Ich bin ansteckend Horst ![]()
Beiträge von Noumard
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Noumard 4:6 TomatoAc https://lidarts.org/game/IOveQUgb
Klassisches Beispiel von verschenkt
Bis zum 4:2 für mich war ich eigentlich etwas stärker, hab dann aber leider das Darten eingestellt. Gleichzeitig hat Tomato dann vor allem zu Beginn der Legs sehr stark gescored und ich war nur am hinterherrennen. Im letzten Leg bekomme ich dann sogar noch einen Dart für ein 69er Finish zum Unentschieden, er kratzt aber an der falschen Seite vom Draht. Damit war das Comeback dann perfekt - und letztendlich aufgrund der zweiten Spielhälfte auch absolut verdient.
Danke fürs Spiel an TomateAc, hat im Rahmen der spielerischen Möglichkeiten Spaß gemacht
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Noumard 2:1 Big Belly (3:0, 2:3, 3:2) https://lidarts.org/game/kEC-JWig
Was für ne Nervenschlacht! Zum Leidwesen von Big Belly hab ich eins meiner stärksten Webcamspiele bisher erwischt und komme direkt mit nem 120er Out ins Spiel, den Schwung kann ich zum 3:0 mitnehmen.
Das zweite Set sah schon relativ deutlich Ausgleich aus, aber ich komme nochmal auf 2:2 ran und verpasse 5 Matchdarts denkbar knapp. Mein Gegner checkt zum 1:1.
Im Decider dann umgekehrtes Spiel: Ich führe bereits 2:0 mit einer entscheidenden 180 im zweiten Leg gegen den Anwurf. Im Laufe des Sets verpasse ich weitere Matchdarts, sodass es zum Decider kommt. Der ist im Score verdammt stark von beiden gespielt, eigentlich immer ein Triple dabei, am Ende vergeben wir beide unzählige Matchdarts bis mir endlich einer in die Doppel 9 rutscht.
Ich beglückwünsche Big Belly wenn schon nicht zum Sieg, dann zumindest zu einem guten und verdammt spannenden Match. Hat Bock gemacht! -
Puh, da hat der Lokalpatriot in mir doch nochmal ganz schön schwitzen müssen.. hätte nicht gedacht, dass mich die Super League nochmal so an den Rand meines Sofas bringt! Am Ende fehlen echt nur Milimeter für Braco..
Glückwunsch natürlich an Kurz und seine Supporter hier im Forum, brutal stark gespielt von ihm im letzten Matchdrittel. Würdiger Sieger in nem tollen Finale
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Noumard 5:5 Paule https://lidarts.org/game/YD27xYrV
Verdammt enges Ding mit einigen guten Momenten - ich hatte ein 125er Out und nen 15-Darter. Im letzten Leg brauchte ich nen 19er zum Unentschieden, Paule stand schon gemütlich auf 24 Rest. Das hat Spaß gemacht!
Weil ich mal wieder voreilig das Match verlassen hab, an dieser Stelle nochmal danke fürs schöne Match an Paule
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Naja, aber jede Dame kann sich aber eben auch ganz normal über den regionalen Weg qualifizieren.
Ja, aber das geht am eigentlichen Punkt vorbei. Wenn es Qualifikationsplätze für verschiedenste Nationen gibt, dann geschieht das aus Repräsentationsgründen (was für die PDC natürlich auch Marketingvorteile bedingt). Und genau diese Repräsentation gilt auch für Frauenqualifier. Prinzipiell könnten sie natürlich auch die regionalen Qualifier gewinnen, wie damals die Chinesin für den World Cup. Aber die Idee ist ja, die Teilnahme bestimmter Repräsentationsgruppen zu sichern.
Ich betrachte das konstruktivistisch (oh-oh, schon wieder so ein Ausdruck direkt aus dem Elfenbeinturm...). Im Prinzip bedeutet das, dass die Welt nicht einfach nur ist wie sie ist, sondern wir uns die Realität konstruieren. Dass beim Sport in der Regel Sportler ihr Land repräsentieren, ist ja nicht einfach aus Spaß so, sondern weil sich über Ewigkeiten menschlicher Geschichte die eigene Nation als größter gemeinsamer Nenner für Identifikation herausgebildet hat. Wenn mit "Geschlecht" ein anderer Identifikationsfaktor an Bedeutung gewinnt, ist es für mich auch ok, diesen zu repräsentieren. Nichtsdestotrotz treten gerade beim Darts die Spieler ja weder direkt für ihr Land noch für ihr Geschlecht an und es geht auch immernoch nur um zwei feste Plätze...es ist also kein Gleichstelllungsskandal o.ä., was auch immer das sein mag.
