Beiträge von DartFan12

    Schwammig ist die Regel auch durch das "after the final qualifying event has taken place or after the draw for the Event has been made".

    Die Regel trifft gar keine Aussage darüber, was bei Absagen zwischen Tour Card Holder Qualifier und vor dem letzten Qualiturnier passiert, was bei den deutschen Turnieren vor allem bei ET13 (HNQ direkt vorm Turnier) und ET9 (HNQ/AMQ eine Woche vorm Turnier) gar nicht so unrealistisch ist und bei den ganzen nicht-deutschen Turnieren mit HNQ direkt vorm Turnier natürlich auch.

    Die Nachrückerregeln wurden doch ohnehin geändert. Da steht nicht mehr drin, dass es mehr HNQ-Plätze gibt, wenn es vor dem HNQ Absagen gibt, weshalb der Termin jetzt eigentlich egal ist. Zur Not gibt es dann auch eine Nachrückerliste vom HNQ, geordnet nach Average von den Finalverlierern, wobei die primäre Nachrückerliste die des Tour Card Qualifiers zu sein scheint.

    Manchmal konnte man den Eindruck haben, dass die WM für manche Zuschauer und sogar Spieler in erster Linie ein Premier League-Qualiturnier war, weshalb ich den größeren Abstand der Nominierungen genau richtig finde, denn die WM sollte schon ohne Nebenschauplätze das allerwichtigste Turnier sein und der Fokus sollte auf dem Turnier selbst liegen.

    Den eigentlich komplett unbedeutenden World Series-Turnieren und dem Masters hingegen tut es sogar gut, wenn es im Hintergrund noch um ein bisschen mehr geht.

    Das ist echt verrückt! Bei solchen Geschichten weiß man nie was am Ende wirklich stimmt aber den kannte man ja vor einem Jahr überhaupt nicht! Hat er irgendwo im Verein gespielt oder kennt ihn jemand von Online Turnieren oder so? Oder haben wir da etwa einen deutschen Gary Anderson? So viel Talent ist beeindruckend

    Durch solche Geschichten wird Darts noch lange nicht die Romantik abgesprochen bekommen. In so ziemlich jeder anderen Sportart wäre das komplett undenkbar, aber beim Darts kann man theoretisch für ganz kleines Geld Board und Pfeile kaufen und einfach durchs alleine zu Hause trainieren richtig gut werden, ohne dass irgendjemand sonst was davon merkt. Weil es keinen wirklichen Gegnereinfluss gibt und man eigentlich nur gegen die Scheibe spielt, ist theoretisch nicht mal ein guter Sparringspartner erforderlich.

    Ganz so extrem wird es in der Praxis wohl selten passieren, denn irgendwann will man sich ja ausprobieren bevor man direkt zur Q-School geht, wie auch im Beispiel von Rupprecht, der anscheinend auch irgendwann lokale Turniere und mit seiner Trainingsgruppe gespielt hat, aber trotzdem war er ja selbst für viele Dartskenner in Deutschland komplett unbekannt.

    Hopp würde in der zweiten Runde eine große Aufgabe gegen Kuivenhoven oder Bialecki erwarten, aber wenn er die überschreitet, steht die Tür für ihn ganz weit offen, denn der Rest von Board 8 und das ganze Board 7 sind eher schwach besetzt.

    Natürlich sehr unglücklich, dass der nächste in der Liste mit Mats Gies bereits gestern abgereist ist.

    Weiß man sicher, dass Grafweg für die komplette Final Stage abgesagt hat? Es könnte ja sein, dass er die nächsten Tage noch spielt, dann dürfte Gies wahrscheinlich gar nicht nachrücken.

    Es könnte auch sein, dass Elmar sich einfach auf https://live.dartsdata.com/ vorgeklickt hat und Price-Clemens als zweites Spiel gesehen, aber das TBA übersehen hat. Ich denke MvG ist für den Abend gesetzt, wenn er heute gewinnt und ich würde dann Price-Clemens knapp vor einem eventuellen Smith-Humphries als weiteres Match in der Abendsession sehen, definitiv aber falls Bunting heute gewinnen sollte. Zumal MvG auch erst noch spielen muss, denn ein Cross/Dobey gegen van Duijvenbode wäre auch eher ein Nachmittagsmatch.

    Sport1 lag ja auch schonmal falsch, als sie im Interview mit Clemens nach der vorherigen Runde behauptet hatten, dass er nur einen Tag Pause habe.

    Diese Regel, dass man Q-School einen Tag spielen muss, um dann für andere Turniere spielberechtigt zu sein, ist einfach bescheuert und provoziert ja Wettbewerbsverzerrung, weil diese Spieler sich dann aussuchen können gegen wen sie verlieren wollen. Zudem zwingt das leicht verletzte oder kranke Spieler dann extra hinzufahren, was wohl in niemandes Interesse ist.

    Die Q-School-Teilnahmegebühr zu überweisen sollte meiner Meinung nach für Spielberechtigung in CT/ETQ reichen, denn die Gebühr ist ja hoch genug. Eventuell könnte die PDC auch eine kleine Extragebühr von 50 Pfund oder so von solchen Spielern fordern, was sich durch die ausgefallenen Reisekosten für die Spieler wohl auch lohnen würde.

    Die nervige (weil so häufige) Turnier/Gala-Werbung innerhalb der Sport1-Übertragungen ist übrigens nicht von der PDC, sondern von der PDC Europe, die wohl ziemlich viel investieren zu scheinen, wenn man bedenkt, dass sie auch anscheinend ihre Führungskräfte Werner von Moltke und Philip Brzezinski einfach als (Co-)Moderator bei den Sport1-Übertragungen einladen können.