlich habe ich aber noch etwas höhere Erwartungen, da er bereits Erfahrungen auf der Tour mitbringt und meines Erachtens auch mehr Potential hat. Ich wäre bei ihm sogar bei WM-Teilnahme und year-to-date Top 64.


    Hofkens: Wie schon geschrieben, sehr schwer einzuschätzen, wie viel er spielen wird. Daher halte ich mich bei ihm mit Erwartungen zurück. Aber die WM-Teilnahme sollte das Ziel eines jeden Tourcardlers sein und dann gilt ähnlich wie bei Merk, dass man die Saison auch in Reichweite zum Tourcarderhalt beendet.


    Kraft und Ehlers: Wie betont muss als Tourcardler die WM-Quali das Ziel sein. Bin bei beiden nicht sonderlich optimistisch, aber das Ziel sollte es sein. Andernfalls ist der Tourcarderhalt nach der ersten Saison mutmaßlich bereits in weiter Ferne.

    Jenson Walker nach zwei Viertelfinals gestern heute direkt früh raus. Aus deutscher Sicht beginnt der Tag ebenso wenig ertragreich. Bislang eine 1:9 Bilanz, wobei der eine Sieg aus einem deutschen Duell stammt. Aber die heißesten Eisen kommen erst noch und liefern hoffentlich mehr ab. Ein Run würde ja schon reichen um direkt ganz vorne in der Rangliste mitzumischen.

    Naja, ist dann jetzt hier schon ein mehrfaches Posting von dir, dass mit einem gewissen Unterton die Meinung anderer kritisiert, die deine Meinung als zu negativ betrachtet haben. Dabei sind es eben allesamt Meinungen und die Bewertung schlussendlich eben nicht objektiv, sondern völlig subjektiv. Insofern sehe ich das Problem nicht, wenn es unterschiedliche Meinungen gibt. Ist doch gut wenn es Diskussionen gibt und genau das macht das Forum doch aus.


    Letztlich hat jeder hier auch einfach eine andere Erwartung an die Spieler, woraus dann eine andere Bewertung der Leistungen folgt. So habe ich bspw. bei Schindler die weitere Bestätigung der Leistungen als Erfolg angesehen, während andere sich deutlicher einen Schritt in seiner Entwicklung, insbesondere bei den Majors, gewünscht hätten. Beides sind unterm Strich legitime Ansichten und einfach subjektiv.


    Bei Springer bspw. hat mich die Saison überhaupt nicht überrascht, sondern entspricht im Grunde meinen Erwartungen, da ich viel Vertrauen in seine Qualität hatte. Dennoch würde ich seine Saison jederzeit positiv bewerten, weil es für einen Neu-Tourcardler nicht leicht war meine an ihn gestellten Erwartungen zu erfüllen. Aber wenn jemand mit seinen Qualitäten im Players Championship Race auf Rang 61 liegt und in Runde 1 der WM rausgeht, dann gibt es natürlich auch noch Luft nach oben. Das wird ein Niko Springer am allerbesten wissen, aber genau diese Entwicklung einer Konstanz auf dem höchsten Level wird dann eben der nächste Entwicklungsschritt.


    So oder so, schlussendlich kann eine solche Bewertung kaum objektiv sein, weil es einfach keine objektiv messbaren Kriterien gibt. Will man es an der Entwicklung des Jahresaverages festmachen, am verdienten Preisgeld oder einer Kombination aus beidem? Dabei haben sich Preisgelder verändert, Setzlistenpositionen, Qualifikationskriterien etc. und dann gibt es ja auch die Neu-Tourcardler, bei denen eine objektive Bewertung noch schwerer fällt. Hinzu kommt wie bereits benannt die eigene Erwartung, die sich einfach unterscheidet. Ich kenne auch Leute, die haben gar keine Erwartungen an Neu-Tourcardler und die müssten dann die Saison von Gotthardt und Czerwinski ähnlich beurteilen, da beide kaum Preisgeld eingespielt haben (ja, ich weiß, Czerwinski dann doch noch einen Ticken mehr). Bei mir waren die Erwartungen bei Gotthardt aufgrund der Vorleistungen deutlich höher, wie wahrscheinlich bei den meisten, weshalb bei ihm die Saison eine große Enttäuschung war und Czerwinski trotz zu schwacher Leistungen um nur annähernd die Tourcard zu halten meine Erwartungen erfüllt hat.


    Wenn bspw. ein Clemens im nächsten Jahr 90k auf der Tour einspielt und seinen Average um 0,5 Punkte steigert. War das dann eine gute Saison von ihm, weil er sich gegenüber den letzten beiden Jahren verbessert hat? Oder bewertet man ihn an seinem Leistungsvermögen, das womöglich noch etwas höher liegt. Bei einem Hopp fand ich dieses Jahr Platz 69 im Jahresranking fast überragend, weil ich ihm das vor der Saison niemals zugetraut hätte. Nach der kommenden Saison gibt es für mich aber quasi nur zwei Szenarien. Entweder er hält die Tourcard, dann war es eine gute bis sehr gute Saison, oder er verteidigt die Tourcard nicht, dann war es für mich eine schlechte Saison, selbst wenn ggf. eine weitere Steigerung in seinen Leistungen ersichtlich sein sollte.

    Ich finde es unglücklich, dass der erste CT-Block sofort am ersten WE nach der QS gespielt wird, und das auch noch in England. Ich stelle es mir schwierig für die Kontinantaleuropäer (ebenso aber auch für Schotten und Iren) vor, die ggf. bis letzten Sonntag noch Ambitionen auf eine TC hatten, kurzfristig zu disponieren und spätestens ab Donnerstag (Anreise) schon wieder freinehmen zu müssen.