Und bevor es heißt: "Dann könnte man ja JEDE Identifikationsgruppe sich einzeln qualifizieren lassen, warum nicht ein Qualifier für rothaarige?" - Nein. Es geht darum, dass die jeweilige Gruppe auch einen gesellschaftlichen Stellenwert genießt, der eine solche Maßnahme rechtfertigt. Das sind diese Nuancen, die oft verloren gehen und auch unbefriedigend sind, weil sie keine klare Trennlinie à la "Man qualifiziert sich nach Nationalität und basta!" bieten. Wären Rothaarige aus irgendwelchen Gründen eine Gruppe, die politisch, sozial und wirtschaftlich als extrem relevant angesehen werden, aber chronisch unterrepräsentiert wären, könnte man darüber natürlich wieder reden.PS: Kevin, ich hab deinen Kommentar jetzt nur als Aufhänger genommen, dass du 99% der Sachen gegen die ich argumentiere weder gesagt noch gedacht hast ist mir auch klar

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Es hieß von Elmar auf DAZN jetzt noch regelmäßig, dass man da in Verhandlungen mit der PDC stehe. Die Regel macht ja nur Sinn, wenn die Super League wie üblich nach dem Qualification-Cutoff stattgefunden hätte. Es ist also durchaus noch möglich, dass der zweitplatzierte nachrückt - bei Sascha Stein war dem ja damals genau so, Max Hopp wäre der Super League-Sieger gewesen, aber er war dann über die European Tour (?) qualifiziert.
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John le Fucker
Ersterem (zur Frauenquotengeschichte) stimme ich zu. Letzterem eher weniger, um auch mal meinen Senf zu diesem Bohlen-Ding dazuzugeben:
Das Mädchen hat ja nun einen klassischen Thai-Tanz aufgeführt, dementsprechend war die Verbindung zu einem anderen Land und einer anderen Kultur ja durchaus gegeben. Das + das Aussehen des Mädchens berechtigt für mich prinzipiell die Nachfrage "Wo kommst du denn her?", ohne direkt rassistisch zu sein. Unsensibel ist es allemal von Bohlen, darauf immer weiter rumzuhacken obwohl das Mädchen definitiv überfordert ist. Die Antwort "aus Herne" hätte hundert mal ausgereicht. Das ist dann einfach schade, wenn man so darauf rumhacken muss.. das Mädchen ist 5, viele Kinder verstehen da noch nicht einmal dass sie "deutsche" sind, sie haben gerade mal das Konzept von Heimatort verstanden.Der wirklich dumme Teil ist, dass er ja spezifisch nach den Philippinen fragt, obwohl das Mädchen thailändische Wurzeln (Großeltern) hat. Das ist dann schlicht albern, weil der Rechercheaufwand dafür praktisch gleich null ist. Dass die südasiatischen Länder da austauschbar sind zeigt zumindest eine gewisse Indifferenz gegenüber den verschiedenen Kulturen, aber da würde ich Herrn Bohlen einfach eine generell ignorante Grundhaltung unterstellen als spezifisch Rassismus.
Generell hätte ich den Dieter jetzt eher zur Sexismusdebatte als Negativbeispiel hinzugezogen
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Dann wäre die ganze Diskussion um die Fragestellung herum, warum so wenige Frauen dabei sind schonmal erledigt und hätte gar nichts mit Irgendeinerfeindlichkeit zu tun.
Genau, also falls das nicht klargeworden ist: Diese Art von ungleicher Verteilung (Wie in Post 104 beschrieben) hat auch tatsächlich nichts mehr direkt mit Feindlichkeit zu tun. Wenn dann entsteht, wie Miro Danielovic auch geschrieben hat, die Ungleichheit aus der traditionellen Rollenverteilung der Geschlechter. Hier wird niemand direkt benachteiligt und es entsteht nicht aus einer Feindlichkeit heraus, das stimmt! Es geht eher um die berühmte gläserne Wand, die unsichtbaren Gründe, warum die Verteilung ungleich ist, die hab ich ja schon beschrieben. Die Grundthese wäre quasi, dass es wünschenswert ist wenn Frauen wesentlich zahlenkräftiger am Dartssport teilnehmen, weil es ja ein Sport ist, bei dem Leistung geschlechtsunabhängig sein dürfte.Damit das passiert, brauch man mehr Fallon Sherrocks, die repräsentieren und andere inspiereren, selbst mal Pfeile zu werfen. Gerade bei Sherrock war der Effekt ja zu beobachten, dass v.a. jüngere Mädchen plötzlich ein Vorbild hatten und interessiert waren (so zumindest mein Eindruck aus dem Internet). So funktioniert Repräsentation, das bringt dann mehr effektive Gleichheit in den Sport. Und damit es in der Weltspitze weibliche Vorbilder gibt, müssen mehr Frauen in der Basis spielen - das kreisläufelt sich dann so hoch

Was ich aber nochmal unterstreichen muss: Horst hat Recht, dieses Thema entfernt sich vom Begriff "Feindlichkeit". Mit einer tatsächlichen Abneigung gegenüber Frauen hat das quasi gar nichts mehr zu tun.
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Vielleicht noch meine Ansicht zum Thema "Frauen": es gibt wohl kaum eine zweite Sportart (vielleicht noch Motorsport/Formel1?) wie Darts, wo meiner Meinung nach das Geschlecht (m/w/d) eine so unbedeutende Rolle spielt...alle können mit ähnlichen Voraussetzungen, ähnlichen Schwächen und ähnlichen Stärken gegeneinander antreten. Sonderlocken wie "Extra-Bonus/zusätzliches Preisgeld) würde ich eher als eine Diskriminierung empfinden. Man hält Frauen die Türe auf und hilft ihnen in den Mantel? Hm...ich bin so erzogen worden, aber für mich fühlt es sich nicht richtig an, wenn ich Gleichberechtigung will. Ich halte selbstverständlich auch Männern die Türe auf und helfe beim ankleiden...he he...
Ich stimme zu, rein sportlich dürfte beim Darts das Geschlecht ziemlich wurscht sein. Es ist ja jetzt kein Weitwurf, wer eine flüssige Technik hat braucht ja im Prinzip kaum Kraft im Wurf.
Anreize sind trotzdem wichtig! Denn gerade wenn das Geschlecht eigentlich keinen Unterschied macht, sollte man sich ja fragen, wo sind denn die Frauen in der Weltspitze? Sherrock und Ashton zeigen ja, dass sie durchaus in der Lage sind oben mitzuhalten, auch Suzuki und Dobromyslova haben schon gute Leistungen gezeigt. Was fehlt ist schlicht die Menge an Frauen, die von der Basis bis in die Weltspitze kommen. Jetzt kann man natürlich behaupten, Frauen wollen halt weniger Darts spielen als Männer, ist halt so. Das halte ich aber für Nonsense. Wie in fast allen Bereichen, in denen ein systemischer Nachteil für Frauen besteht, ist das begründet auf einem rechtlich begründeten Patriarchat, dass in diesem Land ja vor gerade einmal 70 Jahren aufgelöst wurde (wenn man optimistisch rechnet). Sozial trägt sich das natürlich weiter, nur weil gesetzlich keine Ungleichheiten mehr bestehen fangen ja nicht plötzlich alle Frauen an, Kneipen- und Spitzensport zu betreiben. Der Gang zur Kneipe ist einfach etwas, was sich traditionell aufgrund von jahrtausendlanger Hierarchie Mann>Frau als männlich etabliert hat. Genauso wie Rollenverteilung in der Familie und im Berufsleben etc. Deswegen ist es für mich völlig berechtigt, kleine Eintrittsanreize für Frauen zu schaffen, eben um es selbstverständlicher zu machen, dass Darts auch von Frauen gespielt wird - und um dann hoffentlich auch mehr in die Weltspitze zu bringen.Dass dem ist, hat heutzutage eher wenig mit Sexismus zu tun, es sind eher die Auswirkungen und Gewohnheiten aus einer geschlechtsungleichen Vergangenheit. Es geht also mehr um soziale Integration als Diskriminierung. Man könnte übrigens das gleiche Fass mit dunkelhäutigkeit aufmachen, da ist es sogar einfacher, weil dort ganz einfach nachweisbare systemische Nachteile bestehen, selbst in Deutschland noch.