    Angesichts der Anreisewege scheinen mir Spieler aus England sehr im Vorteil zu sein.

    Sehe da nicht das große Problem drin. Diejenigen Spieler, die durch die Q-School mussten und Challenge Tour spielen wollen, werden das Turnier schon eingeplant haben. Umgekehrt bietet es vielleicht sogar für ein Spieler Chancen, die zuletzt an der Q-School teilgenommen haben, ihren Aufenthalt in England zu verlängern und so noch ein Challenge Tour Wochenende zusätzlich zur Q-School mitzunehmen.

    Die jetzt so ganz langsam aufkommende Diskussion erinnert mich ein wenig an den Radsport. Dort gab es Eddy Merckx, den Kannibalen, den erfolgreichsten Radsportler aller Zeiten. Den Mann, der pro Jahr mehr Rennen gewonnen hat, als heutzutage die meisten Profis an Renntagen haben. Aber Merckx (Dopingdiskussionen bzgl. seiner Person mal außen vor) fuhr in einer Zeit, als der Sport nicht professionalisiert war. Als Vollprofi gegen Radsportler, die das neben ihrem Hauptberuf betrieben, hatte er gewaltige Vorteile und wenig Konkurrenz. Für mich ist das ein wenig das Äquivalent zu Phil Taylor. Beides herausragende Sportler und bei Phil Taylor sieht man ja sogar anhand der Averages, dass er mit seiner Bestform selbst heute noch zu absoluten Weltspitze gehören würde. Aber es gab eben nur wenig Konkurrenz, die sich auf den Sport professionalisieren konnte, weil der Sport eben noch nicht so viel Geld abwarf. Bei Taylor änderte sich dies erst in seiner Schlussphase seiner Karriere, wo er dann auch von MVG überholt wurde.


    Dann kam im Radsport Pogacar. Der absolute Dominator der Neuzeit, der nahezu alle große Rennen gewonnen hat und fast überall gewinnt, wo er antritt. Seine Zeiten übertreffen alles jemals zuvor gesehene. Pogacar wird aller Voraussicht nach zum Ende seiner Karriere der zweiterfolgreichste Fahrer aller Zeiten sein. Zu einer Zeit, in der der Sport professionalisiert sind, Fahrer sich spezialisieren und es außer Pogacar kaum jemandem möglich ist bei so vielen verschiedenen Rennen unterschiedlicher Streckenführung konkurrenzfähig zu sein. Gewissermaßen kann man argumentieren, dass Pogacars Leistungen höher einzuordnen sind, als die damals von Merckx, einfach weil es schwieriger geworden ist derart viele große Rennen zu gewinnen. Aber er wird wohl nie die Gesamtzahl an Erfolgen von Merckx angreifen können. Trotzdem befindet man sich so langsam in der Phase, dass 1-2 weitere starke Saisons und 2-3 besondere Siege bei vielen den Umschwung bedeuten würden, dass sie Pogacar als den Größten aller Zeiten ansehen würden.


    Machen wir uns nichts vor, davon ist Luke Littler noch ganz weit entfernt. Aber er hat das Potential in solche Regionen vorzustoßen, da er den Dartsport derzeit dominiert wie bis dato nur MVG und Phil Taylor. Aber in solche Regionen vorzustoßen, bedeutet eben auch über zumindest ein Jahrzehnt und sogar länger den Hunger auf sportliche Erfolge zu behalten und immer wieder neue Kontrahenten abzuwehren. Denn sobald jemand den Standard höher setzt, orientiert sich die Konkurrenz daran und arbeitet, um genau dieses Level zu erreichen. Ein Luke Humphries oder Gian Van Veen sind nicht so weit weg, Spieler wie Nijman, Crabtree, Greaves oder Lawrie kommen nach. Die Kunst für Littler wird es sein, die aufkommenden Kontrahenten in Schach zu halten und auch das Selbstvertrauen zu bewahren, sollte mal jemand kurzzeitig an seinem Thron wackeln oder diesen sogar einnehmen.

    Schade für Donnevert, aber vielleicht wäre die Tourcard auch noch etwas zu früh gewesen. Mit seinen 17 Jahren hat er sicherlich noch etwas Zeit und wird weitere Chancen bekommen.


    Schön derweil, dass damit immerhin Pascal zurück auf der Tour ist. Fünf deutsche Tourcards ist einfach nur wild.

    Sehe ich das richtig, dass einer aus Donnevert/Rupprecht die Tourcard sicher hat? Entweder Donnevert holt sie sich direkt oder Rupprecht, da De Zwaan den Tagessieg holt.

    Gutes Match von Pascal, aber hinten heraus ist ihm das Scoring weggebrochen. 3mal hätte der 15-Darter gereicht, nur im Decider dann nicht mehr. Das kann leider sehr sehr teuer werden. Jetzt Krcmar erstmal die Daumen drücken, denn van der Meijden sollte besser nicht gewinnen.

    Donnevert heute gut in Form. Nur noch zwei Siege bis zur Tourcard, während Rupprecht sogar ein weiterer Sieg schon reichen sollte.

    Gehe stark davon aus, dass 3 Legs für Kraft reichen würden, da er damit vor Merkx bleibt und es auch für einige Nachrücker schwieriger wird ihn noch zu überholen.