Zusatz: Es ist aber natürlich ein schmaler Grad, was berechtigker Anreiz ist und was schon Bevormundung. Die Frauenquote in Spitzenpositionen bekommt ja auch von Frauen durchaus Kritik, weil sie eben keine Quotenfrau sein, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten eingestellt werden wollen. Das ist ja u.a die Kritik an den Frauenplätzen bei der WM, nur dass wir hier nicht von einer 50:50 Quote reden, sondern von zwei Frauen bei 96 Startplätzen. Das ist für mich dann durchaus berechtigt.
Andererseits hat nicht jede Minderheit ein Recht auf Diskriminierung, da sie ansonsten diskriminiert würde?
Das ist auch was mein Vorredner hier impliziert
Wobei man auf Frauen bezogen natürlich einwenden muss, dass sie keine numerische Minderheit bilden, sondern eine rollengebundene. Zeigt aber auch:Ich möchte damit auf keinen Fall Diskriminierung gutheißen sondern im Gegenteil darauf hinweisen, dass die Ursache des Problems eine viel tiefere Begründung hat als den Dartsport.
...dass das stimmt
Ich hatte das ja hier schon ein paar mal geschrieben: Nur weil etwas ein gesellschaftliches Problem ist, heißt es ja nicht, dass man es nicht auch in einzelnen Bereichen spezifisch angehen kann. Zum einen ist es ne Aufgabe von Politik und Gesellschaft, nicht nur für rechtliche sondern auch tatsächlich umgesetzte Gleichwertigkeit zu sorgen. Auf der anderen Seite können einzelne Communities innerhalb ihres Kreises ebenso optimale Voraussetzungen für Gleichberechtigung schaffen. Am Ende nähert man sich hoffentlich von allen Seiten an (und glücklicherweise passiert ja auch genau das in Deutschland, da will ich gar nicht so krass meckern). -
Jo war cool! Gerade gegen Niklas ging mir auch ordentlich die Puste, es war ja klar dass ich da wahrscheinlich ein gutes Ergebnis brauche. Das hat ja dann auch irgendwie funktioniert
Dementsprechend schiebe ich die Niederlage jetzt einfach zu 100% auf JanErik und hoffe, dass er das hier sowieso nicht liest 
Viel Erfolg euch noch!
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Bevor es Missverständnisse gibt: Ich bin hier sowohl gegen Big Belly als auch Ben from the basement gelistet - die Datei schafft aber Klarheit, letzterer müsste eigentlich gegen MightyMarv ran
Kann man ja hier vielleicht noch korrigieren -
ds2212 Nach Möglichkeit ignorieren, dann verlieren sie den Spaß dran
Wie schon die weisesten Köpfe der neueren deutschen Poesie geschrieben haben:"Lass die Leute reden, denn wie das immer ist
Solang die Leute reden, machen sie nichts schlimmeres
Und ein wenig Heuchelei kannst du dir durchaus leisten
Bleib höflich und sag nichts das ärgert sie am meisten" -
Oha sorry für die Formatierung, der Text war zwischendurch mal raus und wieder reinkopiert, das mag das Forum offenbar nicht

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Zitat
Wie
soll man denn Spielern mit psychischen Schwierigkeiten helfen? Klar
muss man sie nicht ausgrenzen, aber mit den Nerven muss jeder selbst
klar kommen.
Na klar! Also ich will da jetzt nicht das
kompetetive aus dem Darts rausholen, wer wegen Nervosität daneben wirft
bekommt bestimmt nicht nochmal drei Darts, damit er sich besser fühlt
Wenn
wir vom Ligaspiel in der Kneipe umme Ecke reden, würde meiner Ansicht
nach schon mehr aktives Bewusstsein dafür helfen, dass psychische
Krankheiten existieren und sich durchaus auf dein Spielniveau ausüben
können. Es hilft definitiv niemandem mit psychischer Beeinträchtigung wenn jemand sagt "Sei halt nicht so ein Lappen, du musst halt nur
geradeaus werfen", auch wenn das nur scherzhaft gemeint ist. Es wirkt
sich dann nicht nur negativ auf das Spiel aus, sondern überträgt sich
als Gefühl durchaus in den Alltag, wenn man es oft genug hört (und eben
nicht per se über allem drüber steht, das ist leider keine absolut
rationale Entscheidung). Schon ne empathischere Grundhaltung wäre cool, à
la "Du bist gerade nicht so gut drauf oder? Macht nix, waren ja
trotzdem gute Pfeile dabei. Wir holen das Spiel schon noch". Das klingt
jetzt für den ein oder anderen wieder wie eine absolute Nichtigkeit,
aber für Betroffene kann es einen Unterschied machen. Dazu kommt, dass man sich durch das mentale Schwäche zeigen
eben wieder stärker vom Normalo-Dartspieler unterscheidet und dann die
Mechanismen gegen Andersartigkeit greifen, die ich eingangs beschrieben
habe: Da ist dann niemand explizit bösartig, aber man nimmt eben allein durch die etwas andere Persönlichkeit (die nicht besser oder schlechter ist als die der anderen) eine Außenseiterrolle ein, findet einfach weniger Anschlussmöglichkeiten. Das ist kein Skandal, es ist nicht von Feindlichkeit geprägt, es ist bloß schade. Ich finde, da können wir als Gesamtcommunity mehr tun, um psychische Beeinträchtigungen einfach mehr anzuerkennen.Im
Profidarts ist das für mich weniger subtil: Wer Dartsprofi ist, steht
unter enormen Druck. Das Spiel selbst erfordert Nervenstärke, aber wenn
du davon noch deine Familie ernähren musst oder schlicht die
Wetteinsätze von tausenden Menschen auf deinen Schultern liegen, ist das
nicht einfach so wegzustecken. Was die Spieler dann zum Teil auf den
Bühnen und auf Social Media zu hören bekommen, verliert z.T. jedes Maß.
Bei einigen reichte es ja sogar bis zu Morddrohungen an die Familien. Da
müssen sich bestimmte Leute an die Nase fassen, ob sie die Spieler
wirklich so behandeln, wie es gerechtfertigt ist. Und wer dieses
Verhalten von Vornherein verurteilt, kann die Möglichkeit nutzen, sich
klarer öffentlich dagegen auszusprechen. Was letzteres angeht: gerade bei den englischen Kommentatoren empfinde ich das als sehr positiv, wie häufig empathisch gegenüber den Spielern kommentiert wird. -
In einem Video von "The Darts Referee" (ein ehemaliger PDC Schiedsrichter für die Tour Events) geht es ums rechnen als Darts-Schiri, da erzählt er auch, welche Infos man so rausrücken darf. Geworfene Punkte und Restpunkte sind drin, Finishwege nicht

https://www.youtube.com/watch?v=0Wqb4_l0Fcs&t=899s Ab Minute 13:13
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Noumard, hast du mal darüber nachgedacht diesbezüglich evtl. mal DIE Dartstimme Deutschlands anzuschreiben?
Du meinst Herrn Paulke? Nö, hab ich noch keinen Gedanken dran verschwendet um ehrlich zu sein... weiß auch nicht wie sinnvoll das wäre, da über Twitter o.ä. einer von sehr vielen Kommentatoren zu sein, die unter dem Radar fliegen. Außerdem kann ich auf Reaktionen wie hier auf einer anderen Plattform gerne verzichten

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Der Spieler darf selbstverständlich den Schreiber fragen, wie viele Restpunkte er hat. Der Schreiber darf aber nur die Punkte angeben und keine Finishwege
Ist natürlich völlig richtig
Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Hab ich mir falsch gemerkt.. -
Noch ein Zusatz: Über Restpunkte und mögliche Finishwege darf ein Caller keine Infos rausrücken. Die Summe der im Board steckenden Darts dürfte er durchaus sagen, aber bei Nachfrage nach einem bestimmten Darts ("Is that a 60?") wird der Schiri natürlich auch darauf antworten

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Ich mag keine Frauenturniere, spiele immer lieber mit bzw. gegen alle.
Weiß allerdings von einer Frau, die auf die Trennung besteht, da sie dann-ihrer Meinung nach- mehr Chancen aufs Preisgeld hat.Ein schöner Brauch, der zur Frauenfördeung im Darts beiträgt und sich zumindest bei mir in der Region verfestigt hat: Für die beste Frau gibt es ein zusätzliches Preisgeld oder einen Gutschein für den lokalen Dartshop etc. So bekommt man vielleicht auch mal Frauen, die sonst nichts mit Darts zu tun haben dazu, einfach mal mitzumachen
Und das muss ja die Idee sein, dass man einfach mehr Damen zum mitmachen motivieren kann.